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Guter Freund übertreibt den Drogenkonsum

16. Mai 2015 um 17:43 Letzte Antwort: 6. November 2015 um 14:59

Hallo erstmal,
weiß gar nicht genau was ich mir hiervon erhoffe aber ich mache mir wirklich große Sorgen um einen guten Freund.

Er war schon länger ein regelmäßiger Kiffer, das hat bis jetzt auch nie sein Leben großartig beeinflusst. War auch eher so der chillige Typ der am Wochenende nicht so oft feiern ging. Ab und an hat er alle paar Monate mal MDMA genommen, aber es hatte nie eine Regelmäßigkeit.

Vor circa 2 Monaten allerdings hat sich das alles schlagartig geändert. Er wurde von einem Mädchen ziemlich verletzt, wollte das glaub ich auch nicht so zugeben. Da fings dann an, das er seitdem jedes Wochenende von Freitag bis Sonntag dauer drauf ist. Er schmeißt sich wirklich alles, LSD, Speed, Crystal und Ecstasy. Und das alles Durcheinander. Ich habe keine wirkliche Ahnung von diesen Drogen, erstrecht nicht von diesem Mischkonsum.
Er ist seitdem ziemlich gefühlskalt würde ich behaupten. Lässt niemanden mehr an sich ran. Hat allerdings ein neues Mädchen kennen gelernt, die quasi das gleiche Drogen Verhalten hat.
Ist es normal das Leute sich bei so extremem Konsum so stark emotional verändern?
Ich weiß, Leuten die Drogen nehmen kann man nich helfen, die müssen das selbst verstehen. Aber ich komme mir gerade einfach ziemlich hilflos vor, und hab iwie die Hoffnung das es nur eine Phase ist.
Achja, er ist übrigens 18Jahre alt.
Falls irgendjemand Tips für mich hat, bitte her damit

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29. Mai 2015 um 12:38

Kann dich verstehen
Huhu,
es ist schwierig das Thema Drogen zu pauschalisieren,
Drogen können verändern, müssen aber nicht verändern.

Den Drogenkonsum den du beschrieben hast ist schon ziemlich fragwürdig/ungesund. Ich selber habe mich auch schon an dem einen oder anderen probiert
aber konnte auch immer wieder gut auf die Beine kommen durch ein sonstig großartiges und erfülltes Leben

Machen kannst du an deiner Stelle nur sehr wenig,
Ratschläge etc. werden i.d.R. relativiert oder nicht angenommen.

Ich hatte auch ähnliche Situationen mit Freunden,
das ehste was du machen kannst ist einen freundschaftlichen Ratschlag geben, möglichst Vorurteilfrei deine Meinung/Sorgen und Ängste kundtun und warten.
Mehr kannst du nicht wirklich tun und das sollte dann auch dein Gewissen beruhigen.

Manche Leute kommen wieder auf den "rechten Weg" andere nicht. Ist zwar sehr schade, vor allem wenn es gute Freunde sind, aber du kannst ihnen (leider) nicht deinen Willen aufzwingen. Und sollte es längere Zeit so bleiben (mit Drogenkonsum), machst du halt weniger mit ihm.
Wege (oder Interessen) trennen sich von Zeit zu Zeit,
ist nicht schön, aber ist halt so...

Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied,
das gilt für Dich als auch für Ihn.
Liebe Grüße
Jean

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2. November 2015 um 14:59

Drogen verändern das Wesen....
Hallo,
Ja Drogen, vor allem Chemie (Chrystal ganz besonders!) verändern die Psyche und somit das Wesen komplett.
In wie fern das auf Cannabis zutrifft, möchte ich nicht beurteilen, aber aus meiner Erfahrung heraus gesprochen, kann ich sagen mich persönlich hat es sehr verändert.
Auch Ecstasy hat meiner Psyche stark zugesetzt. Ich wurde auf Dauer depressiv und bekam eine komische Einstellung dem Leben gegenüber. Ich wurde misstrauisch allem und jedem gegenüber, hatte eine 2tägige Psychose, in der ich dachte ich werde sterben. Ich wurde aber vor allem gleichgültig. Ich habe mein Hobby aufgegeben und meine Pferde verkauft, ich habe manchmal 2-3 Tage die Wohnung nicht ein einziges Mal verlassen, weil ich so verschallert war und nicht geblickt habe, dass schon 2 Tage vergangen sind. Also wenn das keine Veränderung ist, weiß ich auch nicht...
Wenn er nun eine "Gleichgesinnte" hat, bin ich sicher, das ist deren Untergang. Zusammen reitet man sich nämlich immer mehr in die Sch*** rein, mein ex und ich haben das auch durch. Ich bin gegangen. ALLEIN!! Entweder er schafft allein, von sich aus den Absprung, oder er geht vor die Hunde. Meine Erfahrung hat gezeigt, man kann Drogenabhängige nicht bekehren, schon gar nicht wenn Chemie in solch einem Ausmaß im Spiel sind. Wisst ihr was ich auf die Meinung meiner nicht-Drogen-Freunde (die übrigens fast alle weg sind) gegeben habe? Nichts!! Ich habe nicht mal darüber nachgedacht. Die einzige Person die mich zum Nachdenken und aufwachen gebracht hat war ICH selbst.
Klar, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber pauschal würde ich sagen...es bringt nichts!
Halte dich nicht an jemandem der Drogen nimmt, er zieht dich nur mit runter, du kannst ihn nicht hoch ziehen.
Viel Erfolg

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6. November 2015 um 14:59


Definitiv verändert sich das verhalten dieser leute, erstrecht gegenüber dener, die damit nichts zu tun haben.
meist ist es auch nur eine phase, da spreche ich aus erfahrung. ich habe selbst wochenenden durchgefeiert von freitags bis sonntags und alles mögliche ausprobiert (koks,lsd,ketamin,speed usw.) und das auch im mischkonsum.
allerdings hab ich wirklich immer die finger von crystal gelassen, da es eine sehr einflussreiche droge ist, die auch körperlich abhängig macht (ja koks auch, nur dafür hatten wir eh nie das geld um es regelmäßig zu machen und es zerfrisst nicht so den körper wie crystal)
weiß sein sonstiges umfeld von seinem problem? seine eltern?

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