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Forum / Fit & Gesund

Gallenblasen-OP bei Pfeifferschem Drüsenfieber

Letzte Nachricht: 15. Mai 2012 um 0:18
J
jayda_12645193
20.03.12 um 14:15

Hallo!

Vielleicht finde ich hier Antworten, die mir meine Ärztin nicht geben kann/mag/was auch immer...

Mir wurde heute per Telefon mitgeteilt, dass ich wohl das Pfeiffersche Drüsenfieber in naher Vergangenheit gehabt habe und das es jetzt am abklingen ist.

Zusätzlich ist letzten Freitag beim US festgestellt worden, dass meine Gallenblase stark verkleinert und voller Grisel ist, was meine ständigen Durchfälle und Oberbauchbeschwerden erklärt. Ich darf dann jetzt zum Chirurgen, um sie mir entfernen zu lassen. Aus familiären Gründen ( 2 Kinder unter 3, Mann ist Lehrer) müsste das sehr bald, möglichst schon in den Osterferien geschehen.

Was ich mich nun frage, ist, ob eine Gallenblasenentfernung jetzt wirklich ratsam ist, da ja mein Immunsystem durch das Drüsenfieber eh noch ziemlich im Keller ist. Also beeinträchtigt das die Heilung nach der OP, stellt es Risiken dar, die ich nicht überblicken kann?

Danke im Vorraus für Antworten!

LG Bärenma

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G
gadar_12108054
14.05.12 um 21:56

Gallenblasenentfernung ändert nichts, verschlimmert es nur...
denn Gallensteine können trotzdem entstehen und den Gallengang verstopfen. Das ist dann genauso kritisch. So lange Du die Gallenblase hast, ist da ein Reservoir, in dem sie bleiben können, vorausgesetzt Du "störst" sie nicht, gehst behutsam mit Dir um. Übrigens haben Frauen mit Familie am häufigsten Gallensteine, ein klares Indiz der Überforderung und des Gefühls der Unterbewertung ihrer Arbeit.

Eine gute Hilfe bei einem Anfall ist, sobald der Kreislauf wieder etwas stabil ist, langsam etwas Leichtes zu essen und auf alle Fälle etwas leicht Fettiges dazu, vielleicht einen Löffel saure Sahne, das den Fluß der Galle anregt und dazu führt, daß die Steine herausgedrückt werden durch die natürliche Bewegung des Förderns der Galle in den Magen. Vorsichtige Anspannung der Bauchmuskeln und vorsichtige gymnastische Bewegungen tragen ebenfalls dazu bei, die Steine natürlich in Bewegung und zum Abgang zu bringen.

Und man muß sich ehrlich und selbst-kritisch fragen, wie verbittert man ganz tief da drinnen in sich ist. Daran muß man arbeiten - das "Schicksal" mit einem "Ja, ich will das so " annehmen oder eben einen Schnitt machen. Das OP-Messer ist nicht der richtige Schnitt! Der Körper sucht sich dann neue Ventile oder "rächt" sich an den alten Stellen mit 1000 Problemchen.

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J
jayel_12116589
15.05.12 um 0:18

...
gallensteine entstehen durch ein lösungsungleichgewicht der galle, welches u.a. gefördert wird durch die pille, schwangerschaften, adipositas, fettreiche ernährung etc. frauen bekommen gallensteine doppelt bis dreifach so häufig wie männer. dass das ein "klares Indiz der Überforderung und des Gefühls der Unterbewertung der Arbeit" der frau sein soll... nicht jede frau ist überfordert, nicht jede erkrankung ist psychosomatisch! da du mehrere steine und beschwerden hast, besteht die empfehlung zur op. es stimmt allerdings, dass trotz op wieder gallensteine entstehen können. du solltest fettreiche mahlzeiten vermeiden. ein glas milch am abend entleert die gallenblase, kann aber auch dazu führen, dass deine steine wandern. in einem "anfall" sprich bei einer gallenkolik wirst du, falls du dich nicht eh übergeben hast, wahrscheinlich nichts essen wollen und wenn die schmerzen eine bestimmte stärke erreicht haben, suchst du ganz von selbst die notaufnahme auf. sprich mit einem arzt, der zeit hat dir vor-/nachteile/risiken deiner erkrankung/der op zu erklären.

alles gute!

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