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Frau mit Libidoverlust, 2 Kinder - was nun?

2. Juli 2013 um 11:33

Hallo zusammen,

ich weiss, dass mein Problem kein seltenes ist: meine Frau hat keine Lust mehr, seit unsere Zwillinge vor einem Jahr per KS auf die Welt kamen. Den Kindern geht es super, ich helfe auch im Haushalt wo es geht, eigentlich ist alles wunderbar und super - ausser dass es keinen Sex mehr gibt.

Früher hatten wir sehr feurigen und leidenschaftlichen Sex, auch noch zu Beginn der Schwangerschaft. Ich habe mich in das Thema eingelesen, seine Unabwägbarkeiten und Folgen (Affäre, Trennung) und habe den Tipp mit "abwarten und Geduld" schon viel zu oft gehört und gemacht, ohne dass es weitergeholfen hätte.

Trotz Warten und Verstehen und Lesen und Aushalten u.s.w. hat sich letztendlich nichts geändert, ausser dass meine Frau zunehmend versucht, mir eine erotiklose platonisch-freundschaftliche Haushaltsgemeinschaft schmackhaft zu machen - für sie scheint die Liebe im Magen zu bleiben; mehr als gemeinsames Essen und vielleicht 1x/Woche ein bisschen zu kuscheln scheint sie weder zu brauchen noch zu wollen.

Anfangs fand ich das alles nachvollziehbar, aus dem Wochenbett wurde ein Monatsbett, jetzt ist ein Jahr vergangen und keine Änderung absehbar. Ich liebe meine Frau, ich vermisse sie sehr (und habe ihr das klar gesagt) - sie sagt dass sie mich auch liebt, aber ehrlich gesagt kommt davon bei mir nicht viel an: für mich ist ohne jeglichen Sex und ohne Versuche des Wiederaufbaus die Beziehung grundlegend infrage gestellt.

Anders gesagt: wenn sie mit einem Schlag keine Libido mehr hat und deswegen meint, dass es mir deswegen genauso gehen muss, dann liebt sie mich nicht - oder zumindest nicht mich als gesamte Person. Für mich ist es ein massiver Eingriff in meine Autonomie, dass ich plötzlich keinen Sex mehr habe. Affäre ist (derzeit) keine Option - ich möchte mit meiner Frau zusammensein!

Ich habe einige zarte Annäherungsversuche gestartet, die aber mehr oder weniger hart ausgebremst wurden.

Ich habe in den ersten Wochen und Monaten nicht den Ernst der Lage bemerkt und mich immer wieder mit vorgeschobenen Gründen abgefunden, habe zugesehen wie sich jedes Mal entzogen hat, wenn es Gelegenheiten gegeben hätte. Irgendwann war klar, dass es ein Problem gibt, wir waren beim Frauenarzt, der nichts behandelbares feststellen konnte - seither ist es wieder die grundlegende Müdigkeit.

Das gesamte Thema Erotik scheint einfach mit einem Schlag ausgelöscht und nicht einmal mehr so interessant wie Briefmarkensammeln zu sein. Ich kann das einfach nicht nachfühlen. Das Thema wird von ihr mit sanfter Unerbittlichkeit totgeschwiegen und verdrängt - und wenn ich hier und da versuche klarzumachen, wie sehr mich das quält, wird mir rückgemeldet dass ich "Druck mache": sie will sich weder erklären noch nach Wegen suchen, die aus der Lustlosigkeit herausführen.

Für mich ist das eine schmerzende Dauerverletzung, denn nicht nur, dass sie mich nicht mehr "als Mann will" - sie will offensichtlich auch nichts dagegen unternehmen - und in der Kombination und dem Wissen, wie es mir damit geht, kommen bei mir Zweifel auf, dass sie tatsächlich "mich" liebt.

Um nicht so viel zu streiten, gehe ich seit einigen Wochen auf ihr unausgesprochenes Angebot ein: ich lebe einfach mehr oder weniger wie ein Hausfreund, wickele, füttere und bespasse die Kinder, helfe etwas im Haushalt, und wir bekochen uns gegenseitig. Ich finde es einen schmerzhaften und absolut schrecklichen Zustand - denn letztendlich belügen wir selbst und gegenseitig mit dieser oberflächlichen Scheinharmonie.

Ich glaube auch, dass die Kinder auf diese Art viel mehr Schaden erleiden als wenn wir und mal offen streiten würden und dann wieder ehrlich vertragen oder Kompromisse erarbeiten. Aber dazu ist meine frau zu wenig gesprächswillig und in der Sache inzwischen zu viel Druck drin.

Wir haben demnächst ein Paargespräch, denn alleine führt es uns schnell in unproduktiven Streit, der erschreckend schnell eskaliert: sie fühlt sich angegriffen und ich fühle mich grundlegend abgelehnt und hingehalten. Wir brechen dann nach kurzer Zeit ab; ich flüchte oder wir wechseln das Thema zurück auf den Alltag.

Ich wäre auch sehr für eine Paartherapie, aber meine Frau ist von meinem Leidensdruck offensichtlich sehr weit entfernt: sie stört sich an dem Fahrtweg und an den Kosten (-- was ich Vergleich zu den Überlebenschancen unserer Ehe mit 2 Kindern extrem unwichtig finde).

Ich kenne mich da nicht aus, vielleicht steckt auch eine verkappte Depression dahinter (Tag und Nacht stark und wach sein zu müssen ist anstrengend), aber sie sagt dass es ihr gut gehe - sie nur eben keinen Sex will bzw. keine Kust empfindet. Vielleicht kann oder will sie sich und mir das wahre Problem auch nicht eingestehen ... ich weiss es nicht, und ich hab enicht mehr das Gefühl sie zu verstehen.

Mir kommt das vor wie die Horrorversion eines Liebesbeweises: "Jetzt sind wir verheiratet und haben Kinder. Deswegen gibt es keinen Sex mehr, nur noch Haushalt und Arbeit - weil das so sein muss. Und wenn Dir das nicht passt, dann müssen wir uns eben trennen."

Ich liebe meine Frau sehr (deswegen leide ich auch sehr unter der Ablehnung), aber ich weiss für mich, dass ich das nicht mehr lange kann. Was die Sache noch schwieriger macht, sind unsere gemeinsamen Kinder, die wir beide sehr lieben, die aber viel Zeit und Energie in Anspruch nehmen - und die ich nicht zu Scheidungskindern machen möchte.

Ich bemühe mich, meine für mich selbst gesetzte Frist bis Weihnachten durchzuhalten - danach MUSS etwas Konstruktives passieren.

-- Kann mir jemand Tipps oder Erfahrungswerte geben, die ich vielleicht noch nicht kenne? Gängig sind anscheinend nur zwei Wege: "Affäre bis hin zur Trennung" oder "Leiden, so lange man es aushält". Und das zerreisst mich innerlich.

Vielen Dank!

Problem 08/15



Mehr lesen

13. Juli 2013 um 15:57

Hallo!
Hallo,
mit captainslow habe ich eine Gemeinsamkeit, wir haben beide keine befriedigende Lösung gefunden. Daher kann ich dir keinen Tip geben.

Ich persönlich bin der Meinung "Zeit ist dein Feind!" und die vorgetäuschte Harmonie bringt dich nicht weiter.

Trotzdem möchte ich zu bedenken geben, dass ein Kaiserschnitt die letzte große Bauchoperation ist. Sich hier zu regenerieren dauert in jedem Fall länger, als eine normale Geburt. Und Zwillinge als Erstgeborene sind der Horror

Stillt deine Frau?

Und das mit der Trennung: einsame Entscheidungen machen einsam, das wird meine Frau möglicherweise auch lernen müssen.

Paul

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13. Juli 2013 um 16:20
In Antwort auf bettyz11

Hallo!
Hallo,
mit captainslow habe ich eine Gemeinsamkeit, wir haben beide keine befriedigende Lösung gefunden. Daher kann ich dir keinen Tip geben.

Ich persönlich bin der Meinung "Zeit ist dein Feind!" und die vorgetäuschte Harmonie bringt dich nicht weiter.

Trotzdem möchte ich zu bedenken geben, dass ein Kaiserschnitt die letzte große Bauchoperation ist. Sich hier zu regenerieren dauert in jedem Fall länger, als eine normale Geburt. Und Zwillinge als Erstgeborene sind der Horror

Stillt deine Frau?

Und das mit der Trennung: einsame Entscheidungen machen einsam, das wird meine Frau möglicherweise auch lernen müssen.

Paul

Möglicherweise kannst du ja...
...das tun, was ich gerade nicht machen kann: Sie meinen Thread lesen lassen.

Paul

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16. Juli 2013 um 7:56
In Antwort auf bettyz11

Möglicherweise kannst du ja...
...das tun, was ich gerade nicht machen kann: Sie meinen Thread lesen lassen.

Paul

Und natürlich ...
...hier weiter posten, denn uns würde ja achon interessieren, was du tust und wie sie reagiert.

Paul

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24. Juli 2013 um 11:45

22 days later
Tja, danke für das Mitgefühl ... ich finde es unglaublich, dass Frauen so extrem "umkippen" können und dass das auch noch recht verbreitet zu sein scheint.

Ich finde es sehr undankbar, denn sie wollen ja den unverändert zuverlässigen liebevollen Vater ihrer Kinder weiterhin zur Verfügung haben. Irgendwo stand mal, dass es sich für die Männer wie Betrug anfühlt: sie heiraten mit dem quasi impliziten Versprechen der Monogamie und erwachen in der Realität der Enthaltsamkeit.

Ich persönlich finde, dass es sich die Frauen echt einfach machen; auch meine hat darauf verwiesen, dass das ja öfters vorkommen kann. Und scheint für sie die Beziehungsarbeit erledigt zu sein.

Ich habe vor 4 Tagen einen Heulanfall bekommen, weil ich den Druck durch das permanente Ausweichen und Abgelehntwerden kaum noch ertrage. Anscheinend hat sie das dazu gebracht, das ganze mal ein bisschen ernst zu nehmen und wir haben uns darauf geeinigt, einmal täglich miteinander offen zu reden - und uns einmal die Woche irgendwie wieder langsam körperlich anzunähern.

Das hat für 3 Tage sehr gut geklappt: der Druck hat nachgelassen und es ging uns beiden sehr gut damit. Endlich gehts bergauf! -- Es gibt eine Perspektive für uns als Paar und Familie. Abends haben wir noch ein bisschen gekuschelt, was für beide schon lang her und zu geniessen war (leider kein Sex ... ich lag dann lange wach und musste später nochmal raus)

Ich habe mich sehr gefreut und schon gedacht, dass ich vielleicht einer der wenigen sein könnte, der mal eine Erfolgsgeschichte schreiben kann (die meisten Berichte im Netz enden ja traurig über kurz oder lang).

Wir hatten noch ein Gespräch mit einem Paarberater (Termin war vor Wochen ausgemacht), der das total bewundernswert und toll fand, nicht zuletzt weil er bei unserem ersten Gespräch den extremen Druck zwischen uns bemerkt hat.

Vielleicht hat es das entzaubert ... beim abendlichen Gespräch kam auf jeden Fall auf eine intimere Frage von mir statt einer Antwort eine Gegenfrage, mit der sie sich (aus meiner Sicht) einfach wieder rausgeredet bzw. entzogen hat - und mir hat es das neu gewonnen Vertrauen in unsere Beziehung gesprengt. Nur eine Kleinigkeit, ja - aber in unserer Lage sind es einfach die Empfindlichkeiten, die entscheidend alles verändern können.

Jetzt fühlt es sich fast so einsam an wie davor.

Momentan ist es so, dass mir erstens nichts mehr einfällt um die Situation wieder aufzubauen und zweitens ich mich frage, warum das überhaupt alles meine Arbeit sein soll, während sie abblockt und "sabotiert". -- Ich komme mir vor wie ein süchtiger Depp, der einfach alles tut unklusive Selbstverleumdung und Selbstschädigung, um seine Sehnsucht zu befriedigen. Und ich sehe keine Alternative dazu, die nicht noch grösseren Schaden anrichtet.

Ich hoffe, dass es zumindest in Bewegung bleibt und ich Wege finde, mit denen wir uns da rausarbeiten können (und beide wollen, sonst klappt es nicht).


Ich freue mich auf Eure Antworten!

Problem 08/15

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24. Juli 2013 um 19:37
In Antwort auf problem0815

22 days later
Tja, danke für das Mitgefühl ... ich finde es unglaublich, dass Frauen so extrem "umkippen" können und dass das auch noch recht verbreitet zu sein scheint.

Ich finde es sehr undankbar, denn sie wollen ja den unverändert zuverlässigen liebevollen Vater ihrer Kinder weiterhin zur Verfügung haben. Irgendwo stand mal, dass es sich für die Männer wie Betrug anfühlt: sie heiraten mit dem quasi impliziten Versprechen der Monogamie und erwachen in der Realität der Enthaltsamkeit.

Ich persönlich finde, dass es sich die Frauen echt einfach machen; auch meine hat darauf verwiesen, dass das ja öfters vorkommen kann. Und scheint für sie die Beziehungsarbeit erledigt zu sein.

Ich habe vor 4 Tagen einen Heulanfall bekommen, weil ich den Druck durch das permanente Ausweichen und Abgelehntwerden kaum noch ertrage. Anscheinend hat sie das dazu gebracht, das ganze mal ein bisschen ernst zu nehmen und wir haben uns darauf geeinigt, einmal täglich miteinander offen zu reden - und uns einmal die Woche irgendwie wieder langsam körperlich anzunähern.

Das hat für 3 Tage sehr gut geklappt: der Druck hat nachgelassen und es ging uns beiden sehr gut damit. Endlich gehts bergauf! -- Es gibt eine Perspektive für uns als Paar und Familie. Abends haben wir noch ein bisschen gekuschelt, was für beide schon lang her und zu geniessen war (leider kein Sex ... ich lag dann lange wach und musste später nochmal raus)

Ich habe mich sehr gefreut und schon gedacht, dass ich vielleicht einer der wenigen sein könnte, der mal eine Erfolgsgeschichte schreiben kann (die meisten Berichte im Netz enden ja traurig über kurz oder lang).

Wir hatten noch ein Gespräch mit einem Paarberater (Termin war vor Wochen ausgemacht), der das total bewundernswert und toll fand, nicht zuletzt weil er bei unserem ersten Gespräch den extremen Druck zwischen uns bemerkt hat.

Vielleicht hat es das entzaubert ... beim abendlichen Gespräch kam auf jeden Fall auf eine intimere Frage von mir statt einer Antwort eine Gegenfrage, mit der sie sich (aus meiner Sicht) einfach wieder rausgeredet bzw. entzogen hat - und mir hat es das neu gewonnen Vertrauen in unsere Beziehung gesprengt. Nur eine Kleinigkeit, ja - aber in unserer Lage sind es einfach die Empfindlichkeiten, die entscheidend alles verändern können.

Jetzt fühlt es sich fast so einsam an wie davor.

Momentan ist es so, dass mir erstens nichts mehr einfällt um die Situation wieder aufzubauen und zweitens ich mich frage, warum das überhaupt alles meine Arbeit sein soll, während sie abblockt und "sabotiert". -- Ich komme mir vor wie ein süchtiger Depp, der einfach alles tut unklusive Selbstverleumdung und Selbstschädigung, um seine Sehnsucht zu befriedigen. Und ich sehe keine Alternative dazu, die nicht noch grösseren Schaden anrichtet.

Ich hoffe, dass es zumindest in Bewegung bleibt und ich Wege finde, mit denen wir uns da rausarbeiten können (und beide wollen, sonst klappt es nicht).


Ich freue mich auf Eure Antworten!

Problem 08/15

Zeit
Hallo,
ja, manchmal scheint man einen Schritt voran zu kommen. Aber es bleibt keine Zeit, weil es sich sonst wieder zurück entwickelt. Das scheint mir auch typisch - auf jeden Schritt muss zügig der nächste folgen, sonst ist es für die Katz.

Dabei darf es auch nicht zu schnell sein, sonst merkt sie es

Die Gesellschaft hat mehrheitlich Verständnis für sie, aber nicht für ihn.

Die Paarberatung war also nix?

Paul

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25. Juli 2013 um 0:50
In Antwort auf bettyz11

Zeit
Hallo,
ja, manchmal scheint man einen Schritt voran zu kommen. Aber es bleibt keine Zeit, weil es sich sonst wieder zurück entwickelt. Das scheint mir auch typisch - auf jeden Schritt muss zügig der nächste folgen, sonst ist es für die Katz.

Dabei darf es auch nicht zu schnell sein, sonst merkt sie es

Die Gesellschaft hat mehrheitlich Verständnis für sie, aber nicht für ihn.

Die Paarberatung war also nix?

Paul

Und noch einen habe ich...
...bei einer Doku über Pferdetrainer gelernt (gefällt mir deshalb im Moment gerade "Einreiten" so gut? ):

Jede Trainingseinheit muss mit einem Erfolg für den Reiter endwn. Das heißt, auch wenn man das, was man sich als Ergebnis vorgemommen hat, nicht erreichbar ist, muss am Ende noch etwas geschehen, was der Reiter bestimmt. Sonst lernt das Pferd, dass es sich über den Reiter hinwegsetzen kann.

Ich glaube Frauen funktionieren wie Pferde und deshalb verstehen die sich auch so gut.

Paul

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25. Juli 2013 um 6:47

Keine Lust auf Sex
also erstmal kann ich dir sagen, dass ich (weibl) dieses Problem ebenfalls hatte. Ich hatte einen extrem stressigen Job, wo ich auch noch gemobbt wurde und ich hatte überhaupt keine Lust auf Sex, fand sogar die Fernsehzeitschrift interessanter. Das Problem war jedoch, dass ich zu diesem Zeitpunkt den Zusammenhang gar nicht begriffen hatte, die Lust war einfach weg. Dieser Zustand hielt ca 4 (!) Jahre an. Und ich muss sagen, ich bin wirklich sehr dankbar, dass mein Partner das ausgehalten hat, ohne fremdzugehen und ohne mich verlassen zu wollen. Er hat es ausgehalten und eine Trennung wäre für ihn nie infrage gekommen. Sex kann man als Mann schliesslich auch mit der Hand und einem Porno praktizieren und sich aufs Kuscheln beschränken. Wenn man die Partnerin wirklich liebt, dann kann man das auch, ganz einfach weil es der Partner einem wert ist! Denn eine Partnerschaft oder Ehe bedeutet Verantwortung und ist viel mehr als nur Sex. Ich stelle mir vor, wenn ich so einen Partner hätte, der schon an eine Affäre denkt oder an Trennung- das wäre keine Option für mich. Schliesslich kann ein Partner auch krank oder impotent, gelähmt etc werden- und was wäre dann? Ohne dich angreifen zu wollen, aber du wärst dann ganz sicher weg und würdest dir eine gesunde Partnerin suchen! Und auf so einen unzuverlässigen Partner würde ich für mich verzichten wollen! Das ist dann nur eine Schön-Wetter- Liebe und nix anderes.

Ich habe mich langsam wieder an das Thema Sex herangetastet und das war nur möglich, weil ich wusste, dass mein Partner mich nicht verlassen würde, das er hinter mir steht und das ihm die Beziehung wichtiger ist als der Spaß und seine Befriedigung.

Was ich damit sagen will, du kannst doch kein Datum festmachen, bis wann es bei deiner Frau gefälligst wieder zu funktionieren hat. Bei uns ging es auch nur mit Verständnis, viel kuscheln und offenen Gesprächen. Das schafft Vertrauen und Nähe und nimmt den Druck, es unbedingt "tun" zu müssen. Zeitweise fand ich Sex sogar "unanständig und eklig", obwohl es mir vorher Spaß gemacht hat. Aber mein Partner wollte mich anfangs immer verführen und alles, und mich hat das nur noch genervt, das er mich nicht einfach in Ruhe lassen konnte. Ich kam mir vor wie eine Gummipuppe, an der er seine Bedürfnisse befriedigen wollte und nicht mehr als Mensch.

Irgendwann platzte dann der Knoten, nachdem ich länger zu Hause war und nicht mehr gearbeitet habe. Ich entspannte mich immer mehr und er streichelte mich zb stundenlang oder massierte mich, oder nahm kleine Nadeln, die er mir ganz sanft wie eine "Akkupunktur", auf meine empfindlichen Stellen pikste. Und dabei wusste ich, das er nicht weitergehen würde und Sex erstmal kein Thema war. Und durch diese Sicherheit, dass er mich in Ruhe ließ und trotzdem zärtlich war, kamen wir uns wieder näher und näher und ich entspannte mich immer mehr, und irgendwann passierte es dann und es war einfach nur wunderschön.

Heute nehmen wir uns viel mehr Zeit dafür, er nimmt sich Zeit für mich und macht erstmal ein langes Vorspiel, damit ich überhaupt Lust bekomme.

Ich denke, dass es bei mir einfach die Stresshormone waren, die mir die Lust völlig genommen haben. Und diese Hormone bauen sich nicht von heute auf morgen ab. Hat man dann noch Probleme und macht sich zuviele Gedanken, fühlt sich unter Druck gesetzt oder setzt sich selber unter Druck, erstickt man ebenfalls die eigene Lust. Als Frau braucht man zT recht lange, bis man wirklich in Fahrt kommt und es ist sehr hilftreich, wenn einen der Mann erstmal lange "verwöhnt" und bestimmte Techniken anwendet, die das Lustempfinden überhaupt erst in Fahrt bringen und die Sensibilität der Frau steigern.

Deine Frau sagt sie hat keinen Stress und das es ihr gut geht. Stress bemerkt man aber nicht immer, bzw hat ihr Körper, ihr Organismus ja automatisch Stress, wenn sie Haushalt und Kinder zu versorgen hat, auch wenn sie das nicht so wahrnimmt. Der Körper reagiert sehr schnell mit Lustlosigkeit (auf Sex) darauf! Auch wenn man sich selber gut fühlt, die Stresshormone werden ja trotzdem ausgeschüttet. Zusätzlich hat sie noch unbewussten Stress, weil sie fürchten musst, dass du sie im Stich lässt. Da hätte ich, ehrlich gesagt, auch keine Lust auf Sex und Nähe. Weil mir das Vertrauen in den Partner fehlen würde und ich unendlich enttäuscht von ihm wäre.

Ein Jahr finde ich ist keine sehr lange Zeit, wenn man Kinder geboren hat und sie versorgen muss. Es gibt viele Paare, wo die Frau wesentlich länger keine Lust hat und nur dem Partner zuliebe Sex mit ihm hat, als Pflichtprogramm. Der Körper schützt sich nach der Geburt selber davor, zu schnell wieder schwanger zu werden. Und jede Frau reagiert anders, manche brauchen sehr lang, bei anderen geht es recht schnell.

Rede mit deiner Frau. Hat sie dir gesagt, dass sie nie wieder Sex mit dir will oder sagt sie dass sie eben keine Lust hat und das erstmal nicht ändern kann? Ihr müsst euch aussprechen, du musst ihr mehr Zeit geben und auf kleine Signale achten. Leidet sie selber unter der Situation? Liebt sie dich noch? Bedenke dabei, dass es tatsächlich nur eine längere Phase sein kann.

Eine Frau kann auch sehr lange ohne Sex leben, ohne das sie irgendwas vermisst. Daher müsst ihr miteinander sprechen.

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25. Juli 2013 um 12:24
In Antwort auf isabella1452

Keine Lust auf Sex
also erstmal kann ich dir sagen, dass ich (weibl) dieses Problem ebenfalls hatte. Ich hatte einen extrem stressigen Job, wo ich auch noch gemobbt wurde und ich hatte überhaupt keine Lust auf Sex, fand sogar die Fernsehzeitschrift interessanter. Das Problem war jedoch, dass ich zu diesem Zeitpunkt den Zusammenhang gar nicht begriffen hatte, die Lust war einfach weg. Dieser Zustand hielt ca 4 (!) Jahre an. Und ich muss sagen, ich bin wirklich sehr dankbar, dass mein Partner das ausgehalten hat, ohne fremdzugehen und ohne mich verlassen zu wollen. Er hat es ausgehalten und eine Trennung wäre für ihn nie infrage gekommen. Sex kann man als Mann schliesslich auch mit der Hand und einem Porno praktizieren und sich aufs Kuscheln beschränken. Wenn man die Partnerin wirklich liebt, dann kann man das auch, ganz einfach weil es der Partner einem wert ist! Denn eine Partnerschaft oder Ehe bedeutet Verantwortung und ist viel mehr als nur Sex. Ich stelle mir vor, wenn ich so einen Partner hätte, der schon an eine Affäre denkt oder an Trennung- das wäre keine Option für mich. Schliesslich kann ein Partner auch krank oder impotent, gelähmt etc werden- und was wäre dann? Ohne dich angreifen zu wollen, aber du wärst dann ganz sicher weg und würdest dir eine gesunde Partnerin suchen! Und auf so einen unzuverlässigen Partner würde ich für mich verzichten wollen! Das ist dann nur eine Schön-Wetter- Liebe und nix anderes.

Ich habe mich langsam wieder an das Thema Sex herangetastet und das war nur möglich, weil ich wusste, dass mein Partner mich nicht verlassen würde, das er hinter mir steht und das ihm die Beziehung wichtiger ist als der Spaß und seine Befriedigung.

Was ich damit sagen will, du kannst doch kein Datum festmachen, bis wann es bei deiner Frau gefälligst wieder zu funktionieren hat. Bei uns ging es auch nur mit Verständnis, viel kuscheln und offenen Gesprächen. Das schafft Vertrauen und Nähe und nimmt den Druck, es unbedingt "tun" zu müssen. Zeitweise fand ich Sex sogar "unanständig und eklig", obwohl es mir vorher Spaß gemacht hat. Aber mein Partner wollte mich anfangs immer verführen und alles, und mich hat das nur noch genervt, das er mich nicht einfach in Ruhe lassen konnte. Ich kam mir vor wie eine Gummipuppe, an der er seine Bedürfnisse befriedigen wollte und nicht mehr als Mensch.

Irgendwann platzte dann der Knoten, nachdem ich länger zu Hause war und nicht mehr gearbeitet habe. Ich entspannte mich immer mehr und er streichelte mich zb stundenlang oder massierte mich, oder nahm kleine Nadeln, die er mir ganz sanft wie eine "Akkupunktur", auf meine empfindlichen Stellen pikste. Und dabei wusste ich, das er nicht weitergehen würde und Sex erstmal kein Thema war. Und durch diese Sicherheit, dass er mich in Ruhe ließ und trotzdem zärtlich war, kamen wir uns wieder näher und näher und ich entspannte mich immer mehr, und irgendwann passierte es dann und es war einfach nur wunderschön.

Heute nehmen wir uns viel mehr Zeit dafür, er nimmt sich Zeit für mich und macht erstmal ein langes Vorspiel, damit ich überhaupt Lust bekomme.

Ich denke, dass es bei mir einfach die Stresshormone waren, die mir die Lust völlig genommen haben. Und diese Hormone bauen sich nicht von heute auf morgen ab. Hat man dann noch Probleme und macht sich zuviele Gedanken, fühlt sich unter Druck gesetzt oder setzt sich selber unter Druck, erstickt man ebenfalls die eigene Lust. Als Frau braucht man zT recht lange, bis man wirklich in Fahrt kommt und es ist sehr hilftreich, wenn einen der Mann erstmal lange "verwöhnt" und bestimmte Techniken anwendet, die das Lustempfinden überhaupt erst in Fahrt bringen und die Sensibilität der Frau steigern.

Deine Frau sagt sie hat keinen Stress und das es ihr gut geht. Stress bemerkt man aber nicht immer, bzw hat ihr Körper, ihr Organismus ja automatisch Stress, wenn sie Haushalt und Kinder zu versorgen hat, auch wenn sie das nicht so wahrnimmt. Der Körper reagiert sehr schnell mit Lustlosigkeit (auf Sex) darauf! Auch wenn man sich selber gut fühlt, die Stresshormone werden ja trotzdem ausgeschüttet. Zusätzlich hat sie noch unbewussten Stress, weil sie fürchten musst, dass du sie im Stich lässt. Da hätte ich, ehrlich gesagt, auch keine Lust auf Sex und Nähe. Weil mir das Vertrauen in den Partner fehlen würde und ich unendlich enttäuscht von ihm wäre.

Ein Jahr finde ich ist keine sehr lange Zeit, wenn man Kinder geboren hat und sie versorgen muss. Es gibt viele Paare, wo die Frau wesentlich länger keine Lust hat und nur dem Partner zuliebe Sex mit ihm hat, als Pflichtprogramm. Der Körper schützt sich nach der Geburt selber davor, zu schnell wieder schwanger zu werden. Und jede Frau reagiert anders, manche brauchen sehr lang, bei anderen geht es recht schnell.

Rede mit deiner Frau. Hat sie dir gesagt, dass sie nie wieder Sex mit dir will oder sagt sie dass sie eben keine Lust hat und das erstmal nicht ändern kann? Ihr müsst euch aussprechen, du musst ihr mehr Zeit geben und auf kleine Signale achten. Leidet sie selber unter der Situation? Liebt sie dich noch? Bedenke dabei, dass es tatsächlich nur eine längere Phase sein kann.

Eine Frau kann auch sehr lange ohne Sex leben, ohne das sie irgendwas vermisst. Daher müsst ihr miteinander sprechen.

Genau das ist es!
Hallo Isabella.

Du hattest keine Lust. Warum? Keine Ahnung. Sex ist nicht wichtig. Soll er es sich doch mit der Hand machen...

Hier wird Sex immer auf den "Schuß" reduziert. Dass Sex für die betroffenen Männer mehr ist, nämlich die Möglichkeit Vertrauen und Hingabe zu zeigen und zu empfangen, wird hier ausgeblendet. Das kann Mann aber nicht mit der Hand machen.

Wenn Sex kein so großes Ding ist, wie immer geschrieben wird, warum konntest du denn nicht einfach mal Gummipuppe spielen? Das hätte er gemerkt, aber wahrscheinlich hätte er dir auch hoch angerechnet, dass du es für ihn tust.

Was hast du getan? Was hast du für die Beziehung getan? Fernsehzeitung gelesen... Ganz Klasse. Dein armer Mann.

Keine Lust zu haben sind nicht die oft zitierten "schlechten Zeiten". Ein Unglück, eine Krankheit, ein anderer Schicksalsschlag, das sind schlechte Zeiten, in denen Männer auch bedingungslos zu ihren Frauen stehen.

"Och, ich weiß auch nicht, warum ich letztens Sex mochte und jetzt keine Lust habe, ist mir aber auch egal, auch wenn es die nächsten 10 Jahre anhält, mir dich egal, dein Problem, pfff, mach's dir doch selber!" das ist Zickigkeit - nix anderes.

Warum sollte es ausschließlich seine Aufgabe sein etwas für die Beziehung zu tun? Was hast du ihm gegeben, damit er an eure Beziehung glauben kann? "Lass mich in Ruhe!" hast du ihm gesagt.

Du hast doch nur zufällig die Schraube gefunden, an der du drehen musstest. Was wenn du sie nicht gefunden hättest? Wie lange soll er dir Zeit geben? 4 Jahre? 10 Jahre? 30 Jahre? Seine Zeit läuft! Und zwar die seines Lebens. Und es ist definitiv k@cke sein Leben mit einer "Ich-habe-keine-Lust-aber-weiß-auch-nicht-warum-und-du-kannst-und-darfst-da-nichts-dran-ändern-lass-mich-in-Ruhe"-Frau zu verbringen.

Du hast nichts getan und von ihm verlangt, dass er sein Leben in eure Beziehung investiert.

Und da fragen sich Frauen warum sowas scheitert: Muss wohl an ihm liegen, dem sexsüchtigen Schwein.

"Ich fand es ekelig und unanständig" ist krank. Da muss Frau zum Arzt mit, ob in einer Beziehung oder ohne. Das ist krank!

Bei Frauen darf es in ihrem Nanokosmos nicht die kleinste atmosphärische Störung geben, sonst haben sie gleich keine Lust und treten ihre Männer emotional aber auch so richtig kräftig in den Hintern. "Huhuhu, wir sind aber auch empfindlich..."

Und wenn ich jetzt lese, was er treiben muss, um dich mal in's Bett zu bekommen, da hätte ich direkt auch keinen Spaß mehr dran...

Mir ist noch immer nicht klar, wie sich intelligente und lebenslustige Frauen zu emphatischen Flachpfeifen entwickeln können und was sie an den Sex-Zombie-Dasein so toll finden.

Das ist für mich ein weiterer Beweis dafür, dass Zeit nicht hilfreich ist.

Paul

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27. Juli 2013 um 0:52
In Antwort auf bettyz11

Genau das ist es!
Hallo Isabella.

Du hattest keine Lust. Warum? Keine Ahnung. Sex ist nicht wichtig. Soll er es sich doch mit der Hand machen...

Hier wird Sex immer auf den "Schuß" reduziert. Dass Sex für die betroffenen Männer mehr ist, nämlich die Möglichkeit Vertrauen und Hingabe zu zeigen und zu empfangen, wird hier ausgeblendet. Das kann Mann aber nicht mit der Hand machen.

Wenn Sex kein so großes Ding ist, wie immer geschrieben wird, warum konntest du denn nicht einfach mal Gummipuppe spielen? Das hätte er gemerkt, aber wahrscheinlich hätte er dir auch hoch angerechnet, dass du es für ihn tust.

Was hast du getan? Was hast du für die Beziehung getan? Fernsehzeitung gelesen... Ganz Klasse. Dein armer Mann.

Keine Lust zu haben sind nicht die oft zitierten "schlechten Zeiten". Ein Unglück, eine Krankheit, ein anderer Schicksalsschlag, das sind schlechte Zeiten, in denen Männer auch bedingungslos zu ihren Frauen stehen.

"Och, ich weiß auch nicht, warum ich letztens Sex mochte und jetzt keine Lust habe, ist mir aber auch egal, auch wenn es die nächsten 10 Jahre anhält, mir dich egal, dein Problem, pfff, mach's dir doch selber!" das ist Zickigkeit - nix anderes.

Warum sollte es ausschließlich seine Aufgabe sein etwas für die Beziehung zu tun? Was hast du ihm gegeben, damit er an eure Beziehung glauben kann? "Lass mich in Ruhe!" hast du ihm gesagt.

Du hast doch nur zufällig die Schraube gefunden, an der du drehen musstest. Was wenn du sie nicht gefunden hättest? Wie lange soll er dir Zeit geben? 4 Jahre? 10 Jahre? 30 Jahre? Seine Zeit läuft! Und zwar die seines Lebens. Und es ist definitiv k@cke sein Leben mit einer "Ich-habe-keine-Lust-aber-weiß-auch-nicht-warum-und-du-kannst-und-darfst-da-nichts-dran-ändern-lass-mich-in-Ruhe"-Frau zu verbringen.

Du hast nichts getan und von ihm verlangt, dass er sein Leben in eure Beziehung investiert.

Und da fragen sich Frauen warum sowas scheitert: Muss wohl an ihm liegen, dem sexsüchtigen Schwein.

"Ich fand es ekelig und unanständig" ist krank. Da muss Frau zum Arzt mit, ob in einer Beziehung oder ohne. Das ist krank!

Bei Frauen darf es in ihrem Nanokosmos nicht die kleinste atmosphärische Störung geben, sonst haben sie gleich keine Lust und treten ihre Männer emotional aber auch so richtig kräftig in den Hintern. "Huhuhu, wir sind aber auch empfindlich..."

Und wenn ich jetzt lese, was er treiben muss, um dich mal in's Bett zu bekommen, da hätte ich direkt auch keinen Spaß mehr dran...

Mir ist noch immer nicht klar, wie sich intelligente und lebenslustige Frauen zu emphatischen Flachpfeifen entwickeln können und was sie an den Sex-Zombie-Dasein so toll finden.

Das ist für mich ein weiterer Beweis dafür, dass Zeit nicht hilfreich ist.

Paul

...
Hallo,
da ja keine Reaktion kommt, möchte ich nochmal nachlegen:

Das Thema Zeitung trifft mich besonders, bei meiner Frau ist es die Tageszeitung. Jeden Abend, wenn die Kinder im Bett sind, liest meine Frau die Tageszeitung und so lange wie es dauert, wirklich jeden Artikel. Sonntags ist noch was von der Wochenendausgabe übrig. Wenn ich sie frage, ob wir was miteinander machen sollen, kommt nur "Ich bin den ganzen Tag nicht zur Ruhe gekommen, ich möchte meine Zeitung lesen". Wenn ich warte, bis sie sie ausgelesen hat, dann "ist es zu spät", dann muss sie in's Bett - schlafen.

Bei mir kommt an, dass ihr die Zeitung wichtiger ist, als mein Bedürfnis nach Nähe zu ihr. Für mich heißt das "Meine Frau hat kein Interesse an mir, sie liebt mich nicht".

Jetzt nehmt euch bitte diese beiden Gefühlshaltungen "Irgendwie habe ich keine Lust" und "meine Frau liebt mich nicht" und fragt euch bitte wer da gerade Stress hat - nur mal so...

Ich sehe sehr wohl, dass meine Frau eine große Belastung hat, aber ich laufe auch nicht ganz ohne durchs Leben. Mir geht nicht in den Kopf, warum Sex - und damit meine ich nicht zwingend GV - bei ihr den Stress verstärkt und bei mir reduziert, insbesondere wenn ich der aktive Part bin.

Das verstärkt nur meinen Eindruck, dass mich meine Frau nicht liebt.

Paul

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27. Juli 2013 um 19:08
In Antwort auf bettyz11

Genau das ist es!
Hallo Isabella.

Du hattest keine Lust. Warum? Keine Ahnung. Sex ist nicht wichtig. Soll er es sich doch mit der Hand machen...

Hier wird Sex immer auf den "Schuß" reduziert. Dass Sex für die betroffenen Männer mehr ist, nämlich die Möglichkeit Vertrauen und Hingabe zu zeigen und zu empfangen, wird hier ausgeblendet. Das kann Mann aber nicht mit der Hand machen.

Wenn Sex kein so großes Ding ist, wie immer geschrieben wird, warum konntest du denn nicht einfach mal Gummipuppe spielen? Das hätte er gemerkt, aber wahrscheinlich hätte er dir auch hoch angerechnet, dass du es für ihn tust.

Was hast du getan? Was hast du für die Beziehung getan? Fernsehzeitung gelesen... Ganz Klasse. Dein armer Mann.

Keine Lust zu haben sind nicht die oft zitierten "schlechten Zeiten". Ein Unglück, eine Krankheit, ein anderer Schicksalsschlag, das sind schlechte Zeiten, in denen Männer auch bedingungslos zu ihren Frauen stehen.

"Och, ich weiß auch nicht, warum ich letztens Sex mochte und jetzt keine Lust habe, ist mir aber auch egal, auch wenn es die nächsten 10 Jahre anhält, mir dich egal, dein Problem, pfff, mach's dir doch selber!" das ist Zickigkeit - nix anderes.

Warum sollte es ausschließlich seine Aufgabe sein etwas für die Beziehung zu tun? Was hast du ihm gegeben, damit er an eure Beziehung glauben kann? "Lass mich in Ruhe!" hast du ihm gesagt.

Du hast doch nur zufällig die Schraube gefunden, an der du drehen musstest. Was wenn du sie nicht gefunden hättest? Wie lange soll er dir Zeit geben? 4 Jahre? 10 Jahre? 30 Jahre? Seine Zeit läuft! Und zwar die seines Lebens. Und es ist definitiv k@cke sein Leben mit einer "Ich-habe-keine-Lust-aber-weiß-auch-nicht-warum-und-du-kannst-und-darfst-da-nichts-dran-ändern-lass-mich-in-Ruhe"-Frau zu verbringen.

Du hast nichts getan und von ihm verlangt, dass er sein Leben in eure Beziehung investiert.

Und da fragen sich Frauen warum sowas scheitert: Muss wohl an ihm liegen, dem sexsüchtigen Schwein.

"Ich fand es ekelig und unanständig" ist krank. Da muss Frau zum Arzt mit, ob in einer Beziehung oder ohne. Das ist krank!

Bei Frauen darf es in ihrem Nanokosmos nicht die kleinste atmosphärische Störung geben, sonst haben sie gleich keine Lust und treten ihre Männer emotional aber auch so richtig kräftig in den Hintern. "Huhuhu, wir sind aber auch empfindlich..."

Und wenn ich jetzt lese, was er treiben muss, um dich mal in's Bett zu bekommen, da hätte ich direkt auch keinen Spaß mehr dran...

Mir ist noch immer nicht klar, wie sich intelligente und lebenslustige Frauen zu emphatischen Flachpfeifen entwickeln können und was sie an den Sex-Zombie-Dasein so toll finden.

Das ist für mich ein weiterer Beweis dafür, dass Zeit nicht hilfreich ist.

Paul

Re:Keine Lust auf Sex
Hallo Paul,

also du unterstellst mir hier pauschal Dinge, ohne zu wissen, wie das alles in Wahrheit gelaufen ist. Ich habe meinem Partner ganz sicher nicht GESAGT, dass ich lieber die Zeitung lesen würde (das habe ich in dem Moment nur gedacht). Und ich habe meinem Partner auch nicht zu verstehen gegeben, dass er bis zum Sankt Nimmerleinstag warten muss, und die Chance das wir jemals wieder Sex haben werden, eben gen Null tendiert oder halt sein Risiko ist, ob es jemals wieder passiert oder nicht. Und ich habe mich auch in diesen vier Jahren hin und wieder mal "zur Verfügung" gestellt, vielleicht so alle 2 Monate. Aber das habe ich eben nur für ihn getan und es über mich ergehen lassen.

Ich kann dir doch auch nicht sagen, warum ich das so empfunden habe. Ich hatte eine 50-60 Stundenwoche und war nur noch fertig. Wegen Mobbing und anderen Problemen habe ich mich jeden Abend in den Schlaf geheult. Mein Partner wusste ja, wie schlecht es mir geht und er hat mich auch verstanden. Ich habe ihn mit Sicherheit nicht angezickt oder sonstwas, oder ihm zu verstehen gegeben, dass er mir am Hintern vorbeigeht und gefälligst selber zusehen soll, wie er an seinen Spaß kommt. Es war eher eine Depression, man lacht 4 Jahre lang quasi gar nicht mehr, die Lebensqualität war ja genauso im Keller und wenn du dauernd nur traurig oder müde bist, hast du auch keinen Spass mehr an Sex.

Zum Thema "Sex ist unanständig und eklig". Also ich bin ein Mensch, der nicht so schnell aus sich rausgehen kann, ich bin also eher zurückhaltend. Aber wenn ich mich sicher fühle, dann kann ich auch ganz anders sein und mich fallen lassen. Aber das dauert und ist nur möglich, wenn ich mich völlig entspannen kann und meinem Partner vertraue. Aber wenn du dich viel streitest, auch über Kleinigkeiten wie Haushalt etc, leidet dieses Vertrauen bzw diese Unbeschwertheit ist dann irgendwie weg. Man muss wieder lernen, unbeschwert miteinander umzugehen, zbzusammen zu lachen. Aber bei mir war eben alles nur noch ernst, dunkel und traurig.

Und was den Umgang mir Sex betrifft, das hat sicher auch was mit meiner Erziehung zu tun. Sex ist und war da immer ein Tabuthema. Sowas ist unanständig, so nach dem Motto. Daher schwanke ich immer zwischen Lust und Schamgefühl. Das ist dann so, dass ich, sobald ich Lust empfinde, mich zeitgleich dafür schäme. Und das widerum war eben in diesen 4 Jahren auch der Fall. Jetzt nicht mehr, jetzt bin ich auch wieder ein paar Jahre älter geworden und ich kann Sex erst heute, mit 39J, richtig geniessen, während ich das mit 25 gar nicht konnte, da ich völlig gehemmt war.

Wieso tut dir mein Mann leid, weil er immer ein Vorspiel machen muss? Er ist schon immer derjenige gewesen, der sehr viel Wert auf Zärtlichkeiten gelegt hat. Das heisst aber nicht, dass wir nicht auch mal spontan ganz schnell übereinander herfallen, ohne Vorspiel etc. Aber das ist eben erst jetzt möglich. Dieses lange Vorspiel und all das war nur der Schlüssel, um mich gefühlsmässig wieder zu öffnen. Ich war völlig erstarrt und in mir verschlossen. Du musst dir das so vorstellen, ich habe in dieser Zeit nicht einmal Freude an meiner Lieblingsmusik gehabt, oder an Kinobesuchen, sozialen Kontakten etc.

Als ich meine Probleme, auch mit dem Job, endlich lösen konnte, wurde das halt von heute auf morgen besser. Nur habe ich meinen Partner nie aussen vorgelassen, wir haben immer geredet und er hatte eben das Vertrauen in mich, dass es irgendwann wieder besser wird.Ich habe ihm niemals vermittelt, dass ich ein Leben lang keinen Sex mehr wollte, sondern das ich eben selber total unglücklich war, ihn aber trotzdem liebe. Und das wusste er, weil bspw trotzdem Zärtlichkeiten und Umarmungen, Gespräche stattgefunden haben und wir vor allem schon viel schlimmeres zusammen durchgestanden haben, wo eben viele andere Paare dran gescheitert wären.

Wenn für dich jeder Mensch, der irgendwelche Probleme oder negative Empfindungen hat, gleich in Therapie gehört- oh man. Findest du das nicht ein bisschen übertrieben? Jeder Mensch hat doch irgendwelche Probleme oder Baustellen in seinem Leben, deshalb rennt man doch nicht gleich in die nächste Therapiegruppe.

Ich kenne deine Frau nicht, aber ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen, dass eine Frau eben anders empfindet und auch wenn sie keine Lust hat, ihren Partner durchaus lieben kann. Klar könnte sich Frau auch einfach hinlegen und es über sich ergehen lassen, aber das wäre dir sicher auf Dauer (verständlicherweise) auch nicht recht.

Die Gründe können doch auch so vielfältig sein. Sex ist ja auch irgendwo anstrengend, wenn man richtig mitmacht. Ich meine auch psychisch. Weil man dem Partner vielleicht was bieten will. Hinzu kommt, dass es für manche Frauen mit der Zeit unangenehm wird, es tut einfach weh, wenn man nicht erregt ist (warum auch immer) und der Partner dennoch weitermachen will. Davor haben manche Frauen dann vielleicht Angst. Deshalb sagte ich ja, wäre es hilfreich, darüber zu sprechen.

Möglicherweise hilft es euch ja, wenn du ihr einen Brief schreibst. Vielleicht fällt es ihr so leichter, darüber zu sprechen. So leicht ist das nämlich auch nicht.

Deine Frau empfindet das ja auch selber nicht so, wie es bei dir ankommt. Sie stößt dich weg, denkt aber nicht daran wie du dich dabei fühlst, weil sie in dem Moment nur daran denkt, dass sie nicht will und eben nicht viel weiter. Und sie denkt sicher auch nicht, dass es nur deine Aufgabe ist dich um die Beziehung zu bemühen. Wenn sie aber schon so "blind" geworden ist, dass sie gar nicht mehr wahrnimmt, was sie da eigentlich mir dir macht oder dir antut, dann spricht das doch nur dafür, dass sie selber gar nicht weiß oder wahrhaben will, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Vielleicht verdrängt sie etwas aus ihrer Vergangenheit, womit sie (unbewusst vielleicht) nicht fertig wird. Sie weiß ja nur, dass sie keine Lust hat, aber die Ursache weiß sie ja vielleicht selber nicht.

Und ich finde, du verallgemeinerst auch sehr und tust den Frauen unrecht, so als wenn sie ihre Männer aus lauter Egoismus oder mit Absicht schlecht oder zickig (das ewige Klischee) behandeln würden. Das ist doch Quatsch.

Mein Partner ist ja zb auch so, dass er über Probleme nicht gerne redet. Ich muss also oft raten, was jetzt sein Problem ist oder was los ist. Und das ist ja bei vielen Männern so. Die setzen sich dann einfach vor den Fernseher und sind erstmal stumm, Frau merkt aber das irgendwas los ist, kann aber nichts tun oder helfen. Das ist auch oft nervig, da muss Frau dann eben Geduld haben, bis der Mann sich endlich mal öffnet.

Ich denke daher, beide Seiten haben Eigenschaften, die der Partner tolerieren muss.

Gruss Isabella

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27. Juli 2013 um 21:16


Habe auch zwei Kinder und lebe ein erfülltes Sexualleben. Das Eine steht mit dem Anderen nicht wirklich im Zusammenhang. Deine Frau muss etwas ändern. Sie muss überhaupt etwas ändern wollen. Ihr könntet einen Sexvertrag schließen und euch regelmäßig verabreden etc. Wenn sie aber gar nichts ändern will, bleibt dir gar nichts anderes übrig als sie zu verlassen. Lieber ein Ende mit Schrecken...

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28. Juli 2013 um 0:46
In Antwort auf isabella1452

Re:Keine Lust auf Sex
Hallo Paul,

also du unterstellst mir hier pauschal Dinge, ohne zu wissen, wie das alles in Wahrheit gelaufen ist. Ich habe meinem Partner ganz sicher nicht GESAGT, dass ich lieber die Zeitung lesen würde (das habe ich in dem Moment nur gedacht). Und ich habe meinem Partner auch nicht zu verstehen gegeben, dass er bis zum Sankt Nimmerleinstag warten muss, und die Chance das wir jemals wieder Sex haben werden, eben gen Null tendiert oder halt sein Risiko ist, ob es jemals wieder passiert oder nicht. Und ich habe mich auch in diesen vier Jahren hin und wieder mal "zur Verfügung" gestellt, vielleicht so alle 2 Monate. Aber das habe ich eben nur für ihn getan und es über mich ergehen lassen.

Ich kann dir doch auch nicht sagen, warum ich das so empfunden habe. Ich hatte eine 50-60 Stundenwoche und war nur noch fertig. Wegen Mobbing und anderen Problemen habe ich mich jeden Abend in den Schlaf geheult. Mein Partner wusste ja, wie schlecht es mir geht und er hat mich auch verstanden. Ich habe ihn mit Sicherheit nicht angezickt oder sonstwas, oder ihm zu verstehen gegeben, dass er mir am Hintern vorbeigeht und gefälligst selber zusehen soll, wie er an seinen Spaß kommt. Es war eher eine Depression, man lacht 4 Jahre lang quasi gar nicht mehr, die Lebensqualität war ja genauso im Keller und wenn du dauernd nur traurig oder müde bist, hast du auch keinen Spass mehr an Sex.

Zum Thema "Sex ist unanständig und eklig". Also ich bin ein Mensch, der nicht so schnell aus sich rausgehen kann, ich bin also eher zurückhaltend. Aber wenn ich mich sicher fühle, dann kann ich auch ganz anders sein und mich fallen lassen. Aber das dauert und ist nur möglich, wenn ich mich völlig entspannen kann und meinem Partner vertraue. Aber wenn du dich viel streitest, auch über Kleinigkeiten wie Haushalt etc, leidet dieses Vertrauen bzw diese Unbeschwertheit ist dann irgendwie weg. Man muss wieder lernen, unbeschwert miteinander umzugehen, zbzusammen zu lachen. Aber bei mir war eben alles nur noch ernst, dunkel und traurig.

Und was den Umgang mir Sex betrifft, das hat sicher auch was mit meiner Erziehung zu tun. Sex ist und war da immer ein Tabuthema. Sowas ist unanständig, so nach dem Motto. Daher schwanke ich immer zwischen Lust und Schamgefühl. Das ist dann so, dass ich, sobald ich Lust empfinde, mich zeitgleich dafür schäme. Und das widerum war eben in diesen 4 Jahren auch der Fall. Jetzt nicht mehr, jetzt bin ich auch wieder ein paar Jahre älter geworden und ich kann Sex erst heute, mit 39J, richtig geniessen, während ich das mit 25 gar nicht konnte, da ich völlig gehemmt war.

Wieso tut dir mein Mann leid, weil er immer ein Vorspiel machen muss? Er ist schon immer derjenige gewesen, der sehr viel Wert auf Zärtlichkeiten gelegt hat. Das heisst aber nicht, dass wir nicht auch mal spontan ganz schnell übereinander herfallen, ohne Vorspiel etc. Aber das ist eben erst jetzt möglich. Dieses lange Vorspiel und all das war nur der Schlüssel, um mich gefühlsmässig wieder zu öffnen. Ich war völlig erstarrt und in mir verschlossen. Du musst dir das so vorstellen, ich habe in dieser Zeit nicht einmal Freude an meiner Lieblingsmusik gehabt, oder an Kinobesuchen, sozialen Kontakten etc.

Als ich meine Probleme, auch mit dem Job, endlich lösen konnte, wurde das halt von heute auf morgen besser. Nur habe ich meinen Partner nie aussen vorgelassen, wir haben immer geredet und er hatte eben das Vertrauen in mich, dass es irgendwann wieder besser wird.Ich habe ihm niemals vermittelt, dass ich ein Leben lang keinen Sex mehr wollte, sondern das ich eben selber total unglücklich war, ihn aber trotzdem liebe. Und das wusste er, weil bspw trotzdem Zärtlichkeiten und Umarmungen, Gespräche stattgefunden haben und wir vor allem schon viel schlimmeres zusammen durchgestanden haben, wo eben viele andere Paare dran gescheitert wären.

Wenn für dich jeder Mensch, der irgendwelche Probleme oder negative Empfindungen hat, gleich in Therapie gehört- oh man. Findest du das nicht ein bisschen übertrieben? Jeder Mensch hat doch irgendwelche Probleme oder Baustellen in seinem Leben, deshalb rennt man doch nicht gleich in die nächste Therapiegruppe.

Ich kenne deine Frau nicht, aber ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen, dass eine Frau eben anders empfindet und auch wenn sie keine Lust hat, ihren Partner durchaus lieben kann. Klar könnte sich Frau auch einfach hinlegen und es über sich ergehen lassen, aber das wäre dir sicher auf Dauer (verständlicherweise) auch nicht recht.

Die Gründe können doch auch so vielfältig sein. Sex ist ja auch irgendwo anstrengend, wenn man richtig mitmacht. Ich meine auch psychisch. Weil man dem Partner vielleicht was bieten will. Hinzu kommt, dass es für manche Frauen mit der Zeit unangenehm wird, es tut einfach weh, wenn man nicht erregt ist (warum auch immer) und der Partner dennoch weitermachen will. Davor haben manche Frauen dann vielleicht Angst. Deshalb sagte ich ja, wäre es hilfreich, darüber zu sprechen.

Möglicherweise hilft es euch ja, wenn du ihr einen Brief schreibst. Vielleicht fällt es ihr so leichter, darüber zu sprechen. So leicht ist das nämlich auch nicht.

Deine Frau empfindet das ja auch selber nicht so, wie es bei dir ankommt. Sie stößt dich weg, denkt aber nicht daran wie du dich dabei fühlst, weil sie in dem Moment nur daran denkt, dass sie nicht will und eben nicht viel weiter. Und sie denkt sicher auch nicht, dass es nur deine Aufgabe ist dich um die Beziehung zu bemühen. Wenn sie aber schon so "blind" geworden ist, dass sie gar nicht mehr wahrnimmt, was sie da eigentlich mir dir macht oder dir antut, dann spricht das doch nur dafür, dass sie selber gar nicht weiß oder wahrhaben will, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Vielleicht verdrängt sie etwas aus ihrer Vergangenheit, womit sie (unbewusst vielleicht) nicht fertig wird. Sie weiß ja nur, dass sie keine Lust hat, aber die Ursache weiß sie ja vielleicht selber nicht.

Und ich finde, du verallgemeinerst auch sehr und tust den Frauen unrecht, so als wenn sie ihre Männer aus lauter Egoismus oder mit Absicht schlecht oder zickig (das ewige Klischee) behandeln würden. Das ist doch Quatsch.

Mein Partner ist ja zb auch so, dass er über Probleme nicht gerne redet. Ich muss also oft raten, was jetzt sein Problem ist oder was los ist. Und das ist ja bei vielen Männern so. Die setzen sich dann einfach vor den Fernseher und sind erstmal stumm, Frau merkt aber das irgendwas los ist, kann aber nichts tun oder helfen. Das ist auch oft nervig, da muss Frau dann eben Geduld haben, bis der Mann sich endlich mal öffnet.

Ich denke daher, beide Seiten haben Eigenschaften, die der Partner tolerieren muss.

Gruss Isabella


Hallo Isabella,
naja, nichts von dem hattest du geschrieben und es passte so exakt auf meine Situation

Ich denke schon, dass du in deiner Situation psychologische Hilfe benötigt hättest. Wahrscheinlich wärst du dann früher da heraus gekommen und das wäre für dich und deinen Mann besser gewesen. Ich glaube, dass man aus sowas nur selten allein heraus kommt.

Hier kann ich aber wieder verallgemeinern: Frauen nehmen aber auch keine Ratschläge an. Besonders nicht von ihren Männern.

Das mit dem Vorspiel hatte ich so verstanden, dass fraglich ist, ob dich ein auch noch so langes Vorspiel wirklich in Stimmung bringt. Ich liebe auch ein langes Vorspiel, aber wenn ich mich damit in Stimmung bringe, dann hätte ich auch gerne ein passendes Nachspiel. Ein Horror wäre es, wenn mir meine Partnerin regelmäßig sagen würde, dass es heute wohl nicht gereicht hat und ich in die Röhre schaue. Die Grundstimmung sollte schon vor dem Vorspiel bei beiden da sein, sonst ist es albern.

Und meine Frau hat scheinbar kein Problem damit, mir zu sagen, dass ihr die Zeitung gerade wichtiger ist.

Ich bin gespannt, was Problem0815 dazu sagt...

Paul

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28. Juli 2013 um 0:54
In Antwort auf mega1101


Habe auch zwei Kinder und lebe ein erfülltes Sexualleben. Das Eine steht mit dem Anderen nicht wirklich im Zusammenhang. Deine Frau muss etwas ändern. Sie muss überhaupt etwas ändern wollen. Ihr könntet einen Sexvertrag schließen und euch regelmäßig verabreden etc. Wenn sie aber gar nichts ändern will, bleibt dir gar nichts anderes übrig als sie zu verlassen. Lieber ein Ende mit Schrecken...

Ich glaube nicht,
dass ein Sexvertrag auf Akzeptanz stößt.

Wenn sie sich nicht ändern möchte, dann kann er sie vielleicht ändeen?

Paul

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28. Juli 2013 um 2:44
In Antwort auf bettyz11

Ich glaube nicht,
dass ein Sexvertrag auf Akzeptanz stößt.

Wenn sie sich nicht ändern möchte, dann kann er sie vielleicht ändeen?

Paul

Carpe Diem
Wenn sie nichts ändern will ist jede Mühe sinnlos.Keiner kann einen Menschen gegen dessen Willen ändern. Auch Drogenabhängige, die nicht einsichtig sind, sollte man schnellstens verlassen, gerade dadurch besteht die ( geringe) Chance dass Änderungsdruck entsteht. Einfach abwarten halte ich für Verschwendung von Lebenszeit. Beende das Elend, am besten sofort. Besuche eine Professionelle und triff dich mit anderen Frauen.

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28. Juli 2013 um 8:56
In Antwort auf mega1101

Carpe Diem
Wenn sie nichts ändern will ist jede Mühe sinnlos.Keiner kann einen Menschen gegen dessen Willen ändern. Auch Drogenabhängige, die nicht einsichtig sind, sollte man schnellstens verlassen, gerade dadurch besteht die ( geringe) Chance dass Änderungsdruck entsteht. Einfach abwarten halte ich für Verschwendung von Lebenszeit. Beende das Elend, am besten sofort. Besuche eine Professionelle und triff dich mit anderen Frauen.

Dem stimme ich 100% zu
Warten ist verschwendete Lebenszeit. Entweder man hat selbst einen Plan, der auch ein überschaubares zeitliches Ende hat oder man beendet es liebee heute als morgen.

Paul

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28. Juli 2013 um 19:44
In Antwort auf problem0815

22 days later
Tja, danke für das Mitgefühl ... ich finde es unglaublich, dass Frauen so extrem "umkippen" können und dass das auch noch recht verbreitet zu sein scheint.

Ich finde es sehr undankbar, denn sie wollen ja den unverändert zuverlässigen liebevollen Vater ihrer Kinder weiterhin zur Verfügung haben. Irgendwo stand mal, dass es sich für die Männer wie Betrug anfühlt: sie heiraten mit dem quasi impliziten Versprechen der Monogamie und erwachen in der Realität der Enthaltsamkeit.

Ich persönlich finde, dass es sich die Frauen echt einfach machen; auch meine hat darauf verwiesen, dass das ja öfters vorkommen kann. Und scheint für sie die Beziehungsarbeit erledigt zu sein.

Ich habe vor 4 Tagen einen Heulanfall bekommen, weil ich den Druck durch das permanente Ausweichen und Abgelehntwerden kaum noch ertrage. Anscheinend hat sie das dazu gebracht, das ganze mal ein bisschen ernst zu nehmen und wir haben uns darauf geeinigt, einmal täglich miteinander offen zu reden - und uns einmal die Woche irgendwie wieder langsam körperlich anzunähern.

Das hat für 3 Tage sehr gut geklappt: der Druck hat nachgelassen und es ging uns beiden sehr gut damit. Endlich gehts bergauf! -- Es gibt eine Perspektive für uns als Paar und Familie. Abends haben wir noch ein bisschen gekuschelt, was für beide schon lang her und zu geniessen war (leider kein Sex ... ich lag dann lange wach und musste später nochmal raus)

Ich habe mich sehr gefreut und schon gedacht, dass ich vielleicht einer der wenigen sein könnte, der mal eine Erfolgsgeschichte schreiben kann (die meisten Berichte im Netz enden ja traurig über kurz oder lang).

Wir hatten noch ein Gespräch mit einem Paarberater (Termin war vor Wochen ausgemacht), der das total bewundernswert und toll fand, nicht zuletzt weil er bei unserem ersten Gespräch den extremen Druck zwischen uns bemerkt hat.

Vielleicht hat es das entzaubert ... beim abendlichen Gespräch kam auf jeden Fall auf eine intimere Frage von mir statt einer Antwort eine Gegenfrage, mit der sie sich (aus meiner Sicht) einfach wieder rausgeredet bzw. entzogen hat - und mir hat es das neu gewonnen Vertrauen in unsere Beziehung gesprengt. Nur eine Kleinigkeit, ja - aber in unserer Lage sind es einfach die Empfindlichkeiten, die entscheidend alles verändern können.

Jetzt fühlt es sich fast so einsam an wie davor.

Momentan ist es so, dass mir erstens nichts mehr einfällt um die Situation wieder aufzubauen und zweitens ich mich frage, warum das überhaupt alles meine Arbeit sein soll, während sie abblockt und "sabotiert". -- Ich komme mir vor wie ein süchtiger Depp, der einfach alles tut unklusive Selbstverleumdung und Selbstschädigung, um seine Sehnsucht zu befriedigen. Und ich sehe keine Alternative dazu, die nicht noch grösseren Schaden anrichtet.

Ich hoffe, dass es zumindest in Bewegung bleibt und ich Wege finde, mit denen wir uns da rausarbeiten können (und beide wollen, sonst klappt es nicht).


Ich freue mich auf Eure Antworten!

Problem 08/15

Kuscheln ist auch eine ganz grosse nummee...
Wie ist denn bei deiner Frau die Definition von Kuscheln? Bei meiner Frau isz das "Ich lehne mich in deinen Arm und genieße Streicheln und Massieren ausschließlich an den Körperstellen, die du eher nicht so interessant findest"

Ist das bei deiner Frau auch so, dass nichts zurück kommt?

Paul

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1. August 2013 um 11:15

Das alte Leid
Ganzkurz: die Hoffnung lebt noch. Die Zeit läuft. Verändert hat sich nichts.


@Isabella
Vielen vielen lieben Dank für Dein Posting! Du bist die hilfreiche Ansprechpartnerin, weil Du die Situation von der anderen Seite her kennst und emotional nachvollziehen kannst. Wie ich es verstehe: Du hast Deinen Mann jahrelang als Partner sexuell hängen gelassen wegen einer jobbedingten(?) Depression, aber statt daran etwas zu ändern oder Dich krankschreiben zu lassen und ein eine Therapie zu gehen, hast Du ihn einfach warten lassen und hingehalten. Gleichzeitig würdest Du bestimmt sagen dass Du ihn liebst.

(-- Ganz ehrlich? Ich hätte Dich verlassen, mit meinem letzten Rest an Selbstachtung. Du hättest dann sagen können, dass es mir "nur um das eine ginge", u.s.w. -- Dauerdebatte. Dabei versucht nur jede/r, das Selbstbild irgendwie halbwegs aufrecht halten zu können.)

Meine Frage an Dich: Wie kannst Du sagen, jemanden zu lieben, wenn Du seine grundlegenden Bedürfnisse einfach wegen Unlust wegschiebst??? Mal angenommen, ich weigere mich als Ehemann mit Dir gemeinsam zu essen -- oder mit Dir vor 23:00 Uhr zu sprechen? Wie würde sich da die Erklärung "ist doch nicht böse gemeint" für Dich anhören???

Du schreibst "Eine Frau kann auch sehr lange ohne Sex leben, ohne das sie irgendwas vermisst. Daher müsst ihr miteinander sprechen." Logisch. Ist mir klar. Deswegen: Ich rede. Ich versuche zu verstehen, auch wenn vieles nicht einmal erklärt wird. Ich warte. Und dann warte ich noch länger. Und länger. Es ändert sich aber nichts.

"Du" (im Sinne "die Frau mit Unlust") forderst Verständnis, Toleranz und Geduld. Was davon GIBST Du??


Paul
Du hast mein vollstes Mitgefühl und ich bin vollkommen Deiner Meinung - und komme damit genausowenig weiter wie Du. Dass Du sehr schnell und häufig antwortest, zeigt wie hoch Dein Druck und wie schlimm Deine Einsamkeit ist. Ich spüre, wie Du Dich bemühst sachlich zu bleiben obwohl es extrem weh tut (und man sich daran auch nicht gewöhnt).
Das tut mir aufrichtig leid. Ich kann es nicht ändern - das kann nur Deine Frau - und die will nicht. Lösung gibt es da keine, nur Entscheidungen. Du und ich, wir wissen beide dass am Schluss ein Scherbenhaufen da sein wird, für den sich keiner verantwortlich fühlt. Ich bin kurz davor, "den Frauen" die Fähigkeit zu verantwortlichem Denken abzusprechen. Klingt böse - "ist aber doch nicht böse gemeint" - Du weisst was ich meine.

==

Gestern ist mir "die Beschissenheit der Dinge" wieder klar vor Augen gekommen. Ich konnte das Aufsteigen aus dem Bauch in den Kopf irgendwie nicht unterdrücken. Meine Frau (die mich aus ihrer Sicht liebt und die sagt dass die Beziehung gut läuft!!!!) lässt sich umgarnen und holt sich ihre Kuscheleinheiten ab; was ich möchte oder brauche, ist schlichtweg egal. Notfalls sind die Kinder wichtiger, egal wie absurd der Zusammenhang ist.


Was soll das sein? -- Liebe??? -- Gleichberechtigte Partnerschaft????????? Darum ging es doch einmal, als wir noch ein Liebespaar waren und nicht nur den Rahmen einer Partnerschaft gelebt haben.

Wenn die Zeit des Durchhaltens rum ist, wirst Du dastehen und Dich fehlverstanden fühlen - ohne Dich jemals nachvollziehbar erklärt zu haben. Du wirst Dich verlassen fühlen, obwohl Du Dich vor Jahren getrennt hast. Du wirst Dich allein fühlen, obwohl Du mich einsam gemacht hast.

...

Hier mal ein "männliches" Statement: die ganzen "Gründe" ändern nichts an dem, was letztendlich passiert. Gründe sind dem Ergebnis egal. Das Ergebnis ist das Ergebnis und hat es geschafft - oder auch nicht.


Problem 0815

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1. August 2013 um 13:11
In Antwort auf bettyz11

Ich glaube nicht,
dass ein Sexvertrag auf Akzeptanz stößt.

Wenn sie sich nicht ändern möchte, dann kann er sie vielleicht ändeen?

Paul

Nein.
Niemand kann einen anderen Menschen ändern. Menschen können sich nur selbst ändern. Egal was die Gründe sein mögen

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1. August 2013 um 13:17
In Antwort auf bettyz11

...
Hallo,
da ja keine Reaktion kommt, möchte ich nochmal nachlegen:

Das Thema Zeitung trifft mich besonders, bei meiner Frau ist es die Tageszeitung. Jeden Abend, wenn die Kinder im Bett sind, liest meine Frau die Tageszeitung und so lange wie es dauert, wirklich jeden Artikel. Sonntags ist noch was von der Wochenendausgabe übrig. Wenn ich sie frage, ob wir was miteinander machen sollen, kommt nur "Ich bin den ganzen Tag nicht zur Ruhe gekommen, ich möchte meine Zeitung lesen". Wenn ich warte, bis sie sie ausgelesen hat, dann "ist es zu spät", dann muss sie in's Bett - schlafen.

Bei mir kommt an, dass ihr die Zeitung wichtiger ist, als mein Bedürfnis nach Nähe zu ihr. Für mich heißt das "Meine Frau hat kein Interesse an mir, sie liebt mich nicht".

Jetzt nehmt euch bitte diese beiden Gefühlshaltungen "Irgendwie habe ich keine Lust" und "meine Frau liebt mich nicht" und fragt euch bitte wer da gerade Stress hat - nur mal so...

Ich sehe sehr wohl, dass meine Frau eine große Belastung hat, aber ich laufe auch nicht ganz ohne durchs Leben. Mir geht nicht in den Kopf, warum Sex - und damit meine ich nicht zwingend GV - bei ihr den Stress verstärkt und bei mir reduziert, insbesondere wenn ich der aktive Part bin.

Das verstärkt nur meinen Eindruck, dass mich meine Frau nicht liebt.

Paul

Liebe
Ich denke, in ihren Kategorien (exklusive Sex) liebt sie Dich vielleicht. Aber in Deinen Kategorien (inklusive Sex) liebt sie Dich nicht.

Begonnen hat Eure Beziehung vermutlich anders, und sie hat diese "Änderung" verursacht - aber fühlt sich nicht dafür zuständig, weil ihr das Thema ja jetzt egal ist.

Aus ihrer Sicht bist Du ihr vermutlich nicht egal - aber das hilft Dir nicht weiter. Genausowenig wie die Erklärung der Situation.

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1. August 2013 um 18:24
In Antwort auf problem0815

Nein.
Niemand kann einen anderen Menschen ändern. Menschen können sich nur selbst ändern. Egal was die Gründe sein mögen

Genauso...
...wie Frau nicht selbst entschieden hat so zu sein, wie sie jetzt ist, spricht theoretisch nichts dagegen die Lebensumstände derart zu änder, dass sie so wird, wie wir wollen.

Frauen in diesem Betriebsmodus entscheiden nichts selbst - das macht die Welt um sie herum.

Paul

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11. Januar 2014 um 23:46

Manchmal....
wenn ich so manche Sachen lese und höre (auch im Frendeskreis) verstehe ich die Welt nicht mehr.
Dein Post ist recht lange her aber ich möchte trotzdem was dazu schreiben.
Warum denken denn eigentlich Frauen das wenn sie Verheiratet sind oder in einer Beziehung stecken und Kinder haben das sie nix mehr tun müssen?! Sex ist heute schließlich nicht mehr nur um Nachwuchs zu bekommen da
Das sie einen Partner an der Seite haben der sich auch so seine Gedanken macht scheinen sie wohl nicht wahr zu nehmen. Warum muss eigentlich immer nur ein Partner in der Beziehung an der jenigen welchen arbeiten?.
Nicht das die Mädels mit den Kids und Haushalts aufgaben einen Partner an der Seite haben der sie unterstützt. Tja vielleicht liegt es ja doch an einer Depression, nur die Menschen die darunter leiden erkennen es meist spät bis gar nicht. "Leider"
gibts denn Gespräche darüber was ihre Lust fördern könnte?
Hier in den Foren lese ich immer mal wieder über Frauen die ihre lust steigern konnten weil sie selbst keinen Ausweg mehr wussten. Bei lady-libido.com soll es förmlich zu einer Sexplosion kommen. Okay Kräuterlinge wirken bei jedem anders aber die meisten die darüber berichten sind begeistert und haben ne menge Spass am Sex, nur muss das Interesse an Veränderung da sein. Auch wenn Frauen lang ohne Sex auskommen können. Finde ich es unglaublich das so gar nicht der Sinn nach Zärtlichkeiten steht. Okay verständlich bei einem Trauma oder eine schweren Krankheit.
Ganz tief in ihrem Herzen findet sich vielleicht doch noch ein Fünkchen Hoffnung.
alles gute


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24. Januar 2014 um 20:27
In Antwort auf heulebeule

Manchmal....
wenn ich so manche Sachen lese und höre (auch im Frendeskreis) verstehe ich die Welt nicht mehr.
Dein Post ist recht lange her aber ich möchte trotzdem was dazu schreiben.
Warum denken denn eigentlich Frauen das wenn sie Verheiratet sind oder in einer Beziehung stecken und Kinder haben das sie nix mehr tun müssen?! Sex ist heute schließlich nicht mehr nur um Nachwuchs zu bekommen da
Das sie einen Partner an der Seite haben der sich auch so seine Gedanken macht scheinen sie wohl nicht wahr zu nehmen. Warum muss eigentlich immer nur ein Partner in der Beziehung an der jenigen welchen arbeiten?.
Nicht das die Mädels mit den Kids und Haushalts aufgaben einen Partner an der Seite haben der sie unterstützt. Tja vielleicht liegt es ja doch an einer Depression, nur die Menschen die darunter leiden erkennen es meist spät bis gar nicht. "Leider"
gibts denn Gespräche darüber was ihre Lust fördern könnte?
Hier in den Foren lese ich immer mal wieder über Frauen die ihre lust steigern konnten weil sie selbst keinen Ausweg mehr wussten. Bei lady-libido.com soll es förmlich zu einer Sexplosion kommen. Okay Kräuterlinge wirken bei jedem anders aber die meisten die darüber berichten sind begeistert und haben ne menge Spass am Sex, nur muss das Interesse an Veränderung da sein. Auch wenn Frauen lang ohne Sex auskommen können. Finde ich es unglaublich das so gar nicht der Sinn nach Zärtlichkeiten steht. Okay verständlich bei einem Trauma oder eine schweren Krankheit.
Ganz tief in ihrem Herzen findet sich vielleicht doch noch ein Fünkchen Hoffnung.
alles gute


Ganz
und gar bin ich voll dabei. Ich finde auch das beide Partner an der Beziehung arbeiten müssen und es ist doch ein ständiges arbeiten. Aber es lohnt sich doch auch. Meistens jedenfalls.

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27. Januar 2014 um 15:17
In Antwort auf heulebeule

Manchmal....
wenn ich so manche Sachen lese und höre (auch im Frendeskreis) verstehe ich die Welt nicht mehr.
Dein Post ist recht lange her aber ich möchte trotzdem was dazu schreiben.
Warum denken denn eigentlich Frauen das wenn sie Verheiratet sind oder in einer Beziehung stecken und Kinder haben das sie nix mehr tun müssen?! Sex ist heute schließlich nicht mehr nur um Nachwuchs zu bekommen da
Das sie einen Partner an der Seite haben der sich auch so seine Gedanken macht scheinen sie wohl nicht wahr zu nehmen. Warum muss eigentlich immer nur ein Partner in der Beziehung an der jenigen welchen arbeiten?.
Nicht das die Mädels mit den Kids und Haushalts aufgaben einen Partner an der Seite haben der sie unterstützt. Tja vielleicht liegt es ja doch an einer Depression, nur die Menschen die darunter leiden erkennen es meist spät bis gar nicht. "Leider"
gibts denn Gespräche darüber was ihre Lust fördern könnte?
Hier in den Foren lese ich immer mal wieder über Frauen die ihre lust steigern konnten weil sie selbst keinen Ausweg mehr wussten. Bei lady-libido.com soll es förmlich zu einer Sexplosion kommen. Okay Kräuterlinge wirken bei jedem anders aber die meisten die darüber berichten sind begeistert und haben ne menge Spass am Sex, nur muss das Interesse an Veränderung da sein. Auch wenn Frauen lang ohne Sex auskommen können. Finde ich es unglaublich das so gar nicht der Sinn nach Zärtlichkeiten steht. Okay verständlich bei einem Trauma oder eine schweren Krankheit.
Ganz tief in ihrem Herzen findet sich vielleicht doch noch ein Fünkchen Hoffnung.
alles gute


Auch ich habe meine Grenze erreicht
So, jetzt habe ich mich auch angemeldet, da es mir ähnlich geht.
Wir sind vor ca. 5 Jahren Eltern eines wunderbaren Kindes geworden. Seitdem herrscht im Bett Totenstille!
Wenn ich doch einmal etwas versuche hat sie plötzlich Krämpfe oder ihr ist schlecht, oder oder oder.

Ich liebe sie, möchte sie nicht vermissen, aber so geht es einfach nicht weiter! Wenn das so weitergeht muss ich mir etwas fürs Bett suchen oder ins Bordell gehen.

Ich habe meine Frau in den letzen Jahren immer wieder darauf angesprochen.Sie sieht es nicht so. Ich sagte zu ihr, dass sie einmal Hilfe von einer Psychologin bräuchte. Standardantwort: "Du musst zum Psychologen!"
Frauen eben ...
Im Dezember 2013 habe ich sie dann so unter Druck gesetzt, dass sie endlich einmal zur Frauenärztin gegangen ist (und ich bin mitgegangen). Nachdem meine bessere Hälfte das Thema nicht angesprochen hat habe ich die Frauenärztin direkt informiert, dass seit 5 Jahren nicht läuft. Sie Ärztin war etwas erschrocken. Sie hat sofort meine Frau untersucht. Physisch alles in Ordnung; sie benötigt psychische Hilfe.
Abgesehen davon eine Sexual- und Parftnerpsychologin (-in, finde ich besser. Vielleicht mache ich auch einen entscheidenden Fehler und die Psychologin kann mir Mann das als Frau erklären) überhaupt zu finden - auf dem Land und dann noch als Kassenpatienten...
Wenn ich meiner Frau jetzt sage, "komm wir suchen eine Psychologin oder wenden uns an ProFamilia. Findet sie immer eine Ausrede: "ich habe meine Periode, ich muss kommende Woche in der Arbeit dieses oder jenes tun, Mein Schichtplan passt nicht, ..."
Wie die Frauenärztin schon meinte hat: totaler Libidoverlust und Verleugnung desselben.

Dass sie Krämpfe hat kann ich verstehen. Wenn ich sie doch einmal so weit bekomme, dass sie ihren ehelichen Pflichten wiederwillig nachgeht presst sie vor und beim Eindringen ihre Vagina so fest zusammen wie sie auch nur kann. Wenn ich in ihr bin, macht sie sich so weit als möglich. Ich komme mir vor wie ein Fiat 500 in der Omnibusgarage. Dass sie davon Krämpfe bekommt ist mir klar.
Ihr Körper möchte aber Sex.
Ich benötige erheblich weniger Schlaf als sie. Ich habe etwas ausprobiert. Wenn sie schläft, habe ich sie gestreichelt: sofort gingen die Beine auseinander und sie wurde klatschnass. Auf der Seite liegend bin ich in sie eingedrungen. Das ging wunderbar leicht und sobald ich in ihr war hat sich ihre Vagina ganz eng um meinen Penis gelegt - Ein Traum.
Also der Körper will schon - es ist der Geist.
Und der benötigt Hilfe.

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Augenlid
Von: candylapop
neu
27. Januar 2014 um 1:32
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