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GESTORBEN

4. Oktober 2009 um 2:28


Ich bin vor 2 Jahren, 11 Monaten und 2 Tagen gestorben.
an dem tag an dem ich dass erste mal NEIN DANKE zum Essen gesagt hab, habe ich ja zum tod gesagt.
Mit jedem Kilo dass ich verlor, verlor ich ein teil meiner seele.
Und an dem Tag an dem ich dass erste mal ''gekotzt'' hab, hab ich meinem Killer die tür selbst geöffnet.

ich fühl mich tod und leben tu ich schon lange nicht mehr.
Stop... ich fühle mich nicht tod....den fühlen kann ich nicht mehr.
Ich spühre ncihts mehr und genau deshalb bin ich tod.
Auch wenn mein körper grad noch so am eisernen Faden hängt ist in ihm nichts mehr.

geht es euch auch so???

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4. Oktober 2009 um 3:41

Oft denk ich auch so
kann die gedanken verstehen.
betäubt beschreibt das aber besser finde ich. wir fühlen nichts mehr, weil die gefühle von den essstörungen überlagert werden - es bleibt kein platz für normale empfindungen. es ist eine krankheit das heißt es gibt die hoffnung gesund zu werden. allerdings ist die chance einer wundersamen heilung, wie bei anderen kranheiten sehr gering, darauf sollte man nicht hoffen. wenn wir irgendwann den willen und die stärke finden es loszulassen, wieder zu leben, nicht nichts zu tun und dadurch zu sterben. keine entscheidung ist in dem fall eine tödliche entscheidung. früher oder später.

willst du gesund werden, musst du essen.
willst du nicht essen, willst du vielleichtt sterben.
oder doch nicht?
man hat es doch nicht so ernst gemeint.
aber man war zu neugierig, wollte wissen was passiert.
hat seine eigene kleine düstere welt betreten,
und findet den weg zurück nicht mehr.
man weiß nicht mehr, wie funktioniert diese andere welt,
in der man mal glücklich war, traurig, wütend, überrascht, schockiert, in der man lachen konnte über so vieles, in der man nicht nur überlegt hat wie könnte es sein, sondern man diese momente erlebt hat, ohne sich erdrückt zu fühlen von sich selbst.
wenn ich zurückdenke, gab es überall die zeichen,
die mich gewarnt haben, die ich ignoriert habe,
erst unbewusst, dann absichtlich.
der weg zurück ist schwierig, weil wir nie vergessen werden. erst wenn man die vergangenheit akzeptiert,
kann man die zukunft ändern. irgendwann. vielleicht?

hm komisch hier son seelen striptease um die uhrzeit, aber ich kann mir vorstellen zu wissen wie du dich fühlst. du bist nicht allein. wir sind alle gemeinsam einsam.

ich muss jetz an die tür, der killer klingelt sturm..

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5. Oktober 2009 um 12:08

Ja mir geht es auch so...
ich habe einmal gesagt ich esse nicht um zum leben ich esse um zu sterben,ich lebe nicht mehr ich existiere nur noch meine Haende und Fuesse fuehlen sich kalt und mein Koerper friert.

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6. Oktober 2009 um 18:54

Lebendig und DOCH GESTORBEN
,..Ja ich glaube ich lebe noch aber fühlen kann ich nichts mehrrr--auch nicht mehr diesen schmerz im Herzen und in der seele und den Grund wiso ich damit angefangen hab.Jetz is mir alles egal,----EXISTATION oder soooo-irgendwann ist ALLEs WEG !! UND WIR ALLE AUCH

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6. Oktober 2009 um 20:27
In Antwort auf vzlem_11900707

Lebendig und DOCH GESTORBEN
,..Ja ich glaube ich lebe noch aber fühlen kann ich nichts mehrrr--auch nicht mehr diesen schmerz im Herzen und in der seele und den Grund wiso ich damit angefangen hab.Jetz is mir alles egal,----EXISTATION oder soooo-irgendwann ist ALLEs WEG !! UND WIR ALLE AUCH

Hey
ja....
genau...e exitstaion....mir ist inzwischen auch alles scheiß egal geworden..sogar mein leben...wenn ich morgen früh nicht mehr aufwachen würde wäre ich der glücklichste mensch der welt

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