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Endlich Hilfe zulassen

30. Oktober 2011 um 14:04 Letzte Antwort: 31. Oktober 2011 um 23:39

Hallo ihr Lieben.

So, ich habe nun nachdem es mir jetzt schon seit ca. 2 Wochen so richtig dreckig geht (bin körperlich total am Ende, müde, erschöpft, Herz- und Kreislaufprobleme, z.T. starke Wasseransammlungen, Atembeschwerden, totale psychische Labilität) nun endlich beschlossen Hilfe zuzulassen.
Ich habe ein sehr sehr großes Problem Menschen zu vertrauen und unterstelle den meisten Menschen immer nur, dass sie mir etwas Böses wollen. Das ist mit ein Grund, warum ich noch nicht wirklich etwas gegen meine nun mittlerweile echt schlimme Essstörung getan habe.
Aber verdammt nochmal ich will nun wieder leben. Es macht mich alles so fertig. An manchen Tagen muss ich so sehr kämpfen um überhaupt rauszugehen und in Kontakt mit anderen Menschen zu treten. Ich kann das nicht mehr. Ich möchte endlich selbstbewusst werden, ich möchte mich lieben und ich möchte endlich unbeschwert leben können. Ich möchte auch so gerne endlich mal wieder einen Partner haben. All das ist so nicht möglich. Das habe ich eingesehen.
Am Mittwoch habe ich einen Beratungstermin bei einer Beratungsstelle für Essstörungen. Ich hoffe ich komme dann weiter und finde eine Therapeutin und auch eine Ärztin, der ich vertrauen kann. Ich wünsche es mir so sehr.
So, ich musste das mal schreiben.

liebe Grüße, Nikati

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31. Oktober 2011 um 23:39

Oh
tut mir leid, dass du schlimme Folgeschäden davon getragen hast.
Ich habe nun auch, insbesondere in der letzten Zeit, in der es mir so akut schlecht ging/geht, richtig Angst bekommen das ich meinen Körper zerstöre. Teilweise war es so schlimm, dass ich Angst hatte einzuschlafen und evt nicht mehr aufzuwachen. Ich habe noch immer so Angst vor dem Essen und vor einer Gewichtszunahme , aber die Angst an einem Herz-Kreislaufversagen zu sterben ist gerade einiges größer. Und so esse ich.
Ich habe nun heute auch noch einen Termin bei einer Ärztin ausgemacht und Kontakt zu einer ambulanten psychosomatischen Beratung aufgenommen.
Hast du es denn aus der ES geschafft? Warst du in einer Klinik? Ich möchte nicht in eine Klinik.
An manchen Tagen bin ich motiviert etwas zu verändern (wie gerade jetzt und auch schon die letzten Tage), aber an anderen da denke ich, dass es eh alles so auswegslos ist. Ich kann einfach nicht mehr. Ich hasse mich, dass ich nicht einfach glücklich sein kann und meine Eltern so sehr belaste obwohl ich ALLES habe, was man sich nur wünschen kann. Ich hasse ich mich so sehr dafür, dass ich manchmal wünschte ich würde nicht existieren.

Ich wünsche dir auch alles Gute

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