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Einer der ursachen warum man vl unter bulimie leidet

22. September 2014 um 15:51 Letzte Antwort: 24. September 2014 um 17:16

Also ich bin meinerseits auf des Rätsels lösung gekommen, warum ich mit 16 bulimisch war. Vielleicht kann dann auch jemand von euch eher eine Therapie aufsuchen, wenn er sich evtl in diesem Muster erkennt oder eben das Buch liest, das mir in die Hände gefallen ist.

Angefangen hats eigentlich mit meinem Freund. Als ich wieder mal sehr verzweifelt über sein Verhalten war, habe ich im Internet danach gesucht...und bin fündig geworden: Narzissmus.

Gut, vor nem Monat gabs zw. uns was und jetzt wollte und will ich aber trtzdm die Beziehung retten und hab das Buch "Narzissmus, dem inneren Gefängnis entfliehen" gelesen, da ich sowieso Psychotherapeutin anstrebe. So, und was sah ich da?
Das ja auch ich ein GROßES Problem hatte, bezüglich der Ablösung meiner Familie immer noch habe..
und zwar weiblicher Narzissmus. SEHR HÄUFIG bei Bulimikerinnen. Warum ich es aus eigener Hand aus meiner Esstörung schaffte? Weil ich mich gegen den Narzissmus zu wehren begann, und zwar weil ich im Verhalten meines Freundes eine Reflektion von mir sah und lernte Nein zu sagen zu andren, mir weniger Schuldgefühle einreden lies von andren, den Perfektionismus runterschraubte, und seit ich mir die Frage zu beantworten versuche, wer ich eigentlich bin, geht's auch schon besser. Druck ließ nach, krasse esstörung ade, bisserl was ist halt geblieben, und zwar die Weiblichkeit zu akzeptieren, aber ich arbeite dran. Habe echt schon sehr viel geschafft, ohne zu wissen, warum ich eigentlich so war, wie ich eben war. Vl weil ich eben mal Psychotherapie studieren möchte, vl weil ich instinktiv spürte, dass nicht die ES das Hauptproblem war, vl weil meine Gebete spiritueller Art und Weise mir halfen.
Wie ich zur Narzisstin wurde?

Meine Mutter ist eine, genauso wie meine Tanten (wie sehr kann ich aber bei ihnen nicht sagen, der "Wurm" liegt auf alle Fälle in der Erziehung meiner Großeltern, ich verurteile sie nicht, auch meine Mutter nicht, es ist eben so wie es ist). Sie ist sehr überfürsorglich, erdrückt(e) mich (auch meinen Bruder,) immer mit Kontrolle und Liebe. Ich lernte nie Nein sagen, eine eigene Meinung zu haben, Entscheidungen zu treffen (ich wusste nie, was richtig war und selbst das Aussuchen einer Eissorte ließ mich nervös werden, mit 8?!), bekam irrsinnig leicht Schuldgefühle, hatte immer Angst, keiner mag mich und ich muss was dafür tun, damit sie mich auch ja mögen, ich wollte in der Schule perfekt sein, um zu Hause gelobt zu werden, badete in der Freude, wenn mich wer lobte, hatte aber andererseits immer im Hinterkopf, immer besser sein zu müssen. Ich kannte eine unendliche Leere manchmal in mir (füllt man dann mit Essen - war als Kind dick, wurde dann gemobbt, was auch zu meinem weiblichen Narzissmus beitrug), aber auch große Langeweile, obwohl ich mir immer was zu tun gefunden hätte, brachte ich nicht Motivation auf, ich hatte große Minderwertigkeitskomplexe und wertete mich sehr oft selbst ab. Ich konnte keine Kritik annehmen, glaubte, ein schlechter Mensch zu sein, manchmal, dass ich eigentlich nicht etwas bestimmtes verdient hätte, weil ich an ner Essstörung litt und halt auch wegen anderen Dingen, das versuchte ich durch "Immer-allen-helfen" wett zu machen. Wenn ich in einem Raum war, hatte ich immer Angst, dass alle über mich schlecht reden und Komplexe. Meinen Bauch kann ich immer noch nicht akzeptieren, ziehe ihn seit ich 11 bin ein (Weiblichkeit). Da meine Mutter mir nie ein positives Weibliches Selbstbild liefern konnte und mich (nicht gewollt natürlich) auch zur Narzisstin erzog. Es war nicht nur die Überfürsorglichkeit auf der einen Seite, sondern auch die Strenge, wenn man irgendetwas "falsch" gemacht hatte. Als Kind.
Nun gut, auf alle Fälle habe ich jetzt auch "Weiblicher Narzissmus, der Hunger nach Anerkennung" gelesen, und ich empfehle es EUCH allen, die ihr an Bulimie leidet und/oder das Gefühl habt, "he, das eine oder andre, was die da geschrieben hat, kenn ich von mir". Es hat mir nochmal geholfen, alles zu verstehen (obwohl ich ja sowieso alles bis zum Grund analysier und das nur noch ne Hilfestellung war).


ich hab deswegen gelesen, weil ich nun an der Beziehung an meiner Mutter arbeite.
Ich habe nämlich große negative Gefühle, die ich bearbeiten möchte/muss. Sie klmmert sehr, mein Bruder ist schon ausgezogen, hat(te) dasselbe PB, aber nicht gar so schlimm, wie bei mir. Sie hat solche Trennungsängste, dass jede kleinste Automität von mir mit Schrecken verfolgt wird. 5x anrufen, wenn ich bei wem bin und auch schlafe, Post "darf" ich nicht selbst aufmachen, es wird mir nicht zugetraut, dass ich das mit dem Studium organisieren selbst hinkriegt, wenn ich allein z.B mit dem Zug fahre muss ich anrufen wenn im Zug und angekommen, allein nach Wien fahren? NUR wenn mich dann dort die Freundin direkt vom Zug abholt, weils viiiiiiieeeeel zu gefährlich ist, mit 20 in Wien herumfahren.
Am liebsten wäre ihr ein Plan von allen (Papa, Bruder, mir) glaub ich halt, indem sie nachlesen kann, zu welcher Uhrzeit wer was mit wem wielang macht. Und von mir auch einen Essensplan, weil ich ja soooooo wenig esse. (ja, hier ist die Sorge berechtigt, wegen früher, vor der Bulimie, von der sie nichts weiß, hab ich ja nichts gegessn...) aber ich mach seit Mitte Juni eben Muskelaufbau und erwähn so oft, dass ich das mache und da kann ích nicht anders, ich MUSS 3 fixe Mahlzeiten haben, am besten noch mit 2 ZM als Eiweißshakes. Wa ich hab solch eine Wut in mir. Lang dauerst nicht mehr, dass ich explodier. Aber wenn, dass "zerstört sie das sicher" weil "alle" so gemein sind und jetzt braucht sie eh keiner mehr, es würde viele Tränen, Geschrei etc geben....aber das PB hier ist, dass sie schon vor Monaten in so nen Burnout-Urlaub geschickt worden wäre, aber sie geht nicht?! Und deswegen "kann" ich nicht explodieren, weil ich so ein schlechtes Gewissen hab, dass sie echt dann iwi zusammenbricht....


Naja, vl kann ich wem helfen, oder anregen das Buch zu lesen
würde mich echt über Feedback und/oder Ratschläge bzgl meiner Mutter freuen!!
Alles Gute euch allen, Liebe Grüße

Tina






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23. September 2014 um 12:27

Naja
warum sie wirklich nicht geht bleibt allen iwi ein rätsel...im Endeffekt ist es ihre Sache...
also bzgl Gesundheitszustand ist alles paletti. Um keine genauen Angaben zu machen, sag ich einfach Mitte BMI 21 bis knapp 22 , Blutbild ist in Ordnung, war seit 1 Jahr eig.nicht mehr krank und hab auch keine sonstigen Anzeichen danach
ich ess 3 Mahlzeiten, nach dem Mittagessen auch Dessert und renn nach dem Abendessen auch noch oft zum Kühlschrank...ich schätz, das kann man als mehr oder weniger "normal" einstufen
ich habs schon bei ein paar einzelnen Freunden gesehen, die jetzt wegziehen mussten, und glaub mirs, bei ihnen wars echt nicht so arg

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23. September 2014 um 12:39

Toll, dass du dich wiedergefunden hast
und ich dir vl helfen konnte / kann
ich hoffe, dass du jetzt keine 2 Antworten kriegst, weil vorhin der PC zusammengeklappt ist

ich bin auch der Meinung, dass die ES ein Versuch ist, sich loszulösen, nur eben auf einem etwas falschem Weg es ist überhaupt nicht konfus, was du geschrieben hast!!
Danke auf alle Fälle für deinen Ratschlag und ich sag auch, wir schaffen das schon
würdest du evtl auch dann mal schreiben, wies dir mit dem Buch ergangen ist?
Bzw darf ich fragen welcher Art der ES du verfallen bist?

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23. September 2014 um 12:54

Danke für deinen Tipp!
Ich werds versuchn, wenn sie und ich mal nen guten TAg haben

Emotionale Erpressung gehört leider zu den Merkmalen weiblicher Narzissten..es hilft nicht, das zu verurteilen, wie ich schon sagte, es ist wie es ist und man kanns eh nur in die Zukunft sehend ändern
Das was ich eben vordergründig erreichen wollte mit meiner Diskussion ist eben, anderen MÄdels in einer ähnlichen Situation zu zeigen, dass man sich nicht selber so fertig machen muss, weil man nicht weiß, warum man sich so und so verhält und noch dazu ES ist, sondern, dass es auch einen Grund dafür gibt. Und wenn man den mal weiß, kann man auch (find halt ich, muss nicht so sein, jeder ist anders) eher einer Therapie zustimmen.
Ich find halt auch, es ist wichtig für die Therapeuten, dass sie den Grund hinter mancher Bulimikerin zwar schon die Kindheit, aber speziell die Erziehung ist, da vielen nicht klar ist, wie viele Bulimikerinnen eigentlich Narzissten sind!!

Auf jeden Fall danke ich dir für deine Ratschläge !

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23. September 2014 um 12:57

...
ich hab mal gelesen, dass bullimie in den meisten fällen eine solidarisierung mit dem vater ist.
vlt denkst du auch mal in diese richtung.

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23. September 2014 um 17:41

Ja ich gewöhns mir auch ab
Obwohl ich dieses Verhalten nur bei meinem Freund an den Tag legte, der mein Komplimentär-Narzisst ist.
Also ich war nie in Therapie, therapierte mich sozusagen selber^^
Am Anfang schon ab und zu, aber nicht oft, eher noch an Tagen, wo ich verzweifelt, traurig, wütend war wegen irgendetwas und unter Stress stand, aber eher selten. Schaffte es dann glaub ich, für ein Jahr draußen zu sein aus dieser Spirale, hatte aber 1 Rückfall für ca. 3 Monate, zu diesem Zeitpunkt hab ich einen schockierende Nachricht erfahren und meine Welt ist zusammen gebrochen.... Aber seitdem (2 Jahre) glaub ich nicht mehr, da ich nie mehr so weit runter sinken möchte.
Ich habe Familie, Freunde, Verwandte, Bekannte, die ich nicht schockieren möchte (es wissen nur einzelne Freunde, und auch nicht alles), ich möchte gesund sein, selbstbewusst durchs Leben gehen, mir nicht mit Selbstzweifeln jeden Tag zur Hölle machen, meinen Körper akzeptieren so wie er ist, MICH so akzeptieren wie ich bin.
Es ist ein harter Weg, aber es ist zu schaffen. Ich bin optimistisch. Jetzt wo ich weiß, was dahinter steckt, kann ich besser mit meiner Vergangenheit arbeiten. Nicht jeden einzelnen Tag, aber wenigstens einmal im Monat .
Ich mach mir klar, wofür ich Lebe. Für ein schönes Leben. Ein ausgeglichenes.
Es ist doch so egal ob die anderen denken, dass ich dick/mollig/dünn/dürr/fett/hübsch/hässlich/mit gewaschenen Haaren/mit fettigen Haaren/oberstylisch/komplett verrückt etc etc etc durch die Straßen laufe. Leute haben sowieso immer was zu reden! MIR muss wichtig sein wie ich aussehe, MIR muss es gefallen. Klar habe ich Tage, an denen ich einfach nur eine dicke Frau im Spiegel sehe, aber in solchen Situationen geb ich nicht auf. Ich bin eine Kämpfernatur und wenn ich mir was in den Kopf gesetzt hab, geb ich nicht auf

Wenn die Therapie bei dir nur so mittelmäßig hilft, dann ist das vl ein Zeichen, dass du nicht vollends dafür kämpfst gesund zu werden. Ich weiß, wieviel Angst das macht. Man denkt, man nimmt sosehr zu, die ganze Kontrolle ist wieder weg, ich werde keine Disziplin mehr haben und nur noch fressen, alle werden über einen reden. In diesem Sinn hat man sogar recht, aber sie reden positiv! Ich habs selbst erlebt, als bei einer Feier über eine ex-MS geredet wurde. Da haben sich alle sosehr gefreut. Ich kannte sie nicht, wäre aber neugierig gewesen. Sie hatten solche Angst um sie, wussten nicht wie man ihr helfen sollte. Sie konnten nur zusehen, wie sie langsam dem Tode immer näher kam.
Therapie ist gut und schön, aber wenn man nicht bei der Sache ist, weil man eigentlich nicht wirklich rauswill, hilft sie nicht oder wenig. Mach dir klar, warum du die Therapie machst.
Das wäre mein Ratschlag

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23. September 2014 um 17:43
In Antwort auf jalila_12234044

...
ich hab mal gelesen, dass bullimie in den meisten fällen eine solidarisierung mit dem vater ist.
vlt denkst du auch mal in diese richtung.

Hm
ich wird mal dürber nachdenken, aber bei mir ists eher die Mama
Danke!

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23. September 2014 um 21:41
In Antwort auf kenya_12902006

Hm
ich wird mal dürber nachdenken, aber bei mir ists eher die Mama
Danke!

?
also deine mutter hat ja die familie eher erdrückt, du beschreibst was sie betrifft ja das gegenteil von solidarisierung, sprich von ihr loszukommen.

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24. September 2014 um 17:14
In Antwort auf jalila_12234044

?
also deine mutter hat ja die familie eher erdrückt, du beschreibst was sie betrifft ja das gegenteil von solidarisierung, sprich von ihr loszukommen.

Oke sorry
hab ich wohl falsch verstanden ich wollt damit sagen, dass der Grund bei mir in der Beziehung mit Mama ist und nicht aufgrund der Solidarisieung vom Papa^^
aber das ist ja bei jedem anders

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24. September 2014 um 17:16

Im Großen und Ganzen
passts zw.mir und ihm, wir geben sich beide Mühe, arbeiten an uns und es ist besser als vorher

oke danke für den Tipp! Sobald ich wieder mehr Zeit hab les ichs auf alle Fälle!

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