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Geburtstag, Urlaub, Ostern = Essen

30. März 2012 um 15:16

Hallo ihr Lieben!

Etwas Konstruktives oder gar Positives kann ich heute leider nicht beitragen, aber ich muss mich einfach mal ausheulen. Es passt grad gar nicht. Und ich erwarte mir auch keine ausgeklügelten Antworten zur Lösung meines Essproblems und dem Hinweis, dass ich, wenn sich etwas ändern soll, es selbst wollen muss und dementsprechend dafür "kämpfen" muss.
Es geht einfach nur um jetzt. Und jetzt ist eben nicht gut, gar nicht gut.
Gestern war der Geburtstag meiner Mutter und ich hab ihr ein großes Fest ausgerichtet, dementsprechend viel gebacken und Pikantes gemacht und dann aufgetischt. So weit so gut. Nein, ich habe nicht haltlos gefressen, aber ich hab halt auch mitgegessen: sicher weniger als die anderen, aber halt - wie das bei so Festen ist, wo lauter gute Sachen die ganze Zeit am Tisch stehen - dauernd.
Die Moral von der Geschicht': Heute ein Kilo mehr
Ganz normal, werdet ihr sagen - nur ich hab normalerweise nur sehr, sehr geringe Gewichtsschwankungen. Und mir ist übel und mein Bauch rebelliert.
Ich fühl mich schrecklich - ein Kilo in einem Tag. Und dann ist auch die magische 50er-Grenze durch diesen dummen Kilo überschritten, die ich schon ewig nicht mehr überschritten habe. Ich könnte heulen (respektive hab das schon getan)

Und morgen fahre ich dann auch noch für die nächste Woche auf Urlaub - sprich: riesige Buffets morgens und abends, kaum Bewegung. Normalerweise ist es mein Ziel nicht zuzunehmen, wieder nichts mit Abnehmen.
Und wenn ich wieder heimkomme ist Ostern: wieder Essen und Schokoosterhasen en masse.
(Und danach hat dann auch noch meine beste Freundin Geburtstag - genau: wieder essen ...)

Ich bin am Durchdrehen - ich MUSS sofort wieder auf mein "normales" Gewicht und hab so panische Angst, dass ich auf den 50kg stehenbleibe oder gar noch mehr zunehme: ich pack das psychisch nicht, ich will das nicht!

Ach verdammt ...
Gehts vielleicht noch jemand so? Oder kann mich wer zumindest verstehen und hat ein paar aufbauende Worte für mich parat?

Eure myrtillie

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30. März 2012 um 15:31

Hallo
Wahrscheinlich bekomme ich dein Problem, das ich sehr gut verstehen kann, weil es mir früher ständig so ging, nicht weggesabbelt
Aber .. man müsste versuchen, das Positive zu sehen!
Menschen ohne eine Essstörung freuen sich total auf Ostern, Urlaub und Geburtstage von Freunden und Verwandten. Warum freuen sie sich darauf?
Zu einem Großteil natürlich, um unter Leute zu kommen. Sie sehen Menschen wieder, die sie vielleicht lange nicht mehr getroffen haben. Sie freuen sich darauf, mit ihnen zu kommunizieren und sich auszutauschen, was in der Zwischenzeit alles passiert ist.
Der geringere Teil ist bei manchen Personen das Essen. "Juhu, endlich wieder schön essen und die Geschmacksnerven auf Schwung bringen!" Natürlich bleibt im Hinterkopf, dass man zunehmen wird. Aber das gleicht sich alles wieder aus!
Freu' dich auf die schönen Tage, die auf dich zukommen. Versuche die Gedanken um die Kilos und das Essen wegzuschieben und genieße deinen Urlaub, Ostern und Geburtstage! Wenn das alles vorbei ist und du dich miserabel fühlst, auf Grund deines Körpers, dann weißt du doch, wie du den Spieß wieder umdrehen kannst. Du kennst deinen Körper und weißt, wie du ihn so formst, dass du dich wohl fühlst.
Die Zeit kommt, in der du dich wieder nach Geburtstagen und Urlaub sehnst. Zwar kommt nun alles auf ein mal, das du nicht ändern kannst, aber es kommt
Du schaffst das schon Geh' die Sache ganz locker an, freue dich auf deinen verdienten Urlaub und entspanne dich, denn dafür ist ein Urlaub da.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft, dass du die Zeit gut überstehst und du alles umsetzen kannst, was du dir vornimmst

Amy <3

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30. März 2012 um 18:53
In Antwort auf pearle_12457651

Hallo
Wahrscheinlich bekomme ich dein Problem, das ich sehr gut verstehen kann, weil es mir früher ständig so ging, nicht weggesabbelt
Aber .. man müsste versuchen, das Positive zu sehen!
Menschen ohne eine Essstörung freuen sich total auf Ostern, Urlaub und Geburtstage von Freunden und Verwandten. Warum freuen sie sich darauf?
Zu einem Großteil natürlich, um unter Leute zu kommen. Sie sehen Menschen wieder, die sie vielleicht lange nicht mehr getroffen haben. Sie freuen sich darauf, mit ihnen zu kommunizieren und sich auszutauschen, was in der Zwischenzeit alles passiert ist.
Der geringere Teil ist bei manchen Personen das Essen. "Juhu, endlich wieder schön essen und die Geschmacksnerven auf Schwung bringen!" Natürlich bleibt im Hinterkopf, dass man zunehmen wird. Aber das gleicht sich alles wieder aus!
Freu' dich auf die schönen Tage, die auf dich zukommen. Versuche die Gedanken um die Kilos und das Essen wegzuschieben und genieße deinen Urlaub, Ostern und Geburtstage! Wenn das alles vorbei ist und du dich miserabel fühlst, auf Grund deines Körpers, dann weißt du doch, wie du den Spieß wieder umdrehen kannst. Du kennst deinen Körper und weißt, wie du ihn so formst, dass du dich wohl fühlst.
Die Zeit kommt, in der du dich wieder nach Geburtstagen und Urlaub sehnst. Zwar kommt nun alles auf ein mal, das du nicht ändern kannst, aber es kommt
Du schaffst das schon Geh' die Sache ganz locker an, freue dich auf deinen verdienten Urlaub und entspanne dich, denn dafür ist ein Urlaub da.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft, dass du die Zeit gut überstehst und du alles umsetzen kannst, was du dir vornimmst

Amy <3

Hoffentlich
Liebe Amy,
Danke für deine lieben Worte
Du hast natürlich recht mit allem, was du schreibst - aber positiv denken ist generell nicht so meines
Und du kennst das sicher, wenn sich der Blick auf Dinge dergestalt verengt, dass man nur noch einen kleinen Bildauschnitt sieht und dieser Ausschnitt das ganze Denken beherrscht und man unfähig ist, das ganze Bild zu sehen.
Natürlich - ich weiß, wie ich abnehmen kann. Und trotzdem hab ich jedesmal aufs Neue Angst, dass es so nicht mehr klappt. Nicht einmal diese Sicherheit habe ich.
Und je mehr man sich verkrampft, desto schwieriger wird die Sache - theoretisch weiß ich das alles, aber mit der Umsetzung hapert es leider gewaltig

Ich hoffe trotzdem, dass es mir gelingen wird, diese Gewichtsgedanken zumindest für eine gewisse Zeit zu verdrängen und ich so von meinem Urlaub wenigstens etwas habe (und dass ich die Waage zuhause lassen kann - was ich eigentlich schon fix beschlossen hatte, aber nach heute morgen ...)

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30. März 2012 um 19:00

Naja
Ansonsten gehts mir mit dem Essen derzeit nicht so wahnsinnig gut - es war definitiv schon einmal besser.
Ich lege leider immer öfter Tage ein, wo ich sehr wenig esse. Und danach schaff ich es dann auch nicht immer wenigstens für die nächsten paar Tage einen etwas unbeschwerteren Umgang mit dem Essen zu haben
Es ist halt ein Thema, dass niemals aufhört, sondern sich immer wieder wiederholt. Sisyphos lässt grüßen

Ich bin 167cm.
Nein, ich bin nicht am Zunehmen (Gott bewahre!). Und die 50kg will ich auch nicht halten, sondern meine 49kg. Mit dem Gewicht kann ich mich einigermaßen arrangieren (nicht zuletzt, weil mich meine Therapeutin wöchentlich daran "erinnert", dass ich nicht drunter gehen darf), aber jaaa nicht den bösen, bösen 5er sehen!

glg, myrtillie

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30. März 2012 um 20:57
In Antwort auf zona_11851387

Hoffentlich
Liebe Amy,
Danke für deine lieben Worte
Du hast natürlich recht mit allem, was du schreibst - aber positiv denken ist generell nicht so meines
Und du kennst das sicher, wenn sich der Blick auf Dinge dergestalt verengt, dass man nur noch einen kleinen Bildauschnitt sieht und dieser Ausschnitt das ganze Denken beherrscht und man unfähig ist, das ganze Bild zu sehen.
Natürlich - ich weiß, wie ich abnehmen kann. Und trotzdem hab ich jedesmal aufs Neue Angst, dass es so nicht mehr klappt. Nicht einmal diese Sicherheit habe ich.
Und je mehr man sich verkrampft, desto schwieriger wird die Sache - theoretisch weiß ich das alles, aber mit der Umsetzung hapert es leider gewaltig

Ich hoffe trotzdem, dass es mir gelingen wird, diese Gewichtsgedanken zumindest für eine gewisse Zeit zu verdrängen und ich so von meinem Urlaub wenigstens etwas habe (und dass ich die Waage zuhause lassen kann - was ich eigentlich schon fix beschlossen hatte, aber nach heute morgen ...)

Den Satz
finde ich ganz großartig!
"Und du kennst das sicher, wenn sich der Blick auf Dinge dergestalt verengt, dass man nur noch einen kleinen Bildauschnitt sieht und dieser Ausschnitt das ganze Denken beherrscht und man unfähig ist, das ganze Bild zu sehen."



Der ist so verdammt passend...und ja, natürlich kenne ich das. Es ist ja auch so, dass man alles weiß! Man weiß, wie man sich zu ernähren hat, man weiß, dass es schlecht ist, zu hungern. Man weiß, dass man -eigentlich- nicht zu dick ist.
Und trotzdem gerät man in diesen Teufelskreis, der alles noch schlimmer macht und den man nicht mehr aufhalten kann. Schwierig ist es, da alleine rauszukommen.
Das weißt du auch .. und ich weiß es auch, wir alle wissen es

Aber nun weg von den Theorien, die wir alle schon wissen.

Ich hoffe ganz ganz doll, dass du es schaffst, liebe lamyrtillie!

Ich denk an dich .. und du kannst uns ja eine Rückmeldung geben, wenn die Zeit vorüber ist

Liebe Grüße!
Amy <3

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30. März 2012 um 22:24

Da hast du leider recht.
Liebe Dori,
erstmals danke für deine ausführliche Antwort

Und ja, das wiegen hätte ich mir heute besser sparen sollen - gewusst hab ich es eh, aber ich will mich anscheinend quälen. Mit dem Erfolg dass ich vorhin vor lauter Frust und Verzweiflung ("ich werd ab jetzt eh nur mehr zunehmen") noch eine ne knappe halbe Packung Walnusseis gefuttert, so richtig schön destruktiv - und als mir dann so richtig schlecht war, noch Nutella nach. Ganz großes Kino.

Ja, ich weiß, dass 49/50 kg - rein medizinisch betrachtet - bei meiner Größe Untergewicht sind. Aber es ist kein bedrohliches Untergewicht, es ist genau genommen an der oberen Grenze. Und ja, es stimmt: ich will kein "gesundes" Gewicht haben - ich will nicht normalgewichtig sein.
Ist das jetzt so schlimm? Ich gefalle mir nun mal mit einem höheren Gewicht nicht. So wie es jetzt (normalerweise) ist, kann ich mich mit meiner Figur anfreunden. So ist es ok. Und anders ist eben nicht ok.
Je mehr ich wiege, desto größer ist mein Selbsthass. Wo ist also der Gewinn für mich, wenn ich etwas tue, wogegen sich alles in mir sträubt (nämlich zunehmen), wenn es mir dann nicht besser geht, sondern psychisch viel schlechter? Damit ich sagen kann: ich hab Normalgewicht? Na großartig, da hab ich was davon!

Wenn du jetzt meinst, ich nehme es nicht ernst mit meiner Gesundheit - bitteschön! Ich bin der Meinung, dass ich kämpfe - nämlich gegen den (auch in meinen) Augen kranken Wunsch weiter abzunehmen. Denn ich trage ihn in mir. Und das ist bei Gott nicht einfach. Mir ist bewusst, dass ich mich an einer Grenzlinie bewege - die ich in die untere Richtung nicht unterschreiten darf und in die obere nicht überschreiten will.
Ist jetzt mein Leid weniger wert? Nur weil ich ehrlich bin? (Weil ich zugebe eben nicht vorbehaltlos "gesund" (was immer das auch genau sein soll) sein zu wollen, sondern ich die Nachteile gegen die Vorteile abwäge und diese Abwägung für mich derzeit Gewicht halten=erstrebenswerter Zustand bedeutet?)

Dori, bitte versteh' meine Zeilen nicht falsch: ich mein das nicht aggressiv und ich will dich nicht angreifen. Im Gegenteil!!

Und womit du natürlich recht hast ist, dass ein Schwankungsbereich von einem Kilo viel zu wenig ist - nur: wie gesagt - nach unten darf ich ihn nicht ausweiten (verbietet mir meine Therapeutin) und nach oben will ich es nicht. Ja, ich weiß -- siehe oben.

Ich werde bis morgen noch versuchen, Dinge zu finden, auf die ich mich in den Ferien freuen kann - denn mir fallen jetzt gerade erschreckend wenig ein

Alles Liebe, myrtillie

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30. März 2012 um 22:26
In Antwort auf pearle_12457651

Den Satz
finde ich ganz großartig!
"Und du kennst das sicher, wenn sich der Blick auf Dinge dergestalt verengt, dass man nur noch einen kleinen Bildauschnitt sieht und dieser Ausschnitt das ganze Denken beherrscht und man unfähig ist, das ganze Bild zu sehen."



Der ist so verdammt passend...und ja, natürlich kenne ich das. Es ist ja auch so, dass man alles weiß! Man weiß, wie man sich zu ernähren hat, man weiß, dass es schlecht ist, zu hungern. Man weiß, dass man -eigentlich- nicht zu dick ist.
Und trotzdem gerät man in diesen Teufelskreis, der alles noch schlimmer macht und den man nicht mehr aufhalten kann. Schwierig ist es, da alleine rauszukommen.
Das weißt du auch .. und ich weiß es auch, wir alle wissen es

Aber nun weg von den Theorien, die wir alle schon wissen.

Ich hoffe ganz ganz doll, dass du es schaffst, liebe lamyrtillie!

Ich denk an dich .. und du kannst uns ja eine Rückmeldung geben, wenn die Zeit vorüber ist

Liebe Grüße!
Amy <3


Danke Amy, das ist sehr lieb von dir!

Und ich meld mich, wenn ich wieder im Alltag angekommen bin

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1. April 2012 um 20:28

Liebe myrtillie
Ich weiss ganz genau, wovon du redest. Wahrscheinlich kann ich dir nicht sehr helfen, weil es mir genau gleich geht. Anlässe, wo ich essen "muss" und will, wie Geburtstage, Ferien, Ostern etc, sind purer Stress, vorallem im Vorfeld. Das ich mich dann schon mal aus lauter Angst und Stress übers Nutella hermache, weil es ja "eh schon egal" ist, kommt auch vor. Auch ich mache mir viel zu viele Gedanken schon im Voraus - gibt es da etwas, was ich essen kann, was will ich essen, soll ich den Nachtisch auslassen, geht das überhaupt, ohne aufzufallen, soll ich einfach nur einwenig probieren, aber kann ich dann überhaupt aufhören, ich werde schrecklich zunehmen, wie soll ich das nur machen? All diese Gedanken verfolgen mich schon Tage vorher...
Auch die Gewichtsgrenze kenne ich. Bei mir liegt sie 10kg höher als bei dir - ich bin 178cm gross und im Moment auch noch leicht im UG. Ich will absolut keine 6 in meinem Gewicht sehen! Natürlich ist das paradox, da hat Dori recht - aber das ist die böse Grenze. Ich habe schon 2-3 kg zugenommen seit letztem Herbst und könnte immer noch jedesmal heulen, wenn es auch nur 200g mehr sind als letzte Woche - wie heute zum Beispiel. Zum Glück habe ich meinen Freund, der mir sehr gut beisteht. Ich wiege mich nur einmal pro Woche in seinem Beisein, er fängt mich auf, wenn ich vor Schock steif wie ein Brett von der Waage zu fallen drohe Oft wiegt er sich bei der Gelegenheit auch noch - und er geht so herrlich entspannt damit um, wenn er zugenommen hat. Und das war jetzt den ganzen Winter ständig der Fall, er hat mindestens so viel zugenommen wie ich. Aber das stört ihn überhaupt nicht - auch nicht, dass man deutlich sieht (ich zumindest :-p) dass er ein bisschen ein Bäuchlein bekommen hat. Aber er meint, und er hat total recht damit, dass sich das selber reguliert und ganz natürlich ist. Diese entspannte Haltung tut gut - und es ist toll, jemanden zu haben, der einem immer wieder sagt, wie viel besser es ist, weniger stark im UG zu sein.
Vielleicht wäre es für dich auch gut, wenn du dich nur einmal pro Woche mit einer Person deines Vertrauens zusammen wiegst? Die Schwester, die Mutter, die Freundin, der Freund?
Versuch, dich auf die Ferien zu freuen - und nicht schon so weit im Voraus nur ans Essen zu denken. Sonst baut sich das immer mehr auf und es passieren dann so Dinge wie Eis essen aus Stress und Frust... Versuch, nicht daran zu denken!
Alles Liebe,
ninja

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1. April 2012 um 23:46
In Antwort auf ioanna_12090264

Liebe myrtillie
Ich weiss ganz genau, wovon du redest. Wahrscheinlich kann ich dir nicht sehr helfen, weil es mir genau gleich geht. Anlässe, wo ich essen "muss" und will, wie Geburtstage, Ferien, Ostern etc, sind purer Stress, vorallem im Vorfeld. Das ich mich dann schon mal aus lauter Angst und Stress übers Nutella hermache, weil es ja "eh schon egal" ist, kommt auch vor. Auch ich mache mir viel zu viele Gedanken schon im Voraus - gibt es da etwas, was ich essen kann, was will ich essen, soll ich den Nachtisch auslassen, geht das überhaupt, ohne aufzufallen, soll ich einfach nur einwenig probieren, aber kann ich dann überhaupt aufhören, ich werde schrecklich zunehmen, wie soll ich das nur machen? All diese Gedanken verfolgen mich schon Tage vorher...
Auch die Gewichtsgrenze kenne ich. Bei mir liegt sie 10kg höher als bei dir - ich bin 178cm gross und im Moment auch noch leicht im UG. Ich will absolut keine 6 in meinem Gewicht sehen! Natürlich ist das paradox, da hat Dori recht - aber das ist die böse Grenze. Ich habe schon 2-3 kg zugenommen seit letztem Herbst und könnte immer noch jedesmal heulen, wenn es auch nur 200g mehr sind als letzte Woche - wie heute zum Beispiel. Zum Glück habe ich meinen Freund, der mir sehr gut beisteht. Ich wiege mich nur einmal pro Woche in seinem Beisein, er fängt mich auf, wenn ich vor Schock steif wie ein Brett von der Waage zu fallen drohe Oft wiegt er sich bei der Gelegenheit auch noch - und er geht so herrlich entspannt damit um, wenn er zugenommen hat. Und das war jetzt den ganzen Winter ständig der Fall, er hat mindestens so viel zugenommen wie ich. Aber das stört ihn überhaupt nicht - auch nicht, dass man deutlich sieht (ich zumindest :-p) dass er ein bisschen ein Bäuchlein bekommen hat. Aber er meint, und er hat total recht damit, dass sich das selber reguliert und ganz natürlich ist. Diese entspannte Haltung tut gut - und es ist toll, jemanden zu haben, der einem immer wieder sagt, wie viel besser es ist, weniger stark im UG zu sein.
Vielleicht wäre es für dich auch gut, wenn du dich nur einmal pro Woche mit einer Person deines Vertrauens zusammen wiegst? Die Schwester, die Mutter, die Freundin, der Freund?
Versuch, dich auf die Ferien zu freuen - und nicht schon so weit im Voraus nur ans Essen zu denken. Sonst baut sich das immer mehr auf und es passieren dann so Dinge wie Eis essen aus Stress und Frust... Versuch, nicht daran zu denken!
Alles Liebe,
ninja

Hey
die 60er grenze kenn ich.hab auch angst davor. gester bin icg auf.die waage gestiegen et voila riesen.schock 58kg = riesen krise ich bin.schon mit 55kg nicht klargekommen und.jetzt das bin gleich gross wie du.wie.viel wiegst du?und wie kannst du zunahmen verkraften?

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2. April 2012 um 0:44
In Antwort auf lisa6627

Hey
die 60er grenze kenn ich.hab auch angst davor. gester bin icg auf.die waage gestiegen et voila riesen.schock 58kg = riesen krise ich bin.schon mit 55kg nicht klargekommen und.jetzt das bin gleich gross wie du.wie.viel wiegst du?und wie kannst du zunahmen verkraften?

Hab auch die 60 er
Grenze,bin zwar nur 1,76m ggroß,aber auch mir sind die 50er lieber,selbst wenn es 59kg wären...
Irgendwie kann ich mir nur mit ner 5 vorne dran SICHER sein,dass ich nicht zu dick bin...bei ner 6 wüsst ich nie,bin ich noch schlank,oder zu dick,seh ich wirklich gut aus oder bild ich mir das ein?
Eben weil jeder immer sagt,du siehst dicfalsch...
Aber bei ner 5 sagt mir mein Verstand,Dass egal wie ich aussehe,es NICHT ZU VIEL SEIN KANN!

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2. April 2012 um 10:29
In Antwort auf lisa6627

Hey
die 60er grenze kenn ich.hab auch angst davor. gester bin icg auf.die waage gestiegen et voila riesen.schock 58kg = riesen krise ich bin.schon mit 55kg nicht klargekommen und.jetzt das bin gleich gross wie du.wie.viel wiegst du?und wie kannst du zunahmen verkraften?


gestern morgen hab ich 58.6 kg gewogen und bin fast von der Waage gefallen. Am Sonntag davor warens 58.4 und das fand ich schon schlimm. Aber mehr als 58.5, das kommt der Grenze schon sehr nahe... doof, oder? Das ist so künstlich und unnötig.
Zum Glück war ich nie ganz so leicht - ich habe erst 2-3 kg zugenommen von meinem Tiefstgewicht, und die Zunahme ging auch langsam, obwohl ich im Moment nicht aussergewöhnlich wenig esse (1500 bis 2000kcal etwa). Aber trotzdem, die Tendenz geht aufwärts, und damit habe ich schon meine Mühe!

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