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Frau möchte mehr Sex als Mann

3. Oktober 2016 um 3:00 Letzte Antwort: 12. Mai 2018 um 8:38

Hallo,

ich würde mich sehr freuen, wenn es auch andere Frauen in meinem Alter gibt, die mein Problem kennen oder auch Männer, die ähnliche Erfahrungen mit ihrer Partnerin gemacht haben und mir sagen können woran das liegt:

Ich, w, 26, bin seit 4 Jahren mit meinem Freund zusammen. Wir verstehen uns super, lieben uns und ich vertraue ihm. Wie bei vielen war der Sex am Anfang noch häufiger und intensiver. Das hat sich vor allem geändert seitdem er angefangen hat zu arbeiten. Er hat einen ziemlich harten Alltag und fällt abends kaputt ins Bett, was ich verstehen kann. Ich hoffe dann immer am Wochenende, dass mal was passiert aber schon öfter ist auch dann nichts gegangen, manchmal weil wir zu müde waren, manchmal weil es irgendwie in dem Moment zu erzwungen gewesen wäre. Wenn es dann mal passiert, dauert es meist nicht sehr lange und obwohl es toll ist, hat er sich früher mehr Mühe gegeben. Ich hätte gerne öfter Sex und hab ihm das auch schon häufiger gesagt aber es ist wie ein Teufelskreis: ich möchte nicht ständig von dem Thema anfangen, weil es dann umso künstlicher wird und außerdem verstehe ich, dass er oft zu kaputt ist. Hinzu kommt, dass er sich teilweise unwohl fühlt, weil er manchmal leichte Schmerzen am Rücken hat. Aber je mehr ich versuche auf ihn Rücksicht zu nehmen, desto frustrierter werde ich. Und ich merke, dass er sich unter Druck gesetzt gefühlt, wenn ich davon anfange. Ich Trau mich schon gar nicht ihn in irgend einer Art zu verführen, da ich Angst habe abgewiesen zu werden. Aber ich kann doch auch nicht immer warten, bis er sich mal bemüht oder? Wir haben mittlerweile nur noch 2-3 Mal im Monat Sex und das ist mir zu wenig...

Ich möchte ihn nicht verlieren und will das irgendwie hinbekommen, aber wie? Ich hab das Gefühl, ich bin immer die in meinen Beziehungen, die mehr Lust hat als er. Liegt das daran, dass ich ein unnormal hohes Bedürfnis danach habe (wobei 4-5 Mal im Monat meiner Meinung nach nicht unnatürlich hoch ist!) oder hatte ich einfach immer Männer, bei denen das Verlangen nach 1-2 Jahren Beziehung eben abflaut? Was sagen berufstätige Männer dazu, die wohlmöglich auch unter Rückenschmerzen leiden, wie soll ich mich verhalten? Bin ich zu egoistisch?

Danke für eure Hilfe

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10. Mai 2018 um 16:23
In Antwort auf edmar_12277681

Hallo,

ich würde mich sehr freuen, wenn es auch andere Frauen in meinem Alter gibt, die mein Problem kennen oder auch Männer, die ähnliche Erfahrungen mit ihrer Partnerin gemacht haben und mir sagen können woran das liegt:

Ich, w, 26, bin seit 4 Jahren mit meinem Freund zusammen. Wir verstehen uns super, lieben uns und ich vertraue ihm. Wie bei vielen war der Sex am Anfang noch häufiger und intensiver. Das hat sich vor allem geändert seitdem er angefangen hat zu arbeiten. Er hat einen ziemlich harten Alltag und fällt abends kaputt ins Bett, was ich verstehen kann. Ich hoffe dann immer am Wochenende, dass mal was passiert aber schon öfter ist auch dann nichts gegangen, manchmal weil wir zu müde waren, manchmal weil es irgendwie in dem Moment zu erzwungen gewesen wäre. Wenn es dann mal passiert, dauert es meist nicht sehr lange und obwohl es toll ist, hat er sich früher mehr Mühe gegeben. Ich hätte gerne öfter Sex und hab ihm das auch schon häufiger gesagt aber es ist wie ein Teufelskreis: ich möchte nicht ständig von dem Thema anfangen, weil es dann umso künstlicher wird und außerdem verstehe ich, dass er oft zu kaputt ist. Hinzu kommt, dass er sich teilweise unwohl fühlt, weil er manchmal leichte Schmerzen am Rücken hat. Aber je mehr ich versuche auf ihn Rücksicht zu nehmen, desto frustrierter werde ich. Und ich merke, dass er sich unter Druck gesetzt gefühlt, wenn ich davon anfange. Ich Trau mich schon gar nicht ihn in irgend einer Art zu verführen, da ich Angst habe abgewiesen zu werden. Aber ich kann doch auch nicht immer warten, bis er sich mal bemüht oder? Wir haben mittlerweile nur noch 2-3 Mal im Monat Sex und das ist mir zu wenig...

Ich möchte ihn nicht verlieren und will das irgendwie hinbekommen, aber wie? Ich hab das Gefühl, ich bin immer die in meinen Beziehungen, die mehr Lust hat als er. Liegt das daran, dass ich ein unnormal hohes Bedürfnis danach habe (wobei 4-5 Mal im Monat meiner Meinung nach nicht unnatürlich hoch ist!) oder hatte ich einfach immer Männer, bei denen das Verlangen nach 1-2 Jahren Beziehung eben abflaut? Was sagen berufstätige Männer dazu, die wohlmöglich auch unter Rückenschmerzen leiden, wie soll ich mich verhalten? Bin ich zu egoistisch?

Danke für eure Hilfe

Hmm, das ist jetzt 2 Jahre her und ich konnte keine Antworten auf den Beitrag finden. Ist das Problem denn mittlerweile gelöst? Ansonsten kann ich Dir versichern, dass 90 % der Männer in Beziehungen, die länger als ca. 4 Jahre andauern, das gleiche Problem mit ihren Frauen haben. Da wird viel Frust geschoben, und das wahrscheinlich schon seit Jahrtausenden, weil es aufgrund gravierender psyhsiologischer (hormoneller) Unterschiede zwischen Männern und Frauen genauso große Unterschiede in der Lust auf Sex gibt. Nach meiner Erfahrung hat ein "gesunder" Mann zwischen 12 - 50 Jahren mindestens jeden 2. Tag Lust auf Sex, Frauen dagegen entwickeln lediglich einige Tage im Monat (um den Eisprung) ein eigenes Interesse an Sex, und an den übrigen Tagen wird das Verlangen bestenfalls durch das Begehren ihrer Männer geweckt, jedenfalls in den ersten Jahren. Danach ist auch dieser Ofen aus. Entweder man ist dann mit dem zufrieden, was dann noch von der Beziehung übrig bleibt (so macht es wohl die Hälfte der Paare, die bis ins hohe Alter zusammen bleiben), oder man sucht sich alle paar Jahre einen neuen Partner und bekommt möglichst keine Kinder, denn für die ist eine stabile Familie über die ersten 20 Jahre ihres Lebens schon wichtig.

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12. Mai 2018 um 6:50
In Antwort auf kelchritter

Hmm, das ist jetzt 2 Jahre her und ich konnte keine Antworten auf den Beitrag finden. Ist das Problem denn mittlerweile gelöst? Ansonsten kann ich Dir versichern, dass 90 % der Männer in Beziehungen, die länger als ca. 4 Jahre andauern, das gleiche Problem mit ihren Frauen haben. Da wird viel Frust geschoben, und das wahrscheinlich schon seit Jahrtausenden, weil es aufgrund gravierender psyhsiologischer (hormoneller) Unterschiede zwischen Männern und Frauen genauso große Unterschiede in der Lust auf Sex gibt. Nach meiner Erfahrung hat ein "gesunder" Mann zwischen 12 - 50 Jahren mindestens jeden 2. Tag Lust auf Sex, Frauen dagegen entwickeln lediglich einige Tage im Monat (um den Eisprung) ein eigenes Interesse an Sex, und an den übrigen Tagen wird das Verlangen bestenfalls durch das Begehren ihrer Männer geweckt, jedenfalls in den ersten Jahren. Danach ist auch dieser Ofen aus. Entweder man ist dann mit dem zufrieden, was dann noch von der Beziehung übrig bleibt (so macht es wohl die Hälfte der Paare, die bis ins hohe Alter zusammen bleiben), oder man sucht sich alle paar Jahre einen neuen Partner und bekommt möglichst keine Kinder, denn für die ist eine stabile Familie über die ersten 20 Jahre ihres Lebens schon wichtig.

ah - da schreibt ein Kenner 

vielleicht sind viele Männer gar nicht mehr in der Lage oder Willens, bei der Frau die Lust zu wecken, aufrecht zu erhalten, weil sie sich keine Mühe mehr geben?

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12. Mai 2018 um 8:38
In Antwort auf kelchritter

Hmm, das ist jetzt 2 Jahre her und ich konnte keine Antworten auf den Beitrag finden. Ist das Problem denn mittlerweile gelöst? Ansonsten kann ich Dir versichern, dass 90 % der Männer in Beziehungen, die länger als ca. 4 Jahre andauern, das gleiche Problem mit ihren Frauen haben. Da wird viel Frust geschoben, und das wahrscheinlich schon seit Jahrtausenden, weil es aufgrund gravierender psyhsiologischer (hormoneller) Unterschiede zwischen Männern und Frauen genauso große Unterschiede in der Lust auf Sex gibt. Nach meiner Erfahrung hat ein "gesunder" Mann zwischen 12 - 50 Jahren mindestens jeden 2. Tag Lust auf Sex, Frauen dagegen entwickeln lediglich einige Tage im Monat (um den Eisprung) ein eigenes Interesse an Sex, und an den übrigen Tagen wird das Verlangen bestenfalls durch das Begehren ihrer Männer geweckt, jedenfalls in den ersten Jahren. Danach ist auch dieser Ofen aus. Entweder man ist dann mit dem zufrieden, was dann noch von der Beziehung übrig bleibt (so macht es wohl die Hälfte der Paare, die bis ins hohe Alter zusammen bleiben), oder man sucht sich alle paar Jahre einen neuen Partner und bekommt möglichst keine Kinder, denn für die ist eine stabile Familie über die ersten 20 Jahre ihres Lebens schon wichtig.

Was für ein Schwachsinn... sorry. 

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