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Endlich die Lösung nach 17 Jahren chronischer Blasenentzündungen

10. August 2015 um 23:32 Letzte Antwort: 12. August 2015 um 22:52

Ich habe noch nie irgendwas bei einem Forum gepostet, aber da ich so oft hier und auf anderen Portalen nach einer Alternative zum ständigen Antibiotika nehmen gesucht habe, wollte ich gerne meine Erfahrungen teilen.
Ich leide seit 17 Jahren an immer wiederkehrenden Blasenentzündungen. Bei mir werden die BEs auschliesslich durch Sex ausgelöst. ich hab 4 Urologen und Traditonelle Chinesische Medizin sowie Homöopathie hinter mir. Alles ohne anhaltenden Erfolg. Am Schluss habe ich auch die Strovac Impfung probiert, auch diese hielt die BEs nicht fern. Ich habe auch sonst alles befolgt, was man tun kann wie direkt nach dem Sex auf die Toilette, danach duschen, viel trinken, Cranberrysaft, keinen Kaffee, zeitweise sogar vegan ernährt und sämtliche pflanzliche Mittel geschluckt.
vor 6 Monaten bin ich dann beim erneuten Suchen im Internet auf einen Artikel gestoßen, der über D-Mannose sprach. Diese Einfach-Zuckerart verspricht E-Coli Bakterien mit dem Urin auszuspülen, da die Bakterien sich an den Zucker andocken. Dieser Zucker wird vom Körper nicht verstoffwechselt, so dass er fast vollständig wieder ausgespült wird. Wenn man also Diabetes hat, sollte es kein Problem sein.
Und was soll ich sagen ich hatte seit dem ersten Einnehmen keine BE mehr! Ich nehme einen Teelöffel in einem Glas Wasser aufgelöst nach jedem Mal Sex und wenn ich sonst merke es zwickt in der Blase.
Da diese Zuckerart nur bei E-Coli Bakterien wirkt, wird das vielleicht nicht bei allen Leidensgenossinnen die Lösung sein, aber da diese Bakterienart zu 80% BEs auslöst, wird es vielleicht vielen helfen!
Jeder Körper ist natürlich anders und meine Lösung kann nicht das Allheilmittel sein. Aber ich hoffe ich kann ein paar Menschen helfen auf diesem Weg!

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12. August 2015 um 22:52

Noch ne Erfolgsgeschichte
Ich schließe mich gleich mal an, weil ich auch jahrelang mit BEs nach dem Sex zu kämpfen hatte. Während meiner 8-jährigen Beziehung, hatte ich alle zwei Monate eine BE und auch da hat nichts geholfen. Als ich nach der BE-freien Singlezeit, meinen jetzigen Freund kennengelernt hat der ganze Mist natürlich wieder von vorn angefangen. Ich muss hinzufügen, dass der Sex in der letzten Beziehung ca. gerade mal auf alle 4 Wochen beschränkt war, in der jetzigen alle ein bis zwei Tage stattfindet.
Ich war mit den BEs immer beim Allgemeinarzt. 6 Monate später schien ich es mit Cranberry-Saft, Antibiotika, etc., pp, endlich geschafft zu haben und war bei meinem Frauenarzt zum Regelterim. Als wir auf das Thema mit dem neuen Freund kommen, fragt er mich, ob ich dann immer noch Blasenentzünungen hätte...Ähh..."nein - seit Kurzem nicht mehr". Woher er das wusste hab ich gefragt und er meinte, dass es ganz normal ist, dass sich die Bakterien deneuen Partner erst aneinander gewöhnen müssten und bis dahin hätte man in vielen Fällen mit häufigen BEs zu kämpfen. Nennt sich irgendwas mit Honeymoon-...
Er hatte recht. Ich hab seitdem nichts mehr gemacht - sondern einfach nur weiterhin regelmäßig Sex gehabt. Nachdems in der alten Beziehung so selten war, kann ich mir gut vorstellen, dass sich unsere Bakterien zwischen drin wieder voneinander "entwöhnt" hatten.
Ich denke, ich bin ein Glücksfall - aber vielleicht hilfts ja dem ein oder anderem, der gerade auch nach einer neuen Beziehung damit zu kämpfen hat. Zumindest eine Alternative - einfach durch halten!

Ich bin natürlich immer noch anfällig. Manchmal merke ich noch, wie es wieder das zwicken anfängt. Es ist aber kontrollierbarer geworden. Außerdem nehme ich jetzt die Pille durch und kann auf OBs verzichten. Auch da hatte ich immer das Gefühl, dass sie das verschlimmern.

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