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ES geht nicht mehr..

Letzte Nachricht: 31. Juli 2007 um 22:11
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mairmn_12855735
30.07.07 um 18:19

Seit 7 Jahren habe ich Bulimie. Das ist jedoch nicht das eigentliche Thema, sondern wie kann das sein, das auf einmal nichts mehr rauskommen will. Welchen grund kann das haben?
Man kann sich die finger und die hand so weit reinstecken wie man will, das Essen will einfach nicht raus. Und das schon seit 2 Tagen.
Ich würge und hänge nur am Klo aber vergebens, meine augen sind schon total angeschwollen wegen dem würgen und tränen. Was ist das bloss??

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romola_12744249
30.07.07 um 20:05

!?
Ähm, du sagst die Bulimie wär jetzt nicht das Thema -heißt dass du bist mit deiner momentanen Situation zufrieden (davon abgesehen dass du natürlich nicht mehr kotzen kannst)??????!!!!! Bitte wach auf!!! Übrigens war das bei mir auch so (als ich noch bulimiekrank war), ich denke dass ist ein Alarmsignal des Körpers.... Spätestens jetzt solltest du dir ernsthafte Gedanken über deine Gesundheit machen.
Ohmann echt schlimm dass hier zu lesen aber wie gesagt hoffe ich, wachst du endlich auf...
Alles Gute,
lg

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mairmn_12855735
30.07.07 um 21:08
In Antwort auf romola_12744249

!?
Ähm, du sagst die Bulimie wär jetzt nicht das Thema -heißt dass du bist mit deiner momentanen Situation zufrieden (davon abgesehen dass du natürlich nicht mehr kotzen kannst)??????!!!!! Bitte wach auf!!! Übrigens war das bei mir auch so (als ich noch bulimiekrank war), ich denke dass ist ein Alarmsignal des Körpers.... Spätestens jetzt solltest du dir ernsthafte Gedanken über deine Gesundheit machen.
Ohmann echt schlimm dass hier zu lesen aber wie gesagt hoffe ich, wachst du endlich auf...
Alles Gute,
lg

Nein..
ich bin zwar nicht zufrieden mit der situation, nur verstehe ich den vorgang an sich nicht. wie meinst du das, das der körper damit ein alarmsignal gibt? wie war das bei dir???

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romola_12744249
30.07.07 um 21:12
In Antwort auf mairmn_12855735

Nein..
ich bin zwar nicht zufrieden mit der situation, nur verstehe ich den vorgang an sich nicht. wie meinst du das, das der körper damit ein alarmsignal gibt? wie war das bei dir???

...
ich habe auch nicht verstanden warum das nicht ging, aber es war genauso wie bei dir, dass es ums verrecken einfach nicht mehr ging. Und ich weiß nicht warum. Bin ja leider auch keine Expertin. Ich kann es dir nicht erklären. Wie gesagt denke ich dass es einfach dass es ein Alarmsignal des Körpers ist. Írgendwann reagiert der Körper wohl nicht mehr...

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mairmn_12855735
30.07.07 um 21:58
In Antwort auf romola_12744249

...
ich habe auch nicht verstanden warum das nicht ging, aber es war genauso wie bei dir, dass es ums verrecken einfach nicht mehr ging. Und ich weiß nicht warum. Bin ja leider auch keine Expertin. Ich kann es dir nicht erklären. Wie gesagt denke ich dass es einfach dass es ein Alarmsignal des Körpers ist. Írgendwann reagiert der Körper wohl nicht mehr...

So
macht es mir den anschein das du jetzt wieder gesund bist?? Hoffe ich jedenfalls für dich. Als das bei dir der fall war, wie lang hat das gedauert bzw. hast du danach den ersten schritt getan um gesund zu werden?? Wenn du es geschafft hast, wie lang hattest du es, und wielang machst du das nicht mehr. Hast du das alleine geschafft oder warst du in der klinik??

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blejan_12642475
30.07.07 um 22:14
In Antwort auf mairmn_12855735

So
macht es mir den anschein das du jetzt wieder gesund bist?? Hoffe ich jedenfalls für dich. Als das bei dir der fall war, wie lang hat das gedauert bzw. hast du danach den ersten schritt getan um gesund zu werden?? Wenn du es geschafft hast, wie lang hattest du es, und wielang machst du das nicht mehr. Hast du das alleine geschafft oder warst du in der klinik??

Hallo
habe auch seit 7 jahren bulimie möchte so gerne davon weg kommen weiß nicht weiter schaff es einfach nicht wie ist es bei dir würd mich freuen von dir zuhören lg

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romola_12744249
31.07.07 um 9:48
In Antwort auf mairmn_12855735

So
macht es mir den anschein das du jetzt wieder gesund bist?? Hoffe ich jedenfalls für dich. Als das bei dir der fall war, wie lang hat das gedauert bzw. hast du danach den ersten schritt getan um gesund zu werden?? Wenn du es geschafft hast, wie lang hattest du es, und wielang machst du das nicht mehr. Hast du das alleine geschafft oder warst du in der klinik??

Hallo anonym002..
ja genau, ich bin schon seit einigen Jahren darüber hinweg was ein wirklich sehr hartes Stück Arbeit war, aber das war es wirklich wert. Genau in den Moment (es war wirklich genauso wie bei dir: hing 2 Tage lang überm Klo) wo nichts mehr ging und ich körperlich echt nur noch ein Wrack war, Kraft zu gar nix mehr hatte, meine Augen total angeschwollen waren und überall unterm Auge rote kleine aufgeplatze Äderchen hatte, naja du weißt es ja selber.. das war der Moment wo ich mir sagte HIER UND NICHT WEITER. Gleich am nächsten Tag machte ich mir einen Plan was ich alles ändern will, und vorallem wie... Ich führte also Tagebuch, und änderte alles in meinem Leben. Professionelle Hilfe holte ich mir keine, und habe es trotzdem geschafft. Ich würde aber jeden erst mal dazu raten sich einer Therapie anzuvertrauen.
Es gab bei mir natürlich immer wieder Rückschläge aber es wurde doch immer von Monat zu Monat besser. Schlimm war die Zeit als ich wieder normal anfing zu essen und die Waage hochschlug... Aber nach einiger Zeit und mit viel Sport pendelte sie sich wieder runter. Du brauchst viel Geduld..
Lies dir mal meinen Beitrag "@blauer0apfel, engel051..." durch.
Ich drück dir so sehr die Daumen dass du da auch rausfindest. Schau mal unter der website:
www.bulimie-online.de
Du kannst mir gerne auch PM schicken.
Lg

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mairmn_12855735
31.07.07 um 18:32
In Antwort auf blejan_12642475

Hallo
habe auch seit 7 jahren bulimie möchte so gerne davon weg kommen weiß nicht weiter schaff es einfach nicht wie ist es bei dir würd mich freuen von dir zuhören lg

Dieser..
scheiss, nimmt einem irgendwie das ganze leben in Anspruch. Alles dreht sich nur ums essen, essen, essen. Isoliert in seiner eigenen kleinen welt. Man fühlt sich einsam, egal wer um einen ist. Ich habe keine Kraft für nichts, arbeiten geht nur mit sehr viel schweiss und mühe, weil ich versuche ein einigermassen normales leben zu führen und nicht einfach nur krank zuhause zu bleiben. Man muss sich regelrecht ab und zu zum leben zwingen. Dennoch darf man nicht erwarten das irgendwer mitleid mit uns hat, denn ok die krankheit ist darauf zurückzuführen das einiges in der vergangenheit uns nicht leben liess und das unser einziger trost war, aber dennoch ist es nicht etwas was auch unsere gegenwart beeinflussen muss. Ich quäle mich sooft, denke mir, wieso muss ich mich selber so zerstören? Meine familie ist kaputt, meine beziehungen gehen alle kaputt, weil ich um niemanden kämpfen kann, ich habe nicht mal das gefühl jemanden jemals geliebt zu haben. Ob man überhaupt mit dieser krankheit jemanden ganz lieben kann und man fähig ist auch was für die beziehung zu tun, anstatt immer in selbstmitleid zu ertrinken.. 3 Lehren habe ich hingeschmissen, nur weil mir diese scheisse immer mehr in die quere kam, mir jede Energie nahm, jede freude, keinen willen für nichts, wo man einfach keinen sinn im Leben erkennt. Traurig ist das, was wir aus uns selber machen können, so traurig, das uns niemand so zerstören kann wie unser ICH. Ist es Verzweiflung oder doch Dummheit in der wir leben? Traurig, wie tief man sinken kann...

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blejan_12642475
31.07.07 um 19:01
In Antwort auf mairmn_12855735

Dieser..
scheiss, nimmt einem irgendwie das ganze leben in Anspruch. Alles dreht sich nur ums essen, essen, essen. Isoliert in seiner eigenen kleinen welt. Man fühlt sich einsam, egal wer um einen ist. Ich habe keine Kraft für nichts, arbeiten geht nur mit sehr viel schweiss und mühe, weil ich versuche ein einigermassen normales leben zu führen und nicht einfach nur krank zuhause zu bleiben. Man muss sich regelrecht ab und zu zum leben zwingen. Dennoch darf man nicht erwarten das irgendwer mitleid mit uns hat, denn ok die krankheit ist darauf zurückzuführen das einiges in der vergangenheit uns nicht leben liess und das unser einziger trost war, aber dennoch ist es nicht etwas was auch unsere gegenwart beeinflussen muss. Ich quäle mich sooft, denke mir, wieso muss ich mich selber so zerstören? Meine familie ist kaputt, meine beziehungen gehen alle kaputt, weil ich um niemanden kämpfen kann, ich habe nicht mal das gefühl jemanden jemals geliebt zu haben. Ob man überhaupt mit dieser krankheit jemanden ganz lieben kann und man fähig ist auch was für die beziehung zu tun, anstatt immer in selbstmitleid zu ertrinken.. 3 Lehren habe ich hingeschmissen, nur weil mir diese scheisse immer mehr in die quere kam, mir jede Energie nahm, jede freude, keinen willen für nichts, wo man einfach keinen sinn im Leben erkennt. Traurig ist das, was wir aus uns selber machen können, so traurig, das uns niemand so zerstören kann wie unser ICH. Ist es Verzweiflung oder doch Dummheit in der wir leben? Traurig, wie tief man sinken kann...

Hallo
ich kann dich so gut verstehen fühle zur Zeit genau wie du bei mir dreht sich auch nur noch alles um die scheiß Krankheit, bin nur noch müde und schlapp, würde so gerne endlich weg kommen von der Krankheit aber ich weiß nicht ich denke ich würde es nicht schaffen kann mir nicht vorstellen da ganz von weg zukommen in meiner schwangerschaft vor 2jahren war ich sympthomfrei hab mich anfangs echt zusammen gerissen aber es klappte war so glücklich endlich normal leben aber es dauerte keine 2 monate nach der Geburt und der erste Rückfall kam und seitdem dreht sich wieder alles nur um die Krankheit manchmal wird mir alles zuviel habe einfach keine Kraft mehr. Hast du mal an eine Therapie gedacht?
LG Laura

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mairmn_12855735
31.07.07 um 19:12
In Antwort auf blejan_12642475

Hallo
ich kann dich so gut verstehen fühle zur Zeit genau wie du bei mir dreht sich auch nur noch alles um die scheiß Krankheit, bin nur noch müde und schlapp, würde so gerne endlich weg kommen von der Krankheit aber ich weiß nicht ich denke ich würde es nicht schaffen kann mir nicht vorstellen da ganz von weg zukommen in meiner schwangerschaft vor 2jahren war ich sympthomfrei hab mich anfangs echt zusammen gerissen aber es klappte war so glücklich endlich normal leben aber es dauerte keine 2 monate nach der Geburt und der erste Rückfall kam und seitdem dreht sich wieder alles nur um die Krankheit manchmal wird mir alles zuviel habe einfach keine Kraft mehr. Hast du mal an eine Therapie gedacht?
LG Laura

Mein arzt..
rät mir immer wieder eine stationäre Therapie zu machen, weil eine Therapie wo ich immer wieder nach hause gehe, wäre nichts, was mir da raus helfen könnte. Andererseits denke ich mir, wie einsam sind 2,3 monate stationär, und was soll ich den leuten sagen, wenn ich abhaue, und ganz zu schweigen davon, will ich mich nicht fragen, wie einsam man sich dort fühlt. Ich habe aber auch Bekannte mit dem selben und die haben jedoch Therapien und andere Dinge gemacht, jedoch hat nichts geholfen uns sie sind es bis heute. Deswegen muss es nichts bedeuten das man darüber hinweg kommt, sobals man fremde hilfe annimmt. Alles kopfsache, entweder man will es aus eigener überzeugung, oder niemand auf dieser welt kann dir helfen... Man will aus der Krankheit heraus, aber man weiss nicht welchen schritt man machen soll, in welche Richtung, ob es sich überhaupt lohnt, ob sich das leben zum besseren verändert, oder ob man doch so bleibt wie man ist. Man weiss sich selber nicht zu helfen, deswegen kann dir auch keiner helfen, weil du es doch irgendwie alleine schaffen willst, ohne das dir jemand dabei hilft, aber du es doch nicht schaffst dich selber auf die beine zu bekommen. Ich frage mich wie es eine Krankheit, die rein psychisch ist, es so schafft, und komplett blind zu machen und zu isolieren von dieser welt. Manchmal fragt man sich doch ernsthaft, wie leben eigentlich andere menschen? Wie fühlt es sich an, in einem starken gesunden körper zu sein?? och gott och gott, fragen über fragen..

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blejan_12642475
31.07.07 um 19:22
In Antwort auf mairmn_12855735

Mein arzt..
rät mir immer wieder eine stationäre Therapie zu machen, weil eine Therapie wo ich immer wieder nach hause gehe, wäre nichts, was mir da raus helfen könnte. Andererseits denke ich mir, wie einsam sind 2,3 monate stationär, und was soll ich den leuten sagen, wenn ich abhaue, und ganz zu schweigen davon, will ich mich nicht fragen, wie einsam man sich dort fühlt. Ich habe aber auch Bekannte mit dem selben und die haben jedoch Therapien und andere Dinge gemacht, jedoch hat nichts geholfen uns sie sind es bis heute. Deswegen muss es nichts bedeuten das man darüber hinweg kommt, sobals man fremde hilfe annimmt. Alles kopfsache, entweder man will es aus eigener überzeugung, oder niemand auf dieser welt kann dir helfen... Man will aus der Krankheit heraus, aber man weiss nicht welchen schritt man machen soll, in welche Richtung, ob es sich überhaupt lohnt, ob sich das leben zum besseren verändert, oder ob man doch so bleibt wie man ist. Man weiss sich selber nicht zu helfen, deswegen kann dir auch keiner helfen, weil du es doch irgendwie alleine schaffen willst, ohne das dir jemand dabei hilft, aber du es doch nicht schaffst dich selber auf die beine zu bekommen. Ich frage mich wie es eine Krankheit, die rein psychisch ist, es so schafft, und komplett blind zu machen und zu isolieren von dieser welt. Manchmal fragt man sich doch ernsthaft, wie leben eigentlich andere menschen? Wie fühlt es sich an, in einem starken gesunden körper zu sein?? och gott och gott, fragen über fragen..

Das denke
ich mir auch so oft wie schön es sein muss unbeschwert durchs leben zugehen. Ich weiß einfach nicht mehr weiter da ich eine 2 jahre alte tochter habe kann ich unmöglich eine stationäre therapie machen ich wüsste auch garnicht wie du sagtest was soll ich sagen wo ich bin meine eltern und bekannte denken ich wäre gesund die wissen nichts von meinem rückfall und das ich wieder mittendrin stecke in der scheiß krankheit sogar meinen Freund belüge ich aber andersrum denke ich mir wieso merken die nicht wie es mir geht? Kann ich es so gut verheimlichen wollen die das nicht sehen oder kennen die mich so schlecht da sie es nicht sehen können? Ich würde es gerne sagen vielleicht würde es schon helfen wenn ich mit meinem Freund rede aber wie wird er reagieren? ich hab ihn angelogen und das monatelang er muss ja denken ich vertraue ihm nicht ich hab angst das die scheiß krankheit auch noch unsere beziehung kaputt macht. Hast du dich deinen freunden/freund anvertraut? wie haben dir ragiert?

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mairmn_12855735
31.07.07 um 19:38
In Antwort auf blejan_12642475

Das denke
ich mir auch so oft wie schön es sein muss unbeschwert durchs leben zugehen. Ich weiß einfach nicht mehr weiter da ich eine 2 jahre alte tochter habe kann ich unmöglich eine stationäre therapie machen ich wüsste auch garnicht wie du sagtest was soll ich sagen wo ich bin meine eltern und bekannte denken ich wäre gesund die wissen nichts von meinem rückfall und das ich wieder mittendrin stecke in der scheiß krankheit sogar meinen Freund belüge ich aber andersrum denke ich mir wieso merken die nicht wie es mir geht? Kann ich es so gut verheimlichen wollen die das nicht sehen oder kennen die mich so schlecht da sie es nicht sehen können? Ich würde es gerne sagen vielleicht würde es schon helfen wenn ich mit meinem Freund rede aber wie wird er reagieren? ich hab ihn angelogen und das monatelang er muss ja denken ich vertraue ihm nicht ich hab angst das die scheiß krankheit auch noch unsere beziehung kaputt macht. Hast du dich deinen freunden/freund anvertraut? wie haben dir ragiert?

Sobald..
du es zb. deinen Freundinnen sagst ( wo ich mich halt 3,4 besten freundinnen anvertraut habe) kommen sie mit den Argumenten wie: "du bist ja eh ur dünn, was willst du noch abnehmen? Hör endlich auf mit dem scheiss!"
Ja ganz genau, hör auf mit dem scheiss *lach*
Ausserdem verdrängen das die Leute gerne, am Anfang machen sie sich Gedanken, versuchen mit dir zu reden, aber irgendwann fragen sie dich nicht mal danach, weil sie ja denken du hast womöglich mit dem "scheiss" aufgehört.. nur weil du es halt nicht mehr erwähnst..
Naja ich bin halt in der Gesellschaft eine Art Frau, die einfach das Selbstbewusstsein in Person ausstrahlt. Egal wo ich bin, immer sagen alle wie sehr sie das bewundern wie stark ich doch bin.
Ja klar, *haha*
Man muss halt seine Rolle ziemlich gut spielen.. Ja das lernt man mit der Zeit.
Aber du verstehst es ab und zu nicht, wie blind Menschen sein können. Einerseits schämt man sich doch dafür, aber andererseits will man das alle erkennen welch ein Leid du mit dir trägst.
Ich bin 1,76 cm gross, wiege 60 kg. Modelmasse sagen die meisten, ich wirke nicht dürr oder abgemagert, einfach nur schlank, und dennoch tritt diese scheiss Panik auf. Ich frage mich was wohl passieren muss, damit es mir dämmert..

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blejan_12642475
31.07.07 um 20:02
In Antwort auf mairmn_12855735

Sobald..
du es zb. deinen Freundinnen sagst ( wo ich mich halt 3,4 besten freundinnen anvertraut habe) kommen sie mit den Argumenten wie: "du bist ja eh ur dünn, was willst du noch abnehmen? Hör endlich auf mit dem scheiss!"
Ja ganz genau, hör auf mit dem scheiss *lach*
Ausserdem verdrängen das die Leute gerne, am Anfang machen sie sich Gedanken, versuchen mit dir zu reden, aber irgendwann fragen sie dich nicht mal danach, weil sie ja denken du hast womöglich mit dem "scheiss" aufgehört.. nur weil du es halt nicht mehr erwähnst..
Naja ich bin halt in der Gesellschaft eine Art Frau, die einfach das Selbstbewusstsein in Person ausstrahlt. Egal wo ich bin, immer sagen alle wie sehr sie das bewundern wie stark ich doch bin.
Ja klar, *haha*
Man muss halt seine Rolle ziemlich gut spielen.. Ja das lernt man mit der Zeit.
Aber du verstehst es ab und zu nicht, wie blind Menschen sein können. Einerseits schämt man sich doch dafür, aber andererseits will man das alle erkennen welch ein Leid du mit dir trägst.
Ich bin 1,76 cm gross, wiege 60 kg. Modelmasse sagen die meisten, ich wirke nicht dürr oder abgemagert, einfach nur schlank, und dennoch tritt diese scheiss Panik auf. Ich frage mich was wohl passieren muss, damit es mir dämmert..

Das stimmt
als meine Freundinnen damals von meiner Krankeheit erfahren haben waren die geschockt konnte mir auch nur anhören wieso willst du abnehmen du bist dünn hör auf lass den scheiß, hab mich einfach nicht verstanden gefühlt aber wie sollen die das auch verstehen die wissen nicht wie es ist wenn so eine Krankheit das ganz leben bestimmt.. Und irgentwann wars vergessen es war einfach kein Thema mehr ob es einfach normal war das ich Bulimie hatte aber ich habe es mir irgentwann auch nicht mehr anmerken lassen bin rausgegangen hatte spaß wie du sagtest bin einfach selbstbewusst aufgetreten ich habe sozusagen auch das thema untern tisch fallen lassen es bestimmte zwar mein Leben aber habs mir nicht mehr anmerken lassen, hab auch alle im glauben gelassen ich habe die Krankheit besiegt. Aber mittlerweile kann ich diese Rolle nicht mehr gut spielen es klappt einfach nicht mehr, ich schäme mich aber auch jetzt zusagen ich habs nie wirklich geschafft die krankheit zubesiegen fühle mich einfach leer..

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mairmn_12855735
31.07.07 um 20:11
In Antwort auf blejan_12642475

Das stimmt
als meine Freundinnen damals von meiner Krankeheit erfahren haben waren die geschockt konnte mir auch nur anhören wieso willst du abnehmen du bist dünn hör auf lass den scheiß, hab mich einfach nicht verstanden gefühlt aber wie sollen die das auch verstehen die wissen nicht wie es ist wenn so eine Krankheit das ganz leben bestimmt.. Und irgentwann wars vergessen es war einfach kein Thema mehr ob es einfach normal war das ich Bulimie hatte aber ich habe es mir irgentwann auch nicht mehr anmerken lassen bin rausgegangen hatte spaß wie du sagtest bin einfach selbstbewusst aufgetreten ich habe sozusagen auch das thema untern tisch fallen lassen es bestimmte zwar mein Leben aber habs mir nicht mehr anmerken lassen, hab auch alle im glauben gelassen ich habe die Krankheit besiegt. Aber mittlerweile kann ich diese Rolle nicht mehr gut spielen es klappt einfach nicht mehr, ich schäme mich aber auch jetzt zusagen ich habs nie wirklich geschafft die krankheit zubesiegen fühle mich einfach leer..

Wie sollen sie dir auch helfen?
Welche Art von Hilfe erwartest du von Menschen die mit solchen Argumenten wie "hör einfach auf mit dem" kommen? Fühlst du dich dadurch verstanden? Neiiiin.
Wir suchen regelrecht nach Leuten, die sich um uns kümmern, oder halt zumindest einigermassen versuchen zu verstehen wie sehr wir leiden, aber dennoch wollen wir nicht das jemand Mitleid mit uns hat..
Ich glaub wir wissen einfach selber nicht was wir wollen, an einem Tag, das uns die ganze Welt zuhört, am nächsten das es niemanden was anzugehen hat..
Uns kann niemand helfen, der ein gesunden Menschenverstand hat oder nicht in unserem Körper steckt, das wäre wohl zu viel verlangt von uns.
Wir müssen mit uns selber mal klarkommen, einfach nicht immer versuchen stark zu spielen, was man gar nicht ist, nicht immer versuchen es allen anderen recht zu machen, was wir ohnehin nicht können, nicht immer und immer versuchen, jemanden zu spielen, der wir niemals waren.
Ich glaub, es ist an der Zeit, sich um sich selber zu kümmern, andere in Hintergrund zu lassen, zu sagen, "ICH WILL"
Wir müssen für uns gesund werden, für uns stark sein, für niemanden anderen..

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blejan_12642475
31.07.07 um 20:19
In Antwort auf mairmn_12855735

Wie sollen sie dir auch helfen?
Welche Art von Hilfe erwartest du von Menschen die mit solchen Argumenten wie "hör einfach auf mit dem" kommen? Fühlst du dich dadurch verstanden? Neiiiin.
Wir suchen regelrecht nach Leuten, die sich um uns kümmern, oder halt zumindest einigermassen versuchen zu verstehen wie sehr wir leiden, aber dennoch wollen wir nicht das jemand Mitleid mit uns hat..
Ich glaub wir wissen einfach selber nicht was wir wollen, an einem Tag, das uns die ganze Welt zuhört, am nächsten das es niemanden was anzugehen hat..
Uns kann niemand helfen, der ein gesunden Menschenverstand hat oder nicht in unserem Körper steckt, das wäre wohl zu viel verlangt von uns.
Wir müssen mit uns selber mal klarkommen, einfach nicht immer versuchen stark zu spielen, was man gar nicht ist, nicht immer versuchen es allen anderen recht zu machen, was wir ohnehin nicht können, nicht immer und immer versuchen, jemanden zu spielen, der wir niemals waren.
Ich glaub, es ist an der Zeit, sich um sich selber zu kümmern, andere in Hintergrund zu lassen, zu sagen, "ICH WILL"
Wir müssen für uns gesund werden, für uns stark sein, für niemanden anderen..

Da hast du recht
nur wir können uns selber helfen unser Wille zählz nichts anderes aber wenn man jemanden hat der einen unterstützt fällt es vielleicht etwas leichter gesund zu werden.
Ich bin an dem Punkt angekommen wo ich sag ich kann nicht mehr ich habe einfach keine kraft mehr ich denke immer an meine Tochter was ich ihr damit antue ich habe oft nicht mal die kraft mit ihr zuspielen oder die zu beruhigen wenn sie weint.
Mir fehlt einfach die kraft zu Kämpfen

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mairmn_12855735
31.07.07 um 20:40
In Antwort auf blejan_12642475

Da hast du recht
nur wir können uns selber helfen unser Wille zählz nichts anderes aber wenn man jemanden hat der einen unterstützt fällt es vielleicht etwas leichter gesund zu werden.
Ich bin an dem Punkt angekommen wo ich sag ich kann nicht mehr ich habe einfach keine kraft mehr ich denke immer an meine Tochter was ich ihr damit antue ich habe oft nicht mal die kraft mit ihr zuspielen oder die zu beruhigen wenn sie weint.
Mir fehlt einfach die kraft zu Kämpfen

Man muss..
sich zwingen, für andere zu kämpfen, stark zu sein, für die Menschen die man liebt.
Auch wenn man aus eigener Kraft manchmal nicht kann, schöpft man die Kraft aus der Liebe anderer..
Sieh doch in die Augen deines Kindes, erkenne das es dich braucht, das du stark sein musst für sie..
Sie gibt dir Kraft, die du brauchst..
Oh mann jetzt kommen bei mir auch schon langsam die Mutterinstinkte...*lach*

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blejan_12642475
31.07.07 um 21:37
In Antwort auf mairmn_12855735

Man muss..
sich zwingen, für andere zu kämpfen, stark zu sein, für die Menschen die man liebt.
Auch wenn man aus eigener Kraft manchmal nicht kann, schöpft man die Kraft aus der Liebe anderer..
Sieh doch in die Augen deines Kindes, erkenne das es dich braucht, das du stark sein musst für sie..
Sie gibt dir Kraft, die du brauchst..
Oh mann jetzt kommen bei mir auch schon langsam die Mutterinstinkte...*lach*

Das werde
ich auch ich werd versuchen zu Kämpfen damit ich endlich für die kleine richtig da sein kann sie wird älter ich werde die Kraft brauchen für sie, und nicht sinnlos wegen so einer scheiß krankheit verbrauchen, das Leben kann so schön sein wenn man sich nicht selber steine in den weg legen würde
Will endlich wieder Leben die Zeit genießen mit der kleinen ehrlich gesagt hab ich das schon ewig nicht mehr mein Leben so richtig genossen
Aber es kann ja nur besser werden immer positiv denken
Ganz liebe Grüße

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mairmn_12855735
31.07.07 um 22:11
In Antwort auf blejan_12642475

Das werde
ich auch ich werd versuchen zu Kämpfen damit ich endlich für die kleine richtig da sein kann sie wird älter ich werde die Kraft brauchen für sie, und nicht sinnlos wegen so einer scheiß krankheit verbrauchen, das Leben kann so schön sein wenn man sich nicht selber steine in den weg legen würde
Will endlich wieder Leben die Zeit genießen mit der kleinen ehrlich gesagt hab ich das schon ewig nicht mehr mein Leben so richtig genossen
Aber es kann ja nur besser werden immer positiv denken
Ganz liebe Grüße

Schön..
das du solche Worte triffst.
Ja sie wird dich brauchen, und manchmal wirst du halt deine GANZE Kraft brauchen.
Je mehr Jahre vergehen, mit Bulimie, je mehr wirst du leiden, leiden, leiden.
Keine Zeit für Familie, für die Kinder bloss eine kranke Mutter, bzw. wenn man dadurch für die Kinder nie da sein kann, ob sie dich überhaupt Mutter nennen werden? Wir brauchen alle Bezugspersonen, ohne die würden wir verloren sein.
Es ist schön, das du eine kleine wunderschöne Tochter neben dir hast, die dir Trost und Kraft spenden kann..
Ich denk an dich..

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