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Fressattacke + neuanfang

9. Mai 2010 um 23:52 Letzte Antwort: 13. Mai 2010 um 22:31

hallo brauche euren rat am besten on jemandem der schon fast überm berg ist...
morgen ziehe ich von zu hause aus und diese kranke stimme in meinem kopf machte sich breit und sagte "ab morgen wird alles neu alles anders jetzt nimm nohcmal alles was du bekommen kannst.." und das tat ich
ihc fühle mich wie ein ballon
und will das was ich zugenommen habe in den nächsten tagen wieder abnehmen
denn ich habe -tada- nich gekotzt dadurch gehts mir aber auch nichts besser...
was ratet ihr mir... morgen nihcts essen, nur obst und gemüse oder direkt in mein neues leben mit super geregelten mahlzeiten starten
ich fühle mich so elendig
kennt ihr das diese gier lässt euch den ganzen tag nich in ruhe, es ist schrecklich aber am abend wenn ihr dem scheoß nachgegangen seid und es vorbei ist ist es noh schlimmmer??
ich wollte nur ein wenig naschen und dann.... bortaufstriche, 3 nutellabrote, 2 kartoffeltaschen mit sauce und käse überbacken
etwa 1 große tüte chps, joghurt, hirseflocken trockenobst banane, bockwürste,...
ich meine ich komme mir schon so vor als ob ich ein super extremer fall von meiner scheiß krankheit bin oder is das so dr schnitt??
ich hasse mich so sehr und habe jetzt shcon angst vor der therapie morgen weil ich es doch unbedingt schaffen wollte

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10. Mai 2010 um 8:22


bevor ich zu deinem Essverhalten was sagen möchte, kurz zu mir:

Ich bin 08 auch ausgezogen. Damals war ich aus der MS "raus", aber nur vom Gewicht. Ich habe Bulimie, den Nonpurging Typ.
Ich dachte: GEIL! Jetzt kannst du wieder ein bisschen abnehmen (ich war da wieder im knappen üg), denn ich brauche nun keine Lebensmittel mehr lagern (geht bis heute noch nicht). Das war der größte Fehler den ich machen konnte!!
Zu Beginn hat alles super geklappt, 3 Monate "symptomfrei" von FAs. Und dann? Wurde es schlimmer als vorher!


1. Iss NORMAL (so weit du es kannst und weist was normal ist)
2. Schränke dich NIRGENS ein
3. Keine Verbote, kein Verzicht, alles in Masen
4. Du kannst entscheiden was du einkaufst, wenn es dir leichter fällt, kaufe nicht zu viel, das überfordert einen schnell
5. geregelt, du bist nun dein eigener Herr, musst nicht auf Zeiten achten
6. Um gesund zu werden verbanne den Abnehmwunsch, dafür hast du noch dein ganzes Leben! Beides geht nicht.
7. Du wirst die FAs durch hungern provozieren und dann werden sie noch größer ausfallen, schließlich kannst du ja selber einkaufen (Und glaub mir, ich hatte Scham ungesundes zu kaufen ---> zu Beginn! Dann nicht mehr)
8. Mach dir einen Haushaltsplan. Mit einem kleinen Tagesablauf. Das erleichtert und lenkt vom Essen und nicht Essen ab. Kein MUSS Plan, sondern nur eine Orientierung
9. Immer Obst und Gemüse da haben. Sollte das "Loch" (gefühlsmäßig) gestopft werden sollen, greif zuerst dazu (jaja leicht gesagt).
10 Wichtigster Punkt: Lerne physischen von psychischen Hunger zu unterscheiden! und das klappt nur mit geregelten, normalen, gesunden, gönnerhafte essen!

Meine Erfahrung: Durch das zuerst mal abnehmen wollen ud nicht gleich starten, ist alles schlimmer geworden. Schlimmer als bei meinen Eltern!

Gier kommt meist von Verboten!

Starte in ein neues Leben. Jetzt. Nicht Morgen, nicht übermorgen!

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10. Mai 2010 um 17:07


Magerjoghurt befriedigt nicht. Genausowenig wie massen an Kaloarmen zeug. Das füllt. aber befriedigt nicht.

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13. Mai 2010 um 22:31

Hi
befinde mich gerade in einer ähnlichen Situation! Bald werde ich mein Elternhaus verlassen und in eine WG ziehen.
Einerseits sehe ich darin eine Chance, die alten Gewohnheiten zu überwinden und komplett von Vorne anzufangen, andererseits hatte ich letztens einen Versuch gestartet, wieder "normal" zu Essen. Unter Qualen habe ich es wenige Tage geschafft, bis dann irgendein Problem auf mich zukam und ich unbewusst schon wieder das Essen der nächsten tage strich.
Ich habe wahnsinnige Angst, mich selber zu enttäuschen oder noch schlimmer, vielleicht mein Geheimnis lüften zu müssen, wenn ich es versaue. Oder FAs zu haben, sodass meine Mitbewohner es merken.
Gibt es Leute unter euch, die vor einer vergelichbaren Situation standen? Wie ist es euch ergangen. Hat es Veränderungen bezüglich eures Essverhaltens gegeben?
LG

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