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FNH (fokal nuduläre Hyperplasie) kennt das jemand?

20. Oktober 2010 um 19:09 Letzte Antwort: 6. April 2014 um 23:33

Hallöchen, ich habe mich hier vor ein paarMinuten angemeldet weil ich gerne ein paar Meinungen hören wollte.....
Also eine kleine Geschichte vorweg... vor ca. 1/2 Jahr wirde bei mir ein Schatten auf der Leber zufällig entdeckt, es war damals auch erst 3 cm groß, vorsichtshalber wurde ein MRT Oberbauch gemacht dabei stellte sich heraus das dieser Schatten evtl. ein Leberadenom sein könnte. Mittlerweile habe ich eine Biopsie hinter mir, ein kontroll MRT usw. nach der biopsie hiess es das dieses Adenom in mir 9cm groß ist und das man mir zu einer OP raten würde allerdings ist diese nicht ohne, und es wären einige Risiken dabei. Das einzige was dei Ärzte mir zu 100% sagen können es ist nichts bösartiges. Darüber freu ich mich auch aber was ist mit der Tatsache das es wächst AUßERDEM ist man sich auch nicht zu 100% sicher das es ein FNH ist. Tatsache ist einfach das dieses "Geschwulst" am wachsen ist, und ich einfach nicht weiter weiss.
Ich würde mich freuen wenn ihr ein paar Meinungen dazu schreibt, vlt. hattet ihr auch schon mal die selbe Diagnostik Würdet ihr euch operieren lassen
Vielen Dank schon mal für die Antworten

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9. November 2010 um 16:41

FNH
Hallo luckytears,
bei mir wurde vor 3 Jahren mehrere FNHs gefunden, Das übliche Programm, CT, MRT, Biopsie. Danach bekam ich dreimal eine Chemoembolisation in einem Herd. Dieser Herd ist kleiner geworden. Mittlerweile sind meine Schmerzen so stark, daß ich nun schon über ein Jahr Morphium-Pflaster nehme Beim letzten MRT fand man auch einen weiteren Herd. Von einer OP hat man mir immer abgeraten, die FNHs liegen direkt um die Vena Cava, und dieser Eingriff wäre zu gefährlich.
Hast du die Pille genommen? Und nun abgesetzt? Vielleicht würde eine Chemoembolisation bei dir helfen? Oder evtl. eine Radiofrequenztherapie, d.h. man würde mit Hitze den Tumor zerstören. Wäre zumindest ein Versuch wert
Ich muß nun erst mal einen Morphium-Entzug machen, und danach evtl. noch mal Embolisieren.
Alles Gute


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15. November 2010 um 15:12
In Antwort auf melia_12823821

FNH
Hallo luckytears,
bei mir wurde vor 3 Jahren mehrere FNHs gefunden, Das übliche Programm, CT, MRT, Biopsie. Danach bekam ich dreimal eine Chemoembolisation in einem Herd. Dieser Herd ist kleiner geworden. Mittlerweile sind meine Schmerzen so stark, daß ich nun schon über ein Jahr Morphium-Pflaster nehme Beim letzten MRT fand man auch einen weiteren Herd. Von einer OP hat man mir immer abgeraten, die FNHs liegen direkt um die Vena Cava, und dieser Eingriff wäre zu gefährlich.
Hast du die Pille genommen? Und nun abgesetzt? Vielleicht würde eine Chemoembolisation bei dir helfen? Oder evtl. eine Radiofrequenztherapie, d.h. man würde mit Hitze den Tumor zerstören. Wäre zumindest ein Versuch wert
Ich muß nun erst mal einen Morphium-Entzug machen, und danach evtl. noch mal Embolisieren.
Alles Gute


FNH
Hallo Silk, vielen Dank für deine Antwort
Heute war mein Termin in der Uniklinik, wurde eigentlich genau das besprochen was ich mir auch schon gedacht habe. Es wird alles auf einen OP-Termin hinaus laufen. Die raten mir auch nicht unbedingt zusätzlich schon wieder zu einer Punktion, da es ja bei der OP sowieso raus operiert wird. und dann kann man es in die Pathologie einschicken. So langsam macht mich der Gedanke wahnsinnig das ich so etwas wie ein Tumor in mir habe. Ich würde es irgendwie schnellst möglich machen lassen, allerdings bremst mich der Gedanke es vor Weihnachten machen zu lassen, ich möchte ja nicht meinen Mann alleine lassen über die Feiertage. Es sind soooo viele Sachen die in meinem Kopf vorgehen. ICh bin einfach nur noch durcheinander
Vlt. lesen wir uns mal wieder? Wäre nett einfach mal ein paar Gedanken auszutauschen
Liebe Grüße

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6. April 2014 um 23:33

Hab ich auch schon gehabt
Hallo,
hatte 1995 durch Zufall die Diagnose bekommen FNH am rechten Leberlappen zu haben. Hatte zusätzlich aber noch zwei Leberszintegraphien machen müssen. Wurde dann auf die Innerse Station des KH Stuttgart Bad Cannstatt gelegt und eine Angiographie wurde gemacht. Mir wurde dort empfohlen zu operieren oder in kurzen (3-6 Monate) Abständen CT machen zu lassen ob sich was geändert hätte. Es wurde aber auch gesagt, das wenn es zu Komplikationen kommen würde - durch einen Sturz etc. könnte so was auch mal platzen, würde ich wahrscheinlich sehr schnell innerlich verbluten.
Ich entschloss mich daher sofort zur OP, ich war damals Mitte Zwanzig und hatte noch keine Kinder. Mir wurde abgeraten ohne OP schwager zu werden - zu gefährlich wegen der Schwangerschaftshormone. Es wäre sehr wahrscheinlich dass meine FNH von der Pille enstanden ist!
OP dauerte wesentlich länger als vorab gesagt, nähmlich knappe 6 Stunden. Hatte eine PDA wegen der Schmerzen nach der OP und eine Vollnarkose. Es wurde mir der gesamte rechte Leberlappen entfernt, da diese Geschwulst schon komplett durch die Leber durchgewachsen war. Konnte man im Vorfeld aber auf keiner Untersuchungsart erkennen. Im Vorfeld wurde nur von ausschälen oder wegschneiden gesprochen. Lag danach zwei Tage auf Intensiv habe mich aber sehr schnell erholt. Nach 4 Tagen bekam ich Wasser in die Lunge und mußte mehrmals punktiert werden. Nach einer Woche hatte ich einen Abszess in der Bauchhöhle wo die Galle an die Leber grenzt und mußte über 6 Monate eine Bauchdrainage tragen damit der Eiter aus der Bauchhöhle fliesen konnte. Die ganze Zeit war nicht klar ob nochmals operiert werden muß. Aber auch dies ging vorüber und alles waar nach einem dreiviertel Jahr dann weitestgehend gut. Meine Narbe läuft quer über den Bauch und ist über 30 cm. lang ( gesagt wurde vorher ca. 6 cm). Aber egal - heute bin ich gesund habe keinerlei Beschwerden und Probleme mehr, vertrage etwas wenig Alkohol und muß mit Medikamenten vorsichtig sein. Schwanger konnte ich leider danach nicht mehr werden weil eine natürliche Schangerschaft nicht klappte und eine Hormonterapie für mich auf keinen Fall mehr in Frage kommt damit nicht nochmal was anfängt zu wachsen. Alles in allem war ich vier Wochen im KH stationär und fast ein Jahr einmal pro Woche zum Ultraschll in der Ambulanz des KH.

Trotz allem würde ich heute jederzeit wieder so entscheiden, weil die Angst mit diesem Ding zu leben mir zu groß und zu belastend war. Ich bin froh die OP gemacht zu haben trotz aller wiedrigkeiten hinterher - muß ja nicht immer so ablaufen. Mein Internist hatte auch im Vorfeld zu mir gesagt: Diese OP ist kein Spaziergang - ich denke er hatte recht! Wie ist das bei Ihnen gelaufen? Haben Sie sich operieren lassen?
Grüße SAP231

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