Home / Forum / Fit & Gesund / Essstörung , verbeamtung. diagnose?

Essstörung , verbeamtung. diagnose?

23. Januar 2014 um 9:25

Hallo ihr.. Ich war vor etwa einem halben jahr in der psychosomatischen abteilung der uniklinik.. Ich wollte eine therapie anfangen aber dort wurde mir gesagt dass eine therapie moglicherweise eine verbeamtung verhindern kann(studiere im 3 semester lehramt für gymnasien) .. Dann musste ich noch zum arzt wegen der überweisung an die uniklinik. Damals habe ich dann aber aufgrund der verbeamtungstatsache keine therapie angefangen.. Aber die diagnose anorexie steht ja in meiner akte.. Hat einer von eich erfahrungen mit therapie und verbeamtung?

Mehr lesen

23. Januar 2014 um 9:46

Es
Ist im allgemeinen so, dass F-Diagnosen, also psychische Erkrankungen, eine verbeamtung behindern oder auch unmöglich machen.
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass ich mich gegen meinen Wunschberuf und für eine Therapie entschieden habe, weil man mir klar gesagt hat, dass es mit dem Beruf (der die Voraussetzung hat, dass eine verbeamtung möglich ist) so eh nichts wird, weil die Diagnose stand, wobei es bei mir auch mehrere Diagnosen waren und nicht "nur" die essstörung...
Aber ich würde dir raten dich mal spezifischer zu erkundigen, wie das ist in Verbindung mit der ES...
Hoffe konnte dir wenigstens ein bisschen helfen...
Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Januar 2014 um 9:59
In Antwort auf nala_11900542

Es
Ist im allgemeinen so, dass F-Diagnosen, also psychische Erkrankungen, eine verbeamtung behindern oder auch unmöglich machen.
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass ich mich gegen meinen Wunschberuf und für eine Therapie entschieden habe, weil man mir klar gesagt hat, dass es mit dem Beruf (der die Voraussetzung hat, dass eine verbeamtung möglich ist) so eh nichts wird, weil die Diagnose stand, wobei es bei mir auch mehrere Diagnosen waren und nicht "nur" die essstörung...
Aber ich würde dir raten dich mal spezifischer zu erkundigen, wie das ist in Verbindung mit der ES...
Hoffe konnte dir wenigstens ein bisschen helfen...
Lg

..
Danke.. Ja es ist echt eine zwickmühle.. :/

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Januar 2014 um 10:55

..
Ja steht in den akten, bei zweifel kann er diese anfordern..

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Januar 2014 um 23:46

Hab gerade mal recherchiert ...
... eine psychotherapeutische Behandlung muss einer Verbeamtung wohl nicht in jedem Fall entgegenstehen.

Es braucht () keineswegs befürchtet werden, dass jede psychotherapeutische Behand- lung eine Verbeamtung oder Beschäftigung als Referendar/in verhindert. Es ist eine Einzel- fallentscheidung (des Amtsarztes a. d. ptb), ob Erkrankungen vorliegen, die der Verbeamtung bzw. dem Referendariat entgegenstehen. Dabei kann sich durchaus ergeben, dass der Hinweis auf eine Psychotherapie bedeutet, dass eine psychische Erkrankung geheilt ist und der Verbeamtung nicht entgegensteht. Ebenso kann eine laufende Psychotherapie zum Ergebnis führen, dass diese Erkrankung geheilt wird. Generell kann und wird auch häufig der Fall vorliegen, dass die Erkrankung nicht so schwer wiegt, dass sie der Verbeamtung entgegensteht. Ggf. hält der Amtsarzt oder das Gesundheitsamt Rücksprache mit dem Psychotherapeuten, prinzipiell natürlich nur mit Einwilligung des Anwärters.
Eine pauschale Aussage lässt sich also nicht treffen, jedoch kann festgehalten werden, dass längst nicht jede Psychotherapie einer Verbeamtung oder dem Referendariat entgegensteht. Andererseits kann auch nicht garantiert werden, dass der Hinweis auf eine Psychotherapie stets und ausnahmslos unproblematisch wäre.
report psychologie10/2009, S. 417

Liebe Grüße
Traumverloren

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Januar 2014 um 17:22

Huhu
leslie010 hatte auch mal dieses (oder ein ähnnliches) Problem - vielleicht wendest du dich mal an sie?

Kannst ihr ja sagen, dass Mimi dich darauf hingewiesen hat.

Alles Liebe und Gute!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook