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Gibt es verschiedene Arten von Magersucht???

4. Februar 2013 um 19:00 Letzte Antwort: 20. Februar 2014 um 0:15

Ich habe mich vor kurzem mit einer Therpeutin unterhalten. Sie meinte, dass es nicht nur DIE Magersucht gibt, wo man dann immer weniger wiegt, sondern dass es auch eine Magersucht gibt, wo man zwar ungefähr einen Bmi von 17 oder 18 hat, aber nicht noch dünner werden will. Stimmt das überhaupt??? Also ist jeder quasi Magersüchtig wenn er einen Bmi von 17,5 hat obwohl er gar nicht noch dünner werden will? ich bin total verwirrt und hab das noch nie gehört!! Habt ihr schonmal von einer "kompensierten Magersucht gehört"? ich noch nie....

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4. Februar 2013 um 19:03

Ich
glaub ich hab das mein BMI ist zwar darunter aber ich will nicht weiter abnehmen.. nur zunehmen halt auch nicht

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4. Februar 2013 um 19:08
In Antwort auf robina_12245592

Ich
glaub ich hab das mein BMI ist zwar darunter aber ich will nicht weiter abnehmen.. nur zunehmen halt auch nicht

Aber
die meinte dann, dass soetwas nicht besorgniserregend wäre was hast du denn für ein bmi?

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4. Februar 2013 um 19:12

Ja gibt es. Mir wurde
atypische Anorexie diagnostiziert. Beschäftige mich ständig gedanklich mit essen und nicht-essen, habe aber einen BMI von 18, weil ich zwar in Maßen esse, aber nur Dinge, die auf meiner internen "erlaubt-"Liste stehen, und das sind nur ganz wenige. Alles andere macht mir extem Angst, es ist furchtbar, weil ich nichts anderes essen kann. Auch lebe ich schon seit Jahren mit 800 bis 1200 kcal u nehme kaum mehr ab, was heißt, dass mein 'Stoffwechsel schon total kaputt ist

Dadurch dass ich mir aber meine "erlaubt-"Dinge in Maßen erlaube, habe ich kein gefährliches Untergewicht. Daher atypische Anorexie... panische Angst vor dem Zunehmen habe ich auch und den Drang abzunehmen phasenweise auch sehr stark, wie jetzt gerade...

Das ganze schon seit langer langer Zeit, ES schon seit über 25 Jahren...

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4. Februar 2013 um 19:32
In Antwort auf ilay_11985628

Aber
die meinte dann, dass soetwas nicht besorgniserregend wäre was hast du denn für ein bmi?

15,2
Gut ein BMI von 18 ist vllt nicht besorgniserregend.. von 15 bestimmt schon eher, aber ich will auch nicht abnehmen, finde es auch nicht schön wenn man ganz dünn ist.. nur trau ich mich nicht zuzunehmen.. ich ess so 1500 bis 1600, manchmal auch über 2000 kalorien pro Tag und bleib mit dem Gewicht eher gleich.. keine Ahnung ob das eine kompensierte Magersucht ist.. ich glaub ich hab einfach ne undefinierbare Essstörung

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5. Februar 2013 um 13:41

BMI 17,5 =magersüchtig?
Laut Gewichtstabellen schon. Und meistens stimmt es auch. Aber ich würde es eher als essgestört bezeichnen oder Anorexie. Magersüchtig bedeutet nämlich nicht pauschal immer dünner werden zu wollen. Es kann einfach die Angst sein zuzunehmen oder, dass man keinen Grund sieht zuznehmen, weil man sich wohl fühlt. Oder: sämtliche arme Menschen die verhungern sind in der Regel nicht magersüchtig, aber garantiert stark untergewichtig. So ein MBI von 18 kann bei einem wirklich von Anorexie betroffenen Menschen aber auch einfach ein Kompromiss sein, weil man z.B. drunter mit Angehörigen extreme Probleme kriegt.
Letztendlich kommt es auf die Denkweise an und da muss man ehrlich zu sich selbst sein.

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5. Februar 2013 um 16:31

Jeder Essgestörte hat seine eigene Geschichte
Ich würde, nie einen Essgestörten mit jemand anderen vergleichen. Klar gibt es Gemeinsamkeiten, aber auch sehr viele Mischformen. Bei mir wechselt es auch über all die Jahre gesehen. Viele Gewichtsabnahmen, aktuell 45 kg bei 1,75 m, wog auch schon 100 kg. Es schwankt hin und her, nervig auch mit all den Kleidergrößen (von 32 - 48). Ich hatte schon stark bulimische Phasen und auch Phasen in denen ich hungerte. Aktuell habe ich trotz meiner 45 kg noch meine Menstruation. Ich kann aktuell nichts im Magen behalten. Habe ca. 5 Ess- Brechanfälle täglich.
Weiß da auch nicht wo ich mich einordnen soll wegen meines aktuell niedrigen Gewichtes, aber auch weil ich nicht essen kann ohne mich zu übergeben, nicht mal ein Apfel bleibt drin.

Ich denke bei vielen anderen ist es auch so, dass es hier und da Diagnosekritieren gibt die sich wiedersprechen oder gar mit anderen Essstörungen mischen.

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5. Februar 2013 um 19:04
In Antwort auf linden_12637787

Ja gibt es. Mir wurde
atypische Anorexie diagnostiziert. Beschäftige mich ständig gedanklich mit essen und nicht-essen, habe aber einen BMI von 18, weil ich zwar in Maßen esse, aber nur Dinge, die auf meiner internen "erlaubt-"Liste stehen, und das sind nur ganz wenige. Alles andere macht mir extem Angst, es ist furchtbar, weil ich nichts anderes essen kann. Auch lebe ich schon seit Jahren mit 800 bis 1200 kcal u nehme kaum mehr ab, was heißt, dass mein 'Stoffwechsel schon total kaputt ist

Dadurch dass ich mir aber meine "erlaubt-"Dinge in Maßen erlaube, habe ich kein gefährliches Untergewicht. Daher atypische Anorexie... panische Angst vor dem Zunehmen habe ich auch und den Drang abzunehmen phasenweise auch sehr stark, wie jetzt gerade...

Das ganze schon seit langer langer Zeit, ES schon seit über 25 Jahren...

Stoffwechsel
du kannst deinen Stoffwechsel schon wieder auf Touren bringen durch mehr essen kombiniert mit Sport, dadurch wird der Grundumsatz wieder hochgefahren, dafür solltest du aber dann regelmäßig 2000kcal essen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass das nach 25 ES nicht leicht wird. Trotzdem wär`s für deinen Körper gut und du hättest bei deiner Lebensmittelwahl mehr Spielraum. Nur Mut!

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5. Februar 2013 um 19:10
In Antwort auf robina_12245592

15,2
Gut ein BMI von 18 ist vllt nicht besorgniserregend.. von 15 bestimmt schon eher, aber ich will auch nicht abnehmen, finde es auch nicht schön wenn man ganz dünn ist.. nur trau ich mich nicht zuzunehmen.. ich ess so 1500 bis 1600, manchmal auch über 2000 kalorien pro Tag und bleib mit dem Gewicht eher gleich.. keine Ahnung ob das eine kompensierte Magersucht ist.. ich glaub ich hab einfach ne undefinierbare Essstörung

15,2
was denkst du passiert, wenn du mehr wiegst? so 3kg mehr für den Anfang? Mit diesem BMI siehst du für Ausenstehende wahrscheinlich schon schlecht genug aus.

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5. Februar 2013 um 20:39
In Antwort auf tierra_12341536

Stoffwechsel
du kannst deinen Stoffwechsel schon wieder auf Touren bringen durch mehr essen kombiniert mit Sport, dadurch wird der Grundumsatz wieder hochgefahren, dafür solltest du aber dann regelmäßig 2000kcal essen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass das nach 25 ES nicht leicht wird. Trotzdem wär`s für deinen Körper gut und du hättest bei deiner Lebensmittelwahl mehr Spielraum. Nur Mut!

Oh je und du glaubst
mir sicher auch, dass sich das absolut unmöglich anhört u ich vor nichts panischere angst habe, also davor, 2000 kcal zu essen u auch noch von allem etwas.

sport mache ich, ich muss! empfinde einen zwang zu laufen, fast täglich. das hat vor vier jahren angefangen, in einer krisensituation, da bin ich losgelaufen, fing an zu trainieren, von 0 auf halbmarathonveranstaltungen. jetzt kann ich es nicht mehr aufhören. das alles schwächt und stresst so sehr...

aber danke, dass du mir mut machst. "nur mut!" das lese ich jetzt einfach immer und immer wieder..

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5. Februar 2013 um 20:43

Genau! endlich mal ein
echt gut u richtiger beitrag! genau so ist das. die schwer einer krankheit, einer ES, das leid der betroffenen hängt doch nicht vom gewicht ab!!!

bulimianorexie war übrigens meine diagnose in der klinik, in der ich drei monate war, mein ambulanter therapeut nannte es dann eher atypische anorexie. wie auch immer. so wie das beschreibst, nightmelody, so ist das auch bei mir

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5. Februar 2013 um 20:59
In Antwort auf linden_12637787

Oh je und du glaubst
mir sicher auch, dass sich das absolut unmöglich anhört u ich vor nichts panischere angst habe, also davor, 2000 kcal zu essen u auch noch von allem etwas.

sport mache ich, ich muss! empfinde einen zwang zu laufen, fast täglich. das hat vor vier jahren angefangen, in einer krisensituation, da bin ich losgelaufen, fing an zu trainieren, von 0 auf halbmarathonveranstaltungen. jetzt kann ich es nicht mehr aufhören. das alles schwächt und stresst so sehr...

aber danke, dass du mir mut machst. "nur mut!" das lese ich jetzt einfach immer und immer wieder..

Du
Glaubst nicht,was man im Krankenhaus und in der Klinik alles essen musste:0
Und es ist schlimm...Ich darf gar keinen Sport mehr machen...
Außer eine Minute auf der Stelle joggen.___.
Okay,weil ich abgenommen hab,aber :'(

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5. Februar 2013 um 22:54
In Antwort auf linden_12637787

Oh je und du glaubst
mir sicher auch, dass sich das absolut unmöglich anhört u ich vor nichts panischere angst habe, also davor, 2000 kcal zu essen u auch noch von allem etwas.

sport mache ich, ich muss! empfinde einen zwang zu laufen, fast täglich. das hat vor vier jahren angefangen, in einer krisensituation, da bin ich losgelaufen, fing an zu trainieren, von 0 auf halbmarathonveranstaltungen. jetzt kann ich es nicht mehr aufhören. das alles schwächt und stresst so sehr...

aber danke, dass du mir mut machst. "nur mut!" das lese ich jetzt einfach immer und immer wieder..

Auch jeder noch so lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt!
Mh klingt nach ner Art Sportanorexie, hatte ich auch -letztes Jahr um diese Zeit, ich hab zwar bis zu 6000kcal gegessen aber war dafür auch 6h im Fitnessstudio, kann gar nicht mehr glauben wie ich 3 Stunden ohne Unterbrechung auf dem Crosstrainer durchhalten konnte, dann noch 2h Fahrradfahren, Laufband, Gewichte...
Du steckst echt in ner Zwickmühle! Trotzdem ich wünsch dir die Kraft es mit dem Zunehmen wirklich anzupacken, also nicht Schwabbel anzusetzten, sondern lieber Mukis und wenn du es echt nicht aushältst dann wirst du es auch wieder kompensieren können. Ich mach ja mittlerweile ganz normal Sport, aber ich merk auch jedesmal, dass ich immer ein bestimmtes Pensum schaffen will und dass es beim nächsten Mal nicht weniger sein darf. Darf ich dich fragen ob du eine Therapie machst?

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5. Februar 2013 um 22:58
In Antwort auf mya_12743081

Du
Glaubst nicht,was man im Krankenhaus und in der Klinik alles essen musste:0
Und es ist schlimm...Ich darf gar keinen Sport mehr machen...
Außer eine Minute auf der Stelle joggen.___.
Okay,weil ich abgenommen hab,aber :'(

Krankenhäuser
Oh und wie ich das glaub! Aber im Vergleich zu den USA ist es hier in Dt richtig nett! Wo bist du denn jetzt conakina? na joggen auf der Stelle kann man sich sparen. lg

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6. Februar 2013 um 5:47
In Antwort auf tierra_12341536

Auch jeder noch so lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt!
Mh klingt nach ner Art Sportanorexie, hatte ich auch -letztes Jahr um diese Zeit, ich hab zwar bis zu 6000kcal gegessen aber war dafür auch 6h im Fitnessstudio, kann gar nicht mehr glauben wie ich 3 Stunden ohne Unterbrechung auf dem Crosstrainer durchhalten konnte, dann noch 2h Fahrradfahren, Laufband, Gewichte...
Du steckst echt in ner Zwickmühle! Trotzdem ich wünsch dir die Kraft es mit dem Zunehmen wirklich anzupacken, also nicht Schwabbel anzusetzten, sondern lieber Mukis und wenn du es echt nicht aushältst dann wirst du es auch wieder kompensieren können. Ich mach ja mittlerweile ganz normal Sport, aber ich merk auch jedesmal, dass ich immer ein bestimmtes Pensum schaffen will und dass es beim nächsten Mal nicht weniger sein darf. Darf ich dich fragen ob du eine Therapie machst?

Ja, mache ich
denn ich will nicht mehr! ich will gesund werden!!! verliere aber trotzdem oft die hoffnung...

ich hatte im feb 2012 einen total zusammenbruch, wurde erst ambulant aufgefangen, dann tagesklinisch betreut (an sich sollte ich stationär, aber ich habe drei kinder!) bis anfang juni. seitdem wieder weiter ambulant. die ES habe ich seit über 25 jahren, habe aber erst im märz 2012 das erste mal überhaupt geschafft, es jemandem zu erzählen, meinem therapeuten halt. in sofern habe ich riesen schritte gemacht, klar... wenn man bedenkt,d ass ich mihc mein ganzes leben lang versteckt u mich geschämt hatte.. --
andererseits fühle ich oft eine ohnmacht angesichts der krankheit - sie ist so stark!, so stark! u ich fühle mich, als könnte ich rein gar nichts gegen sie ausrichten....

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6. Februar 2013 um 5:54
In Antwort auf linden_12637787

Ja, mache ich
denn ich will nicht mehr! ich will gesund werden!!! verliere aber trotzdem oft die hoffnung...

ich hatte im feb 2012 einen total zusammenbruch, wurde erst ambulant aufgefangen, dann tagesklinisch betreut (an sich sollte ich stationär, aber ich habe drei kinder!) bis anfang juni. seitdem wieder weiter ambulant. die ES habe ich seit über 25 jahren, habe aber erst im märz 2012 das erste mal überhaupt geschafft, es jemandem zu erzählen, meinem therapeuten halt. in sofern habe ich riesen schritte gemacht, klar... wenn man bedenkt,d ass ich mihc mein ganzes leben lang versteckt u mich geschämt hatte.. --
andererseits fühle ich oft eine ohnmacht angesichts der krankheit - sie ist so stark!, so stark! u ich fühle mich, als könnte ich rein gar nichts gegen sie ausrichten....

Aber erzähl du mal, wie
es besser wurde... du schreibst, du hast den sportzwang einigermaßen im griff... wie ging das? therapie? welche art und wie lange? was hat dir geholten'? wie sieht es heute aus? würde gerne wissen, ob u wie es andere schaffen, um mut zu fassen...

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6. Februar 2013 um 15:48
In Antwort auf linden_12637787

Aber erzähl du mal, wie
es besser wurde... du schreibst, du hast den sportzwang einigermaßen im griff... wie ging das? therapie? welche art und wie lange? was hat dir geholten'? wie sieht es heute aus? würde gerne wissen, ob u wie es andere schaffen, um mut zu fassen...

History
lese ich richtig heraus, dass du alleinerziehend bist? Aber ist schon ein Brocken bei deiner Verantwortung für die kids! Ich muss schon den Kopf über mich selbst schütteln, weils ich`s einfach krass finde, dass ich jetzt so ziemlich jede Überform von ES durch hab. Los gings mit Anorexie dann kam ein Klinikaufenhalt (5 1/2 Monate), der meiner Meinung nach nix gebracht hat. Dann liefs erst mal ganz gut so mit BMI 18,5 . Dann bin ich von daheim ausgezogen (in ein Internat mit sehr viel Freiraum um in Würzburg die Oberstufe und das Abi zu machen und da fings mit dem Sportzwang an und wurde immer extremer. Dazwischen bin ich vom Gewicht wieder ein paar Kilo runter (ich hatte noch ne Rechnung mit gewissen Ärzten aus den USA offen), hab dann aber wieder zugenommen. In dieser Zeit haben meine Eltern ein riesen Theater gemacht, allgemein war mein Verhältnis zu ihnen seit beginn der ES nicht so berauschend. ICh war bei so ner Therapeutin die ich absolut nciht leiden konnte und wiegen musste ich auch regelmäßig. In diesem Sommer habe ich dann mit der Bulemie zu tun bekommen. Nach diesem Jahr bin ich dann in eine betreute WG gezogen (nicht spezialisiert und ganz nett!) dort hab ich mich dann im Fittnessstudio angemeldet und habe noch mehr Sport gemacht und dazu wenn es nicht anders ging gekotzt. Ich hatte aber echt Sorgen, dass mein Abi in die Hosen geht, wenn ich so weiter mach. Mit der neuen Wohnung hab ich auch nen neuen Arzt + Therapeutin gesucht und mit denen lief es echt besser. Warum ich es aber dann geschafft hab, pünktlich zum Abi mit dem Erbrechen und extremen Sport aufzuhören, weis ich nicht. Der Haken war nur, dass ich nicht weniger essen konnte und somit in Kürze 20kg zugenommen hab. Und ich kriegs nicht wieder runter obwohl ich jetzt wieder regelmäßig Sport mache, wenn auch nur noch 1/3 wie damals.
Ich würd sagen, ich hab ein paar Sachen wirklcih gut geschafft und leb jetzt sehr viel gesünder, aber das hatte nichts mit Therapie zu tun. Irgedwie hat sich meine Denkweise verändert und gewisses es-verhalten kann ich nicht mehr machen (z.b. länger als 2 Tage weniger essen). Woraus ich Kraft ziehe ist die mittlerweile hervorragende Beziehung zu meiner Familie, die mir Mut macht. Und ich habe meine alten Hobbies wieder entdeckt und hab sozusagen andere Schwerpunkte, als nur das Essen. Ich fühl und finde mich zwar oft zu fett (früher wollt ich mich umbringen wenn ich mehr als 55kg wiege und jetzt sind es 69! ) aber ich raff mich immer wieder auf und irgendwann werd ichs hoffentlich schaffen. Die ES ist jedenfalls noch nicht ausgestanden, aber ich glaub, ganz geht das auch nicht. Ich denke Therapie kann bestimmt vielen helfen, mir nicht und das hat nichts damit zu tun, dass ich mir nicht helfen lassen kann.
Wichtig ist, dass man die eigenen Gedanken mit anderen bespricht und ein umfassenderes Bild von sich selbst bekommt. versuch möglichst wenig alleine zu sein und vor allem denk nicht, dass du andere damit nervst oder du es nicht verdient hast, dass andere dir helfen!!! Meine persönliche Therapie heißt Geigen, malen, lachen und möglichst viel mit Freunden machen. Dann kann man in schlechten Tagen von den guten Gefühlen zehren! Setzt dich nicht zu sehr unter druck, aber sei streng genug! Wenn du Ziele hast pack sie an, und verschieb nicht alles auf morgen. versuch doch einfach mal so zu tun als hättest du keine ES. Ist schon eine Herausforderung, klar. Und denk daran, du hast es in der Hand welche Denkweise bei dir mehr zum Zug kommt! Ich mein nach 25 Jahren ES ist dieser Gedankenweg schon sehr ausgelascht während der "normale" eher zugewuchert ist. Na und? Nimm ne Heckenschere und los geht`s. Lass dich nicht unterkriegen!

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6. Februar 2013 um 17:43
In Antwort auf tierra_12341536

Krankenhäuser
Oh und wie ich das glaub! Aber im Vergleich zu den USA ist es hier in Dt richtig nett! Wo bist du denn jetzt conakina? na joggen auf der Stelle kann man sich sparen. lg

Ja,
zuhause in Dt,mit Verboten...Ich packs jetzt!Grr...Will ja schließlich nicht nochmal in die Klinik!

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6. Februar 2013 um 18:00

Also
was ihr da so schreibt, dann denke ich mir immer, so schlimm ist das niemals bei mir. Mir wurde nämlich von einer Therapeutin unterstellt ich habe magersucht!! Ok, ich möchte nicht zunehmen, fühle mich wohl so. Aber deshalb hab ich doch noch keine Körperschemastörung, ich sehe ja dass ich schlank bin! Dann zähle ich keine Kalorien, mache keinen Sport ,meine BH größe ist fast C, und denke auch nicht die ganze Zeit ans Essen, aber da ich einen Bmi von 17,0-17,5 habe, bin ich also trotzdem magersüchtig???? Das meinte Sie!! und irgendwie finde ich das schon krass..sind ja nicht alle normalgewichtig

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6. Februar 2013 um 18:28

Besorgniserregend oder nicht
alle essstörungen sind irgendwo durch besorgniserregend.
und die anorexie oder egal welche essstörung lässt sich auch nicht wegen dem bmi definieren. ich war nie tiefer als bmi 16, hat aber gereicht, um mir durch ohnmachtsanfälle gehirnerschütterung zuholen und herzrythmusstörungen zu haben ( zweites ist eher aufgrund bulimie). andere spüren mit bmi 15 noch keine körperlichen beschwerden. und dennoch ist beides gleich, man kann ES nicht miteinander vergleichen. zudem hängt das ganze auch vom psychischen wohlbefinden und den gedankenvorgängen ab.
das gewicht ist dann noch ein faktor mehr, aber nicht der einzige.
ich lese hier viel, wie manche ihre ES verharmlosen oder sagen, es sei ja nicht so schlimm...wenn ihr es ja nicht als unangenehm, komisch, krank oder schlimm würdet finden, wieso seit ihr dann hier? gerade die tatsache, dass ihr festgestellt habt, dass irgendetwas komisch oder nicht normal ist mit eurem essverhalten, egal welcher bmi ihr habt, lässt daraus schliessen, dass ihr evtl. ein problem habt. und probleme lassen sich nicht in einer skala 1-10 definieren, sondern sind für jedermann anders. lg

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6. Februar 2013 um 18:38
In Antwort auf ilay_11985628

Also
was ihr da so schreibt, dann denke ich mir immer, so schlimm ist das niemals bei mir. Mir wurde nämlich von einer Therapeutin unterstellt ich habe magersucht!! Ok, ich möchte nicht zunehmen, fühle mich wohl so. Aber deshalb hab ich doch noch keine Körperschemastörung, ich sehe ja dass ich schlank bin! Dann zähle ich keine Kalorien, mache keinen Sport ,meine BH größe ist fast C, und denke auch nicht die ganze Zeit ans Essen, aber da ich einen Bmi von 17,0-17,5 habe, bin ich also trotzdem magersüchtig???? Das meinte Sie!! und irgendwie finde ich das schon krass..sind ja nicht alle normalgewichtig

Wenn
Deine Gedanken nicht so Kreisen..Dann kann ich es ehrlich gesagt auch nicht verstehen...

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6. Februar 2013 um 19:18
In Antwort auf linden_12637787

Aber erzähl du mal, wie
es besser wurde... du schreibst, du hast den sportzwang einigermaßen im griff... wie ging das? therapie? welche art und wie lange? was hat dir geholten'? wie sieht es heute aus? würde gerne wissen, ob u wie es andere schaffen, um mut zu fassen...

Hey
Ich habe eine Mischform einer Essstörung (früher Anorexie) mit Sportzwang.
Früher trieb ich auch den ganzen Tag lang Sport in meiner anorektischen Phase.Fahrradfahren,joggen,sch wimmen,tanzen und gymnastik standen an der Tagesordnung.Erst durch die Klinik,in der es einen völligen Cut gab und ich Sportverbot hatte,wurde es etwas besser.
So auch jetzt.
Mittlerweile habe ich eine Mischform der Essstörung.Also ich habe kein Untergewicht,aber habe dennoch Gewichtschwankungen durch Fress-und-Hungertage.
Ich ging noch vor ein paar Monaten 4-5 Mal in der Woche 2-2,5 Stunden zum Sport,ohne Erholungspausen,neben einem stark kontrollierten Essverhalten.
Ich konnte das irgendwann nicht mehr durchhalten.Zeitlich und körperlich.Ich hatte immer Angst,den Sport nicht mehr zu schaffen.Ich musste lernen und wollte auch andere Dinge machen,kam zu Verabredungen zu spät,weil ich immerzu Sport treiben musste.
Einmal,als ich an einem Hungertag völlig am Ende auf dem Crosstrainer verausgabte und kaum noch Kraft hatte,sprach mich mein Fitnesstrainer darauf an.
Das öffnete mir irgendwie die Augen.Erst mal,wie es aus der Perspektive eines Anderen aussieht und zwar von einem erfahrenen Fitnesstrainier,der was von Sport versteht und zweitens,weil ich mich jetzt auch beobachtet fühlte beim Sport und mich deswegen mehr zurücknehmen musste.
Also versuchte ich auch erst einmal einen Cut zu machen und kaum noch zum Sport zu gehen,damit ich aus den festen Gewohnheiten herauskam.
Es war nicht leicht für mich,aber mittlerweile habe ich wieder mit dem Sport angefangen und versuche mich an ein Zeitpensum von 1,1/4 Stunde zu halten und das 2-4 Mal die Woche.Damit geht es mir körperlich und emotional besser,denn das andere wäre nicht mehr durchzuhalten gewesen.
Also mir hat 2 Mal dieser völlige Cut und eine Sportunterbrechung geholfen,um dann wieder neu hereinzukommen und in einem angemessenen Pensum zu trainieren,wie jeder normale Mensch.
Ich versuche mich an den Normwerten zu orientieren,also wieviel Sport gesund ist und nicht weit über dieses Ziel hinauszuschießen.
Also 2-3 Mal die Woche ca 1 Stunde Sport und es dabei nicht übertreiben.

Lg EisblumexXx

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6. Februar 2013 um 19:30

Also
Ich denke ebenfalls,das eine Essstörung keinesfalls nur eine Frage des Gewichts ist.
Ich habe Normalgewicht,also in meiner Klasse gibt es dickere,aber auch dünnere und ich bin voll in der Mitte mit meinem Gewicht.
Der Unterschied ist nur : Die anderen haben ein "normales" angemessenes Essverhalten und ich nicht.
Auch diejenigen,die weniger wiegen,als ich essen völlig normal und ohne sich Gedanken darum zu machen.
Während ich ständig Gewichtsschwankungen durch Fress-und-Hungertage im Bereich des Normalgewichts habe.
Teilweise wurden die dünneren Klassenmitglider bei uns schon von Ärzten auf ihr Untergewicht angeprochen und Magersucht wurde unterstellt.
Bei mir vermutet jedoch niemand,dass ich eine Essstörung habe,weil ich ja ein normales Gewicht habe und viele denken Normalgewicht= Normales Essverhalten
Übergewicht = zu viel Essen
Untergewicht= zu wenig Essen
Das das totaler Quatsch ist,sehe ich daran,dass diejenigen,die aus unserer Klasse mit am wenigsten wiegen teilweise mehr essen,als diejenigen,die etwas mehr wiegen.
Fest steht,dass der Gewicht ein Faktor ist,aber viel wichtiger sind die Gedanken,die dahinter stecken und der Umgang mit dem eigenen Körper.

LG,EisblumexXx

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6. Februar 2013 um 19:32
In Antwort auf an0N_1213957299z

Also
Ich denke ebenfalls,das eine Essstörung keinesfalls nur eine Frage des Gewichts ist.
Ich habe Normalgewicht,also in meiner Klasse gibt es dickere,aber auch dünnere und ich bin voll in der Mitte mit meinem Gewicht.
Der Unterschied ist nur : Die anderen haben ein "normales" angemessenes Essverhalten und ich nicht.
Auch diejenigen,die weniger wiegen,als ich essen völlig normal und ohne sich Gedanken darum zu machen.
Während ich ständig Gewichtsschwankungen durch Fress-und-Hungertage im Bereich des Normalgewichts habe.
Teilweise wurden die dünneren Klassenmitglider bei uns schon von Ärzten auf ihr Untergewicht angeprochen und Magersucht wurde unterstellt.
Bei mir vermutet jedoch niemand,dass ich eine Essstörung habe,weil ich ja ein normales Gewicht habe und viele denken Normalgewicht= Normales Essverhalten
Übergewicht = zu viel Essen
Untergewicht= zu wenig Essen
Das das totaler Quatsch ist,sehe ich daran,dass diejenigen,die aus unserer Klasse mit am wenigsten wiegen teilweise mehr essen,als diejenigen,die etwas mehr wiegen.
Fest steht,dass der Gewicht ein Faktor ist,aber viel wichtiger sind die Gedanken,die dahinter stecken und der Umgang mit dem eigenen Körper.

LG,EisblumexXx

Zu
meinen schlimmsten Zeiten der Magersucht wog ich nur ein paar Kilo weniger,als ein Mädchen aus meiner Tanzgruppe,welche von Natur aus ein niedriges Gewicht hatte und ausreichend aß und keinesfalls krank sondern gesund und fit war,während ich mit diesem Gewicht im Zusammenhang mit der Abnahme und der Ernährungsweise fast gestorben wäre.

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6. Februar 2013 um 20:21
In Antwort auf an0N_1213957299z

Also
Ich denke ebenfalls,das eine Essstörung keinesfalls nur eine Frage des Gewichts ist.
Ich habe Normalgewicht,also in meiner Klasse gibt es dickere,aber auch dünnere und ich bin voll in der Mitte mit meinem Gewicht.
Der Unterschied ist nur : Die anderen haben ein "normales" angemessenes Essverhalten und ich nicht.
Auch diejenigen,die weniger wiegen,als ich essen völlig normal und ohne sich Gedanken darum zu machen.
Während ich ständig Gewichtsschwankungen durch Fress-und-Hungertage im Bereich des Normalgewichts habe.
Teilweise wurden die dünneren Klassenmitglider bei uns schon von Ärzten auf ihr Untergewicht angeprochen und Magersucht wurde unterstellt.
Bei mir vermutet jedoch niemand,dass ich eine Essstörung habe,weil ich ja ein normales Gewicht habe und viele denken Normalgewicht= Normales Essverhalten
Übergewicht = zu viel Essen
Untergewicht= zu wenig Essen
Das das totaler Quatsch ist,sehe ich daran,dass diejenigen,die aus unserer Klasse mit am wenigsten wiegen teilweise mehr essen,als diejenigen,die etwas mehr wiegen.
Fest steht,dass der Gewicht ein Faktor ist,aber viel wichtiger sind die Gedanken,die dahinter stecken und der Umgang mit dem eigenen Körper.

LG,EisblumexXx

Danke! genau...
...so ist das! diese Beiträge hier nerven mich echt langsam, in denen suggeriert wird, dass diejenige am schlimmsten dran ist, ist am dünnsten ist... und dass ein bestimmter bmi ja "nicht besorgniserregend" sei! Echt totaler quatsch, echt!

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6. Februar 2013 um 21:01
In Antwort auf linden_12637787

Danke! genau...
...so ist das! diese Beiträge hier nerven mich echt langsam, in denen suggeriert wird, dass diejenige am schlimmsten dran ist, ist am dünnsten ist... und dass ein bestimmter bmi ja "nicht besorgniserregend" sei! Echt totaler quatsch, echt!

Das sind ja nicht meine Gedanken
sondern die der Therapeutin! mir war schon vorher bewusst, dass es NATÜRLICH NICHT NUR am Bmi liegt und deshalb hab ich diese Diskussion gestartet, Weil es mich aufgeregt hat dass jemand sagt: Bmi 17? eindeutig Mgersüchtig!! Und diese Therapeutin von der ich spreche behandelt Essstörungen..Da fragt man sich doch echt manchmal was das für Leute sind. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema Magersucht, da in meinem Freundeskreis ein Mädchen daran erkrankt ist und niemand kann ihr helfen. Das man mi jetzt auch noch unterstellt, dass ich Magersüchtig sei, nur weil mein bmi ( schon immer!!!) zwischen 17.0 und 17.5 macht mich richtig wütend, da ja bekanntlich auch viele andere Dinge eine Rolle spielen. Die Therapeutin hat mich so dargestellt, dass, wenn ich nicht bald zunehme, ich Magersüchtig sei und ich eine Therapie bei ihr bräuchte. Aber es soll gar nicht mal nur um mich gehen in dem Beitrag, ich finde es einfach unverschämt, OHNE einen Menschen wirklich zu kennen, zu sagen, man sei Essgestört.. Die Freundin von mir die Magersucht hat,, macht mir große Sorgen. Letzens waren ihre Finger blau und dann erzählt sie immer immer wieder was sie alles gegessen hat und man sitzt hilflos daneben und glaubt ihr kein Wort

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6. Februar 2013 um 21:02
In Antwort auf linden_12637787

Danke! genau...
...so ist das! diese Beiträge hier nerven mich echt langsam, in denen suggeriert wird, dass diejenige am schlimmsten dran ist, ist am dünnsten ist... und dass ein bestimmter bmi ja "nicht besorgniserregend" sei! Echt totaler quatsch, echt!

Oh ja!
Diese ewigen Vorurteile.
Alle Essgestörten sind entweder massiv unter-oder-übergewichtig
Alle Magersüchtigen wollen so aussehen,wie Models
Alle dünnen Menschen sind magersüchtig
Der BMI entscheidet alleine,ob ein Mensch essgestört ist,oder nicht

Ich denke kein Mensch,der sich mit diesem Thema Mal intensiver befasst hat,würde solche Aussagen treffen.

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6. Februar 2013 um 22:03
In Antwort auf ilay_11985628

Das sind ja nicht meine Gedanken
sondern die der Therapeutin! mir war schon vorher bewusst, dass es NATÜRLICH NICHT NUR am Bmi liegt und deshalb hab ich diese Diskussion gestartet, Weil es mich aufgeregt hat dass jemand sagt: Bmi 17? eindeutig Mgersüchtig!! Und diese Therapeutin von der ich spreche behandelt Essstörungen..Da fragt man sich doch echt manchmal was das für Leute sind. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema Magersucht, da in meinem Freundeskreis ein Mädchen daran erkrankt ist und niemand kann ihr helfen. Das man mi jetzt auch noch unterstellt, dass ich Magersüchtig sei, nur weil mein bmi ( schon immer!!!) zwischen 17.0 und 17.5 macht mich richtig wütend, da ja bekanntlich auch viele andere Dinge eine Rolle spielen. Die Therapeutin hat mich so dargestellt, dass, wenn ich nicht bald zunehme, ich Magersüchtig sei und ich eine Therapie bei ihr bräuchte. Aber es soll gar nicht mal nur um mich gehen in dem Beitrag, ich finde es einfach unverschämt, OHNE einen Menschen wirklich zu kennen, zu sagen, man sei Essgestört.. Die Freundin von mir die Magersucht hat,, macht mir große Sorgen. Letzens waren ihre Finger blau und dann erzählt sie immer immer wieder was sie alles gegessen hat und man sitzt hilflos daneben und glaubt ihr kein Wort

Schlechtes Zeichen ...
Blaue Finger hab ich auch immer: s
Sowas IST unverschämt.
Hast du ihr gesagt,dass es schon immer so war??

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6. Februar 2013 um 23:50
In Antwort auf an0N_1213957299z

Also
Ich denke ebenfalls,das eine Essstörung keinesfalls nur eine Frage des Gewichts ist.
Ich habe Normalgewicht,also in meiner Klasse gibt es dickere,aber auch dünnere und ich bin voll in der Mitte mit meinem Gewicht.
Der Unterschied ist nur : Die anderen haben ein "normales" angemessenes Essverhalten und ich nicht.
Auch diejenigen,die weniger wiegen,als ich essen völlig normal und ohne sich Gedanken darum zu machen.
Während ich ständig Gewichtsschwankungen durch Fress-und-Hungertage im Bereich des Normalgewichts habe.
Teilweise wurden die dünneren Klassenmitglider bei uns schon von Ärzten auf ihr Untergewicht angeprochen und Magersucht wurde unterstellt.
Bei mir vermutet jedoch niemand,dass ich eine Essstörung habe,weil ich ja ein normales Gewicht habe und viele denken Normalgewicht= Normales Essverhalten
Übergewicht = zu viel Essen
Untergewicht= zu wenig Essen
Das das totaler Quatsch ist,sehe ich daran,dass diejenigen,die aus unserer Klasse mit am wenigsten wiegen teilweise mehr essen,als diejenigen,die etwas mehr wiegen.
Fest steht,dass der Gewicht ein Faktor ist,aber viel wichtiger sind die Gedanken,die dahinter stecken und der Umgang mit dem eigenen Körper.

LG,EisblumexXx


Exactamente!

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7. Februar 2013 um 0:07
In Antwort auf ilay_11985628

Das sind ja nicht meine Gedanken
sondern die der Therapeutin! mir war schon vorher bewusst, dass es NATÜRLICH NICHT NUR am Bmi liegt und deshalb hab ich diese Diskussion gestartet, Weil es mich aufgeregt hat dass jemand sagt: Bmi 17? eindeutig Mgersüchtig!! Und diese Therapeutin von der ich spreche behandelt Essstörungen..Da fragt man sich doch echt manchmal was das für Leute sind. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema Magersucht, da in meinem Freundeskreis ein Mädchen daran erkrankt ist und niemand kann ihr helfen. Das man mi jetzt auch noch unterstellt, dass ich Magersüchtig sei, nur weil mein bmi ( schon immer!!!) zwischen 17.0 und 17.5 macht mich richtig wütend, da ja bekanntlich auch viele andere Dinge eine Rolle spielen. Die Therapeutin hat mich so dargestellt, dass, wenn ich nicht bald zunehme, ich Magersüchtig sei und ich eine Therapie bei ihr bräuchte. Aber es soll gar nicht mal nur um mich gehen in dem Beitrag, ich finde es einfach unverschämt, OHNE einen Menschen wirklich zu kennen, zu sagen, man sei Essgestört.. Die Freundin von mir die Magersucht hat,, macht mir große Sorgen. Letzens waren ihre Finger blau und dann erzählt sie immer immer wieder was sie alles gegessen hat und man sitzt hilflos daneben und glaubt ihr kein Wort


ja solxhe Therapeuten sind wahnsinnig sympatisch aber bring nie bei einem Therapeuten das Argument "mein BMI war schon immer so und so" weil dann kommt promp " tja aber jetzt bist du/Sie älter und da sollte er höher sein" . In der Regel hat man mit zunehmendem Alter ja auch nen höheren, aber manche haben halt nen niedrigeren als andere. Ja so blaue Hände hatte ich auch oft, jetzt mit 69kg bei 1,67m nur noch extrem selten (durchblutungsstörungen die nichts mim Gewicht zu tun haben). Hast du ihr schon mal gesagt, dass du ihr das nicht abnimmst so unter 4 Augen? Komisch, wie schnell man eingeschnappt ist wenn der "Vorwurf" Magersucht kommt, ich meine wer würde sich aufregen wenn er ins Gesicht gesagt bekommt "Also du hast doch einen Tumor! , wem kann man denn ne Krankheit vorwerfen?
Klar denke ich dass man bei ES aktiv mitarbeiten kann, aber meistens weis man das hinterher, die wenigsten haben doch vor absichtlich in die größte Scheiße ihres Lebens zu treten. Aber ist das mal am Laufen wirds immer schwerer, weil man ja dann auch die vermeintlichen Vorzüge immer mehr entdeckt. Schon fies!

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7. Februar 2013 um 0:17
In Antwort auf ilay_11985628

Also
was ihr da so schreibt, dann denke ich mir immer, so schlimm ist das niemals bei mir. Mir wurde nämlich von einer Therapeutin unterstellt ich habe magersucht!! Ok, ich möchte nicht zunehmen, fühle mich wohl so. Aber deshalb hab ich doch noch keine Körperschemastörung, ich sehe ja dass ich schlank bin! Dann zähle ich keine Kalorien, mache keinen Sport ,meine BH größe ist fast C, und denke auch nicht die ganze Zeit ans Essen, aber da ich einen Bmi von 17,0-17,5 habe, bin ich also trotzdem magersüchtig???? Das meinte Sie!! und irgendwie finde ich das schon krass..sind ja nicht alle normalgewichtig

Als
es bei mir anfing hat mir meine Mum ein Buch geschenkt (hab ich mich aber drüber grfreut !) wo essgestörte Mädels mit ner Therapeutin ihre Geschichten so geschrieben haben. Ich hab mir a gedacht -ha. so ist das bei mir doch gar nicht, ich würd doch nie mein Essen so kleinschnippeln... hab ich auch nie gemacht, ehrlich, aber dennoch, bei mir ist es ja noch schlimm genug gekommen (wenigstens war mein Herz nie betroffen und Osteoporose hab ich auch nicht ). stimmt viel zu viele sind übergewichtig ok, manche auch untergewichtig. Körperschemastörung hatt ich auch nicht und wirklich abnehmen wollt ich auch nicht, passiert ist es trotzdem...

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7. Februar 2013 um 12:36
In Antwort auf tierra_12341536


ja solxhe Therapeuten sind wahnsinnig sympatisch aber bring nie bei einem Therapeuten das Argument "mein BMI war schon immer so und so" weil dann kommt promp " tja aber jetzt bist du/Sie älter und da sollte er höher sein" . In der Regel hat man mit zunehmendem Alter ja auch nen höheren, aber manche haben halt nen niedrigeren als andere. Ja so blaue Hände hatte ich auch oft, jetzt mit 69kg bei 1,67m nur noch extrem selten (durchblutungsstörungen die nichts mim Gewicht zu tun haben). Hast du ihr schon mal gesagt, dass du ihr das nicht abnimmst so unter 4 Augen? Komisch, wie schnell man eingeschnappt ist wenn der "Vorwurf" Magersucht kommt, ich meine wer würde sich aufregen wenn er ins Gesicht gesagt bekommt "Also du hast doch einen Tumor! , wem kann man denn ne Krankheit vorwerfen?
Klar denke ich dass man bei ES aktiv mitarbeiten kann, aber meistens weis man das hinterher, die wenigsten haben doch vor absichtlich in die größte Scheiße ihres Lebens zu treten. Aber ist das mal am Laufen wirds immer schwerer, weil man ja dann auch die vermeintlichen Vorzüge immer mehr entdeckt. Schon fies!

Jaaa
genau das hat sie gesagt!!! sie hat die ganze Zeit von MEINER Essstörung geredet..hat nicht mehr damit augehört, und ich hätte ne köprerschemastörung weil mir meine Beine gefallen. Sorry aber bei einem Bmi von 18 kann einem ja schon das eine oder andere körperteil nich gefallen, da ist man noch nicht abgemagert und muss sich "zu dürr" finden...Und dann fragt sie mich ob ich noch meine periode habe und dann meinte ich "ja habe ich" und dann war sie plötzlich still...als wenn sie beleidigt wäre, dass ihr schema doch nicht so ganz aufging^^ BITTE gebt mir doch eine Rat wie ich an meine Freundin rankommen kann. Ich weiß dass sie vor 8 Jahren schon aufgehört hat zu essen, wurde auch therapiert und behauptet jetzt wieder gesund zu sein. Sie isst NIE wenn ich da bin, immer wenn ich mit ihr unter 4 Augen reden will blockt sie ab! oder erzählt was sie sich zu essen gekauft hat und ja immer regelmäßig isst. Irgendwie hat sie auch sooo oft so stark mundgeruch, kommt das vom nichts essen oder? Die krankheit ist doch so teuflich, das ist ja schrecklich Wie kommt man denn am "nähesten" noch an sie ran? ich bitte um Tipps!! sie ist nur noch haut und knochen, wiegt auf jeden Fall unter 40 Kilo, das weiß ich..achja und sie wohnt alleine..noch gefährlicher für sie oder?

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7. Februar 2013 um 20:41
In Antwort auf ilay_11985628

Jaaa
genau das hat sie gesagt!!! sie hat die ganze Zeit von MEINER Essstörung geredet..hat nicht mehr damit augehört, und ich hätte ne köprerschemastörung weil mir meine Beine gefallen. Sorry aber bei einem Bmi von 18 kann einem ja schon das eine oder andere körperteil nich gefallen, da ist man noch nicht abgemagert und muss sich "zu dürr" finden...Und dann fragt sie mich ob ich noch meine periode habe und dann meinte ich "ja habe ich" und dann war sie plötzlich still...als wenn sie beleidigt wäre, dass ihr schema doch nicht so ganz aufging^^ BITTE gebt mir doch eine Rat wie ich an meine Freundin rankommen kann. Ich weiß dass sie vor 8 Jahren schon aufgehört hat zu essen, wurde auch therapiert und behauptet jetzt wieder gesund zu sein. Sie isst NIE wenn ich da bin, immer wenn ich mit ihr unter 4 Augen reden will blockt sie ab! oder erzählt was sie sich zu essen gekauft hat und ja immer regelmäßig isst. Irgendwie hat sie auch sooo oft so stark mundgeruch, kommt das vom nichts essen oder? Die krankheit ist doch so teuflich, das ist ja schrecklich Wie kommt man denn am "nähesten" noch an sie ran? ich bitte um Tipps!! sie ist nur noch haut und knochen, wiegt auf jeden Fall unter 40 Kilo, das weiß ich..achja und sie wohnt alleine..noch gefährlicher für sie oder?

Da
hast du recht! Alleine wohnen ist nix, weil es extrem schwer ist selbst einen gesunden Druck aufzubauen um sich ungünstige Gewohnheiten abzugewöhnen. Wenn das Mädel wirklich denkt gesund zu sein, dann ist sie nicht ehrlich mit sich selbst. Es könnte zwar sein, dass sie was isst wenn du nicht da bist, aber auch dann bestimmt nicht das was sie sagt. Ich nehme an, dass sie deshalb so viel erzählt was sie kauft und isst, weil sie merkt, dass es ihren Mitmenschen spanisch vorkommt und sie die ES möglichst unauffällig leben will, was bei Anorexie ja nicht einfach ist. Mundgeruch kann von zu langen Essenspausen kommen, manchmal betrifft es auch den gesamten Körpergeruch, weil der Magendarmtrakt nicht normal laufen kann. Am besten kommst du an sie ran indem du ihre ES weitestgehend ignorierst sodass sie ihre Skepsis verliert und wenn ihr mal ungestört seid du das sanft mit einfließen lässt, dass du siehst dass es ihr nicht gut geht und dass sie dich nicht verschaukeln soll. Das ist keine leichte Aufgabe -du kannst ihr nur Hilfe anbieten und sie vor schlimmerem warnen und versuchen vorsichtig ihre Probleme zu besprechen. Wenn du Pech hast zieht sie deine Bemühungen ins Lächerliche. Ach und zeig ihr ihre wirklichen Stärken auf, also die neben der Nichts-Essen-Disziplin. Da es bei ihr ja schon länger im Kopf verankert ist braucht sie, wenn sie auch so ausschaut wie du es beschreibst fast nen stationären Aufenthalt- nicht weil dort die Therapie so umwerfend ist, sondern hauptsächlich, dass das ungesunde Verhalten notfalls gezwugenermaßen unterbunden wird. Hilf ihr umzudenken und über sich selbst zu reflektieren, aber mach dich nicht selbst verantwortlich, wenn es nicht klappt. Viele Therapeuten sind ja der Meinung, dass Anorexiepatienten so einfühlsam und liebenswerte Menschen sind,-ja schon aber durch die Krankheit werden sie rücksichtslos, aggresiv und bösartig, also nimm ihr Verhalten nicht persönlich! wenn man seinen Lebensinhalt bedroht sieht, dann tut man viel, auch wenn es einem später Leid tut, aber bedenke, je mehr Laute sie "vergrault" desto ungestörter kann sie es leben.
Ich hoffe ich konnt dir etwas weiterhelfen!? LG

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7. Februar 2013 um 22:25

Wer
Hat den Bitte dieses Bio-Buch produziert?!!!
Der kann sich gerne bei mit melden...-.-

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17. Februar 2013 um 15:14
In Antwort auf an0N_1213957299z

Also
Ich denke ebenfalls,das eine Essstörung keinesfalls nur eine Frage des Gewichts ist.
Ich habe Normalgewicht,also in meiner Klasse gibt es dickere,aber auch dünnere und ich bin voll in der Mitte mit meinem Gewicht.
Der Unterschied ist nur : Die anderen haben ein "normales" angemessenes Essverhalten und ich nicht.
Auch diejenigen,die weniger wiegen,als ich essen völlig normal und ohne sich Gedanken darum zu machen.
Während ich ständig Gewichtsschwankungen durch Fress-und-Hungertage im Bereich des Normalgewichts habe.
Teilweise wurden die dünneren Klassenmitglider bei uns schon von Ärzten auf ihr Untergewicht angeprochen und Magersucht wurde unterstellt.
Bei mir vermutet jedoch niemand,dass ich eine Essstörung habe,weil ich ja ein normales Gewicht habe und viele denken Normalgewicht= Normales Essverhalten
Übergewicht = zu viel Essen
Untergewicht= zu wenig Essen
Das das totaler Quatsch ist,sehe ich daran,dass diejenigen,die aus unserer Klasse mit am wenigsten wiegen teilweise mehr essen,als diejenigen,die etwas mehr wiegen.
Fest steht,dass der Gewicht ein Faktor ist,aber viel wichtiger sind die Gedanken,die dahinter stecken und der Umgang mit dem eigenen Körper.

LG,EisblumexXx

Ihr habt sooo Recht !
Esstörung heißt ja nicht um sonst Esstörung .

Man hat ein gestörrtes Essverhalten und das wird nicht unbedingt durch das Aussehen eines Menschen sichtbar sondern durch seine Gedanken wie Eisblume sehr sehr gut gesagt hat!!

Viele "packen" es halt abzunehmen während andere die ganze zeit gewichtsschwankungen haben und auch psychische probleme davon tragen.

Es ist mies zu sagen die etwas molligeren hätten keine HILFE bezüglich ihres Gewichts nötig ! Meist haben die es noch schwerer weil sie einfach dünn werden wolen es aber nicht klappt und sie noch depressiver werden.

Ich war wegen meiner ms in der Klinik und hatte doch echt schiss mit meinen 42 kg dort nichts verloren zu haben weil es dünnere als mich gibt die dort sind.
Das war schwachsinn! denn dort waren auch welche die wirklich ein par speckröllchen mit sich rumtrugen und auch erlenen solllten das essen richtig zu erlernen. Und was soll ich sagen keiner wurde "ausgegrenzt"(schon krank das es in einer klinik auch noch mobbing opfer gibt ,aber ja so war es!)

dennoch bei mir war das zum glück nicht der fall denn wir wolllten alle gesund werden und deswegen hat das echt nichts mit dem gewicht zu tun sondern mit der Psyche

lg Sahra

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19. Februar 2014 um 0:52
In Antwort auf linden_12637787

Ja gibt es. Mir wurde
atypische Anorexie diagnostiziert. Beschäftige mich ständig gedanklich mit essen und nicht-essen, habe aber einen BMI von 18, weil ich zwar in Maßen esse, aber nur Dinge, die auf meiner internen "erlaubt-"Liste stehen, und das sind nur ganz wenige. Alles andere macht mir extem Angst, es ist furchtbar, weil ich nichts anderes essen kann. Auch lebe ich schon seit Jahren mit 800 bis 1200 kcal u nehme kaum mehr ab, was heißt, dass mein 'Stoffwechsel schon total kaputt ist

Dadurch dass ich mir aber meine "erlaubt-"Dinge in Maßen erlaube, habe ich kein gefährliches Untergewicht. Daher atypische Anorexie... panische Angst vor dem Zunehmen habe ich auch und den Drang abzunehmen phasenweise auch sehr stark, wie jetzt gerade...

Das ganze schon seit langer langer Zeit, ES schon seit über 25 Jahren...

Hmmmm
hallo grisutraurig,
ich habe das auch seit fast 27jahren. ich falle nicht mehr so schlimm mit dem gewicht wenn es mir nicht gut geht. bin mittlerweile schon soweit dass ich sehr gern zunehmen würde - weiblich sein möchte, aber es geht nicht. ich esse tage durchgehend und es stellt sich kein erfolg ein. dann denke ich, soviel Geld rauswerfen wo es keinen unterschied macht, dann esse ich wieder kaum. mir fehlt der hunger (vlt einmal am tag dass ich hunger habe) oder ich habe hunger und weiß nicht was ich essen soll weil mich alles anekelt. ich habe keine Ahnung ob ich *Magersucht* habe, denn mager sein will ich ja gar nicht. aber ich habe starkes Untergewicht. 163cm mit knapp 40kg..... und würde es gerne ändern. ich habe zum ersten mal in meinem leben ein solches Forum aufgesucht

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20. Februar 2014 um 0:15

Wahnsinn
mir geht es ganz genauso!

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