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Esstörung den kampf ansagen??!

20. Juli 2015 um 11:45

Liebe User/innen.

Ich bin nun fast 20 und erkrankte an meinem 16 Geburtstag an der Esstörung. Es war mein 16ter Geburtstag 169 cm groß, 78 Kilo. Eindeutig zu viel, ich muss den Kilos den KAmpf ansagen, einfach nicht mehr Essen lautet die Devise. GEsagt getan, jeden 2ten TAg eine halbe Gurke. An Disziplin fehlte es nicht, schließlich kam bewegungsdran un 2 -3 Stunden täglich steppen im Fitnesscenter dazu. Die Kilos purzelten und 5 Monate später 35 Kilo weniger.
Nun griff meine Mutter ein, letztenendes lag ich komplett isoliert von meinem Umfeld nur mehr im Bett, bleich, kraftlos, mit 3 leggins und pullis frierend, komplett dehydriert denn trinken konnte ich auch nicht mehr.
Nun begann der kampf meiner Mutter, täglich krankenhauskontrolle, ärzte gaben mir nur mehr wenige wochen, doch klinikplätze hatten wartefristen von 4-6 monaten. Doch dank vieler anrufe schon 2wochen stationär, nahm 4 monate weiter ab, trotz klinik, war in dem Teufelskreis gefangen, der zwang die bewegung ließen mich tag und nacht in meinem zimmer durchgehen, unter schmerzen tränen lief ich auf und ab. nun war ich bei 40 kilo und sie sagten, bei dem nächsten gramm weniger bekomme ich die sonde, mit 50 kilo erst werde ich entlassen.
Panik vor dem schlauch in der nase der mir "KAlorien" reinpume und kliniklagerkoller ließen mich nun essen, regelrecht FRESSEN. Ich frass stopfte alles in mich hinein, Betreuer freuten sich, sagten sie seien erstaunt.
JETZT hasse ich sie dafür denn 3enhalb wochen hatte ich die 50 kilo also 10 kg zugenommen und eine FETTE BULIMIE dazu. Nun stand ich gerade am Eingangstor der HÖLLE, und ich ging zielgewandt in diese Tür hinein.

3Jahre folgen, 3 Jahre der absoluten Trauer, Wut Verzweiflung, Todessituationen. Fressen und erbrechen wurde zu meinem Anker, zu meinem Hobbie zu meinem Beruf. Ich war wie hypnotiesert. Meine Eltern inzwischen geschieden, meine Mutter weinend an meinem Bett sitzend während ich unter aggression erschöpfung am Bett lag mit einem Kübel kotze vor mir. Keiner konnte mich abhalten, TAg für Tag, TAg und nacht. Mein 10 jähriger Bruder weinend vor meiner geschlossenen Zimmertür, mein zimmer voller gefäße mit mageninhalt.
Jugendamt, Streit mit meiner (früher über alles geliebten Mutter, zwischen meinen geschiedenen Eltern. Ich brachte alle am Rand der VErzweiflung, aber war es wirklich ICH, nein meine ESSTÖRUNG ist es. Meine beste Freundin.

3 weitere Klinikaufenthalte folgten, doch auch dort war ich der Sucht unterlegen. 3 Stunden Therapie am Tag, danach hieß es einkaufen und weiter kotzen bis ich vor erschöpfung im krankenhaus einschlief. Meine Werte besagten mir nicht einmal den Tod voraus, doch infusionen hielten mich über board. Meine Mutter und Bruder am Ende ich zog zu meinen pensionierten großeltern. 2Monate zwischendurch waren besser (nur mehr 4 Stunden täglich kotzen). Da lernte ich auch meinen Freund kennen doch 2 wochen später wieder im Loch ganz unten. Er hält meine Hand sitzt neben mir kauft mir essen ein denn die kraft hatte ich nicht mehr. Großeltern änderten Taktit. Absolute KONTROLLE solle her. Meiner besten freundin ging dies durch den Strich, sie wurde nun aggressiv hasste meine Familie somit auch ich, eine wohnung muss her JETZT. Gesagt getan 2 wochen später erste wohhnung mit freund. Schule hatte ich seit 3JAhren unterbrochen, Geld nur durch Elimente bekommen, also keine Aussichten. Ich war gefangen, zum Sterben verurteilt. Die eigene wohnung mit Freund der von 6 bis 18 uhr arbeitete hielt mir die Höölle warm. Essen kotzen, mein Tag. Eltern zwischendurch mit Rettung und zwangseinweisung vor der Tür, sonst keinen Kontakt, denn sie wollten meine Freundin nicht akzeptieren. NATÜRLICH nicht. Sie will mich tot sehen.

Ich wollte das alles nicht mehr, nur mehr den Tot, wünschte mir eines TAges vor Erschöpfung einzuschlafen und nicht mehr aufzuwachen, sollte doch klappen bei solch massiver Bulimie und gerade mal 35 kilo, doch es geschah nicht. Nun war ich 19enhalb Jahre und beschloss nach deutschland in eine klinik zu gehen. WIESO dieser Schritt, WOHER dieser KAmpfeswille? Ich weiß es nicht aber er war da.

5 Moante später war es soweit.Tägliches kotzen sollte ein Ende haben ich war entschlossen. Und ich weiß bis jetzt nicht, warum ich es diesmal schaffe, ich esse ohne zu erbrechen. Ich habe es geschafft, Woche für Woche vergehen. Hunger spüre ich nach dem Essen wie vor dem Essen, Sättigung war ade ich ass nur nach plan. Die immense Angst der schlafenden Bulimie bleibt. Doch sie schläft. Und ich will sie schlafen halten, bis SIE jetzt nicht mehr aufwacht aus erschöpfung.

SO jetzt mein derzeitiges Problem, die MAgersucht, bzw die Panik vor dem Essen kommt zurück. nach 2 Monaten war der klinikaufenthalt vorbei, nun bin ich knapp 3 wochen zu hause, halte mein gewicht nun auf 43 kilo doch die gedanken an Essen, machen mir Angst, ich denke 24 Stunden nur an essen und kcal, Panik vor einem schwachen Moment und einem bulimischen Anfall. Doch ich will stark sein und STÄRKER werden. Aber wie?

Ich merke die Sucht nach Fressanfällen wird LANGSAM weniger, aber wie gehe ich vor um zuzunehmen. Ich esse derzeit 1400 kcal, schaffe es mein gewicht mit müh und not zu halten. Doch ich will ZUNEHMEN. Ich MUSS und ich WILL. ICh sehe zum ersten mal seit über 4 jahre den Himmel über der Hölle. Doch ich weiß nicht wie ich nun mit der Zunahme u der Steigerung der kcal vorgehen soll. Ich würde mich so über ratschläge freuen denn alleine fühle ich mich so unfähig, gefangen in der Panik zu schnell zuzunehmen.

Und Panik davor mein Normalgewicht zu erreichen und trotzdem den 24h essensgedanken unterlegen zu sein.

JEtzt meine Frage an euch: wie soll ich weiter vorgehen, wie die kalorien steigern (derzeit 1400), wie überwinde ich den übergang des Hungerstoffwechsels und meine WICHTIGSTE frage lassen die Gedanken ans Essen mit der Zunahme nach???????? (derzeit 34 kg, 169cm groß)
Denn ich möchte endlich eine Ausbildung beginnen oder die Schule (2Jahre bis MAtura) beenden!! Ich WILL das leben wieder leben verdammt. ICh will.

Sorry für dein langen Text und dennoch dankbar für jede Hilfe.

Liebe Grüße frisky.

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