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Geht bei mir gerade alles ein wenig bachab..

31. Oktober 2013 um 19:06

Hallo

Vor etwas mehr als einer Woche habe ich hier bereits einen Thread geschrieben, weil ich merkte, di MS- Stimme kommt zurück. Vor einem Jahr war ich an einer ES erkrankt, hatte diese jedoch im Frühling vermeintlich hinter mir gelassen.. nun ja im Momwnt siehts aber nicht gerade danach aus Ich will euch nicht volljammern eigentlich, aber weiss wirklich gerade sonst nicht wohin mit meinen Gefühlen. Also ich achte wieder sehr auf mein Essen und abends gehts mir schlecht davon, habe wieder mit einem Ernährungstagebuch begonnen doch in meinen Augen ist das, was ich dort reinschreibe viel zu viel und eine Stimme sagt mir dass es weniger werden muss. Gleichzeitig sage ich mir: "nein prim pass auf in was du da schon wieder reinrutschst" aber irgendwie ist die andere Stimmt im Moment meistens lauter..
Und jetzt habe ich auch noch Angst, meine Freundinnen denken, dass ich damit bloss Aufmerksamkeit will. Das ist nicht so! Aber eine Kollegin hat mir heute so mehr oder weniger gesagt, ich sei stolz darauf wenn ich nichts esse und solche Sachen eben. Naja und da habe ich mich ziemlich schlecht gefühlt. Besonders weil ich sowieso denke, alle halten mich für egoistisch. Oder langweilig, je nach Tagesform. Momentan siehts bei mir jedensfalls zappenduster aus: ich bringe schlechte Noten nach Hause, habe Gedankenkreise, meine Freunde halten mich möglicherweise für egozentrisch und aufmerksamkeitssüchtig. Das halt ich nicht aus es macht mich so traurig. Die Traurigkeit wiederum lässt mich in meine Gedankenkreise fallen und ich ess wenig.
ok das musste ich jetzt einfach loswerden weil ich echt fertig war..

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1. November 2013 um 8:18

Hallo Prim,
es geht dir momentan wirklich nicht gut. Du spürst eine starke innere Zerrissenheit zwischen dem Wunsch, gesund zu werden, und dem anorektischen Sog, wieder abzunehmen. Dabei habe ich den Eindruck, dass du auch etwas depressiv verstimmt sein könntest. In dieser Situation kann es leicht passieren, dass du in deinem privaten Umfeld nicht richtig verstanden wirst und dass man dir Dinge vorhält, die einfach nicht stimmen. Du darfst dir das nicht zu Herzen nehmen und musst dich damit trösten, dass die anderen es nicht besser wissen, nicht besser wissen können, weil ihr Verständnis für psychische Störungen zu gering ist.

Daneben geht es natürlich für dich auch darum, dass du der Krankheit nicht nachgibst und dich gegen sie wehrst. Dafür ist es notwendig, dass du ausreichend isst und auch ein gesundes Normalgewicht zulässt.Du darfst jetzt auf keinen Fall abnehmen, weil dass den Einfluss der Krankheit verstärken würde.Du gerätst immer tiefer in ihren Sog.Wenn du erkennst, dass du es allein nicht schaffst, such dir Hilfe.

LG Nus

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3. November 2013 um 22:16
In Antwort auf nus1951

Hallo Prim,
es geht dir momentan wirklich nicht gut. Du spürst eine starke innere Zerrissenheit zwischen dem Wunsch, gesund zu werden, und dem anorektischen Sog, wieder abzunehmen. Dabei habe ich den Eindruck, dass du auch etwas depressiv verstimmt sein könntest. In dieser Situation kann es leicht passieren, dass du in deinem privaten Umfeld nicht richtig verstanden wirst und dass man dir Dinge vorhält, die einfach nicht stimmen. Du darfst dir das nicht zu Herzen nehmen und musst dich damit trösten, dass die anderen es nicht besser wissen, nicht besser wissen können, weil ihr Verständnis für psychische Störungen zu gering ist.

Daneben geht es natürlich für dich auch darum, dass du der Krankheit nicht nachgibst und dich gegen sie wehrst. Dafür ist es notwendig, dass du ausreichend isst und auch ein gesundes Normalgewicht zulässt.Du darfst jetzt auf keinen Fall abnehmen, weil dass den Einfluss der Krankheit verstärken würde.Du gerätst immer tiefer in ihren Sog.Wenn du erkennst, dass du es allein nicht schaffst, such dir Hilfe.

LG Nus

Nus
schon wieder bist es du, welche mir antwortet. Danke für deine tolle Antwort, mit dem was du sagst hast du absolut recht, habe es mir oft durch den Kopf gehen lassen. Im Moment brauche ich viel Zeit und Musse für all diesen Mist und um dagegen anzukämpfen. Aber deine Worte machen Mut..
LG Prim

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13. November 2013 um 22:18

Hey kamillenbluete...
danke für deine Antwort
Nun ja also die Idee, mit meinen Freunden darüber zu sprechen ist an sich nicht schlecht, ich habe einigen auch tatsächlich schon erzählt was mit mir los ist aber mehr halt nur so die Fakten aufgezählt und nicht die Gedanken und Gefühle, weil es schwierig ist darüber zu sprechen finde ich. Aber unterdessen wäre ich bereit dazu mit meine Freunden auch darüber zu sprechen, resp. würde dies eigentlich sehr gerne tun, weil ich mir denken kann, dass es mich erleichtern würde. Nicht mehr alles so heimlich. Weil oft ist es gerade diese Heimlichtuerei, die mich dann so depressiv werden lässt und an mir nagt. Das Problem ist nur, ich habe so Angst davor sie könnten denken, ich wolle mich nur in den Mittelpunkt stellen, ich wolle Aufmerksamkeit...und dass sie das denken will ich einfach nicht !

LG Prim

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