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Essstörung, um Liebe zu bekommen...

25. Mai 2007 um 13:00 Letzte Antwort: 8. Juni 2007 um 1:04

Ich habe das Problem, dass ich essgestört sein WILL, damit ich viel Zuwendung bekomme. Ich habe die früher von zu Hause nie wirklich erlebt. Sowas wie Liebe und Zuneigung..., nur wenn ich krank war. Dies hat sich nun in mein Leben eingeprägt und mein Gefühl meint, dass man mich nur durch Krankheit lieb hat. Das hat sich auch in meinem heutigen Leben bestätigt. Wenn ich tagelang nichts esse oder mich übergebe oder beides, machen sich die Betreuer in der therapeutischen WG sorgen, was mir gut tut und es mir schwer macht gesund zu sein bzw. es sein zu wollen.

Kennt das einer von Euch? Kann mir jemand Tipps geben?

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25. Mai 2007 um 13:21

Äh
an was für tipps dachtest du da?? wie du noch mehr aufmerksamkeit bekommst oder wie??

meinst du nicht,dass du mehr aufmerksamkeit bekommst wenn du eine tolle hübsche gesunde fraus bist, die das auch ausstrahlt??

ich kenne dein problem nur all zu gut, aber wenn man krank ist bekommt man ja immer zuneigung und aufmerksamkeit,das ist doch eigentlich keine begründung.

willst du überhaupt gesund werden oder was wolltest du jetzt genau für tipps?

Lg Anni

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25. Mai 2007 um 14:49
In Antwort auf katy_11869538

Äh
an was für tipps dachtest du da?? wie du noch mehr aufmerksamkeit bekommst oder wie??

meinst du nicht,dass du mehr aufmerksamkeit bekommst wenn du eine tolle hübsche gesunde fraus bist, die das auch ausstrahlt??

ich kenne dein problem nur all zu gut, aber wenn man krank ist bekommt man ja immer zuneigung und aufmerksamkeit,das ist doch eigentlich keine begründung.

willst du überhaupt gesund werden oder was wolltest du jetzt genau für tipps?

Lg Anni

Sein wollen?!?
entweder du bist essgestört oder du bist es nicht!
Das entscheidest du doch mal nicht so eben spontan. Manche Leute denken sich echt sie könnten sich einfach so mal vornehmen essgestört zu sein und das funktioniert.
Ich versteh nicht wie man so naiv sein kann.

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27. Mai 2007 um 14:59

Ich sage nur ein:
ADS: Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom!

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30. Mai 2007 um 12:08
In Antwort auf katy_11869538

Äh
an was für tipps dachtest du da?? wie du noch mehr aufmerksamkeit bekommst oder wie??

meinst du nicht,dass du mehr aufmerksamkeit bekommst wenn du eine tolle hübsche gesunde fraus bist, die das auch ausstrahlt??

ich kenne dein problem nur all zu gut, aber wenn man krank ist bekommt man ja immer zuneigung und aufmerksamkeit,das ist doch eigentlich keine begründung.

willst du überhaupt gesund werden oder was wolltest du jetzt genau für tipps?

Lg Anni

AW
Mein Verstand will auf jeden Fall, dass ich gesund werde, aber mein Gefühl kann sich von dem von früher nicht trennen. Eigentlich muss daher meine Frage lauten:

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30. Mai 2007 um 12:10
In Antwort auf katy_11869538

Äh
an was für tipps dachtest du da?? wie du noch mehr aufmerksamkeit bekommst oder wie??

meinst du nicht,dass du mehr aufmerksamkeit bekommst wenn du eine tolle hübsche gesunde fraus bist, die das auch ausstrahlt??

ich kenne dein problem nur all zu gut, aber wenn man krank ist bekommt man ja immer zuneigung und aufmerksamkeit,das ist doch eigentlich keine begründung.

willst du überhaupt gesund werden oder was wolltest du jetzt genau für tipps?

Lg Anni

AW
Mein Verstand will auf jeden Fall, dass ich gesund werde, aber mein Gefühl kann sich von dem von früher nicht trennen. Eigentlich muss daher meine Frage lauten: Wie komme ich von der Vergangenheit los?

Ich denke, es wäre wichtiger dafür Tipps zu bekommen, da die Essstörung doch nur auf das was früher war beruht.

Kannst Du das nun etwas verstehen, Anni?

LG Nicole

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30. Mai 2007 um 12:22
In Antwort auf nasim_12078995

Sein wollen?!?
entweder du bist essgestört oder du bist es nicht!
Das entscheidest du doch mal nicht so eben spontan. Manche Leute denken sich echt sie könnten sich einfach so mal vornehmen essgestört zu sein und das funktioniert.
Ich versteh nicht wie man so naiv sein kann.

AW
Essstörungen sind nicht angeboren. Daher kann man sicherlich nicht sagen, dass man es ist oder nicht. Es hat sehr wohl etwas mit Entscheidungen zu tun. Man entscheidet jeden Tag selbst, ob man heute kotzen geht, nichts isst oder sich ein normales Essverhalten anlernen möchte. Es ist jeden Tag eine neue Entscheidung! Vorausgesetzt, es ist einem bewusst, dass das Essverhalten nicht normal ist und man sich damit auseinandersetzt. Oder denkst Du, wer einmal essgestört ist, der ist es sein ganzes Leben lang? Nein, sicherlich nicht. Da kenn ich zu viele, die es irgendwie geschafft haben. Es ist schwer zu sagen, wie die Leute es schaffen, aber eins ist, so denke ich, sicherlich klar: Es beginnt im Kopf. Eine Essstörung ist eine Sucht, wie auch Rauchen. Wenn man mit dem Rauchen aufhören möchte, muss es hier auch erst mal im Kopf Klick machen, um mit dem Verstand der Sucht widerstehen. Dafür muss der Verstand aber dem Gefühl überlegen sein, was bei mir momentan nicht der Fall ist. Ich habe es schon oft geschafft, mit dem Verstand meine Essstörung in ein normales Essverhalten umzukehren, aber ich verfalle immer wieder dieser Sucht, weil mein Gefühl immer wieder meint, dass es das braucht. Der Verstand hat da nicht viel zu melden. Er muss sich wieder mal durchkämpfen, aber dies ist nicht sehr leicht. Oft muss man Vergangenes aufarbeiten, damit das Gefühl auch kapiert, um was es geht und für immer von der Krankheit loskommt. Nur weiß ich echt nicht mehr, wie ich das machen soll. Meine eigentliche Frage ist, wie ich meinem Gefühl beibringe, dass Vergangenes vergangen ist.


Verstehst Du meinen Gedankengang?

LG Nicole

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30. Mai 2007 um 12:37
In Antwort auf sol_12638014

AW
Mein Verstand will auf jeden Fall, dass ich gesund werde, aber mein Gefühl kann sich von dem von früher nicht trennen. Eigentlich muss daher meine Frage lauten: Wie komme ich von der Vergangenheit los?

Ich denke, es wäre wichtiger dafür Tipps zu bekommen, da die Essstörung doch nur auf das was früher war beruht.

Kannst Du das nun etwas verstehen, Anni?

LG Nicole

Klar
das verstehe ich auf jeden fall.
hmm ich würde sagen, dass du dir psychologische hilfe holst oder vielleicht deine ganzen sorgen einfach mal aufschreibst. das hilft mir manchmal auch ganz gut.

ich wünsch dir alles gute und hoffe für dich,dass du nicht den falschen weg einschlägst!!

Lg Anni

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30. Mai 2007 um 14:55
In Antwort auf karrie_12566059

Ich sage nur ein:
ADS: Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom!

AW
Bist Du Arzt oder wie kommst Du dazu zu diagnostizieren? Ich habe sicherlich kein ADS, meine Diagnose VON ÄRZTEN lautet nämlich: 1. bulimia nervosa und 2. emotionale Instabilität vom Borderline-Typ.

Nur, weil jemand auf irgendeine Weise versucht Aufmerksamkeit zu erlangen, heißt das nicht gleich, dass es so ausgeprägt ist wie ein ADS-Erkrankter. Vielleicht erkundigst Du Dich vorher mal, was die Krankheit ausmacht und schließt nicht gleich auf ADS, wenn Du das Wort "Aufmerksamkeit" nur hörst oder liest.

LG Nicole

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7. Juni 2007 um 22:21

Hey
Hey...
Also das was ich jetzt hier rein schreibe ist cniht gegen dich gerichtet!!! also nciht böse sein! Ich kenne das genau was du beschrieben hast!!!! Man denkt nur dann ist man der Liebe würdig! Genau das habe ich auch durchgemacht. Und am anfang hab ich auch überlegt dich zu ignorieren weil, ich das nur durch ignoranz überwunden habe! Klingt bestimmt merkwürdig aber ist wirklich so! Ich habe keine Therapie gemacht und frage mich IMMER wenn ich vor dem Kühlschrank stehe, wer cih sien möchte: die nie zu dumme aufmerksamkeitsheischende oedr die die gerne mal was isst, viele freunde hat udn cniht als mittelpunkt darsteht! Ich kann dir nur empfehlen erst mal deine Prioritäten zu klären. Entweder willst du versuchen "normel" zu sein und zu leben was nach solchen sacghen seeehr schwierig ist oder du willst die sein, diezwar aufmerksamkeit hat aber irgentwann doch nur als psycho abgestempelt wird... Ich hab mich für die entschieden die nicht i Mittelpunkt stehen muss abe rdie mit ihren freudnen feiern und lachen kann... ich habe KEINE therapie gemacht und es gibt gute mittlere und schlecht tage.. Wer einmal dadrinne war muss damit lernen zu leben.. So ich hoffe du schaffst das dein Leben wieder in den Griff zubekommen!!!!

Lg

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7. Juni 2007 um 22:23
In Antwort auf hooda_12883890

Hey
Hey...
Also das was ich jetzt hier rein schreibe ist cniht gegen dich gerichtet!!! also nciht böse sein! Ich kenne das genau was du beschrieben hast!!!! Man denkt nur dann ist man der Liebe würdig! Genau das habe ich auch durchgemacht. Und am anfang hab ich auch überlegt dich zu ignorieren weil, ich das nur durch ignoranz überwunden habe! Klingt bestimmt merkwürdig aber ist wirklich so! Ich habe keine Therapie gemacht und frage mich IMMER wenn ich vor dem Kühlschrank stehe, wer cih sien möchte: die nie zu dumme aufmerksamkeitsheischende oedr die die gerne mal was isst, viele freunde hat udn cniht als mittelpunkt darsteht! Ich kann dir nur empfehlen erst mal deine Prioritäten zu klären. Entweder willst du versuchen "normel" zu sein und zu leben was nach solchen sacghen seeehr schwierig ist oder du willst die sein, diezwar aufmerksamkeit hat aber irgentwann doch nur als psycho abgestempelt wird... Ich hab mich für die entschieden die nicht i Mittelpunkt stehen muss abe rdie mit ihren freudnen feiern und lachen kann... ich habe KEINE therapie gemacht und es gibt gute mittlere und schlecht tage.. Wer einmal dadrinne war muss damit lernen zu leben.. So ich hoffe du schaffst das dein Leben wieder in den Griff zubekommen!!!!

Lg

Ahh
in zeile 7 meinte ich nicht die dumme sonder dicke

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8. Juni 2007 um 1:04
In Antwort auf sol_12638014

AW
Essstörungen sind nicht angeboren. Daher kann man sicherlich nicht sagen, dass man es ist oder nicht. Es hat sehr wohl etwas mit Entscheidungen zu tun. Man entscheidet jeden Tag selbst, ob man heute kotzen geht, nichts isst oder sich ein normales Essverhalten anlernen möchte. Es ist jeden Tag eine neue Entscheidung! Vorausgesetzt, es ist einem bewusst, dass das Essverhalten nicht normal ist und man sich damit auseinandersetzt. Oder denkst Du, wer einmal essgestört ist, der ist es sein ganzes Leben lang? Nein, sicherlich nicht. Da kenn ich zu viele, die es irgendwie geschafft haben. Es ist schwer zu sagen, wie die Leute es schaffen, aber eins ist, so denke ich, sicherlich klar: Es beginnt im Kopf. Eine Essstörung ist eine Sucht, wie auch Rauchen. Wenn man mit dem Rauchen aufhören möchte, muss es hier auch erst mal im Kopf Klick machen, um mit dem Verstand der Sucht widerstehen. Dafür muss der Verstand aber dem Gefühl überlegen sein, was bei mir momentan nicht der Fall ist. Ich habe es schon oft geschafft, mit dem Verstand meine Essstörung in ein normales Essverhalten umzukehren, aber ich verfalle immer wieder dieser Sucht, weil mein Gefühl immer wieder meint, dass es das braucht. Der Verstand hat da nicht viel zu melden. Er muss sich wieder mal durchkämpfen, aber dies ist nicht sehr leicht. Oft muss man Vergangenes aufarbeiten, damit das Gefühl auch kapiert, um was es geht und für immer von der Krankheit loskommt. Nur weiß ich echt nicht mehr, wie ich das machen soll. Meine eigentliche Frage ist, wie ich meinem Gefühl beibringe, dass Vergangenes vergangen ist.


Verstehst Du meinen Gedankengang?

LG Nicole

...
wo wir beim syndome raten sind (ads), es erinnert mich irgendwie an das münchhausner syndrom (soll keine behauptung oder unterstellung sein). sich selbst schaden mit dem ziel umsorgt zu werden.
ich kenne das was du beschreibst, die kindheit in der man nur wenn man krank war umhätschelt wurde, als würde man auf watte gehen und sobald gesund ist man wider nichts. bei mir ist das eher weniger der auslöser für meine es. ich denke nicht das ich falsch in der annahme liege wenn ich sage du bistkrank und brauchst hilfe...

viele viele liebe grüße
totemotte

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