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Eine Frage an alle, die es (eine Zeit lang) ohne FAs geschafft haben

25. März 2016 um 17:13

Hallo ihr Lieben

Mich beschäftigt schon länger die Frage, wie es am einfachsten funktioniert, dauerhaft FA-frei zu sein. Kurz zusammengefasst frage ich mich, ob man dazu
1. dauerhaft nur noch gesund essen und nie wieder triggernde lebensmittel konsumieren oder
2. zu jeder Zeit eine Mischung aus gesund und ungesund essen oder
3. nach einer gesunden Überbrückungszeit wieder alles essen sollte

Ich hab das Buch "Zucker und Bulimie" nicht gelesen, aber so wie ich das System verstanden habe, ist die Autorin ja auch dafür, triggernde bzw ungesunde Lebensmittel wegzulassen, sich an gesunden Sachen satt zu essen und dadurch Blutzuckerschwankungen und den entstehenden Suchtdruck zu vermeiden. Manchmal esse ich auch wochen/monatelang gesund und denke mir, das ist der richtige Weg. Weil es mir dann auch nicht schwer fällt, nichts ungesundes zu essen, da ich das Verlangen dann garnicht mehr habe. Dann esse ich leider nach einer Weile vielzuviel gesundes und dann, nach ein paar Tagen, wenn es eh schon egal ist wieder ungesundes. Nicht weil mein Körper das Verlangen hat, sondern einfach weil ich Lust habe und es ja eh schon zu viel war. Und dann bin ich mehr oder weniger lang wieder voll drin. Irgendwie denke ich aber, dass es grundsätzlich der richtige Weg sein müsste, weil ja auch kein normaler Mensch einem trockenen Alkoholiker raten würde, sich ein kleines bisschen Alkohol zu gönnen, oder zu sagen, dass die eine Schnapspraline schon in Ordnung geht (Außer es funktioniert für denjenigen!). Da soll ja sogar auf alkoholfreies Bier verzichtet werden, einfach um einen Rückfall möglichst zu vermeiden. Warum sollte es bei einem Bulimiker/Binge Eater also anders sein?
Okay, das ist die eine Sichtweise. Die andere ist (und die Erfahrung mache ich auch manchmal) dass es ja auch funktionieren kann, ab und zu ein bisschen was ungesundes zu essen, weil ausschließlich gesund zu extrem und irgendwie gesellschaftlich nicht normal ist. Mir kommt aber vor, es ist für mich schwieriger, mehr mit Kampf verbunden und allgemein nicht so lang durchzuhalten. Aber manchmal denke ich mir, vielleicht würde es so, wenn ich erst über einen bestimmten Punkt hinaus wäre, auch wirklich dauerhaft funktionieren?
Ich weiß mittlerweile absolut nicht, welcher Weg der beste bzw richtige sein könnte und wollte euch deshalb nach eurer Meinung fragen. WIE habt ihr es geschafft, wenn ihr es (eine Zeit lang) geschafft habt? Warum habt ihr diesen Weg gewählt? Ich würd mich sehr über Meinungen und Vorschläge freuen! Auch gerne irgendwelche Studien oder Bücher, wenn ihr welche habt.

Falls es missverständlich rüber kam: Ich finde an Süßigkeiten, Ungesundem etc. absolut nix falsch und es geht überhaupt nicht drum, sich besser oder schlechter zu ernähren, sondern einzig und allein darum, möglichst einfach möglichst lange von den FAs loszukommen.

Liebe Grüße

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26. März 2016 um 9:09

Fas
Hey!

Ich hatte 18 Jahre heftigste Bulimie und Magersucht.

Inzwischen bin ich vollkommen gesund. Keine essanfälle mehr, kein Erbrechen.

Wie?

Das Wichtigste war: Mir das Erbrechen total zu verbieten, 100%ige abstinenz EGAL WAS KOMMT. Ja, anfangs hatte ich noch kleinere Essanfälle. Ich lag mit massiver Übelkeit im Bett. Konnte kaum atmen. Sehnte das Erbrechen herbei.

Ich hielt es aus.

Ich nahm zu und hielt auch das aus.

Heute esse ich jeden Tag Süßigkeiten. Sie sind kein Trigger für mich. Gestern zb hatte ich ein ordentliches Frühstück und danach noch irgendwie Hunger. also aß ich ein Stück Donauwelle - von mir gebacken, ich wusste also, dass da Margarine und sahne und und und drin war.
Früher hätte das einen FA und danach Kotzen bedeutet. Heute akzeptiere ich, dass es Tage gibt, an denen ich einfach hungriger bin und mehr esse auch viel Süßes.
Ich zähle keine Macros Micros oder Pupse.

Was das Körpergefühl angeht: Ich fühle/sehe mich oft noch als zu dick, frage meinen Freund danach usw. Ich wäre gern wieder bei BMI 18.

Aber auf der Verhaltensebene tue ich nie etwas in der richtung. Und es bestimmt auch nicht mehr meinen Tag. Es ist da, dann schiebe ich es beiseite.

Wenn du Fragen hast...LG

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26. März 2016 um 9:11

PS
Ich habe NG, mache Sport und ernähre mich insgesamt ....naja, keine ahnung Ich bin kein Vegetarier, esse aber nur Geflügel. Ich esse viel Gemüse, auch Obst. Ich esse VKprodukte. Ich esse fertigen Milchreis, Pudding, Jogurt, weil ich es mag.

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26. März 2016 um 10:26
In Antwort auf jamar_11989903

PS
Ich habe NG, mache Sport und ernähre mich insgesamt ....naja, keine ahnung Ich bin kein Vegetarier, esse aber nur Geflügel. Ich esse viel Gemüse, auch Obst. Ich esse VKprodukte. Ich esse fertigen Milchreis, Pudding, Jogurt, weil ich es mag.

Das klingt super
Ich hatte auch lange Magersucht und Bulimie und bin jetzt seit einigen Jahren sagen wir mal "symptomfrei", hatte aber immer einen 18er BMI und erhöhe den gerade, weil mein Körper rebelliert.
Es ist gar nicht so einfach, sich mit einem höheren Gewicht anzufreunden, hatte mir das leichter vorgestellt.

Wiegst du dich noch regelmäßig ?
Hat sich dein Körper in einem "gesunden" BMI Bereich eingependelt bzw wie lange hast du die Essstörung schon hinter dir ?

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26. März 2016 um 10:35
In Antwort auf cesare_11948568

Das klingt super
Ich hatte auch lange Magersucht und Bulimie und bin jetzt seit einigen Jahren sagen wir mal "symptomfrei", hatte aber immer einen 18er BMI und erhöhe den gerade, weil mein Körper rebelliert.
Es ist gar nicht so einfach, sich mit einem höheren Gewicht anzufreunden, hatte mir das leichter vorgestellt.

Wiegst du dich noch regelmäßig ?
Hat sich dein Körper in einem "gesunden" BMI Bereich eingependelt bzw wie lange hast du die Essstörung schon hinter dir ?

Nachtrag
Ich hab's im Prinzip genau so gemacht, es einfach ausgehalten. Nicht dagegen gesteuert.
Später mich dann immer gefragt "Willst du das jetzt wirklich essen oder willst du wieder irgendwelche Gefühle betäuben?" Und dann könnte ich immer öfter auch auf größere FAs verzichten.

Machst du viel Sport ?

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26. März 2016 um 10:52
In Antwort auf jamar_11989903

Fas
Hey!

Ich hatte 18 Jahre heftigste Bulimie und Magersucht.

Inzwischen bin ich vollkommen gesund. Keine essanfälle mehr, kein Erbrechen.

Wie?

Das Wichtigste war: Mir das Erbrechen total zu verbieten, 100%ige abstinenz EGAL WAS KOMMT. Ja, anfangs hatte ich noch kleinere Essanfälle. Ich lag mit massiver Übelkeit im Bett. Konnte kaum atmen. Sehnte das Erbrechen herbei.

Ich hielt es aus.

Ich nahm zu und hielt auch das aus.

Heute esse ich jeden Tag Süßigkeiten. Sie sind kein Trigger für mich. Gestern zb hatte ich ein ordentliches Frühstück und danach noch irgendwie Hunger. also aß ich ein Stück Donauwelle - von mir gebacken, ich wusste also, dass da Margarine und sahne und und und drin war.
Früher hätte das einen FA und danach Kotzen bedeutet. Heute akzeptiere ich, dass es Tage gibt, an denen ich einfach hungriger bin und mehr esse auch viel Süßes.
Ich zähle keine Macros Micros oder Pupse.

Was das Körpergefühl angeht: Ich fühle/sehe mich oft noch als zu dick, frage meinen Freund danach usw. Ich wäre gern wieder bei BMI 18.

Aber auf der Verhaltensebene tue ich nie etwas in der richtung. Und es bestimmt auch nicht mehr meinen Tag. Es ist da, dann schiebe ich es beiseite.

Wenn du Fragen hast...LG

Hallo
Ich bin gerade in der selben Situation ich muss die Zunahme gerade bis zum 18er BMI aushalten nur leider geht es mir zu schnell da ich auch in einer Klinik bin und nach Vorgaben essen muss und zusätzlich esse ich zwischendurch auch nach Apetitt und Hunger weil ich es einfach zulasse. Leider fehlt mir der leichte Alltags Ausgleich auch wie Sport längere Spaziergänge etc. Am liebsten hätte ich auch gerne mehr Muskeln und eine Sportliche Figur aber ich halte es aus und versuche gar nicht gegen zusteuern das Leben ist zu kurz dafür. Darf ich fragen wie schnell wieviel zu zugenommen hast? Und wieviel süßes isst du am Tag um FA zu vermeiden? lg

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26. März 2016 um 13:20

Hey
Hallo!

Ich wollte immer kontrolliert und ja nicht zu schnell zunehmen....ich wollte, dass mein Setpoint bei 18 liegt und ich einen sportlichen, schlanken Körper habe. Ich bin dafür gelaufen, ich war Langstreckenläuferin. Allerdings zwanghaft.

Dann gab es privat eine Situation, die mir klar machte, dass es für mich wichtigeres im Leben gibt als dünn und sportlich sein. Jepp. Und auch dass ich älter wurde spielte eine Rolle. In jungen Jahren wirkt man durch die ES jünger, irgendwann allerdings nicht mehr. Man sieht verhärmt, krank (drogensüchtig??), verlebt und uralt aus. Ich wollte nicht an der ES sterben.

Ich habe ca 13 kg in drei Monaten zugenommen. Ich habe das Laufen aufgegeben, weil es eins der heftigsten symptome bei mir war. Ich habe nochmal Therapie gemacht.


Ich wiege mich komplett nie.Mein Gewicht ist so ca bei BMI 20/21.

Wieviel Süßigkeiten ich esse....manchmal echt viel, also ne Packung Kekse am Tag, dazu noch ne Handvoll Haribo und ein bisschen Schokolade. An anderen Tagen nur etwas Kekse oder ein halbes Stück Kuchen.
Sport mache ich vier mal die woche, HIIT und Kraft.

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26. März 2016 um 15:51
In Antwort auf jamar_11989903

Hey
Hallo!

Ich wollte immer kontrolliert und ja nicht zu schnell zunehmen....ich wollte, dass mein Setpoint bei 18 liegt und ich einen sportlichen, schlanken Körper habe. Ich bin dafür gelaufen, ich war Langstreckenläuferin. Allerdings zwanghaft.

Dann gab es privat eine Situation, die mir klar machte, dass es für mich wichtigeres im Leben gibt als dünn und sportlich sein. Jepp. Und auch dass ich älter wurde spielte eine Rolle. In jungen Jahren wirkt man durch die ES jünger, irgendwann allerdings nicht mehr. Man sieht verhärmt, krank (drogensüchtig??), verlebt und uralt aus. Ich wollte nicht an der ES sterben.

Ich habe ca 13 kg in drei Monaten zugenommen. Ich habe das Laufen aufgegeben, weil es eins der heftigsten symptome bei mir war. Ich habe nochmal Therapie gemacht.


Ich wiege mich komplett nie.Mein Gewicht ist so ca bei BMI 20/21.

Wieviel Süßigkeiten ich esse....manchmal echt viel, also ne Packung Kekse am Tag, dazu noch ne Handvoll Haribo und ein bisschen Schokolade. An anderen Tagen nur etwas Kekse oder ein halbes Stück Kuchen.
Sport mache ich vier mal die woche, HIIT und Kraft.

Danke
für deine Antwort, freut mich sehr für dich dass du es geschafft hast und es dir wieder so gut geht!
Hast du denn von Anfang an alle Lebensmittel gegessen, oder die Trigger erstmal eine Zeit weggelassen?
Ich erbreche auch seit einem halben Jahr nicht mehr und das fiel und fällt mir zum Glück auch relativ leicht... Aber ein normales essverhalten zu finden ist jetzt die echte Herausforderung. Auch weil ich nicht zunehmen muss und will, sondern eher abnehmen. Habe einen BMI von 23,7 und kann mich damit nicht abfinden. Superdünn muss garnicht sein, bei meinem Wunschgewicht hätte ich einen BMI von 19,7... aber ich scheitere einfach ständig, und das ist einfach mega deprimierend.

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26. März 2016 um 19:35


Liebe Omira, ich habe die Sachen erst nach und nach integriert, glaube ich. Andererseits habe ich mir auch gesagt, dass ich alles essen darf - manches habe ich also auch von Anfang an gegessen. Aber besonders schwierige Sachen wie Kuchen oder Butter oder sowas, das kam erst als ich mich sicher genug gefühlt habe.
Glückwunsch zum NICHTerbrechen!!! Das ist eine Riesenleistung und darauf darfst du RICHTIG STOLZ sein!!!!!!

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26. März 2016 um 20:15
In Antwort auf jamar_11989903

Hey
Hallo!

Ich wollte immer kontrolliert und ja nicht zu schnell zunehmen....ich wollte, dass mein Setpoint bei 18 liegt und ich einen sportlichen, schlanken Körper habe. Ich bin dafür gelaufen, ich war Langstreckenläuferin. Allerdings zwanghaft.

Dann gab es privat eine Situation, die mir klar machte, dass es für mich wichtigeres im Leben gibt als dünn und sportlich sein. Jepp. Und auch dass ich älter wurde spielte eine Rolle. In jungen Jahren wirkt man durch die ES jünger, irgendwann allerdings nicht mehr. Man sieht verhärmt, krank (drogensüchtig??), verlebt und uralt aus. Ich wollte nicht an der ES sterben.

Ich habe ca 13 kg in drei Monaten zugenommen. Ich habe das Laufen aufgegeben, weil es eins der heftigsten symptome bei mir war. Ich habe nochmal Therapie gemacht.


Ich wiege mich komplett nie.Mein Gewicht ist so ca bei BMI 20/21.

Wieviel Süßigkeiten ich esse....manchmal echt viel, also ne Packung Kekse am Tag, dazu noch ne Handvoll Haribo und ein bisschen Schokolade. An anderen Tagen nur etwas Kekse oder ein halbes Stück Kuchen.
Sport mache ich vier mal die woche, HIIT und Kraft.

Guten abend
Entschuldigung das ich dein Thread missbrauche aber hier kamen und einige Hilfreiche Infos ^^ Darf ich fragen ob du während deiner Zunahme zeit Sport gemacht hast in den 3 Monaten? Hattest du eigentlich einen strickten Plan wie in der Klinik das gehandhabt wird oder ehr nach Lust,Laune Apetitt oder hast du einfach Kalorien gezählt? Darf ich fragen ob du alleine lebst bzw gute Unterstützung hast? Warst du damals in einer Klinik oder hast du es selber geschafft? Entschuldige für die vielen Fragen

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27. März 2016 um 10:39

Eispraline
Ich war in verschiedenen Kliniken, aber dort wollte ich eben immer die Kontrolle behalten und ja nur die Mindestmenge zunehmen. Letztlich halfen mir diese Klinikaufenthalte kurzfristig, aber längerfristig nicht.

Es ist nicht leicht zu beschreiben, wie genau ich es schliesslich komplett anders gemacht habe. Am ehesten kann man verstehen, wen ich sage: Ich habe diese verdammte Kontrolle aufgegeben - und mich ausgeliefert. Denn so fühlte es sich an. Ich habe mit dem Sport aufgehört und vor allem auch mit dem Bewegungszwang, also täglich X Runden "spazieren zu gehen". Aufgehört. Stopp. Punkt. Ende. Heute erinnere ich mich mit grauen an 2stündige Märsche täglich, die "normal" waren!!

Und ich habe gegessen. Anfangs oft zuviel, aber ich war ja noch ug. Ich hatte einen groben Essplan, aber habe oft darüber raus gegessen.

In der Zeit war ich nicht in Therapie, aber ich hatte ja davor viel gelernt letztlich. Ich war dann mit ng nochmal kurz um mich zu stabilisieren, also psychisch, auch wg depressionen, Ängsten usw.

Hier im Alltag hatte ich Unterstützung durch meinen Mann. Sonst leider nicht, da meine Familie zu weit weg ist und es nicht verstanden hat und Freunde habe ich kaum, also enge.
Geholfen hat mir auch das Arbeiten, Tagesrhytmus usw.

Und besonders anfangs auch Medikamente gegen Angst.

LG

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27. März 2016 um 12:15
In Antwort auf jamar_11989903


Liebe Omira, ich habe die Sachen erst nach und nach integriert, glaube ich. Andererseits habe ich mir auch gesagt, dass ich alles essen darf - manches habe ich also auch von Anfang an gegessen. Aber besonders schwierige Sachen wie Kuchen oder Butter oder sowas, das kam erst als ich mich sicher genug gefühlt habe.
Glückwunsch zum NICHTerbrechen!!! Das ist eine Riesenleistung und darauf darfst du RICHTIG STOLZ sein!!!!!!

Danke,
ich versuche,darauf stolz zu sein. Aber ich hab das Gefühl, der richtig schwere Teil liegt noch vor mir. Wenn nur nur dieser Abnehmwunsch nicht wäre :/

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27. März 2016 um 12:16
In Antwort auf eispraline2013

Guten abend
Entschuldigung das ich dein Thread missbrauche aber hier kamen und einige Hilfreiche Infos ^^ Darf ich fragen ob du während deiner Zunahme zeit Sport gemacht hast in den 3 Monaten? Hattest du eigentlich einen strickten Plan wie in der Klinik das gehandhabt wird oder ehr nach Lust,Laune Apetitt oder hast du einfach Kalorien gezählt? Darf ich fragen ob du alleine lebst bzw gute Unterstützung hast? Warst du damals in einer Klinik oder hast du es selber geschafft? Entschuldige für die vielen Fragen

Kein Problem,
ist ja zum Austausch gedacht! Und wenns außer mir noch jemandem hilft, ist das doch gut

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27. März 2016 um 12:16
In Antwort auf eispraline2013

Guten abend
Entschuldigung das ich dein Thread missbrauche aber hier kamen und einige Hilfreiche Infos ^^ Darf ich fragen ob du während deiner Zunahme zeit Sport gemacht hast in den 3 Monaten? Hattest du eigentlich einen strickten Plan wie in der Klinik das gehandhabt wird oder ehr nach Lust,Laune Apetitt oder hast du einfach Kalorien gezählt? Darf ich fragen ob du alleine lebst bzw gute Unterstützung hast? Warst du damals in einer Klinik oder hast du es selber geschafft? Entschuldige für die vielen Fragen

Kein Problem,
ist ja zum Austausch gedacht! Und wenns außer mir noch jemandem hilft, ist das doch gut

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27. März 2016 um 15:08
In Antwort auf amika_12957746

Danke,
ich versuche,darauf stolz zu sein. Aber ich hab das Gefühl, der richtig schwere Teil liegt noch vor mir. Wenn nur nur dieser Abnehmwunsch nicht wäre :/

Ich glaube...
der Abnehmwunsch kann nur in den Hintergrund treten, wenn etwas anderes in den Vordergrund tritt... bzw entweder etwas entsprechendes passiert oder man etwas findet, das den Abnehmgedanken schwach werden lässt
Also Schicksal oder Selbstinitiative sozusagen.

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29. März 2016 um 18:31
In Antwort auf cesare_11948568

Ich glaube...
der Abnehmwunsch kann nur in den Hintergrund treten, wenn etwas anderes in den Vordergrund tritt... bzw entweder etwas entsprechendes passiert oder man etwas findet, das den Abnehmgedanken schwach werden lässt
Also Schicksal oder Selbstinitiative sozusagen.

Woran
denkst du da zb? dass einem etwas anderes wichtig genug wird, dass der gedanke in den hintergund tritt?

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29. März 2016 um 18:31
In Antwort auf cesare_11948568

Ich glaube...
der Abnehmwunsch kann nur in den Hintergrund treten, wenn etwas anderes in den Vordergrund tritt... bzw entweder etwas entsprechendes passiert oder man etwas findet, das den Abnehmgedanken schwach werden lässt
Also Schicksal oder Selbstinitiative sozusagen.

Woran
denkst du da zb? dass einem etwas anderes wichtig genug wird, dass der gedanke in den hintergund tritt?

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29. März 2016 um 18:31
In Antwort auf cesare_11948568

Ich glaube...
der Abnehmwunsch kann nur in den Hintergrund treten, wenn etwas anderes in den Vordergrund tritt... bzw entweder etwas entsprechendes passiert oder man etwas findet, das den Abnehmgedanken schwach werden lässt
Also Schicksal oder Selbstinitiative sozusagen.

Woran
denkst du da zb? dass einem etwas anderes wichtig genug wird, dass der gedanke in den hintergund tritt?

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30. März 2016 um 8:44

Ja
ich sehe das auch so. Erst wenn man für sich selbst etwas hat das sooooo wichtig ist, kann die Es zurücktreten.

Bei mir war es so. es gab etwas, von dem wusste ich wenn ich es verliere, habe ich gefühlt keinen Lebensinhalt mehr. Und dann würde ich da sitzen mit meinem BMI 14 und drei Halbmarathone in der woche und hätte alles verloren. Was brächte mir mein toller dürrer Körper dann? Nichts. Lieber wollte ich dicker sein und dafür XY behalten.
So wars bei mir.

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30. März 2016 um 17:50

Also
ich muss sagen, bei mir verschwanden die FA's mit ausreichend Nahrung. Aber ich habe auch überlegt, was ich damit betäube usw..Ich bin immer noch nicht wieder ganz gesund, ich muss meine Kalorien "überwachen" damit ich genug esse. Aber genau heute bin ich stolz, denn ich esse auf mein tägliches Soll einfach einen ganzen grossen Schoko-Hasen oben drauf. Das wäre vor einem Jahr unvorstellbar gewesen! Ebenso, dass ich daraufhin nicht noch viel mehr Schokolade esse.
Deswegen habe ich anfangs Trigger ausgeschlossen, dann vorsichtig wieder aufgenommen. Und das ging. Aber nur, weil ich viel mehr esse als zu der Zeit, als ich diesen Heißhunger bekommen habe. Ich habe mich allerdings nie übergeben. Und an einem dieser schrecklichen Tage habe ich mir gesagt, dass ich das morgen nicht kompensieren darf durch weniger essen. Das war sehr schwer und sehr wichtig. Und von da war es noch ein langer Weg bis da, wo ich heute stehe,- aber vielleicht geht es ja bei manchen auch schneller.

Auf jeden Fall viel Glück!

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31. März 2016 um 10:33
In Antwort auf jamar_11989903

Eispraline
Ich war in verschiedenen Kliniken, aber dort wollte ich eben immer die Kontrolle behalten und ja nur die Mindestmenge zunehmen. Letztlich halfen mir diese Klinikaufenthalte kurzfristig, aber längerfristig nicht.

Es ist nicht leicht zu beschreiben, wie genau ich es schliesslich komplett anders gemacht habe. Am ehesten kann man verstehen, wen ich sage: Ich habe diese verdammte Kontrolle aufgegeben - und mich ausgeliefert. Denn so fühlte es sich an. Ich habe mit dem Sport aufgehört und vor allem auch mit dem Bewegungszwang, also täglich X Runden "spazieren zu gehen". Aufgehört. Stopp. Punkt. Ende. Heute erinnere ich mich mit grauen an 2stündige Märsche täglich, die "normal" waren!!

Und ich habe gegessen. Anfangs oft zuviel, aber ich war ja noch ug. Ich hatte einen groben Essplan, aber habe oft darüber raus gegessen.

In der Zeit war ich nicht in Therapie, aber ich hatte ja davor viel gelernt letztlich. Ich war dann mit ng nochmal kurz um mich zu stabilisieren, also psychisch, auch wg depressionen, Ängsten usw.

Hier im Alltag hatte ich Unterstützung durch meinen Mann. Sonst leider nicht, da meine Familie zu weit weg ist und es nicht verstanden hat und Freunde habe ich kaum, also enge.
Geholfen hat mir auch das Arbeiten, Tagesrhytmus usw.

Und besonders anfangs auch Medikamente gegen Angst.

LG

Echt
bewundernswert, was du geschafft hast! Darf ich fragen, wie viel zu zugenommen hast, wie dein Essplan aussah und ob du einfach von einem auf den anderen Tag gesagt hast: NEIN, so nicht mehr? Wie hast du das geschafft? Sorry, wenn ich nerve, aber Erfahrungsberichte machen immer so viel Mut! Man sieht, was man alles mit Willen schaffen kann!

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