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Forum / Fit & Gesund

Fressattacken, Lymphdrüsen

Letzte Nachricht: 21. September 2015 um 23:41
G
gereon_12076287
19.09.15 um 12:38

Ist das normal ? Ich habe am Tag nach einer schlimmen FA geschwollene Lymphdrüsen im Nackenbereich und unter den Armen.
Kennt das noch jemand ?
Ich bin übrigens schon sehr lange essgestoert, atypische Anorexie, davor Sportbulimie, seit meinem letzten Klinikaufenthalt sieht es so aus dass ich 4 Tage hungere und dann überfällt mich eine unglaubliche Fressattacke, die ich dann wieder mit Hungern und Entwässern ausgleiche... ich esse dann nur eine Handvoll Reis und einen Apfel am Tag. Bei 1,64 wiege ich 48 kilo.
Durch die heftigen Fressattacken komme ich nicht mehr ins UG. Ich fresse dann wirklich Unmengen bis ich denke, meine Bauchdecke reißt und bin am Folgetag krank.
Ich suche nach einem Ersatz für meine ES seit Jahren, habe aber Panik vor dem Dickwerden. Stationäre Aufenthalte haben auch nichts gebracht.
Ich bin gerade an dem Punkt: entweder ins krasse UG (damit die Leute mal sehen, was los ist) oder bitte richtig fett. Nur nicht normal.
Voller Depressionen aufgrund von Sinnlosigkeit. Habe noch eine andere chronische Krankheit, die mir ein normales Arbeitsleben nicht möglich macht.

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G
gereon_12076287
19.09.15 um 23:10

:'(
Heute der zweite Fresstag hintereinander, das passiert eigentlich nicht sooo oft, aber es waren bestimmt 8000 Kalorien.
Um mein Gewicht zu halten, schaffe ich es morgen nicht normal zu essen sondern werde wieder vor lauter Panik ein paar Tage die Fresserei herunter hungern.
Mein Bauch spannt, und ich weiß, ich hab morgen wieder am ganzen Körper Schmerzen aber diese Fressattacken bekomm ich trotz fast NG nicht in den Griff. So massiv ist das erst seit dem letzten Klinikaufenthalt.
Muss ich mehr zunehmen damit es aufhört ?
Ich glaube ja, Sport könnte mir helfen, da ich auch sehr depressiv und antriebslos bin. Siehe mein anderer Thread.
Ich bin jetzt Mitte 30 und habe das Gefühl, eine ES löst die andere ab, bzw zu einem psychischen Mist kommt ständig was Neues.
Kann mir irgendjemand hier etwas zu diesen FA sagen ? Ich pack das bald nicht mehr und bin zu schwach die Kontrolle darüber zu bekommen

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luna_12102667
20.09.15 um 15:50
In Antwort auf gereon_12076287

:'(
Heute der zweite Fresstag hintereinander, das passiert eigentlich nicht sooo oft, aber es waren bestimmt 8000 Kalorien.
Um mein Gewicht zu halten, schaffe ich es morgen nicht normal zu essen sondern werde wieder vor lauter Panik ein paar Tage die Fresserei herunter hungern.
Mein Bauch spannt, und ich weiß, ich hab morgen wieder am ganzen Körper Schmerzen aber diese Fressattacken bekomm ich trotz fast NG nicht in den Griff. So massiv ist das erst seit dem letzten Klinikaufenthalt.
Muss ich mehr zunehmen damit es aufhört ?
Ich glaube ja, Sport könnte mir helfen, da ich auch sehr depressiv und antriebslos bin. Siehe mein anderer Thread.
Ich bin jetzt Mitte 30 und habe das Gefühl, eine ES löst die andere ab, bzw zu einem psychischen Mist kommt ständig was Neues.
Kann mir irgendjemand hier etwas zu diesen FA sagen ? Ich pack das bald nicht mehr und bin zu schwach die Kontrolle darüber zu bekommen

Hallo..
leider kann ich dir nicht helfen da ich mit dem gleichen Problem zu kämpfen habe. nur dass ich nach den fresstagen nicht Hungere sondern weiter esse und somit versuche die schuldgefühle und den ekel runterzuschlucken. ich weiß dass das totaler Schwachsinn ist aber ich habe einfach nichts mehr unter Kontrolle. bei vielen kommen erst durch das hungern die essanfälle. hast du es mal ohne hungern versucht? und ja ins NG müsstest du auch erstmal kommen denk ich

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gereon_12076287
20.09.15 um 16:42
In Antwort auf luna_12102667

Hallo..
leider kann ich dir nicht helfen da ich mit dem gleichen Problem zu kämpfen habe. nur dass ich nach den fresstagen nicht Hungere sondern weiter esse und somit versuche die schuldgefühle und den ekel runterzuschlucken. ich weiß dass das totaler Schwachsinn ist aber ich habe einfach nichts mehr unter Kontrolle. bei vielen kommen erst durch das hungern die essanfälle. hast du es mal ohne hungern versucht? und ja ins NG müsstest du auch erstmal kommen denk ich

@Ginivieve
Danke für deine Antwort !
Ja ist echt ätzend.
Ich habs auch schon ohne danach hungern versucht, weiter gesund nach Plan gegessen aber dann kam früher oder später der Heißhunger auf Süßigkeiten. Und sobald ich da nur ein kleines Stück esse geht's los.
Das mit dem Normalgewicht ist auch so ein Thema was ich nicht mehr weiß mittlerweile, denn viele betiteln mich noch als normalgewichtig. Das verunsichert dann noch mehr.
Ich glaube, mir kann höchstens noch eine "Ersatzdroge" helfen. Etwas was mich total ablenkt. Aber ich habe kaum noch Antrieb.

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G
gereon_12076287
20.09.15 um 19:11

Liebe Doriane
Danke... du triffst den Nagel bei mir auf den Punkt.
Ich habe viel zu viel Angst vor der Meinung anderer. Mache mir auch Sorgen "zu gesund" auszusehen, da ich nicht regelmäßig arbeiten kann, dank einer anderen chronischen Erkrankung, die man mir nicht ansieht.

Rausgehen nach dem Essen ... ich habe keine Bekanntschaften mehr, wohne in einem Kuhdorf und muss mir eingestehen, dass ich keine Freunde mehr habe. Einen allerbesten Freund, der selbst viel Stress hat, geschäftlich, aber das wars dann.
Ich bin eigentlich fast den ganzen Tag allein und zuhause, gehe zwar mit dem Hund raus, aber auch da trifft man hier niemanden.

Was mir bis vor einem Jahr geholfen hat, war der abendliche Gang ins Fitnessstudio, aber da traue ich mich nicht mehr hin, da eine Therapeutin meinen Vertrag mittels der Diagnose Anorexie stilllegen hat lassen und mich die Leute jetzt bestimmt doof anschauen und ich weiß, dass viele das nicht verstehen, weil dort einige dünnere Frauen herum springen.

Die Idee mit dem Trockenobst ist gut. Das werde ich versuchen.

Ich bin so lange mit dieser verdammten ES "nicht mehr am Leben", aber davor waren es andere psychische Probleme und ich glaube auch jetzt ist meine schwere Depression vorrangig das Problem.

Wenn mir egal wäre was andere denken würden, könnte ich sofort zunehmen. Natürlich ist auch sehr viel Selbsthass und komplett fehlendes Selbstwertgefühl ein Punkt.

Und die fehlende Beschäftigung... ich weiß nicht mal, worüber ich mich definieren soll.

Da bin ich wohl nicht die Einzige. Scheiß Vergangenheit und keine wirkliche Zukunftsperspektive.
Ich sage mir morgens oft "in ein kaputtes Auto leert man ja auch kein Benzin mehr".

Sorry wenn das so negativ klingt, aber die Einsamkeit und das zum Nichtstun verdammt sein machen mich fertig und bisher sind alle Versuche, diesen Zustand zu ändern (Ehrenamt, etc) gescheitert. Ich bin selbst laut Arbeitsamt mit Mitte 30 trotz Studium nicht mehr vermittelbar und aus ärztlicher Sicht arbeitsunfähig. Das kratzt ganz schön an der Psyche. Deshalb auch immer wieder die ES Rückfälle.

Sorry fürs ausheulen.

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W
waldo_12064976
21.09.15 um 18:59

Alles nicht gut
Ich kenne es, dass sich sie haut am Nacken und eigentlich dem ganzen Oberkörper gespannt und wund anfühlt nach einer FA. Hab ich gerade. Ebenso nicht besonders ansehnliche Schwangerschaftsstreifen von den ganzen Dehnungen.
Habe die ES seit etwa 10 Jahren mittlerweile, deshalb ein Jahr damals in der Schule wiederholt und auch jetzt nimmt das ähnlich destruktive Formen an. Hocke in einem Auslandssemester quasi ohne Bezugspersonen (wohne mit 2 Kommilitoninnen, die ich aber nicht so richtig als Freundinnen bezeichnen kann zusammen).
Sie wissen nichts davon und obwohl ich morgen um 8 Uni habe (Anwesenheitspflicht) und dafür um 6 aus dem Bett muss, werd ich wohl bis mind. 3 Uhr aufbleiben, damit sie mich nicht k**** hören.
Ich setz mir immer neue Fixpunkte, an denen ich aufhören will. Sowas wie ein Schnitt: Ein Umzug, der Geburtstag, der Jahrestag in der Beziehung... nicht einmal der Tod meines besten Freundes hatte langfristigen Erfolg- weshalb ich mich zusätzlich schäme.
Für mich ist es überhaupt schon ein großer Schritt, dass ich mich heute hier registriert habe, aber ich merke, dass es so einfach nicht weitergehen kann.
Seit ich mit dem Mist angefangen habe, hat sich vieles verändert. Die eigentlichen Probleme hab ich nicht mehr, aber die ES ist geblieben .
Ich würde gern nochmal in Therapie- aber im Ausland ist das schlecht und ich hab auch Angst vor Konsequenzen. Das ist das einzige Geheimnis, das ich vor meinem Freund habe. Ich habe ihm gesagt, dass ich Schwierigkeiten mit dem Essen habe und er akzeptiert meine Macken- aber er weiß nichts von der akuten Bulimie - und ich hatte die Hoffnung, dass ich während der Zeit im Ausland zumindest so weit komme, dass ich das Kotzen lassen kann. Er sagte mal zu mir, dass er mich auch mit 10 kg mehr lieben würde und dass ich toll bin, wie ich bin. Aber ich hasse meinen Körper nun einmal und ich möchte mich nicht wirklich anfassen lassen, wenn ich es nach einer FA mal geschafft habe, nicht zu kotzen- was nicht sehr oft vorkommt....
alles ein Teufelskreis. Macht mir auf jeden Fall Mut, dass man hier doch sieht, dass man mit der ganzen Sch**** nicht allein ist. <3

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G
gereon_12076287
21.09.15 um 19:38
In Antwort auf waldo_12064976

Alles nicht gut
Ich kenne es, dass sich sie haut am Nacken und eigentlich dem ganzen Oberkörper gespannt und wund anfühlt nach einer FA. Hab ich gerade. Ebenso nicht besonders ansehnliche Schwangerschaftsstreifen von den ganzen Dehnungen.
Habe die ES seit etwa 10 Jahren mittlerweile, deshalb ein Jahr damals in der Schule wiederholt und auch jetzt nimmt das ähnlich destruktive Formen an. Hocke in einem Auslandssemester quasi ohne Bezugspersonen (wohne mit 2 Kommilitoninnen, die ich aber nicht so richtig als Freundinnen bezeichnen kann zusammen).
Sie wissen nichts davon und obwohl ich morgen um 8 Uni habe (Anwesenheitspflicht) und dafür um 6 aus dem Bett muss, werd ich wohl bis mind. 3 Uhr aufbleiben, damit sie mich nicht k**** hören.
Ich setz mir immer neue Fixpunkte, an denen ich aufhören will. Sowas wie ein Schnitt: Ein Umzug, der Geburtstag, der Jahrestag in der Beziehung... nicht einmal der Tod meines besten Freundes hatte langfristigen Erfolg- weshalb ich mich zusätzlich schäme.
Für mich ist es überhaupt schon ein großer Schritt, dass ich mich heute hier registriert habe, aber ich merke, dass es so einfach nicht weitergehen kann.
Seit ich mit dem Mist angefangen habe, hat sich vieles verändert. Die eigentlichen Probleme hab ich nicht mehr, aber die ES ist geblieben .
Ich würde gern nochmal in Therapie- aber im Ausland ist das schlecht und ich hab auch Angst vor Konsequenzen. Das ist das einzige Geheimnis, das ich vor meinem Freund habe. Ich habe ihm gesagt, dass ich Schwierigkeiten mit dem Essen habe und er akzeptiert meine Macken- aber er weiß nichts von der akuten Bulimie - und ich hatte die Hoffnung, dass ich während der Zeit im Ausland zumindest so weit komme, dass ich das Kotzen lassen kann. Er sagte mal zu mir, dass er mich auch mit 10 kg mehr lieben würde und dass ich toll bin, wie ich bin. Aber ich hasse meinen Körper nun einmal und ich möchte mich nicht wirklich anfassen lassen, wenn ich es nach einer FA mal geschafft habe, nicht zu kotzen- was nicht sehr oft vorkommt....
alles ein Teufelskreis. Macht mir auf jeden Fall Mut, dass man hier doch sieht, dass man mit der ganzen Sch**** nicht allein ist. <3

Hallo eule
Nein,
allein bist du damit sicher nicht.
Ich ärgere mich jetzt auch schon sooo lange damit herum.
Bist du im Untergewicht ?
Ich setze mir diesen Punkt eigentlich nach jedem Fressanfall. Zur Zeit ist es extrem oft.
Ich k... nicht mehr, einerseits gut, andererseits versuche ich es mit anderem Blödsinn auszugleichen.
Heute war auch kein guter Tag, meine neue ambulante Therapie wird von der Krankenkasse nicht übernommen und der ganze Frust endete schon wieder in zuviel Reingestopfe. Ein richtiger FA war es nicht, aber der Bauch spannt und ist aufgebläht und ich sage mir einfach ab morgen wirds besser ...

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W
waldo_12064976
21.09.15 um 21:35

Hey
Nein, bin schon länger nicht mehr untergewichtig.
Ist allerdings auch nicht wirklich ein Zeichen von Besserung.
Ich fühl mich eigentlich permanent nicht wohl in meiner Haut. Schwimmen gehe ich nicht (im Sommer schon scheiße, wenn man sich dauernd Ausreden einfallen lassen muss ), saunen auch nicht...
Liegt aber halt auch daran, dass ich nicht will, dass das jemand mitbekommt und nach ner FA dann oft einfach einschlafe, weil es schon so spät ist. Am Morgen wacht man dann auf und fühlt sich widerlich.
So dumm es klingt, aber dieser Alzheimer-Bulimie-Witz trifft besser auf mich zu, als mir lieb ist -.-
Heute hätte ich auch verdammt viele Uni-Assignments erledigen müssen, aber ich kann nicht denken, wenn ich mich vollgestopft habe.
Bei mir liegts nicht (mehr) an negativen Emotionen als Auslöser für die FAs. Eher Phasen, in denen ich nicht viel zu tun habe oder aber:
Ich verbiete mir alles mögliche, weil ich mich in meiner Haut nicht wohlfühle und irgendwann besiegt mich der Appetit. Die sicherste Variante bei mir ist, einfach nichts zu essen im Haus zu haben.
War vor 2 Jahren für 4 Monate in Afrika. Dort hatten wir ein Zimmer zu zweit. Große Gemeinschaftsbäder ohne Türen- nur Vorhänge - und durften nicht kochen- nur in der Mensa essen.
Da hat es tatsächlich ohne Erbrechen geklappt und ich hab nicht zugenommen. Warum konnte ich aus der Erfahrung nicht lernen? Ich habe gegessen und das Gefühl ausgehalten, mich "übersättigt" zu fühlen. Das ist sehr schwer für mich.
Zu Hause bin ich dann rückfällig geworden, weil dauernd überall Essen gelockt hat. Es ist so schwer, weil man ja nicht komplett mit einer Substanz "aufhören" kann, sondern dazu gezwungen ist, sich Tag für Tag wieder damit auseinander zu setzen.
Wenn ich etwas gegessen habe und dann ein schlechtes Gewissen bekomme - selbst wenn es nur ein Teller Suppe zu viel war (subjektiv), dann geht die Fresserei wieder los, weil ich weiß, dass der Mageninhalt dann ja sowieso wieder raus muss. Die Schwelle ist leider extrem niedrig.

Ich glaube, ich würde es schon als Erfolg verbuchen, wenn ich nicht mehr Kotzen müsste- wie hast du das gemacht? Ich halte das irgendwie kaum aus. Wobei jetzt vlt. echt der richtige Zeitpunkt wäre, das irgendwie zu "trainieren". Wenn mein Freund ja schon mal nicht da ist und nicht auf die Idee kommt, mich anzufassen... wenigstens ein Gutes hätte die Distanz :/

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G
gereon_12076287
21.09.15 um 22:37
In Antwort auf waldo_12064976

Hey
Nein, bin schon länger nicht mehr untergewichtig.
Ist allerdings auch nicht wirklich ein Zeichen von Besserung.
Ich fühl mich eigentlich permanent nicht wohl in meiner Haut. Schwimmen gehe ich nicht (im Sommer schon scheiße, wenn man sich dauernd Ausreden einfallen lassen muss ), saunen auch nicht...
Liegt aber halt auch daran, dass ich nicht will, dass das jemand mitbekommt und nach ner FA dann oft einfach einschlafe, weil es schon so spät ist. Am Morgen wacht man dann auf und fühlt sich widerlich.
So dumm es klingt, aber dieser Alzheimer-Bulimie-Witz trifft besser auf mich zu, als mir lieb ist -.-
Heute hätte ich auch verdammt viele Uni-Assignments erledigen müssen, aber ich kann nicht denken, wenn ich mich vollgestopft habe.
Bei mir liegts nicht (mehr) an negativen Emotionen als Auslöser für die FAs. Eher Phasen, in denen ich nicht viel zu tun habe oder aber:
Ich verbiete mir alles mögliche, weil ich mich in meiner Haut nicht wohlfühle und irgendwann besiegt mich der Appetit. Die sicherste Variante bei mir ist, einfach nichts zu essen im Haus zu haben.
War vor 2 Jahren für 4 Monate in Afrika. Dort hatten wir ein Zimmer zu zweit. Große Gemeinschaftsbäder ohne Türen- nur Vorhänge - und durften nicht kochen- nur in der Mensa essen.
Da hat es tatsächlich ohne Erbrechen geklappt und ich hab nicht zugenommen. Warum konnte ich aus der Erfahrung nicht lernen? Ich habe gegessen und das Gefühl ausgehalten, mich "übersättigt" zu fühlen. Das ist sehr schwer für mich.
Zu Hause bin ich dann rückfällig geworden, weil dauernd überall Essen gelockt hat. Es ist so schwer, weil man ja nicht komplett mit einer Substanz "aufhören" kann, sondern dazu gezwungen ist, sich Tag für Tag wieder damit auseinander zu setzen.
Wenn ich etwas gegessen habe und dann ein schlechtes Gewissen bekomme - selbst wenn es nur ein Teller Suppe zu viel war (subjektiv), dann geht die Fresserei wieder los, weil ich weiß, dass der Mageninhalt dann ja sowieso wieder raus muss. Die Schwelle ist leider extrem niedrig.

Ich glaube, ich würde es schon als Erfolg verbuchen, wenn ich nicht mehr Kotzen müsste- wie hast du das gemacht? Ich halte das irgendwie kaum aus. Wobei jetzt vlt. echt der richtige Zeitpunkt wäre, das irgendwie zu "trainieren". Wenn mein Freund ja schon mal nicht da ist und nicht auf die Idee kommt, mich anzufassen... wenigstens ein Gutes hätte die Distanz :/

Hallo eule
dass ich nicht mehr kotze ist nicht wirklich ein Erfolg. Es hat sich immer verlagert. Erst exzessiver Sport, dann wurden die FAs so heftig dass Sport danach gar nicht ging und ich hab angefangen, danach tagelang nur 300-600 Kalorien zu essen bzw nur stark entwässerndes Zeug. Dazu kam dann eine Phobie vor Salzhaltigen Sachen.
Abführmittel waren ganz kurz ein Thema und dann hab ich sogar Kohlenhydratblocker genommen ... erst "nur" vor FAs, dann fand ichs praktisch und habs vor jeder Mahlzeit, vor jedemSchälchen Reis und vor jedem Apfel genommen. Lauter Blödsinn ... bloß nicht nachmachen, ging seeehr ins Geld und hat mir massive Magen Darm Probleme verursacht.

Irgendwann hab ich auch gemerkt, dass ich extrem wenig k... im Vergleich zu dem, was ich gegessen hab und ich hatte immer Panik vor den Hamsterbacken. Habe ein extrem schmales Gesicht mit hohen Wangenknochen, da hätte das schlimm ausgesehen.

Anfassen darf mich nach einem FA auch niemand, aber vielleicht kannst Du wirklich die Distanz mal nutzen, es nochmal zu versuchen.

Ach ja, Vorratshaltung geht bei mir gar nicht, ich hab keine "gefährlichen" Lebensmittel daheim. Wohne zum Glück alleine.
Nicht mal Brot kann ich lagern.
Ich hab nur Kaffee, Tee, Reis, Äpfel, Apfelmus ohne Zucker, Eiweißpulver und Mandelmilch daheim. Und Tiefkühlgemüse.
Alles andere muss ich ständig kaufen. Nervt, aber es geht nicht anders.
Ich hab meine MS Zeit nicht so schlimm empfunden wie das jetzt.

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W
waldo_12064976
21.09.15 um 23:41
In Antwort auf gereon_12076287

Hallo eule
dass ich nicht mehr kotze ist nicht wirklich ein Erfolg. Es hat sich immer verlagert. Erst exzessiver Sport, dann wurden die FAs so heftig dass Sport danach gar nicht ging und ich hab angefangen, danach tagelang nur 300-600 Kalorien zu essen bzw nur stark entwässerndes Zeug. Dazu kam dann eine Phobie vor Salzhaltigen Sachen.
Abführmittel waren ganz kurz ein Thema und dann hab ich sogar Kohlenhydratblocker genommen ... erst "nur" vor FAs, dann fand ichs praktisch und habs vor jeder Mahlzeit, vor jedemSchälchen Reis und vor jedem Apfel genommen. Lauter Blödsinn ... bloß nicht nachmachen, ging seeehr ins Geld und hat mir massive Magen Darm Probleme verursacht.

Irgendwann hab ich auch gemerkt, dass ich extrem wenig k... im Vergleich zu dem, was ich gegessen hab und ich hatte immer Panik vor den Hamsterbacken. Habe ein extrem schmales Gesicht mit hohen Wangenknochen, da hätte das schlimm ausgesehen.

Anfassen darf mich nach einem FA auch niemand, aber vielleicht kannst Du wirklich die Distanz mal nutzen, es nochmal zu versuchen.

Ach ja, Vorratshaltung geht bei mir gar nicht, ich hab keine "gefährlichen" Lebensmittel daheim. Wohne zum Glück alleine.
Nicht mal Brot kann ich lagern.
Ich hab nur Kaffee, Tee, Reis, Äpfel, Apfelmus ohne Zucker, Eiweißpulver und Mandelmilch daheim. Und Tiefkühlgemüse.
Alles andere muss ich ständig kaufen. Nervt, aber es geht nicht anders.
Ich hab meine MS Zeit nicht so schlimm empfunden wie das jetzt.

Heyhey
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