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Epilepsie durch Hirntumor

17. Februar 2015 um 16:20

Hallo zusammen

Ich weiß jetzt nicht ob ich hier wirklich zu 100% im richtigen Bereich bin.
Vielleicht ist hier jemand der sowas auch durch macht oder durch gemacht hat.

Mein Lebensgefährte hat Hirntumor. Um genauer zu sein ein Astrozytom Grad II (die Ärzte in der Uniklinik Essen gehen auf jeden Fall davon aus) im Hypokampus Links. Herausgekommen ist es dadurch, dass er im April letzten Jahres einen epileptischen Anfall hatte. Erst gingen alle davon aus, dass es nur der eine war. Sie sagten auch, dass er den Tumor wohl schon lange hätte. Operativ entfernen wollen sie ihn nicht, da er dafür zu schlecht liegt. Irgendwann haben wir dann versucht damit zu leben. Jetzt war es allerdings so, dass er im Dezember (ausgerechnet zwischen weihnachten und Neujahr) erneut einen Anfall hatte. Seit da an hat er immer häufiger Kopfschmerzen. Letzten Freitag ist auch wieder ein MRT gelaufen. Nur leider sagen die einen ja nie direkt was. Jetzt heißt es bis nächste Woche Dienstag warten.

Wenn jemand vielleicht das gleiche erlebt oder erlebt hat würde ich mich sehr über eure Erfahrungen freuen. Ich weiß nämlich so langsam nicht mehr weiter :/

Liebe grüße

Jeaniilein

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21. Oktober 2015 um 10:34

Das Leben geht weiter...
Meine Schwester hat Epilepsie seit ihrem 3. Lebensjahr (jetzt ist sie 20). Auch ausgelöst durch einen Tumor. Damals konnte allerdings noch nicht operiert werden und die Anfälle kamen eigentlich immer nur morgens direkt nach dem Aufstehen. Mit 14 kamen dann allerdings Depressionen dazu, die durch die Medikamente ausgelöst wurden. Auch die Anfälle wurden immer häufiger und schlimmer, so dass meine Schwester eigentlich nicht mehr alleine aus dem Haus konnte. Mit 16/17 konnte der Tumor entfernt werden, allerdings nur zusammen mit 50% ihres Sehfeldes... Seit dem hat sie zwar noch konzentrationsprobleme, aber keine epileptischen Anfälle mehr!
Jetzt ist sie verlobt und heiratet nächsten Sommer (ihren Traummann, den sie im Krankenhaus kennengelernt hat, weil auch er Epilepsie hat).

Es ist nicht immer einfach (grad auch jobtechnisch) aber die beiden sind glücklich zusammen und es geht weiter bei Ihnen
Und ich muss sagen, ich bin super stolz auf sie, dass sie das alles überstanden hat und weiterhin in die Zukunft blickt!

Die Stelle die meiner Schwester sehr geholfen hat war Bethel (in Bielefeld). Die sind darauf spezialisiert

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