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Fressanfälle durch Angst einer Hypoglykämie

Letzte Nachricht: 15. Januar 2012 um 15:14
T
teagan_12930156
15.01.12 um 12:49

Hallo zusammen,

ich bin relativ neu hier und hätte ne frage was fressenanfälle angeht und möchte möglichersweise mit jemandem drüber reden der sich damit auskennt.

hier mein problem : ich habe seit ein paar jahre wahrscheinlich panickattacken. (und zwar ziemlich oft aber zum glück nicht sooo schlimm): nur, ich habe immer voll Angst dass ich ohnmächtig falle. Irgendwie dachte ich das liegt alles nur daran dass ich nicht viel genug gegessen habe (was natürlich gar nicht stimmt). Das problem ist halt, ich habe immer voll Angst und muss immer voll viel essen (ungefähr 5mal mehr als ein normaler mensch.) ich habe seitdem ne therapie angefangen und versuche mich selbst einzureden dass ich nicht unter hypoglykämie leide sondern dass es alles nur psychich ist.

Ich kann manchmal an einem Tag ganz wenig essen und habe kein problem damit. Doch auf einmal kommt es mir vor als ob ich gleich ohnmächtig fallen würde. Ich habe auf einmal voll hunger gekriegt, obwohl ich schon 3 äpfel, 2 brötchen mit marmelade und butter und auch süssigkeiten gegessen habe (und das nur nach dem frühstück), mir wurde schwindelig usw, wobei ich weiss dass es nicht möglich ist. Ich habe schon 3mal blutabnehmen gemacht, da hat man nix gefunden. Mir geht es körperlich (wahrscheinlich) herrvoragend.

AIch bin mir nicht sicher wie man das nennen soll. Das mit der Therapie hilft nicht wirklich, und ich habe ungefähr 25 kilos zu viel (ich habe übrigens damals kein gewichtsproblem gehabt, ich habe immer ziemlich viel gegessen und hatte auch immer 52 kilos (1m58) was total in ordnung ist.

Kann mir jemand vielleicht dabei helfen?

Sorry wenn ichs nicht sooo doll erklärt habe, ich bin selbst bisslen verwirrt zur zeit.

Danke im voraus,

K

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S
selver_11957295
15.01.12 um 14:50

Hallo K,
für mich klingt es nach einer Phobie, einer panikartigen Angst, ohnmächtig zu werden, auf die du mit Essen reagierst. Eine Psychotherapie sollte eigentlich zu einer Besserung deines Krankheitsbildes führen. Wenn das allein nicht ausreicht, käme noch eine begleitende und unterstützende medikamentöse Behandlung in Betracht, für die du dann einen Facharzt für Psychiatrie aufsuchen solltest.

LG Nus

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C
charla_12055493
15.01.12 um 15:14

...
Das was du beschreibst ist ein klassisches Symptom einer Angststörung. Es ist die Angst vor der Angst. Du bekommst Panikattacken, die sich ähnlich einer Hypoglykämie anfühlen. Du beginnst zu essen, weil du Angst hast, dass es tatsächlich so ist. Durch das Essen geht es dir besser. Das liegt aber primär nicht daran, dass dein Blutzucker steigt, sondern dass du einen anderen Teil in deinem Gehirn aktivierst. Der sorgt dafür, dass du (vereinfacht gesagt) ruhiger wirst, da jetzt die Verdauung im Vordergrund steht.
Du schreibst, dass die Panikattacken bei dir nicht so schlimm sind. Das kann man tatsächlich daran feststellen, dass du dann etwas isst. Wenn die Panikattacken heftig wären, wäre dies fast nicht mehr möglich.
Ich hoffe, dass ich dir damit etwas weiterhelfen konnte.

LG Sharona

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