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Figur - vor und nach MAGERSUCHT?

28. Februar 2013 um 16:27

ich bin 19, 163 cm groß und mein unterstes Gewicht war 37 kg.

1 Jahr zuvor wog ich heftige 65 kg.

nun zu meiner Frage:

nachdem ich alles an Muskelmasse die ich besaß abgebaut habe, und nur noch aus Haut und Knochen bestand... werde ich jemals wieder DIE figur haben können dich ich mit 65 kg hatte?

ich denke, mein Körper wird seine Muskeln nun anders verteilen und aufbauen, da ich damals speziell Leistungsturnen betrieben habe und 12 Jahre lang reiten ging.
Natürlich hat man da an speziellen Stellen Muskeln und seine Problemzonen.
Nun aber muss ja mein Körper sozusagen wieder von 0 anfangen und alles neu aufbauen, egal welche Masse, ob Muskel oder Fett.
Ich bin mir bewusst dass ich sehrwohl wieder eine übergewichtige Figur haben könnte irgendwann, aber ich denke sie wird trotzdem nicht mehr so aussehen wie früher. Vielleicht doch ein "wenig" zierlicher oder eben, dass man merkt dass ich an magersucht litt/leide.


hat da jemand Erfahrungen was dies betrifft?

danke im voraus

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28. Februar 2013 um 16:47

Wie alt...
...warst du denn früher?
Ich werde zum Beispiel nicht mehr meine Figur wieder haben die ich hatte, da ich noch eine kindliche Figur hatte mit 14/15 und inzwischen bin ich 21 und wenn ich essen würde hätte ich bestimmt keine kindliche Figur mehr.
Von daher ist das ja auch ne Frage. ich hab mich mal als ich ne bessere Phase hatte mit 12/13 jährigen Turnerinnen verglichen bis meine Mutter mir klar gemacht hat:" Hallo?! Das sind Kinder? Du kannst mich doch nicht fragen, ob die Kinder dünner sind als du ! Also verstehst du was ich damit sagen will?
Wie alt warst du denn, als du deine 65 kg hattest.
WÜrdest du denn gern wieder so viel wiegen?
Liebe Grüße

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28. Februar 2013 um 16:58
In Antwort auf lulufee1992

Wie alt...
...warst du denn früher?
Ich werde zum Beispiel nicht mehr meine Figur wieder haben die ich hatte, da ich noch eine kindliche Figur hatte mit 14/15 und inzwischen bin ich 21 und wenn ich essen würde hätte ich bestimmt keine kindliche Figur mehr.
Von daher ist das ja auch ne Frage. ich hab mich mal als ich ne bessere Phase hatte mit 12/13 jährigen Turnerinnen verglichen bis meine Mutter mir klar gemacht hat:" Hallo?! Das sind Kinder? Du kannst mich doch nicht fragen, ob die Kinder dünner sind als du ! Also verstehst du was ich damit sagen will?
Wie alt warst du denn, als du deine 65 kg hattest.
WÜrdest du denn gern wieder so viel wiegen?
Liebe Grüße

Das war vor 1 Jahr
ich war also 18 als mit dem Abnehmen anfing und in die ES rutschte.

und nein, ich möchte nie wieder so aussehen.
im moment habe ich so angst vor dem zunehmen, dass ich einfach sicher gehen möchte, dass es nicht möglich ist jemals wieder so auszusehen.
ich habe es bei einer Freundin gesehen die vor mir Magersucht hatte und nun wieder normalgewichtig ist und naja, sie hat auch definitiv eine andere figur als vorher, obwohl sie wieder normales gewicht hat....

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28. Februar 2013 um 18:26

...
Ich schätze darauf gibt es keine pauschale Antwort! Ganz davon abgesehen, dass man das Gesundwerden nicht vom Zielgewicht und dem Aussehen abhängig machen sollte... aber ich verstehe deine Ängste nur zu gut.
Ich kann jetzt wie geschrieben nur von mir sprechen, aber vielleicht hilft es ja, deine Angst etwas zu lindern...
Bevor ich krank wurde war ich nicht übergewichtig, aber eben auch wirklich nicht "schlank". Eben ganz normal, eher mit der Tendenz zu ein bisschen mehr hier und da.
So wollte und möchte ich auch jetzt nicht mehr aussehen... ich habe vorm Zunehmen immer noch Angst. Aber ich weiß, dass das nicht hauptsächlich an dem Gewicht oder meinem Körper liegt, sondern weil ich mich generell unwohl mit mir als Person gefühlt habe, man mir das Gefühl vermittelt hat, ich wäre ein Tollpatsch, Trampel, der Elefant im Porzellanladen
Dann nahm ich ab, hatte plötzlich eine "Aufgabe", bekam Komplimente... war selbstbewusster und hatte eine (schlechte) Art und Weise gefunden, mit dem Gefühl was andere mir gaben/geben umzugehen.
Lange Rede, kurzer Sinn, ich kam letzten Sommer schließlich mit Untergewicht in eine Klinik und "musste" dort zunehmen. Ich hatte auch fürchterliche Angst... aber: es ist überhaupt nicht schlimm.
Das empfindet jeder anders, aber mir zumindest ist die Zunahme nicht mal wirklich aufgefallen, da ich eigentlich immer nur auf Zahlen fixiert war statt auf mein Aussehen. Was nicht heißt, dass es mir leicht fällt, aber ich konnte mich so relativ schnell akzeptieren. Jetzt bin ich im Normalgewicht, eher noch im unteren Bereich und halte mein Gewicht... wenn du genug isst und deinem Körper die Zeit gibst, die er braucht (heißt, nicht aus Panik wieder reduzierst oder irgendwas) wirst du ja nicht ewig zunehmen! In der Klinik muss man meist nach und nach den Plan eher noch erhöhen, um überhaupt zuzunehmen...

Man kann dir nichts garantieren... aber sagen wir es so... von denen, die ich in der Klinik kennen gelernt habe, ist bisher keiner übers Normalgewicht "hinaus geschossen".

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28. Februar 2013 um 19:03
In Antwort auf meghan_11903672

...
Ich schätze darauf gibt es keine pauschale Antwort! Ganz davon abgesehen, dass man das Gesundwerden nicht vom Zielgewicht und dem Aussehen abhängig machen sollte... aber ich verstehe deine Ängste nur zu gut.
Ich kann jetzt wie geschrieben nur von mir sprechen, aber vielleicht hilft es ja, deine Angst etwas zu lindern...
Bevor ich krank wurde war ich nicht übergewichtig, aber eben auch wirklich nicht "schlank". Eben ganz normal, eher mit der Tendenz zu ein bisschen mehr hier und da.
So wollte und möchte ich auch jetzt nicht mehr aussehen... ich habe vorm Zunehmen immer noch Angst. Aber ich weiß, dass das nicht hauptsächlich an dem Gewicht oder meinem Körper liegt, sondern weil ich mich generell unwohl mit mir als Person gefühlt habe, man mir das Gefühl vermittelt hat, ich wäre ein Tollpatsch, Trampel, der Elefant im Porzellanladen
Dann nahm ich ab, hatte plötzlich eine "Aufgabe", bekam Komplimente... war selbstbewusster und hatte eine (schlechte) Art und Weise gefunden, mit dem Gefühl was andere mir gaben/geben umzugehen.
Lange Rede, kurzer Sinn, ich kam letzten Sommer schließlich mit Untergewicht in eine Klinik und "musste" dort zunehmen. Ich hatte auch fürchterliche Angst... aber: es ist überhaupt nicht schlimm.
Das empfindet jeder anders, aber mir zumindest ist die Zunahme nicht mal wirklich aufgefallen, da ich eigentlich immer nur auf Zahlen fixiert war statt auf mein Aussehen. Was nicht heißt, dass es mir leicht fällt, aber ich konnte mich so relativ schnell akzeptieren. Jetzt bin ich im Normalgewicht, eher noch im unteren Bereich und halte mein Gewicht... wenn du genug isst und deinem Körper die Zeit gibst, die er braucht (heißt, nicht aus Panik wieder reduzierst oder irgendwas) wirst du ja nicht ewig zunehmen! In der Klinik muss man meist nach und nach den Plan eher noch erhöhen, um überhaupt zuzunehmen...

Man kann dir nichts garantieren... aber sagen wir es so... von denen, die ich in der Klinik kennen gelernt habe, ist bisher keiner übers Normalgewicht "hinaus geschossen".

Das ist ja meine große Angst..
... dass ich es übersehen und wieder ins hohe normalgewicht rutsche!
ich habe Angst, mein Gewicht nicht halten zu können..
deswegen denke ich mir immer "iss lieber weniger als zu viel, so kann nichts passieren"
obwohl ich so gerne essen möchte

ich bin schon eine Weile nicht mehr im gefährlichen Untergewichtsbereich, aber laut Freunde und Aussenstehende noch viel zu dünn. Ich selbst kann mich nicht ansehen oder anfassen, ich finde mich eklig.

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28. Februar 2013 um 19:45
In Antwort auf grete_12878676

Das ist ja meine große Angst..
... dass ich es übersehen und wieder ins hohe normalgewicht rutsche!
ich habe Angst, mein Gewicht nicht halten zu können..
deswegen denke ich mir immer "iss lieber weniger als zu viel, so kann nichts passieren"
obwohl ich so gerne essen möchte

ich bin schon eine Weile nicht mehr im gefährlichen Untergewichtsbereich, aber laut Freunde und Aussenstehende noch viel zu dünn. Ich selbst kann mich nicht ansehen oder anfassen, ich finde mich eklig.

Da
haben wir was gemeinsam
aber letzten Endes hilft alles drüber nachdenken und grübeln nicht, sondern ausprobieren. Steiger dich, langsam, dass auch dein Kopf dabei hinterher kommt, und schau wie dein Körper reagiert. Geht es dir zu schnell, kannst du so wieder etwas runter gehen... und sobald du dann versuchst dein Gewicht zu halten gilt eigentlich das gleiche. Beobachte das Gewicht über einen Zeitraum, geht es weiter hoch reduzierst du (aber nicht zuviel!), geht es runter solltest du eben noch etwas mehr essen.
Klingt so einfach, ich weiß... aber das schwierige ist nur der Sprung ins kalte Wasser! Man muss sich überwinden und es einfach testen! Dazu fällt mir noch ein, dass ich als ich diese große Angst hatte, dass es mit der Zunahme ewig weiter geht, oft im Internet ausgerechnet hab wie viel ich brauche zum Halten etc. um mir "Sicherheit" zu geben... ich hatte in der Klinik auch die Möglichkeit, meinen Grundumsatz messen zu lassen... mit dem Ergebnis, dass eine Ärztin(!) mir sagte, dass ich nur 1600 zum Halten brauche. Ich habe zu der Zeit in der Klinik einiges mehr gegessen als das und tue das auch jetzt noch, und abgesehen von den normalen Schwankungen wegen Wasser etc halte ich mein Gewicht seit über zwei Monaten so. Also, das ist alles völliger Schwachsinn, sowas komplexes kann man nicht mir irgendwelchen Formeln und Messungen ermitteln... man muss es einfach ausprobieren!

Ja, wenn du noch im UG bist solltest du zunehmen, auch wenn es nicht "gefährlich" niedrig sein sollte, UG ist ungesund und oft treten Folgeschäden auch viel, viel später auf... wir haben unsere Körper schon genug geschunden!
Und unsere Wahrnehmung ist ja meist verzerrt, da werden deine Freunde Recht haben!

Huch, ich hoffe ich hab nicht zu viel geschrieben... und dass ich dir damit etwas weiter helfen kann!

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1. März 2013 um 6:34
In Antwort auf grete_12878676

Das war vor 1 Jahr
ich war also 18 als mit dem Abnehmen anfing und in die ES rutschte.

und nein, ich möchte nie wieder so aussehen.
im moment habe ich so angst vor dem zunehmen, dass ich einfach sicher gehen möchte, dass es nicht möglich ist jemals wieder so auszusehen.
ich habe es bei einer Freundin gesehen die vor mir Magersucht hatte und nun wieder normalgewichtig ist und naja, sie hat auch definitiv eine andere figur als vorher, obwohl sie wieder normales gewicht hat....


Ich verstehe deine Ängste wirklich sehr gut...Aber ich muss dich warnen, so hab ich auch gedacht, als ich versuchte wieder gesund zu werden und ich weiß auch nicht so genau wie das passierte, ich sehe mich eigl als sehr disziplinierter Mensch! Aber durch dieses Weglassen und trotzdem wieder Hungergefühl entwickeln wollen fing ich an unkontrolliert Süßes zu futtern, ich habs iwie nicht mal richtig bemerkt und hab mich selbst belogen, dabei bin ich eigl nicht bescheuert und schon gar nicht was mein Essverhalten und meine Figur angeht. Aber ich hatte genauso eine sch...Angst wie du und das hat mich nur geradezu dazu getrieben in genau diese Richtung zu gehen und ich wurde schwerer als je zuvor. Hätte ich mich einfach normal an meine Mahlzeiten gehalten, wie ich es in der Klinik damals gelernt hatte wäre alles schön gewesen! Und dann nach einem ewigen Kampf in der Klinik und genauso einem Kampf zu Hause, den ich letzten Endes verloren hatte rutschte ich wieder zurück und weißt du was: ich bereue es so sehr, dass ich mich nicht einfach an diesen doofen Plan von 2200 kcal gehalten habe, ich hab davon monatelang nicht mehr zugenommen und mir das dann zerstört, weil ich Angst hatte. Was ich damit sagen will (ich will hier keine Moralapostel sein, da ich es selbst ja leider auch nicht so geschafft habe, aber ich will dich dazu ermutigen, weil ich es auf diesem Wege hätten schaffen können!) lass dich bitte nicht von deiner Angst lenken. Menschen die Angst davor haben eine Panikattacke zu bekommen bekommen schließlich auch gerade dann Panikattacken ... Ich hoffe du verstehst ungefähr, was ich sagen will. Und vorallem nachdem du deinem Körper nun so lange die normale Nahrung verwehrt hast, brauch er es umso mehr und zwar ohne, dass du dich noch mit einem schlechten Gewissen und Vorwürfen bestrafen musst.
Versuch dir das vor Augen zu halten und ich sag dir mal noch was, was ich auch ganz ehrlich so meine:
Wenn ich heute meine Fotos von vor der Essstörung sehe, denk ich mir: wieso zum Teufel fand ich mich so eklig? Und wie krass sieht an meinem Gesichtsausdruck an, dass ich wirklich nicht glücklich bin? Ich sehe so unbeschwert und einfach lebensfroh auf den Fotos aus, ich könnte jedesmal heulen wenn ich die Fotos sehe und würde mir wünschen die Zeit zurück drehen zu können um alles anders zu machen. Ich nehme mal an, dass du auch nicht eklig warst, sondern es selbst nur so empfindest (zu meiner Mutter sag ich auch immer wenn sie mir alte Fotos zeigt von mir: igitt so will ich nicht wieder aussehen." aber nur weil ich nicht zugeben will, dass sie eigl Recht hat...) Okay tut mir leid ich wollte dich hier nicht vollbombardieren, aber ich kenne keine Ängste zu gut und hoffe, dass ich dir vielleicht ein wenig helfen konnte.
Ganz liebe Grüße und alles Gute
lulu

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1. März 2013 um 8:07
In Antwort auf lulufee1992


Ich verstehe deine Ängste wirklich sehr gut...Aber ich muss dich warnen, so hab ich auch gedacht, als ich versuchte wieder gesund zu werden und ich weiß auch nicht so genau wie das passierte, ich sehe mich eigl als sehr disziplinierter Mensch! Aber durch dieses Weglassen und trotzdem wieder Hungergefühl entwickeln wollen fing ich an unkontrolliert Süßes zu futtern, ich habs iwie nicht mal richtig bemerkt und hab mich selbst belogen, dabei bin ich eigl nicht bescheuert und schon gar nicht was mein Essverhalten und meine Figur angeht. Aber ich hatte genauso eine sch...Angst wie du und das hat mich nur geradezu dazu getrieben in genau diese Richtung zu gehen und ich wurde schwerer als je zuvor. Hätte ich mich einfach normal an meine Mahlzeiten gehalten, wie ich es in der Klinik damals gelernt hatte wäre alles schön gewesen! Und dann nach einem ewigen Kampf in der Klinik und genauso einem Kampf zu Hause, den ich letzten Endes verloren hatte rutschte ich wieder zurück und weißt du was: ich bereue es so sehr, dass ich mich nicht einfach an diesen doofen Plan von 2200 kcal gehalten habe, ich hab davon monatelang nicht mehr zugenommen und mir das dann zerstört, weil ich Angst hatte. Was ich damit sagen will (ich will hier keine Moralapostel sein, da ich es selbst ja leider auch nicht so geschafft habe, aber ich will dich dazu ermutigen, weil ich es auf diesem Wege hätten schaffen können!) lass dich bitte nicht von deiner Angst lenken. Menschen die Angst davor haben eine Panikattacke zu bekommen bekommen schließlich auch gerade dann Panikattacken ... Ich hoffe du verstehst ungefähr, was ich sagen will. Und vorallem nachdem du deinem Körper nun so lange die normale Nahrung verwehrt hast, brauch er es umso mehr und zwar ohne, dass du dich noch mit einem schlechten Gewissen und Vorwürfen bestrafen musst.
Versuch dir das vor Augen zu halten und ich sag dir mal noch was, was ich auch ganz ehrlich so meine:
Wenn ich heute meine Fotos von vor der Essstörung sehe, denk ich mir: wieso zum Teufel fand ich mich so eklig? Und wie krass sieht an meinem Gesichtsausdruck an, dass ich wirklich nicht glücklich bin? Ich sehe so unbeschwert und einfach lebensfroh auf den Fotos aus, ich könnte jedesmal heulen wenn ich die Fotos sehe und würde mir wünschen die Zeit zurück drehen zu können um alles anders zu machen. Ich nehme mal an, dass du auch nicht eklig warst, sondern es selbst nur so empfindest (zu meiner Mutter sag ich auch immer wenn sie mir alte Fotos zeigt von mir: igitt so will ich nicht wieder aussehen." aber nur weil ich nicht zugeben will, dass sie eigl Recht hat...) Okay tut mir leid ich wollte dich hier nicht vollbombardieren, aber ich kenne keine Ängste zu gut und hoffe, dass ich dir vielleicht ein wenig helfen konnte.
Ganz liebe Grüße und alles Gute
lulu

Ich essen auch
in letzter zeit sehr viel süßes und alles durcheinander.
trau mich aber zuhause selbst nicht auf die waage, nur bei meiner ärztin, da werd ich zum wiegen gezwungen.

und ich kann das schlechte gewissen nicht mal durch Sport ausgleichen da es bei uns momentan so arschkalt is dass mir das laufen unmöglich erscheint.

du bombardierst mich nicht voll, ich bin über jede antwort määächtig froh!
ich bin zurzeit so in einem zwiespalt, ich weiß dass ich noch zu dünn bin und essen KÖNNTE, aber ich traue mich einfach nicht weil ich mich schon wieder viel zu dick finde...

mir kommt es vor als wäre ich shizophren oder so^^

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1. März 2013 um 8:09
In Antwort auf meghan_11903672

Da
haben wir was gemeinsam
aber letzten Endes hilft alles drüber nachdenken und grübeln nicht, sondern ausprobieren. Steiger dich, langsam, dass auch dein Kopf dabei hinterher kommt, und schau wie dein Körper reagiert. Geht es dir zu schnell, kannst du so wieder etwas runter gehen... und sobald du dann versuchst dein Gewicht zu halten gilt eigentlich das gleiche. Beobachte das Gewicht über einen Zeitraum, geht es weiter hoch reduzierst du (aber nicht zuviel!), geht es runter solltest du eben noch etwas mehr essen.
Klingt so einfach, ich weiß... aber das schwierige ist nur der Sprung ins kalte Wasser! Man muss sich überwinden und es einfach testen! Dazu fällt mir noch ein, dass ich als ich diese große Angst hatte, dass es mit der Zunahme ewig weiter geht, oft im Internet ausgerechnet hab wie viel ich brauche zum Halten etc. um mir "Sicherheit" zu geben... ich hatte in der Klinik auch die Möglichkeit, meinen Grundumsatz messen zu lassen... mit dem Ergebnis, dass eine Ärztin(!) mir sagte, dass ich nur 1600 zum Halten brauche. Ich habe zu der Zeit in der Klinik einiges mehr gegessen als das und tue das auch jetzt noch, und abgesehen von den normalen Schwankungen wegen Wasser etc halte ich mein Gewicht seit über zwei Monaten so. Also, das ist alles völliger Schwachsinn, sowas komplexes kann man nicht mir irgendwelchen Formeln und Messungen ermitteln... man muss es einfach ausprobieren!

Ja, wenn du noch im UG bist solltest du zunehmen, auch wenn es nicht "gefährlich" niedrig sein sollte, UG ist ungesund und oft treten Folgeschäden auch viel, viel später auf... wir haben unsere Körper schon genug geschunden!
Und unsere Wahrnehmung ist ja meist verzerrt, da werden deine Freunde Recht haben!

Huch, ich hoffe ich hab nicht zu viel geschrieben... und dass ich dir damit etwas weiter helfen kann!

Ja ich merke es ...
... ich habe letzten september mit dem "zunehmen" angefangen, und ohne dass ich es selbst mitbekommen habe meine kalorienanzahl gesteigert da mein körper ja immer mehr braucht umso mehr gewicht ich habe.
natürlich habe ich mit zunehmendem gewicht wieder sport machen können, was somit bedeutete dass ich auch mehr essen muss.
nun aber finde ich mich viel zu fett, und möchte wieder abnehmen. aber mein körper ist wieder massiv schwach geworden dass es mir nicht möglich ist sport zu machen...

ein ewiger teufelskreis, man kann es nicht abstreiten....

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1. März 2013 um 11:25

Ist doch egal
hauptsache gesund!!! Und mit 65 kg hast du noch im Normalbereich gelegen, also auch nicht heftig! Lass besser los, schaue nicht auf Figur und Gewicht, hauptsache normal und gesund! Problemzonen und Makel hat jeder, niemand ist perfekt. Was ist eigentlich perfekt? Person A hat glatte Haare, will lieber Locken, Person B hat Locken, will aber glatte Haare, Person C will mehr Oberweite, Person D weniger...
Wir sollten aufhören unser Äußeres ändern zu wollen, was wirklich wichtig ist, sind innere Werte! Wenn wir mal im Alter im Sterbebett liegen, schauen wir nicht wie wir dünn wir waren, sondern ob wir glücklich waren und gelebt haben, unsere Ziele und Träume erreicht haben! Ich setzte z.B. aktuell auch alles in die Essstörung, aber ich lebe nicht, ich genieße nicht, dabei ist es doch das was ich eigentlich will, nämlich leben!!!

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1. März 2013 um 11:40
In Antwort auf lilienfee1

Ist doch egal
hauptsache gesund!!! Und mit 65 kg hast du noch im Normalbereich gelegen, also auch nicht heftig! Lass besser los, schaue nicht auf Figur und Gewicht, hauptsache normal und gesund! Problemzonen und Makel hat jeder, niemand ist perfekt. Was ist eigentlich perfekt? Person A hat glatte Haare, will lieber Locken, Person B hat Locken, will aber glatte Haare, Person C will mehr Oberweite, Person D weniger...
Wir sollten aufhören unser Äußeres ändern zu wollen, was wirklich wichtig ist, sind innere Werte! Wenn wir mal im Alter im Sterbebett liegen, schauen wir nicht wie wir dünn wir waren, sondern ob wir glücklich waren und gelebt haben, unsere Ziele und Träume erreicht haben! Ich setzte z.B. aktuell auch alles in die Essstörung, aber ich lebe nicht, ich genieße nicht, dabei ist es doch das was ich eigentlich will, nämlich leben!!!

Ich seh das eigentlich genau so
immer wieder wenn ich meine großeltern sehe denke ich mir, was die für ein schönes leben haben.
ihnen ist völlig egal wie sie aussehen und genießen ihr leben und sind einfach glücklich.
aber nicht nur bei ihnen denke ich mir das, auch bei vielen meiner freunde. sie essen das worauf sie lust haben, haben trotzdem normale figur und sind glücklich dabei.

ich kann essen weder genießen noch mich darauf freuen.
ich denke ständig an essen und gerichte die ich gerne essen und haben möchte, und ich möchte mich darauf freuen können!
doch die angst ist so groß, alleine wenn ich weiß es befindet sich in mir, in meinem magen, glaube ich es setzt sich fett an und glaube auch es zu spüren.
dabei will ich einfach nur einmal das essen können worauf ich lust habe, ohne glei wieder sport zu machen oder es irgendwie anders versuchen loszuwerden

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1. März 2013 um 16:10
In Antwort auf grete_12878676

Ich essen auch
in letzter zeit sehr viel süßes und alles durcheinander.
trau mich aber zuhause selbst nicht auf die waage, nur bei meiner ärztin, da werd ich zum wiegen gezwungen.

und ich kann das schlechte gewissen nicht mal durch Sport ausgleichen da es bei uns momentan so arschkalt is dass mir das laufen unmöglich erscheint.

du bombardierst mich nicht voll, ich bin über jede antwort määächtig froh!
ich bin zurzeit so in einem zwiespalt, ich weiß dass ich noch zu dünn bin und essen KÖNNTE, aber ich traue mich einfach nicht weil ich mich schon wieder viel zu dick finde...

mir kommt es vor als wäre ich shizophren oder so^^

Naja...
du weißt ja sicher aus eigener Erfahrung, auch wenn man immer dünner und dünner wird, hat man dennoch das Gefühl zu dick zu sein. Und das selbe ist es mit dem zunehmen, nur weil du zunimmst heißt es nicht, dass du dick bist, aber dein Kopf die kranke Stimme in dir wird dir das sagen, aber du darfst sie nicht gewinnen lassen! Kämpfe dagegen an, halt dir immer vor Augen, dass es ein irreales Gefühl ist !! Schreibs dir auf wenns sein muss! Und verbiete dir nichts, auch wenn und gerade wenn du noch zunehmen kannst und zunehmen wirst dann wird das so sein.Der Körper holt sich jetzt so viel wie er braucht von dir und wenn er genug hat wird er sich bei einem gewissen Gewicht einpendeln. Und solange du deinem Körper nicht täglich 4000 kcal zu dir nimmst sondern zwischen 2000 und so 2500 bleibst wirst du dein Gewicht halten. Aber jetzt erstmal kannst du ruhig auch noch mehr essen ohne sie auch nur ansatzweise zu zählen. Klar wird dir das so warsch nicht gleich gelingen, aber erlaub es dir, denn du darfst und MUSST !! Das weißt du aber Halt mich auf dem Laufenden, bin neugierig wie es bei dir so weitergeht , drücke dir ganz doll die Daumen! Liebe Grüße

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1. März 2013 um 19:38
In Antwort auf lulufee1992

Naja...
du weißt ja sicher aus eigener Erfahrung, auch wenn man immer dünner und dünner wird, hat man dennoch das Gefühl zu dick zu sein. Und das selbe ist es mit dem zunehmen, nur weil du zunimmst heißt es nicht, dass du dick bist, aber dein Kopf die kranke Stimme in dir wird dir das sagen, aber du darfst sie nicht gewinnen lassen! Kämpfe dagegen an, halt dir immer vor Augen, dass es ein irreales Gefühl ist !! Schreibs dir auf wenns sein muss! Und verbiete dir nichts, auch wenn und gerade wenn du noch zunehmen kannst und zunehmen wirst dann wird das so sein.Der Körper holt sich jetzt so viel wie er braucht von dir und wenn er genug hat wird er sich bei einem gewissen Gewicht einpendeln. Und solange du deinem Körper nicht täglich 4000 kcal zu dir nimmst sondern zwischen 2000 und so 2500 bleibst wirst du dein Gewicht halten. Aber jetzt erstmal kannst du ruhig auch noch mehr essen ohne sie auch nur ansatzweise zu zählen. Klar wird dir das so warsch nicht gleich gelingen, aber erlaub es dir, denn du darfst und MUSST !! Das weißt du aber Halt mich auf dem Laufenden, bin neugierig wie es bei dir so weitergeht , drücke dir ganz doll die Daumen! Liebe Grüße

Leichter gesagt alt getan
du kannst dir gar nicht vorstellen wie oft ich von Ärzten, Psychologen und ehemaligen Essgestörten höre, dass ich ohne bedenken momentan essen kann was ich möchte, da ich ja "so und so" zunehmen muss.
aber ich merke jede Mahlzeit sofort am nächsten Tag auf den Hüften, Oberschenkel und Oberarme.

Kalorienzählen tu ich nicht, weil ich bei selbstgekochtem es nicht einschätzen kann wieviele kcal es dann wirklich hat.

also ich hab es jetzt von 37 kg auf 44 geschafft, und mein Freund sagt mir immer wieder "ich versteh das nicht, gerade dass was immer am dünnsten war, deine arme und beine, haben sich kein bisschen verändert!"
aber gerade AN DEN Stellen merke ich es so extrem.

wie gesagt, es würde so viele leckere sachen geben die ich sooooo gerne essen würde.
auch wenn sie noch so ungesund sind, und ich mir sehrwohl darüber bewusst bin. aber mir einfach so sachen einmal wieder gönnen. die Vorstellung ist zu schön.
leider, wie schon erwähnt, sobald ich etwas esse und sich mein magen ein bisschen aufbläht (was ja normal ist nach dem essen) glaube ich dass i sofort die kilos oben hab und dick geworden bin/werde...
es ist schrecklich ....

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2. März 2013 um 18:44
In Antwort auf grete_12878676

Leichter gesagt alt getan
du kannst dir gar nicht vorstellen wie oft ich von Ärzten, Psychologen und ehemaligen Essgestörten höre, dass ich ohne bedenken momentan essen kann was ich möchte, da ich ja "so und so" zunehmen muss.
aber ich merke jede Mahlzeit sofort am nächsten Tag auf den Hüften, Oberschenkel und Oberarme.

Kalorienzählen tu ich nicht, weil ich bei selbstgekochtem es nicht einschätzen kann wieviele kcal es dann wirklich hat.

also ich hab es jetzt von 37 kg auf 44 geschafft, und mein Freund sagt mir immer wieder "ich versteh das nicht, gerade dass was immer am dünnsten war, deine arme und beine, haben sich kein bisschen verändert!"
aber gerade AN DEN Stellen merke ich es so extrem.

wie gesagt, es würde so viele leckere sachen geben die ich sooooo gerne essen würde.
auch wenn sie noch so ungesund sind, und ich mir sehrwohl darüber bewusst bin. aber mir einfach so sachen einmal wieder gönnen. die Vorstellung ist zu schön.
leider, wie schon erwähnt, sobald ich etwas esse und sich mein magen ein bisschen aufbläht (was ja normal ist nach dem essen) glaube ich dass i sofort die kilos oben hab und dick geworden bin/werde...
es ist schrecklich ....


du musst !!!! dir bewusst machen, dass das kein realer Gedanke ist!!
Du musst dir bewusst machen, dass es ein Gefühl ist, welches dir die Krankheit einreden will, ich weiß dass es nicht leicht ist, das hab ich nie gesagt, aber es war auch nicht leicht Dispzipliniert das Essen zu verweigern oder? Was heißt, dass du genug Durchhaltevermögen hast schwierige Sache zu meistern. Dann noch eine Portion guten Willen und Mut und was wichtig ist, vergiss die Waage, vergiss dein Gefühl, hör darauf, was andere dir rückmelden, sofern du dir eine Person suchst, der du da auch vertraust und auf die hörst du dann und machst dir bewusst, dass das die Realität ist, nicht deine eigenen Gedanken/Gefühle ...! Ifch weiß, dass es schwer ist, aber ich weiß, dass du , wenn du nur willst, es auch schaffen kannst. Lass das Gefühl nicht siegen und damit die Krankheit

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