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Erwartungen des Umfeldes

5. Januar 2014 um 21:48 Letzte Antwort: 9. Januar 2014 um 19:53

Hey ihr Lieben
Ich habe ja schon letztes Mal beschrieben, dass ich einfach nicht weiß was ich machen soll. Irgendwie will ich gesund werden, besonders in besonderen "Schlüsselmomenten" aber ich krieg es nicht umgesetzt. Grundsätzlich weiß ich dass zunehmen nicht schlecht wäre, trotzdem kann ich es nicht lassen am Boden zerstört zu sein, wenn es dann geschehen ist. Ich hatte auf 51 kg zugenommen, dann bin ich wieder in ein Loch gerutscht auf 47kg... Mein Freund meckert immer, er hat keine Geduld mehr, weil ich einfach nicht vorankomme. Ich werde nach seiner Meinung immer dünner und dünner und er vergleicht mich manchmal mit meiner magersüchtigen Schwester. Das verletzt mich. Ich bin nicht magersüchtig (wobei mir klar ist,dass ich krank bin aber nicht magersüchtig eben...)

Meine Familie denkt ja mittlerweile ich währe stabil, manchmal sagt einer ich hätte ne schöne Figur, nicht zu dünn sondern normal, meine Mum sagt auch manchmal ich wäre zu dünn....
Immer dieses hin und her macht mich verrückt. Dieser Zwiespalt ist anstrengender als das Essverhalten selbst!

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5. Januar 2014 um 23:56

Mh
irgendeine Essstörung. Bis jetzt wurde mir immer Bulimie diagnostiziert. Die Diagnose ansich finde ich auch eigentlich nicht wichtig, ich mag es nur nicht, wenn man mich magersüchtig nennt, weil jeder dann denkt ich wäre genauso wie meine Schwester.
Ich hab einfach Angst darauf reduziert zu werden.

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6. Januar 2014 um 13:45

Puh
das muss ich erstmal verdauen.
Ich bin 1,71 groß...
Ja, meine Schwester hat so die "typische" (blödes Wort) Magersucht und zwar ziemlich stark.
Wenn ich meiner Familie sagen würde, dass ich Magersucht und keine Bulimie habe, dann würden sie wahrscheinlich verwirrt sein, weil ich in deren augen nicht soo dünn bin (die haben mittlerweile wegen meiner Schwester, die ja extremes UG hat/immer hatte, auch schon ne komische Wahrnehmung)

Naja wirklich abgenommen habe ich nicht viel aber ich hab die ES jetzt schon seit ich 12 bin und hab seitdem einfach nicht zugenommen (kommt am Ende aber auf fast das gleiche Ergebnis raus)

Und was ist wenn mein Freund dann vor meiner Thera die Magersucht erwähnt obwohl sie mir die Diagnose Bulimie gegeben hat?

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6. Januar 2014 um 14:40
In Antwort auf malka_12313423

Mh
irgendeine Essstörung. Bis jetzt wurde mir immer Bulimie diagnostiziert. Die Diagnose ansich finde ich auch eigentlich nicht wichtig, ich mag es nur nicht, wenn man mich magersüchtig nennt, weil jeder dann denkt ich wäre genauso wie meine Schwester.
Ich hab einfach Angst darauf reduziert zu werden.

Kann es sein
das bei euch im allgemeinen ein großer Kampf um Anerkennung und Vergleiche mit deiner Schwester herrscht. Mal abgesehen von dem Essen?

DA ist es kein Wunder das du auch in so was Rutscht. Leider Gottes ist das schon fast normal.
Ich kann verstehen, das du nicht die gleiche Diagnose haben möchtest und vielleicht nicht deinen Eltern die gleichen Sorgen machen magst. Aber sind wir mal ehrlich du hast UG, einen BMI von 16. Damit bist du zu dünn! Und wenn du nicht zunehmen kannst, weil du es nicht schaffst dein Gewicht zu ertragen, dann bist du leider auch krank. Das ist aber doch nicht schlimm und keine Schande!

Wichtig ist, das es dir bewusst wird und du etwas dagegen unternimmst. Noch kannst du evt. Recht gut die Kurve bekommen. Nutze die Chance, auch für deine Schwester, wenn es ihr noch schlechter geht, wäre in Kampf zwischen euch nicht gut! Vielleicht geht ihr auch zusammen zu einer Familientherapie?

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6. Januar 2014 um 16:36

Naja
recht gut die Kurve kriegen kann ich nicht mehr. Ich war ja wegen der Bulimie schonmal in einer Klinik (mein Tag bestand leider wirklich nurnoch aus FAs und kotzen damals) aber dadurch bin ich halt in ein anderes gestörtes Essverhalten gerutscht. Ich schaffe es etwas zu verändern aber nicht zum besseren... Dafür bin ich denke ich mal schon zulange dadrin.

Und naja , ich hab jetzt auch schon wieder 1 kg zugenommen, da ich schon bei 1000 Kalorien am Tag zunehme, was mich echt fertig macht.

Naja im Grunde war die ES meiner Schwester schon Auslöser, allerdings wollte ich eben keine Aufmerksamkeit, ich habe nie irgendwelche Gefühle gezeigt, war vor meiner Familie die perfekte Schwester, habe alles getan um meine Schwester zu unterstützen, habe meinen Eltern nie Sorgen gemacht (auch in der Schule nicht)... Hinter der Fassade sah es anders aus. Ich habe mich stark selbstverletzt, gekotzt..
Meine Schwester macht daraus einen Konkurrzenkampf, ja. Aber ich habe beschlossen mich auf mich selbst zu konzentrieren und habe im Moment auch nichts mit ihr zutun..

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9. Januar 2014 um 19:53

Neues
Ich war heute das erste mal seit 4 Wochen bei meiner Thera (Weihnachten, sie hatte Urlaub....) und ich muss sagen es war echt hart.
Ich hab jetzt ne Aufgabe für die nächste Woche bekommen und sie hat zum ersten Mal das Wort Magersucht in Verbindung mit mir benutzt. Nach ihr bewege ich mich im Moment scharf an der Grenze.... Irgendwie hab ich aber das Gefühl, dass sie denkt Magersucht sei schlimmer als Bulimie.
Im Grunde genommen ist es doch egal ob ich jetzt weiterhin bulimisch bin oder mein Essverhalten sich verändert. Solange es sich nicht bessert: Ist es krank.
Ich hab ehrlich gesagt sogar die Erfahrung gemacht, dass Bulimie in einigen Sachen noch anstrengender ist. Zumindest im Punkt Zeit: Wenn man frisst und kotzt muss man natürlich echt viel Zeit aufwenden.

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