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Endlich registriert- bin ich auf dem richtigen Weg?

2. Oktober 2013 um 20:45

Hallo liebe User/innen

Schon länger lese ich hier still mit und muss sagen, dass ich durch die vielen positiven Beiträge nun endlich geschafft habe einzusehen, dass ich an einer ES leide und dieser nun den Kampf ansagen will.
Ein großes Lob an alle, die hier so positiv berichten!

Nun kurz zu mir (wer leicht zu triggern ist, der liest den Absatz besser nicht)
Mit 15 begann ich eine Diät zu machen (damals 51kg auf 1,62m), weil ich mich unwohl in meinem Körper gefühlt habe (Probleme mit dem Erwachsenwerden, Sexualität, Jungs).
Als ich dann die 38kg erreichte, zog ich die Bremse, nahm aber nicht zu sondern hielt das Gewicht und vertraute mich meiner Mutter an. Mit 17 hatte ich dann den Mut eine ambulante Therapie zu beginnen, was jedoch nicht zum Erfolg führte da ich sie nach 3 Sitzungen abbrechen musste weil ich 18 wurde und sie nur für Jugendliche zuständig war.
Allerdings nahm ich dann in den nächsten 2-3 Jahren selbst auf 41kg zu und hatte eine gute Phase.
Doch seit 4-5 Monaten habe ich wieder verstärkt Probleme bekommen und fand mich wieder richtig in meinem festgefahrenen Verhalten. ich nahm wieder ab.

Aktuell wiege ich 33,5kg bei 1,65m und bin fast 21J alt.

Da ich nun vermehrt spüre, wie sehr die Jahre des Raubbaus an meinem Körper mich mitnehmen, habe ich den Entschluss gefasst es mit einer Therapie zu versuchen.
Doch die von mir ausgewählte Ambulanz der Uniklinik hat mir geraten mich in eine Klinik zu begeben, da mein BMI unter 15 liegt und sie mich so nicht nehmen (dürfen/wollen?). sie meinen ich brauche erst eine richtige Therapie und wenn ich stabiler bin, darf ich ambulant behandelt werden bei ihnen.
Ich habe also nächste Woche einen Termin bei meinem Hausarzt vereinbart, um die Sache mit der Klinik zu bereden. Für mich steht fest, dass ich es versuchen werde, denn ich möchte den Weg aus der ES schaffen. Doch ich fürchte nach 6 Jahren ES werde ich es alleine nicht schaffen, daher habe ich mich entschlossen.

Die Frau am Telefon riet mir zur Klinik in Bad Kreuznach: Franziska- Stift oder so.
Kennt die Jemand von euch?
diese Klinik soll sich nämlich gut mit Nahrungsmittelintoleranzen auskennen (ich habe Laktoseintoleranz und Fruktoseintoleranz. beide durch Arzt bestätigt!)

Ich bin gerade sehr aufgeregt und nervös. einerseits habe ich richtige Angst vor dem Zunehmen. andererseits weiß ich auch, dass ich was tun muss, wenn ich nicht meinen Körper kaputt machen will.
Wäre toll, wenn mir Jemand von euch sagt, ob ich da nun wirklich richtig entschieden habe??
Oder soll ich es vorerst alleine versuchen? (Ich hab bisher noch keine Thera gemacht)
mit welchem BMI oder Gewicht hab ich denn das Recht in eine Klinik zu gehen?


Oh das würde nun doch länger als gedacht.
Danke, dass ihr bis hierher gelesen habt.

einen schönen Abend euch


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2. Oktober 2013 um 22:05

Erster Schritt
Ist dein Gewicht nicht schon in den Bereich wo es zur Lebensgefahr kommt? Ich will dir keine Angst machen, aber ich hab grade echt Angst um dich.
Und solange du irgend eine Störung hast kannst du jeder zeit in die Klinik ich geh mit 57kg auch wieder in die Klinik =)!
Ich rate dir das du auf jedenfall in die Klinik gehen sollst und es da zu versuchen, manchmal braucht man einfach ein heilsamen Schock =)!
Ich wünsche dir viel Glück und kraft, den es wird verdammt hart, aber das schaffst du denk immer daran du bist nicht allein, es kämpfen andere mit dir =)!

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3. Oktober 2013 um 10:07

Guten Morgen
Ich rate dir auch dringend in eine Klinik zu gehen. Ich war damals bei gleicher Größe und 10kg! Mehr in der Klinik und es war da schon höchste Eisenbahn für mich...
Du hast selbst schon erkannt, dass du nach 6 Jahren ES es alleine nicht schaffen kannst! Ich kann dir nur ans Herz legen - hol dir unbedingt Hilfe!!

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3. Oktober 2013 um 20:30

Danke
....für eure Antworten.

Mh Lebensgefahr? um ehrlich zu sein hab ich darüber bisher nicht wirklich nachgedacht. klar weiß ich, dass ich dürr bin, aber in meinem Kopf kusiert die Vorstellung, dass magersüchtige Mädels und Frauen noch viel viel dürrer sind, als ich es bin (ich denke ihr kennt die Körperschemastörungen zu genüge).
wobei ich durchaus merke, dass ich körperlich am Limit bin und unbedingt Hilfe brauche/will.

eine Frage an euch hab ich noch. wäre schön, wenn mir Jemand einen guten Rat geben kann:
in welche Klinik kann ich auch mit BMI 12,4 gehen? ich habe schon recherchiert und einige nehmen unter 14 garnicht auf.
gut wäre es auch, wenn es möglichst schnell ginge, da ich vollkommen auf mich alleine gestellt bin, d.h. eine ambulante Therapie wird mir zurzeit nicht gestattet und aktuell bin ich so motivert, dass ich am liebsten direkt loslegen würde mit Therapie. ich fürchte meine Motivation würde sinken wenn ich noch Monate auf einen stationären Platz warten muss....

entschuldigt meine vielen Fragen (die sicher schon x mal hier gestellt worden sind...), aber es tut gut es auszusprechen, was ich denke und was ich vorhabe und überhaupt zu wissen, dass es Mitpatienten/innen gibt. auch wenn es natürlich besser wäre, es würde niemand an einer ES leiden

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