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Es zieht mich zurück...

1. Juni 2012 um 14:33 Letzte Antwort: 14. November 2012 um 15:56

Ich melde mich auch mal wieder zurück. War eine Zeit lange in Südamerika. Und es gieng mir gut. Es gieng mir insofern gut, dass ich keine FA hatte und jeden Tag mindestens zwei ausgewogene Mahlzeiten zu mir nahm. Ich war echt stolz auf mich und fühlte mich dass erste Mal seit Monaten richtig wohl in und mit mir. Seit ich aber wieder hier bin und im Alltag herum stolppere, gehts wieder berg ab. Dieses Mal aber nicht im Sinne von FA sondern ich habe eher das Gefühl wieder langsam in die MS -( Gedanklich) hinein zu rutschten. Ich esse wieder weniger und dass im Zusammenhang damit, dass ich Morgens immer extremen Hunger habe, teilweise deswegen erwache und dann vil Frühstücke. Und weil ich dann viel Frühstücke, habe ich den ganzen Tag das Gefühl nichts mehr essen zu dürfen bis am Abend. Und ist es dann Abend, so falle ich zu Bett - bin froh endlich wieder meine Hüftknochen so gut spüren zu können - und verschiebe mein Abendessen auf den nächsten Tag. Und dadurch dass ich am Abend nichts gegessen habe, habe ich am Morgen wieder so grossen Hunger und der Kreisslauf beginnt von vorne. Das schlimme an der Sache ist, dass es mir dadurch dass ich wieder abgenommen habe, auch Stimmungsmässig wieder besser geht, was es sehr schwer macht dagegen anzukämpfen. Als mir aber Gestern auch mein Freund sagte, dass ich wieder abgenommen habe und wir besser aufpassen müssen, bin ich schon nachdenklich geworden...
Und jetzt schreibe ich diesen Text, in der Hoffnung Antworten zu bekommen die mich dazu motivieren wieder mehr zu essen, und hoffe innerlich doch schon wieder, heute Abend nichts essen zu müssen.

Idiotisch, und wohl doch bekannt bei vielen Essgestörten. Oder!?

GOLDfisch

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2. Juni 2012 um 9:29

Hallo GOLDfisch,
die Ambivalenz zwischen dem Wissen, zunehmen zu müssen, und den eigenen kranken Gedanken, die einem zum Hungern und Abnehmen verleiten, ist vielen bekannt. Auch bei dir geht es - wie immer - um eine Normalisierung deines Essverhaltens und Gewichts. Dazu ist eine regelmäßige Ernährung mit mindestens 3, besser sogar 5, über den Tag verteilten Mahlzeiten notwendig. Ebenso eine für eine langsame Gewichtszunahme ausreichende Ernährung. Dies gelingt am besten durch das Essen nach einem Kalorienplan bei einer regelmäßigen Gewichtskontrolle.Die Schwierigkeiten liegen in der täglichen Umsetzung eines solchen Vorhabens. Dazu wäre sicherlich die Unterstützung deines Freundes förderlich. Sollte sie nicht ausreichen, käme professionelle Hilfe in Betracht. Wichtig ist das klare Bekenntnis zu deiner Gesundheit und der ernsthafte Wille,darum kämpfen zu wollen.

LG Nus

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5. Juni 2012 um 23:03
In Antwort auf selver_11957295

Hallo GOLDfisch,
die Ambivalenz zwischen dem Wissen, zunehmen zu müssen, und den eigenen kranken Gedanken, die einem zum Hungern und Abnehmen verleiten, ist vielen bekannt. Auch bei dir geht es - wie immer - um eine Normalisierung deines Essverhaltens und Gewichts. Dazu ist eine regelmäßige Ernährung mit mindestens 3, besser sogar 5, über den Tag verteilten Mahlzeiten notwendig. Ebenso eine für eine langsame Gewichtszunahme ausreichende Ernährung. Dies gelingt am besten durch das Essen nach einem Kalorienplan bei einer regelmäßigen Gewichtskontrolle.Die Schwierigkeiten liegen in der täglichen Umsetzung eines solchen Vorhabens. Dazu wäre sicherlich die Unterstützung deines Freundes förderlich. Sollte sie nicht ausreichen, käme professionelle Hilfe in Betracht. Wichtig ist das klare Bekenntnis zu deiner Gesundheit und der ernsthafte Wille,darum kämpfen zu wollen.

LG Nus

Es sehe keinen Grund...
Ja damit hast du bestimmt recht, nur kann ich dennoch nicht begreiffen, weshalb ich die ess selbst wenn ich die glücklichste Frau der Welt bin - oh jaaaa die bin ich - nich ganz loslassen kann. Eigentlich bräuchte ich längst keine Kontrolle mehr auszuüben, für alle meine Probleme damals sind Lösungen gefunden worden, auf all meine fragen habe ich Antworten gefunden, alles was ich mir für mein leben wünschte, ist mir aufgegangen. Ich wache jeden morgen lächelnd auf und bin mir völlig bewusst wie glücklich ich bin. Nicht gut geht es mir, sondern mein leben ist im wahrsten Sinne des Wortes traumhaft. Auch körperlich bin ich wieder relativ schlank mit 56kg auf 173cm. Und ich habe auch keinerlei Vorstellungen was besser sein könnte, würde, wenn ich wieder abnehmen würde. Und trotzdem, kein essen ohne Hintergedanken, ohne schlechtes gewissen, ohne nachdenken ob zu viel, zu wenig. Vorallem die letzten Tage waren schlimm. Ich war krank und habe wegen Durchfall und Appetitlosigkeit etwas abgenommen und seither fühle ich mich nach jeder Mahlzeit schuldig. Habe heute z.b zwei Brötchen und 1 snickers gegessen und fühle mich körperlich gesehen, beschissen. Was verdammt nochmal versuche ich denn zu kompensieren, was will ich kontrollieren? Welche leere ausfüllen wenn es keine gibt. Warum mir beweissen wollen keine bedürfnisse zu haben, wenn sie doch befriedigt werden. Nach welcher Zuneigung suchend wenn ich doch so erstrebenswert geliebt werde, man mich so sehr achtet und führsorglich mit mir ist. Von was mich befreien, wenn ich ein freier Mensch bin, der sich jeden Tag neu für die liebe entscheiden darf, und in jeder Entscheidung Unterstützung finden wird. Welchem Druck entkommen, wenn ich nie genügen oder etwasem gerecht werden muss, sondern nur sein und werden. Welche verlustängste bekämpfen, wenn dasGlück und glücklichsein des Menschen welchen ich liebe, untrennbar damit verbunden ist, dass es mir gut geht und er mich bei sich weiss. Die Momente dazu gehöhren, die vielleicht Wolken am Himmel aufkommen lassen, Trauer und Angst, Sorge und Wut, aber alle diese Emotionen niemals dazu geeignet sind, sein Glücklichsein in meiner Gegenwart auch nur zu berühren, weil dass alles ausserhalb dessen steht.

Was hat die ESS also in meinem leben zu suchen? Was will sie?

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6. Juni 2012 um 14:54
In Antwort auf tamsen_12256325

Es sehe keinen Grund...
Ja damit hast du bestimmt recht, nur kann ich dennoch nicht begreiffen, weshalb ich die ess selbst wenn ich die glücklichste Frau der Welt bin - oh jaaaa die bin ich - nich ganz loslassen kann. Eigentlich bräuchte ich längst keine Kontrolle mehr auszuüben, für alle meine Probleme damals sind Lösungen gefunden worden, auf all meine fragen habe ich Antworten gefunden, alles was ich mir für mein leben wünschte, ist mir aufgegangen. Ich wache jeden morgen lächelnd auf und bin mir völlig bewusst wie glücklich ich bin. Nicht gut geht es mir, sondern mein leben ist im wahrsten Sinne des Wortes traumhaft. Auch körperlich bin ich wieder relativ schlank mit 56kg auf 173cm. Und ich habe auch keinerlei Vorstellungen was besser sein könnte, würde, wenn ich wieder abnehmen würde. Und trotzdem, kein essen ohne Hintergedanken, ohne schlechtes gewissen, ohne nachdenken ob zu viel, zu wenig. Vorallem die letzten Tage waren schlimm. Ich war krank und habe wegen Durchfall und Appetitlosigkeit etwas abgenommen und seither fühle ich mich nach jeder Mahlzeit schuldig. Habe heute z.b zwei Brötchen und 1 snickers gegessen und fühle mich körperlich gesehen, beschissen. Was verdammt nochmal versuche ich denn zu kompensieren, was will ich kontrollieren? Welche leere ausfüllen wenn es keine gibt. Warum mir beweissen wollen keine bedürfnisse zu haben, wenn sie doch befriedigt werden. Nach welcher Zuneigung suchend wenn ich doch so erstrebenswert geliebt werde, man mich so sehr achtet und führsorglich mit mir ist. Von was mich befreien, wenn ich ein freier Mensch bin, der sich jeden Tag neu für die liebe entscheiden darf, und in jeder Entscheidung Unterstützung finden wird. Welchem Druck entkommen, wenn ich nie genügen oder etwasem gerecht werden muss, sondern nur sein und werden. Welche verlustängste bekämpfen, wenn dasGlück und glücklichsein des Menschen welchen ich liebe, untrennbar damit verbunden ist, dass es mir gut geht und er mich bei sich weiss. Die Momente dazu gehöhren, die vielleicht Wolken am Himmel aufkommen lassen, Trauer und Angst, Sorge und Wut, aber alle diese Emotionen niemals dazu geeignet sind, sein Glücklichsein in meiner Gegenwart auch nur zu berühren, weil dass alles ausserhalb dessen steht.

Was hat die ESS also in meinem leben zu suchen? Was will sie?

Frage für die Psychoanalyse
Es ist nicht möglich, auf alle Fragen immer selbst eine einfache Antwort zu finden. Manchmal ist das Wissen und die Erfahrung von Fachleuten erforderlich. Psychische Störungen gehen stets mit Verdrängung und Selbsttäuschung einher. Belastende Erlebnisse und unerfüllte Bedürfnisse müssen einem nicht bewusst sein. Deine Essstörung spricht eindeutig dafür, dass entgegen deiner eigenen Einschätzung doch nicht alles in Ordnung ist. Mit Hypnose oder Tiefenpsychologie ist es möglich, völlig vergessene Vorgänge wieder ins Bewusstsein zu rufen und ihre belastende Wirkung zu verringern oder sogar ganz auszuschalten. Für die von dir aufgeworfene Frage, was die ES in deinem glücklichen Leben zu suchen hat, lässt sich wahrscheinlich eine Antwort und zugleich eine Lösung finden.

LG Nus

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14. November 2012 um 15:56

Brauche Infos geht um meine Tochter
Hallo kann mir vielleicht jemand einige private Blocks über Essstörungen sagen? möcht emir hier nicht so gerne outen

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