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Frage zu antidepressiva und schwangerschaft?

29. April 2008 um 19:52

also ich bin ja nun seit längerem am üben, heisst ich möchte gerne ein kind...leider habe ich zur zeit eine erneute depression und muss antidepressiva nehmen...wie ist das wenn ich nun schwanger werde? oder überhaupt beim kinderwunsch?

würde mich über antworten freuen

lg cioccolato

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29. April 2008 um 21:32

Also
in der schwangerschaft oder wenn ein kind möchtest würd ich das nicht nehmen. und mal ehrlich wenn jemand depressionen hat bzw depressiv ist sollte er kein kind in die welt setzen erst wenn du geheilt bist. schon gar nicht solange du antidepressiva nimmst.

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29. April 2008 um 22:34

...
Nehmen Schwangere Antidepressiva zu sich, können ihre Babys nach der Geburt Entzugserscheinungen haben. Wissenschaftler der Universität von La Laguna haben herausgefunden, dass die Einnahme von selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) schädlich für das Baby sein kann, berichtet das Wissenschaftsmagazin The Lancet.

Ärzte sollten SSRI nicht mehr an schwangere Frauen verschreiben, oder zumindest vorsichtig damit umgehen, so die Wissenschaftler. In den vergangenen sieben Jahren wurden SSRI als Standardbehandlung für Depressionen eingesetzt. Es war aber bekannt, dass beim Absetzen des Medikaments Entzugserscheinungen auftreten können. Eine Studie der Universität La Laguna zeigt nun, dass ungeborene Babys demselben Risiko ausgesetzt sind wie die Mütter, die mit SSRI behandelt werden. Kommen diese Babys auf die Welt, sind Entzugserscheinungen keine Seltenheit - die Babys zucken, sind extrem reizbar, weinen abnormal viel und zittern.

Die spanischen Wissenschaftler überprüften die Datenbank der World Health Organization WHO auf nachteilige Medikamentenreaktionen im Zusammenhang mit dem Gebrauch von SSRI. Seit November 2003 traten 93 Fälle auf, in denen Babys Entzugserscheinungen hatten. In 64 Fällen waren die Mütter mit Seroxat (Paroxetin) behandelt worden, in 14 mit Prozac (Fluoxetin), in neun mit Setralin und in sieben mit Citalopram. Die Medikamentendosis war nur bei 13 Paroxetin-Fällen angegeben. Sie reichte von zehn bis 50 Milligramm pro Tag. Die Behandlungszeit war nur bei acht Fällen angegeben - sie erstreckte sich von vier Monaten bis hin zu fünf Jahren.

Emilio Sanz, Leiter der Studie: "Die Ergebnisse zeigen, dass Entzugserscheinungen bei der Behandlung mit Paroxetin ein größeres Problem darstellen als bei den anderen Medikamenten. Paroxetin sollte nicht in der Schwangerschaft angewendet werden. Wenn es unbedingt sein muss, dann nur in der kleinstmöglichen Dosis. Auch mit den anderen Antidepressiva sollte sehr vorsichtig umgegangen werden." Forscher der Yale Universität finden es hingegen falsch, Entzugserscheinungen nur mit Paroxetin in Verbindung zu bringen. Vladislav Ruchkin meint: "Diese neuen Erkenntnisse könnten das Ende der SSRI-Ära einläuten. Solange die Forschungsergebnisse nicht widerlegt werden können, sollte man auf eine Therapie ohne Medikamente zurückgreifen."

Sheila Moser | Quelle: pressetext.austria
Weitere Informationen: www.ull.es
www.thelancet.com

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29. April 2008 um 22:47
In Antwort auf yuri_11980134

...
Nehmen Schwangere Antidepressiva zu sich, können ihre Babys nach der Geburt Entzugserscheinungen haben. Wissenschaftler der Universität von La Laguna haben herausgefunden, dass die Einnahme von selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) schädlich für das Baby sein kann, berichtet das Wissenschaftsmagazin The Lancet.

Ärzte sollten SSRI nicht mehr an schwangere Frauen verschreiben, oder zumindest vorsichtig damit umgehen, so die Wissenschaftler. In den vergangenen sieben Jahren wurden SSRI als Standardbehandlung für Depressionen eingesetzt. Es war aber bekannt, dass beim Absetzen des Medikaments Entzugserscheinungen auftreten können. Eine Studie der Universität La Laguna zeigt nun, dass ungeborene Babys demselben Risiko ausgesetzt sind wie die Mütter, die mit SSRI behandelt werden. Kommen diese Babys auf die Welt, sind Entzugserscheinungen keine Seltenheit - die Babys zucken, sind extrem reizbar, weinen abnormal viel und zittern.

Die spanischen Wissenschaftler überprüften die Datenbank der World Health Organization WHO auf nachteilige Medikamentenreaktionen im Zusammenhang mit dem Gebrauch von SSRI. Seit November 2003 traten 93 Fälle auf, in denen Babys Entzugserscheinungen hatten. In 64 Fällen waren die Mütter mit Seroxat (Paroxetin) behandelt worden, in 14 mit Prozac (Fluoxetin), in neun mit Setralin und in sieben mit Citalopram. Die Medikamentendosis war nur bei 13 Paroxetin-Fällen angegeben. Sie reichte von zehn bis 50 Milligramm pro Tag. Die Behandlungszeit war nur bei acht Fällen angegeben - sie erstreckte sich von vier Monaten bis hin zu fünf Jahren.

Emilio Sanz, Leiter der Studie: "Die Ergebnisse zeigen, dass Entzugserscheinungen bei der Behandlung mit Paroxetin ein größeres Problem darstellen als bei den anderen Medikamenten. Paroxetin sollte nicht in der Schwangerschaft angewendet werden. Wenn es unbedingt sein muss, dann nur in der kleinstmöglichen Dosis. Auch mit den anderen Antidepressiva sollte sehr vorsichtig umgegangen werden." Forscher der Yale Universität finden es hingegen falsch, Entzugserscheinungen nur mit Paroxetin in Verbindung zu bringen. Vladislav Ruchkin meint: "Diese neuen Erkenntnisse könnten das Ende der SSRI-Ära einläuten. Solange die Forschungsergebnisse nicht widerlegt werden können, sollte man auf eine Therapie ohne Medikamente zurückgreifen."

Sheila Moser | Quelle: pressetext.austria
Weitere Informationen: www.ull.es
www.thelancet.com

Ne
ich hab gehört in Usa nehme alle stars antidepressiva mein arzt meinte auch dass er viele schwangere hat mit antidepressiva. trotzdem finde ich sollte man wenn es geht das ad in der schwangerschaft absetzen. aber frag doch deinen arzt wenn es um sowas gibt. solche studien sind nicht belegt und quatsch.

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30. April 2008 um 10:03
In Antwort auf beby161

Also
in der schwangerschaft oder wenn ein kind möchtest würd ich das nicht nehmen. und mal ehrlich wenn jemand depressionen hat bzw depressiv ist sollte er kein kind in die welt setzen erst wenn du geheilt bist. schon gar nicht solange du antidepressiva nimmst.

@beby
ich habe diese depression erst durch meinen Kinderwunsch...ich hatte eine eilterschwangerschaft und bin schon 2 jahre am üben und es klappt nicht...es kommt nicht von irgendwoher also verurteile mich nicht

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1. Mai 2008 um 14:36
In Antwort auf isbel_12525329

@beby
ich habe diese depression erst durch meinen Kinderwunsch...ich hatte eine eilterschwangerschaft und bin schon 2 jahre am üben und es klappt nicht...es kommt nicht von irgendwoher also verurteile mich nicht

@beby ist sehr schnell dabei
leute zu beschimpfen aufs heftigste und hat selbst von rein gar nichts eine ahnung.
man muss nur ihre geöffneten beiträge lesen, dann weiß man, daß sie bzw. er wer auch immer keine ahnung hat.

cioccolato9: ich kann dir nur ans herz legen, diese medikamente abzusetzen - wenn du es denn kannst - bevor du schwanger wirst.
du tust deinem kind keinen gefallen. ob es nun süchtig oder missgebildet auf die welt kommt, ich denke nicht, daß du das verantworten möchtest.

ich drück dir alle vorhandenen daumen, daß es bald klappt.

alles liebe für dich

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1. Mai 2008 um 15:41
In Antwort auf yuri_11980134

@beby ist sehr schnell dabei
leute zu beschimpfen aufs heftigste und hat selbst von rein gar nichts eine ahnung.
man muss nur ihre geöffneten beiträge lesen, dann weiß man, daß sie bzw. er wer auch immer keine ahnung hat.

cioccolato9: ich kann dir nur ans herz legen, diese medikamente abzusetzen - wenn du es denn kannst - bevor du schwanger wirst.
du tust deinem kind keinen gefallen. ob es nun süchtig oder missgebildet auf die welt kommt, ich denke nicht, daß du das verantworten möchtest.

ich drück dir alle vorhandenen daumen, daß es bald klappt.

alles liebe für dich

Regentag
hat keine Ahnung man muss nur ihre bzw seine Beiträge durchlesen dann weiss man dass sie er keine Ahnung hat.

Also Antidepressiva nehmen viele Schwangere besprich das mit deinem Arzt, ich würde aber auch wenn du stabil bist lieber zum Absetzen raten da man das Nutzen Risiko abwägen muss und das kann nur ein Arzt.

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