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Eine freundin hat brustkrebs, wie kann ich helfen?

27. Dezember 2005 um 11:57

bei ihr wurde ein boesartiger tumor entdeckt und sie waird am 05/01 operiert.
wie kann ich ihr denn am besten beistehen? hat das schon mal jemand von euch durchgemacht? was hat euch geholfen???
danke und gruss,s.

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27. Dezember 2005 um 15:44

Sei da...
wann immer sie Dich braucht. Stelle keine Prognosen wie "das wird schon wieder..." sondern lass sie vorgeben wie weit ihr darüber sprecht. Nimm sie in den Arm, wenn ihr danach ist und lache mit ihr, wenn sie lachen kann und will.

Eine liebe Freundin von mir hatte Gebärmutterkrebs. Sie konnte, Gott sei Dank, erfolgreich behandelt werden. Zwischenzeitlich ging es ihr aber sehr schlecht und wir hatten wirklich Angst, dass sie es nicht schaffen wird.

Wenn wir sie besucht haben, haben wir sie meistens reden lassen und versucht so unverkrampft wie möglich zu sein. Irgendwann konnten wir sogar gemeinsam mit ihr über ihre Glatze lachen.

Ich denke, dass es bei jedem anders ist, dass jeder anders damit umgeht. Ich bin mir aber sicher, sie wird merken, dass Du für sie da sein willst, wann immer sie Dich braucht.

Ich wünsche Dir und Deiner Freundin alles Gute und ganz viel Kragt für die schwere Zeit, die da kommt. Ich drücke die Daumen, das alles gut wird!

Liebe Grüsse

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2. Januar 2006 um 16:16

Freundin
Ich stimme dem anderen Beitrag zu: sei einfach für sie da, wenn sie dich braucht. Aber sei auch nicht zu übertrieben fürsorglich - Mitleid nützt wenig und möchten die Betroffenen meiner Erfahrung nach auch gar nicht. Ich kenne deine Freundin nicht und weiß daher nicht, ob dies auch auf sie zutrifft.
Ich habe selbst eine Freundin durch Brustkrebs verloren.
Ihr hatte es sehr geholfen, dass ich normal mit ihr umgegangen bin bzw sie behandelt habe wie immer. Sie wollte nicht ständig an die Krankheit erinnert werden. Als sie operiert wurde und anschließend Chemo machte und es ihr wirklich schlecht ging, da war ich stets für sie da und kümmerte mich auch um ihre Kinder.
Es ist sehr schwer, den "richtigen" Umgang mit einer Kranken zu finden, vor allem, wenn man selbst nicht aktiv was gegen die Krankheit tun kann. Aber man kann indirekt helfen und dazu beitragen, dass derjenige die Lebensfreude nicht verliert. Denn Freude am Leben ist die Basis, um gesund zu werden.

Liebe Grüße
Michaela

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15. Februar 2011 um 7:45

Krebs heilen!
vieleicht interessiert das ihnen

http://www.3dpanorama.at/krebs/

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27. Februar 2011 um 22:05

Tomasisteinschwein
du ich habe es schon duchgemacht
ich weis was sie jetzt duchmachen
wird ich habe es geschaft sie bracht jetzt
viel kraft um das alles duch zu stehen
mir hat kiener geholfen ich mußte allien
da duch ob wohl ich eine Familie habe
ich will hofen das sie eine gute Freudin
hat und eine gute Familie die ihr hefen
lase sie nicht alleine wen du kast dann
sei immer für sie da
ich wünsch ihr Glück das sie es schaft
so wie ich es wird ein langer weg
für sie
LG Anna

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3. März 2011 um 1:48

Weiter da sein
Die OP ist das leichteste Ende der Prozedur. Die Chemo bringt das Immunsystem um die Ecke und die anschließende Bestrahlung ist auch kein Pappenstiel. Versuche einfach, so viele Informationen wie möglich z.B. aus dem Internet zu ziehen und Deine Erkenntnisse daraus in komprimierter Form an Deine Freundin weiterzugeben. Zwar ist jeder Krebs anders und jeder Organismus erst Recht, aber man kann trotzdem aus den Erfahrungen anderer für sich selbst das eine oder andere verwerten.

Informiere Dich z.B. bei der GfBK (Gesellschaft für biologische Krebsabwehr) über Möglichkeiten, das Immunsystem so schnell wie möglich wieder zu reparieren bzw. den Schaden möglichst zu verringern. Bei der Chemo helfen z.B. Antioxidantien wie Vitamin A + C, Selen und einige Pilzextrakte. Leider ist das alles nicht verschreibungsfähig, so dass man es selbst kaufen muss. Außerdem muss sie zwingend die Ernährung auf reichlich Gemüse umstellen. Das sollte nach Möglichkeit Bio sein und - kleiner Tipp: möglichst mit Narben und Schrunden, denn dann enthält es schon von sich aus Abwehrstoffe, da es selbst ums Überleben gekämpft hat, Schimmelig darf es natürlich deswegen keinesfalls sein. Für die verdorrten Schleimhäute habe ich mit Erfolg Coldastop Nasenöl verwendet.

Während der Bestrahlung habe ich Umschläge mit kaltem Grüntee gemacht. Das lindert die Verbrennungen schon vor dem Aufkeimen. Zumindest habe ich mir mit diesem Tipp der Uni Erlangen bei 44 Bestrahlungen nur eine einzige kleine Brandblase geholt. Die Bestrahlung ist effektiver und milder, wenn man 2-3 Stunden davor eine Sauerstofftherapie einlegt. Dazu gibt es Geräte, die die normale Luft konzentrieren. Mit der richtigen ärztlichen Argumentation zahlt die Krankenkasse die Leigebühr. Da die Bestrahlungen am Fließband erfolgen, ist die Ozon-Konzentration in den Behandlungsräumen unangenehm hoch. Also dörren die Atetmwege förmlich aus. Auch hier wieder: Coldastop verwenden, möglichst zusätzlich Ölkauen (etwas Sonnenblumenöl in den Mund nehmen und so lange wie möglich kauen, dann ausspucken und Zunge + Zähne gründlich reinigen.

Anschließend geht es zur Anschlußheilbehandlung (AHB). Achtung! Das Geld kommt für diese Zeit von der Rentenversicherung und muss rechtzeitig beantragt werden! Die Verlängerungswoche, die man gleich bei der Aufnahme angeboten bekommt, sollte man ruhig mitnehmen, denn es dauert immer ein paar Tage, bis die Behandlungspläne den jeweiligen Patienten angepasst werden können. Deshalb sind drei Wochen einfach zu kurz, um wirklich wieder einigermaßen auf die Beine zu kommen.

Zurück im Alltag unbedingt psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Es dauert Tage und Wochen, eine/n freie/n Therapeuten/in zu finden, aber es lohnt sich. Die Angst ist ab der Diagnose ständiger Begleiter, steigt vor jeder Vor-/Nachsorgeuntersuchung drastisch an und legt sich auch nach dem Befundgespräch nie wirklich. Psychotherapie hilft auch dabei, das Leben neu zu organisieren und die darin vorher enthaltenen Stressfaktoren zu verarbeiten.

Bei meinem ersten Krebsbefund 1980 erlebte ich noch einen innerlichen Weltuntergang. Inwischen nehme ich zur Kenntnis, dass man wieder irgendwo etwas aufgetaucht ist, das da eigentlich nicht hingehört. Die Humanmedizin hat mich als austherapiert aufgegeben und behandelt jetzt nur noch palliativ, alkso im Prinzip nur noch die Schmerzen mit Morphin. Mein Platz im Hospiz ist mir sicher, aber ich denke gar nicht daran, ihn in nächster Zukunft in Anspruch zu nehmen. Schließlich will ich meine Zwangsverrentung noch so lange wie möglich genießen!

Ich drücke Euch die Daumen!

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3. Mai 2011 um 18:42

Steh ihr zur Seite ...
Es ist schwer wenn man als Freundin mitansehen muss wie der Andere sich verändert. Aber wahre Freundinnen gehen doch durch dick und dünn ! oder ?
Meine Freundin hat sich Gott sei Dank mit mir durchgekämpft ... und dafür bin ich ihr heute noch dankbar !!!

Das hat mir geholfen :
Meist hat Sie sich bemüht mich abzulenken, z.B. sind wir zusammen nach den Krankenhausaufenthalten Eis essen, Kinos belagern oder einfach nur im Park spazieren gegangen.

Als ich bemerkt habe das mir meine Haare ausgingen hat sie gar nicht erst mir beim weinen zugesehen und hat mich sofort zum Frisör geschleppt, und eh ich`s mich versah war da nur noch ein karler Fleck ... war ihr zwar am Anfang ziiiieeeemlich böse deswegen aber alleine hät ich es mich ja doch nicht getraut
Von dem Zeitpunkt ab wollte ich gar nicht mehr vor die Tür, weil ich mir eingebildet habe, dass das doch jeder sehen würde wenn ich mit "falschen Haaren durch die Gegend lauf" aber sie ist mit mir durch dick und dünn gegangen !

sorry das meine Antwort so spät kommt, aber bin eben erst auf das Forum gestoßen ...

lieben gruß bienchen

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