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Emotionales Essen

5. April 2012 um 8:53

Was ich bei mir, normal schlank (Gr. 36) und soweit sportlich, immer wieder beobachte, ist der riesengroße Einfluss von emotionalem Essen:
Wenn es mir gut geht, Job und privat, essen ist ganz normal, ausgewogen, gerne auch vollwertig-gesund mit 3-4 normalgroßen Mahlzeiten über den Tag verteilt und halte mein Gewicht ohne Probleme.
Und dann gibt es Tage oder Phasen, momentan vielleicht so 1-2 Mal pro Monat, wo es mir gar nicht gut geht (privat, hab gerade ne heftige Trennung und Komplettverlagerung/-neugründung des Freundeskreises zu verarbeiten). Und dann esse ich unkontrolliert, auch Sachen, die ich sonst überhaupt nicht mag (Süßes, Schoki), zu große Mengen und zu oft am Tag.
Ich durchschaue das alles, aber der Impuls, dass Essen mich dann irgendwie von meinen Sorgen ablenkt, ist stärker. Besch... oder? Kennt ihr das auch? Gibt es jemanden, der das erfolgreich abgelegt hat? Und wenn ja, wie?
Es zieht mich halt immer so runter...

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13. April 2012 um 17:34

Das kommt mir sehr bekannt vor!
Hi , was du da berichtest habe ich an mir selbst leider auch schon wahrgenommen. Ich habe innerhalb von einem Jahr fast 10 Kg zugenommen und mittlerweile zum Glück 3 Kg schon wieder runter. Den Großteil habe ich aber wirklich in der sehr kurzen Zeit von September bis Neujahr zugenommen. Ich schreibe in 5 Wochen Abi und das ganze Schuljahr war von Anfang an so stressig, dass ich Stress und Frust schlichtweg mit Essen kompensiert habe. Hinzu kam ein heftiger Streit mit einer Freundin, der mich ziemlich aus der Bahn geworfen hat. Dann war mir gesunde Ernährung einfach egal, ich hab alles unkontrolliert und in viel zu großen Mengen gegessen und dass man stark zugenommen hat, merkt man ja leider erst nach ca. 5, nicht schon nach 2 Kg .

Bin jetzt seit kurzem wieder auf Diät und ich versuche jetzt mit sehr starken Emotionen umzugehen, indem ich mir z.B. bewusst eine Auszeit nehme und raus in den Wald laufen gehe und dazu die Musik laut aufdrehe. Das schwierigste dabei ist aber die Emotionen an sich erstmal wahrzunehmen und dann im Eifer des Gefechts noch die Motivation aufzubringen! Zum Kühlschrank gehen oder ne Tafel Schokolade öffnen ist leichter...
Doch das endet dann in einer kleinen Fressorgie und besser fühlt man sich danach ja auch nicht, eher im Gegenteil: Eigentlich geht es einem dann noch schlechter, das gute Gefühl hält nur ganz kurz! Wenn es die schwer fällt, auf deine Ernährung zu achten wenn du emotional bist, vllt würde es die helfen eher darauf zu achten, dass du gar keine Schoki usw. (wenn du Süßes eh nicht so gerne magst) daheim hast, sowas also erst garnicht einkaufst!!
Und generell hilft es bestimmt die ganzen negativen Emotionen für irgendetwas Positives herzunehmen, aber das ist ja immer leichter gesagt als getan...

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