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Ein Lebenlang Kompressionsstrümpfe???

2. Januar 2008 um 13:55 Letzte Antwort: 30. August 2016 um 11:11

Hallo, ich weiss seit ca. 4 Wochen, dass ich ein Venenleiden habe und ich das sogenannte Lipödem im Anfangsstadium habe. Zuerst viel mir das ganz schön schwer zu verdauen, dann sagte man mir das ich wahrscheinlich ein Lebenlang Kompressionsstrümpfe tragen müsste. Das ging dann gewaltig an meine Psyche Alles kreist momentan nur noch um diesen Gedanken was dagegen tun?! Ich stellte durch viel durchstöbern des Internets fest, dass das gar nicht mehr heilbar ist sondern man es nur verbessern kann. Nun bin ich ganz schön am Boden zerstört. Wer hat ähnliche Erfahrung oder kennt das Problem?

Help ((((

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2. Januar 2008 um 22:22

Hey Kleine,
lass bloß den Kopf nicht hängen!!!!!!!!!!!!!!!!! Kompressionsstrümpfe sind nix schlimmes!!!

Verstehe ich es richtig, dass deine Beine anschwellen? Vermutlich nach langem sitzen, gehen oder stehen? Hast du es an beiden Beinen?

Wie alt bist du denn? Wenn es sich aufmuntert, ich bin 22. Hatte im Novmber 2006 eine große OP an der rechten Hüfte. Bei der OP wurden die Venen oder wie auch immer man das nennt, in denen die Lymphflüssigkeit fließt, durchtrennt. Was allerdings bei solch einer OP unvermeidbar ist. Ja und nun finden die getrennten Enden nicht mehr zueinander und meine Lymphflüssigkeit kann nicht mehr richtig aus meinem Bein zurückfließen. Also was trage ich? Einen Kompressionsstrumpf an der rechten Wade. Glaub mir, irgendwann gewöhnst du dich daran!!! Also, lass bitte den Kopf nicht hängen!!!

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3. Januar 2008 um 9:20
In Antwort auf miki_12742141

Hey Kleine,
lass bloß den Kopf nicht hängen!!!!!!!!!!!!!!!!! Kompressionsstrümpfe sind nix schlimmes!!!

Verstehe ich es richtig, dass deine Beine anschwellen? Vermutlich nach langem sitzen, gehen oder stehen? Hast du es an beiden Beinen?

Wie alt bist du denn? Wenn es sich aufmuntert, ich bin 22. Hatte im Novmber 2006 eine große OP an der rechten Hüfte. Bei der OP wurden die Venen oder wie auch immer man das nennt, in denen die Lymphflüssigkeit fließt, durchtrennt. Was allerdings bei solch einer OP unvermeidbar ist. Ja und nun finden die getrennten Enden nicht mehr zueinander und meine Lymphflüssigkeit kann nicht mehr richtig aus meinem Bein zurückfließen. Also was trage ich? Einen Kompressionsstrumpf an der rechten Wade. Glaub mir, irgendwann gewöhnst du dich daran!!! Also, lass bitte den Kopf nicht hängen!!!

Hallo Kruemelchen12,
danke für Deine Aufmunterung Du hast es da ja auch nicht einfach gehabt mensch und das in jungen Jahren. Ich bin übrigens 27, hätte aber auch nicht gedacht in dem Alter schon sowas zu haben. Was hast Du an Deiner Hüfte gehabt?
Meine Beine schwellen an ja, bin im Büro und guck das ich immer so oft wie möglich aufstehe. Habe es an beiden Beinen ja, ich bekomm erst die Strümpfe die gehen allerdings bis ganz hoch Ich hab jetzt nochmal in einer Spezialklinik nächste Woche einen Termin, möchte ne 2. Meinung, bin eh so ein Angsthase und Sicher ist Sicher. Bin jetzt auch wieder im Fitness-Studio, da ich viel Radfahren und Steppen soll. Natürlich auch Gewicht reduzieren, hab leider 10 kg zu viel
Hast Du schon mal Lymphdrenagen bekommen? Wenn ja wie ist das? Mir wird bei jeder Kleinigkeit schlecht und hab schon Bammel davor ((

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4. Januar 2008 um 14:14
In Antwort auf arline_12567758

Hallo Kruemelchen12,
danke für Deine Aufmunterung Du hast es da ja auch nicht einfach gehabt mensch und das in jungen Jahren. Ich bin übrigens 27, hätte aber auch nicht gedacht in dem Alter schon sowas zu haben. Was hast Du an Deiner Hüfte gehabt?
Meine Beine schwellen an ja, bin im Büro und guck das ich immer so oft wie möglich aufstehe. Habe es an beiden Beinen ja, ich bekomm erst die Strümpfe die gehen allerdings bis ganz hoch Ich hab jetzt nochmal in einer Spezialklinik nächste Woche einen Termin, möchte ne 2. Meinung, bin eh so ein Angsthase und Sicher ist Sicher. Bin jetzt auch wieder im Fitness-Studio, da ich viel Radfahren und Steppen soll. Natürlich auch Gewicht reduzieren, hab leider 10 kg zu viel
Hast Du schon mal Lymphdrenagen bekommen? Wenn ja wie ist das? Mir wird bei jeder Kleinigkeit schlecht und hab schon Bammel davor ((

Hallo Kleine...
... hi, irgendwie witzig kleine zu dir zu sagen obwohl ich jünger bin...

Ja, du hast recht, ich habe mit meinen 22 Jahren schon körperliche Probleme wie ne 60-jährige. Ich habe an beiden Hüften hüftdysplasie. Das heißt so viel, das die Pfannenüberdachung den Oberschenkelkopf nicht genügend überdacht. Folgen: zu viel Druck wird auf eine Stelle ausgeübt und das gibt dann irgendwann Arthrose. Rechts hatte ich bereits angehende Arthrose und halt sehr oft fieße Schmerzen. Länger als ne Stunde sitzen ging z. B. gar nicht. Man kann sich in so nem Fall n künstliches Gelenk einsetzen lasse, was mit 22 aber viel zu früh wäre. Also wurde bei mir eine 3-fache Beckenodteotomie (Osteotomie = Schnitt). Auf gut deutsch, mir wurde das Becken 3 mal durchgesägt (wenn mich jemand gefragt hatte was ich gemacht hab, hab ich immer gesagt mein Arzt hat mir das Becken 3 mal gebrochen ) Das Sitzbein, das Schambein und das Darmbein wurden durch gesägt. Dann war die Hüftpfanne frei beweglich und somit konnte sie frei geschwenkt werden um die korrekte Überdachung zu kriegen. Hab dann drei Schrauben ins Darmbein bekommen (sind schon wieder draußen), durfte 6 Wochen lang nicht sitzen. Nur liegen - und das auch nur auf dem Rücken - oder stehen. Bin insgesamt 3 Monate an Krücken gelaufen. Arbeitsfähig war ich wieder nach knapp 6 Monaten...
Aber wie gesagt, die Hüfte ist nicht mein einziges Problem.

So, jetzt aber genug von mir. Hier gehts ja um dich.
Also ne 2. Meinung würde ich mir auf alle Fälle auch einholen. Vielleicht sogar ne dritte. Lymphdrainagen habe ich noch keine bekommen. bringt in meinem Fall nix, da das Wasser ja nicht zurück laufen kann. Lymphdrainagen sind aber absolut net schlimm. Im Gegenteil, sie sind angenehm. Eigentlich werden dir - soweit ich das weiß - nur deine Beine mit einer straffen Binde verbunden. Und so bleibste dann 20 Min. oder so liegen und des wars. Gibs doch mal bei Wikipedia ein.

Liebe Grüße
Sandy

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4. Januar 2008 um 14:24
In Antwort auf miki_12742141

Hallo Kleine...
... hi, irgendwie witzig kleine zu dir zu sagen obwohl ich jünger bin...

Ja, du hast recht, ich habe mit meinen 22 Jahren schon körperliche Probleme wie ne 60-jährige. Ich habe an beiden Hüften hüftdysplasie. Das heißt so viel, das die Pfannenüberdachung den Oberschenkelkopf nicht genügend überdacht. Folgen: zu viel Druck wird auf eine Stelle ausgeübt und das gibt dann irgendwann Arthrose. Rechts hatte ich bereits angehende Arthrose und halt sehr oft fieße Schmerzen. Länger als ne Stunde sitzen ging z. B. gar nicht. Man kann sich in so nem Fall n künstliches Gelenk einsetzen lasse, was mit 22 aber viel zu früh wäre. Also wurde bei mir eine 3-fache Beckenodteotomie (Osteotomie = Schnitt). Auf gut deutsch, mir wurde das Becken 3 mal durchgesägt (wenn mich jemand gefragt hatte was ich gemacht hab, hab ich immer gesagt mein Arzt hat mir das Becken 3 mal gebrochen ) Das Sitzbein, das Schambein und das Darmbein wurden durch gesägt. Dann war die Hüftpfanne frei beweglich und somit konnte sie frei geschwenkt werden um die korrekte Überdachung zu kriegen. Hab dann drei Schrauben ins Darmbein bekommen (sind schon wieder draußen), durfte 6 Wochen lang nicht sitzen. Nur liegen - und das auch nur auf dem Rücken - oder stehen. Bin insgesamt 3 Monate an Krücken gelaufen. Arbeitsfähig war ich wieder nach knapp 6 Monaten...
Aber wie gesagt, die Hüfte ist nicht mein einziges Problem.

So, jetzt aber genug von mir. Hier gehts ja um dich.
Also ne 2. Meinung würde ich mir auf alle Fälle auch einholen. Vielleicht sogar ne dritte. Lymphdrainagen habe ich noch keine bekommen. bringt in meinem Fall nix, da das Wasser ja nicht zurück laufen kann. Lymphdrainagen sind aber absolut net schlimm. Im Gegenteil, sie sind angenehm. Eigentlich werden dir - soweit ich das weiß - nur deine Beine mit einer straffen Binde verbunden. Und so bleibste dann 20 Min. oder so liegen und des wars. Gibs doch mal bei Wikipedia ein.

Liebe Grüße
Sandy

Hi
ja das ist wirklich witzig, aber bin wirklich klein (153 cm ohne Schuhe grins) und aussehen tu ich zum Glück auch noch wie 22

Oh man das ist ja krass mensch, ich glaub ich würde so was gar nicht überstehen, bin echt ziemlich wehleidig und mach mir jetzt schon Gedanken wie ich jemals ein Kind kriegen soll Da hast Du bestimmt viele und lange Schmerzen gehabt, meinen ganzen Respekt an Dich das Du das alles so gemeistert hast !!!
Und außerdem geht es hier ja um alle, also immer raus damit ich höre/lese gerne zu
Kannst Du jetzt komplett wieder gut laufen? Noch Probleme?

Ja ich bin gespannt, am 10. ist es soweit da fahr ich dann hin und sehe dann mal weiter. Muß sagen, seit ich im Fitness-Studio bin gehts mir wesentlich besser, meine Beine sind schon nicht mehr so schwer.

Hab ich schon mal eingegeben, ist eigentlich wie ne Massage schreibt man, ich mach mir nur an Kopf weil ich mich immer so reinsteigere wird mir manchmal schwarz vor Augen

Ganz Liebe Grüße
Nina

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4. Januar 2008 um 15:49
In Antwort auf arline_12567758

Hi
ja das ist wirklich witzig, aber bin wirklich klein (153 cm ohne Schuhe grins) und aussehen tu ich zum Glück auch noch wie 22

Oh man das ist ja krass mensch, ich glaub ich würde so was gar nicht überstehen, bin echt ziemlich wehleidig und mach mir jetzt schon Gedanken wie ich jemals ein Kind kriegen soll Da hast Du bestimmt viele und lange Schmerzen gehabt, meinen ganzen Respekt an Dich das Du das alles so gemeistert hast !!!
Und außerdem geht es hier ja um alle, also immer raus damit ich höre/lese gerne zu
Kannst Du jetzt komplett wieder gut laufen? Noch Probleme?

Ja ich bin gespannt, am 10. ist es soweit da fahr ich dann hin und sehe dann mal weiter. Muß sagen, seit ich im Fitness-Studio bin gehts mir wesentlich besser, meine Beine sind schon nicht mehr so schwer.

Hab ich schon mal eingegeben, ist eigentlich wie ne Massage schreibt man, ich mach mir nur an Kopf weil ich mich immer so reinsteigere wird mir manchmal schwarz vor Augen

Ganz Liebe Grüße
Nina

Hey Kleine
Als erstes mal vielen Dank für deinen Respekt! Das mit den Schmerzen ging einigermaßen. Mir wurde vor der OP ein Schmerzkatheter gelegt. Das heißt bei der PDA wurde ein gaaaaaaaaaaanz dünner Schlauch in meinem Rücken gelassen. Der war dann an ein Schmerzmittelgerät angeschlossen. Und nach der OP wurde dann alle 6 Stunden Schmerzmittel in mein Rückenmark gepumpt. So dass es direkt wirken konnte. Und da dem Schmerzmittel auch Narkosemittel beigemischt war, waren beide Beine taub. Also auch nach der OP noch. Ich hatte nur das Problem, dass der Schmerzkatheter schief saß. Er hat - nachdem die PDA Narkose von der OP nachgelassen hat - nur mein linkes, nicht operiertes Bein betäubt. Also musste er am morgen nach der OP auch schon wieder gezogen werden. Normalerweise bleibt der Schmerzkatheter 2 - 3 Tage drin weil es schon heftige schmerzen sind. Hab dann halt 4 mal täglich 4 Schmerztabletten genommen und 10 Tage nach der OP hab ich die Schmerzmittel komplett weg gelassen. Muss aber dazu sagen, dass ich allgemein jemand bin, der mit sowas gut umgehen kann. Klar habe ich mich davor auch verrückt gemacht. Aber als dann die OP vorbei war hab ich das auch alles viel lockerer gesehen. Und auch Schmerztechnisch dauert es bei mir extrem lang bis ich mal ne Schmerztablette nehme. Im nachhinein kann ich sagen, dass ich das ganze verdammt gut weg gesteckt hab. Auch wenn es verdammt harte 6 Monate waren. Bin z. B. 3 Tage nach der OP über den Krankenhausgang

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4. Januar 2008 um 15:56
In Antwort auf miki_12742141

Hey Kleine
Als erstes mal vielen Dank für deinen Respekt! Das mit den Schmerzen ging einigermaßen. Mir wurde vor der OP ein Schmerzkatheter gelegt. Das heißt bei der PDA wurde ein gaaaaaaaaaaanz dünner Schlauch in meinem Rücken gelassen. Der war dann an ein Schmerzmittelgerät angeschlossen. Und nach der OP wurde dann alle 6 Stunden Schmerzmittel in mein Rückenmark gepumpt. So dass es direkt wirken konnte. Und da dem Schmerzmittel auch Narkosemittel beigemischt war, waren beide Beine taub. Also auch nach der OP noch. Ich hatte nur das Problem, dass der Schmerzkatheter schief saß. Er hat - nachdem die PDA Narkose von der OP nachgelassen hat - nur mein linkes, nicht operiertes Bein betäubt. Also musste er am morgen nach der OP auch schon wieder gezogen werden. Normalerweise bleibt der Schmerzkatheter 2 - 3 Tage drin weil es schon heftige schmerzen sind. Hab dann halt 4 mal täglich 4 Schmerztabletten genommen und 10 Tage nach der OP hab ich die Schmerzmittel komplett weg gelassen. Muss aber dazu sagen, dass ich allgemein jemand bin, der mit sowas gut umgehen kann. Klar habe ich mich davor auch verrückt gemacht. Aber als dann die OP vorbei war hab ich das auch alles viel lockerer gesehen. Und auch Schmerztechnisch dauert es bei mir extrem lang bis ich mal ne Schmerztablette nehme. Im nachhinein kann ich sagen, dass ich das ganze verdammt gut weg gesteckt hab. Auch wenn es verdammt harte 6 Monate waren. Bin z. B. 3 Tage nach der OP über den Krankenhausgang

Da fehlt ja die Hälfte...
... hier kommt der Rest:

"gekrückelt" als ob nichts gewesen wäre. Andere Patienten die die gleiche OP hatten brauchen allein erstmal ne Woche um überhaupt aus dem Bett zu kommen. Kreislaufmäßig halt. Ich wurde nach ner Woche nach Hause entlassen.

So, jetzt wieder zu dir (man ich schreib viel zu viel)

Steigerst du dich da wirklich so stark rein das dir schwarz vor Augen wird??? Nina, dass ist absolut nichtgut!!! Klar, es heißt ja immer man soll vom schlimmsten ausgehen. Aber so extrem dann auch wieder nicht.

Hast du jemanden mit dem du darüber sprechen kannst? Jemand der dir in solchen Situationen zur Seite steht? Hast du einen Freund oder gar einen Mann? Es ist wichtig, dass man jemanden hat der für einen da ist. Es muss nicht der Freund/Mann sein. Einfach eine Person, die dich auch mal in den Arm nimmt wenns dir schlecht geht.

Vielleicht solltest du auch mal darüber nachdenken zu einem Psychater zu gehen. Denn wenn du dich wirklich so extrem in solche Sachen rein steigerst, kann das beim besten willen nicht gesund sein. Knirschst du zufällig mit den Zähnen?

Liebe Grüße
Sandy

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4. Januar 2008 um 16:08
In Antwort auf miki_12742141

Da fehlt ja die Hälfte...
... hier kommt der Rest:

"gekrückelt" als ob nichts gewesen wäre. Andere Patienten die die gleiche OP hatten brauchen allein erstmal ne Woche um überhaupt aus dem Bett zu kommen. Kreislaufmäßig halt. Ich wurde nach ner Woche nach Hause entlassen.

So, jetzt wieder zu dir (man ich schreib viel zu viel)

Steigerst du dich da wirklich so stark rein das dir schwarz vor Augen wird??? Nina, dass ist absolut nichtgut!!! Klar, es heißt ja immer man soll vom schlimmsten ausgehen. Aber so extrem dann auch wieder nicht.

Hast du jemanden mit dem du darüber sprechen kannst? Jemand der dir in solchen Situationen zur Seite steht? Hast du einen Freund oder gar einen Mann? Es ist wichtig, dass man jemanden hat der für einen da ist. Es muss nicht der Freund/Mann sein. Einfach eine Person, die dich auch mal in den Arm nimmt wenns dir schlecht geht.

Vielleicht solltest du auch mal darüber nachdenken zu einem Psychater zu gehen. Denn wenn du dich wirklich so extrem in solche Sachen rein steigerst, kann das beim besten willen nicht gesund sein. Knirschst du zufällig mit den Zähnen?

Liebe Grüße
Sandy

Ich dachte schon grins
Oh man ich beneide Dich. Ich hätte wahrscheinlich einen Monat gebraucht bis ich damit zurecht komm, bzw. aus dem Bett kam
Da kannst Du richtig froh sein, dass Du so tuff bist. Ich hoffe ja immer noch, dass ich da auch mal hinkomme, aber mir wird ja schon bei Blutentnahme schlecht. Meinst das kann man irgendwie trainieren grins? Ich meine, der gang zum Psychater ist halt nicht gerade toll und ich glaub ganz so schlimm ist es dann doch nicht, denn es gibt ja viele Menschen die sich einfach selbst verrückt machen in solchen Situationen. meinst net?
Ich hab nen Verlobten ja, den ich auch bewundere weil er mich in jeder Situation so unterstützt und nie hängen lässt. Ich würde mit mir selber verrückt werden lach.
Nein Zähne knirschen tu ich nicht, machen das nervöse Leute?
Hattest Du auch jemanden der Dir zur Seite stand?
Grüssle

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5. Januar 2008 um 11:58
In Antwort auf arline_12567758

Ich dachte schon grins
Oh man ich beneide Dich. Ich hätte wahrscheinlich einen Monat gebraucht bis ich damit zurecht komm, bzw. aus dem Bett kam
Da kannst Du richtig froh sein, dass Du so tuff bist. Ich hoffe ja immer noch, dass ich da auch mal hinkomme, aber mir wird ja schon bei Blutentnahme schlecht. Meinst das kann man irgendwie trainieren grins? Ich meine, der gang zum Psychater ist halt nicht gerade toll und ich glaub ganz so schlimm ist es dann doch nicht, denn es gibt ja viele Menschen die sich einfach selbst verrückt machen in solchen Situationen. meinst net?
Ich hab nen Verlobten ja, den ich auch bewundere weil er mich in jeder Situation so unterstützt und nie hängen lässt. Ich würde mit mir selber verrückt werden lach.
Nein Zähne knirschen tu ich nicht, machen das nervöse Leute?
Hattest Du auch jemanden der Dir zur Seite stand?
Grüssle

Du darfst dir das nicht einreden!!!
Du schreibst "Ich hätte wahrscheinlich einen Monat gebraucht bis ich damit zurecht komm, bzw. aus dem Bett kam"
Wenn du vorher schon so denkst, wird das nix. Du musst dir sagen das du das schaffst! Geh immer positiv an so eine Sach ran! Mir hat es auch immer geholfen zu sagen: es haben schon so viele andere überlebt und hinter sich gebracht also schaffst du das auch!
Du musst von dir selber überzeugt sein. Mein Vater sagt immer man darf eine Krankheit (völlig egal was das ist) nicht pflegen, sondern man muss dagegen angehen.
Und wenn du es nicht für dich tust, dann tu es für deinen verlobten!!!
Ich bin grade mal 22. Als das mit der Hüfte raus kam, war ich 20. Ich war 20 Jahre meines Lebens kern gesund. Ich hatte nie was. Habe bis heute auch nicht eine Kinderkrankheit gehabt. Erkältung/Grippe. Was ist das??? Ich habe wenns hoch kommt 2 mal im Jahr ne leichte Erkältung.

So war es bis die Sache mit der Hüfte kam. Wenige Monate nach der OP kam raus das ich ne Schilddrüsenunterfunktion habe. Danach hat sich bei mir ein schweres Darmproblem aufgetan (3 - 5 mal die Woche starker Durchfall). Was es ist weiß ich bis heute nicht. War aber bei zick Ärzten. Dann ist mein Kiefer verschoben (durch Zähne knirschen, er ist aber von außen nicht sichtbar verschoben). Weiter habe ich ein extremes Hohlkreuz. Habe fast täglich starke Rückenschmerzen. Muss deswegen eine Korsage tragen (mit 22). Durch das starke Hohlkreuz und den Hüftfehler steht mein Becken schief. Dadruch wiederum habe ich einen Knick-Senk-Spreizfuß. Und druch diesen Knick-Senk-Spreizfuß kann ich nicht lange laufen weil mir dann durch die Fehlstellung mein Knie wie Hölle weh tut.
Das alles hat mich in den letzten 1 1/2 Jahren heim gesucht. Klar macht mich das oft fertig. Ich bin 22 und die Liste meiner körperlichen Probleme ist länger als die einer 60-jährigen. Aber es bringt mir nichts rum zu sitzen und mich verrückt zu machen was alles passieren könnte und was noch alles kommen könnte. Nein, ich tu was dagegen.

Und das musst du auch machen!!! Mach dich nicht verrückt! Versuche Möglichkeiten zu finden etwas dagegen zu tun!!!

Mal noch zu der Sache mit dem Psychologen. Er kann dir helfen. Zum Psychater zu gehen heißt nicht das man verrückt ist. Ich werde demnächst auch zu einem gehen. Warum? Weil ich zähne knirsche. Schon seit 6 Jahren. Der Grund warum ich das damals angefangen habe war Mobbing. Das Problem ist nur, wenn man einmal Zähne knirscht, tut man es immer. Mittlerweile ist es halt einfach so, dass ich das was ich tagsüber erlebe - egal ob positiv oder negativ - nachts verarbeite. Meine Ärztin aus ner Uniklinik für Kiefer und Gesichtschirugie hat gesagt dass ich nicht "runter" komme. Ich kann nicht richtig abschalten und deswegen verarbeite ich das ganze Nachts und das wirkt sich durch Zähne knirschen aus. Und ein Psychologe kann einem bei sowas helfen. Mach dir mal Gedanken drüber.

Ja, ich hatte jemanden der mir zur Seite stand. Mein Freund, mit dem ich seit 6 Jahren zusammen bin. Er war immer für mich da. Auch jetzt wo eben eine Sache nach der anderen kommt. Ich muss dazu sagen die Hüft-Op und das ganze danach war eine riesige Belastungsprobe für unsere Beziehung. Aber wir haben es geschafft. Und hätte ich ihn nicht gehabt, hätte ich das ganze wahrscheinlich nicht so locker weg gesteckt. Er war mein halt.

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5. Januar 2008 um 20:32
In Antwort auf miki_12742141

Du darfst dir das nicht einreden!!!
Du schreibst "Ich hätte wahrscheinlich einen Monat gebraucht bis ich damit zurecht komm, bzw. aus dem Bett kam"
Wenn du vorher schon so denkst, wird das nix. Du musst dir sagen das du das schaffst! Geh immer positiv an so eine Sach ran! Mir hat es auch immer geholfen zu sagen: es haben schon so viele andere überlebt und hinter sich gebracht also schaffst du das auch!
Du musst von dir selber überzeugt sein. Mein Vater sagt immer man darf eine Krankheit (völlig egal was das ist) nicht pflegen, sondern man muss dagegen angehen.
Und wenn du es nicht für dich tust, dann tu es für deinen verlobten!!!
Ich bin grade mal 22. Als das mit der Hüfte raus kam, war ich 20. Ich war 20 Jahre meines Lebens kern gesund. Ich hatte nie was. Habe bis heute auch nicht eine Kinderkrankheit gehabt. Erkältung/Grippe. Was ist das??? Ich habe wenns hoch kommt 2 mal im Jahr ne leichte Erkältung.

So war es bis die Sache mit der Hüfte kam. Wenige Monate nach der OP kam raus das ich ne Schilddrüsenunterfunktion habe. Danach hat sich bei mir ein schweres Darmproblem aufgetan (3 - 5 mal die Woche starker Durchfall). Was es ist weiß ich bis heute nicht. War aber bei zick Ärzten. Dann ist mein Kiefer verschoben (durch Zähne knirschen, er ist aber von außen nicht sichtbar verschoben). Weiter habe ich ein extremes Hohlkreuz. Habe fast täglich starke Rückenschmerzen. Muss deswegen eine Korsage tragen (mit 22). Durch das starke Hohlkreuz und den Hüftfehler steht mein Becken schief. Dadruch wiederum habe ich einen Knick-Senk-Spreizfuß. Und druch diesen Knick-Senk-Spreizfuß kann ich nicht lange laufen weil mir dann durch die Fehlstellung mein Knie wie Hölle weh tut.
Das alles hat mich in den letzten 1 1/2 Jahren heim gesucht. Klar macht mich das oft fertig. Ich bin 22 und die Liste meiner körperlichen Probleme ist länger als die einer 60-jährigen. Aber es bringt mir nichts rum zu sitzen und mich verrückt zu machen was alles passieren könnte und was noch alles kommen könnte. Nein, ich tu was dagegen.

Und das musst du auch machen!!! Mach dich nicht verrückt! Versuche Möglichkeiten zu finden etwas dagegen zu tun!!!

Mal noch zu der Sache mit dem Psychologen. Er kann dir helfen. Zum Psychater zu gehen heißt nicht das man verrückt ist. Ich werde demnächst auch zu einem gehen. Warum? Weil ich zähne knirsche. Schon seit 6 Jahren. Der Grund warum ich das damals angefangen habe war Mobbing. Das Problem ist nur, wenn man einmal Zähne knirscht, tut man es immer. Mittlerweile ist es halt einfach so, dass ich das was ich tagsüber erlebe - egal ob positiv oder negativ - nachts verarbeite. Meine Ärztin aus ner Uniklinik für Kiefer und Gesichtschirugie hat gesagt dass ich nicht "runter" komme. Ich kann nicht richtig abschalten und deswegen verarbeite ich das ganze Nachts und das wirkt sich durch Zähne knirschen aus. Und ein Psychologe kann einem bei sowas helfen. Mach dir mal Gedanken drüber.

Ja, ich hatte jemanden der mir zur Seite stand. Mein Freund, mit dem ich seit 6 Jahren zusammen bin. Er war immer für mich da. Auch jetzt wo eben eine Sache nach der anderen kommt. Ich muss dazu sagen die Hüft-Op und das ganze danach war eine riesige Belastungsprobe für unsere Beziehung. Aber wir haben es geschafft. Und hätte ich ihn nicht gehabt, hätte ich das ganze wahrscheinlich nicht so locker weg gesteckt. Er war mein halt.

DANKE
Du gibst mir immer mehr Mut
Du hast schon Recht was Du schreibst, aber es ist nicht so einfach das immer gleich umzusetzen. Aber ich muß es versuchen, sonst wird das nix mehr.

Wow Du hast ja auch wirklich nichts ausgelassen mensch. Das ist toll wie Du das alles meisterst, obwohl ich mir vorstellen kann, dass es für Dich manchmal auch nicht leicht ist.

Ich bin gespannt wie es bei mir wird am donnerstag ist ja dann der Tag an dem ich endlich mehr erfahre, der Arzt wo ich zu Beginn war, hat mich kaum aufgeklärt,was ich tun kann. Außer Schwimmen und Radfahren, ich hoffe das der mir dann mehr Tips geben kann.

Es ist echt schön, wenn man weiss, dass man jemanden an der Seite hat, der einem beisteht. Das ist bei mir genauso, mein SChatz ist auch mein ganzer Halt.

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14. August 2012 um 14:58

Lioödem Petition!!
Hallo Zusammen,


macht mit bei der Petition, damit die Krankenkassen die Liposuktion endliche in ihre Leistungskataloge aufnehmen müssen!!!

Wir brauchen 50 000 Unterschriften!!

Bitte mitmachen!!

https://www.openpetition.de/petition/online/anerkennung-der-liposuktion-als-ebm-ae-fuer-die-behandlung-des-lipoedems-durch-den-g-ba

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17. November 2015 um 23:46

"Ein Leben lang Kompressionsstrümpfe???"
Hallo,
Dein Hilferuf mit drei Fragezeichen klingt, als hättest Du gerade Dein Urteil für lebenslänglichen Freiheitsentzug vernommen. Ich kann Dir sagen, dass ich sowohl vonseiten meiner Hausärztin als auch von meiner Heilpraktikerin und meinem Osteopathen den dringenden Rat bekommen habe, mich mit dem dauerhaften Tragen von Stützstrümpfen zu arrangieren - anderenfalls könnte ich in 10 oder spätestens 20 Jahren, vielleicht auch schon früher, mit offenen Beinen rechnen. Nun wissen insbesondere der Osteopath und die Heilpraktikerin, dass es hier nicht nur um meine Beine und deren Gesunderhaltung geht, sondern dass das Tragen von Stützstrümpfen insgesamt meiner Gesundheit sehr dienlich sein werden.
Gesagt - getan: Auch wenn das für mich als Mann nun erst recht ein ungewöhnlicher Schritt ist, habe ich mich damit schnell arrangiert. Da ich mit einer rechtzeitigen Vorbeugung jetzt auch nicht die ganz strammen medizinischen Kompressionsstrümpfe brauche, sondern stattdessen medizinische Stützstrümpfe der niedrigsten Kompressionsklasse genügen (diese genügen in sehr vielen Fällen, wenn sie in der Größe exakt angepasst sind), komme ich damit gut zurecht. Ich rate - inzwischen auch aus Erfahrung - auch von Stützstrumpfhosen ab (die sind in den seltensten Fällen nötig und sinnvoll), weil sie zusätzlich noch das Becken einschnüren und einengen.
Für mich als Mann war es freilich dann auch nicht so ganz selbstverständlich, mich mit Strümpfen und deren Befestigungsmöglichkeiten anzufreunden. Ich erfuhr bereit aus Erfahrungsberichten aus dem Internet, dass die sogenannten "halterlosen" letztlich doch nur rutschen (meine Erfahrung bestätigt das), so dass auch ich nicht um Strumpfhalter herum komme. Modelle, die wirklich halten, sind auch nicht gerade billig - es sind am ehesten die traditionellen, die beinahe schon eine Art Mieder darstellen, aber wenn das Modell nicht zu knapp gekauft wird, hat man(n) (ja, sogar der!) das Problem im Griff.
Ich gehöre ansonsten nicht wirklich in den Kreis der sogenannten "DWT" (Damenwäscheträger). Eher hat mir die Tatsache ein weniggeholfen, dass ich - entsprechend meinem Baujahr - mich noch an die Kindertage erinnern konnte, da auch Jungen Strumpfhalter mit Strümpfen trugen (in meinem Fall ging das in etwa bis zum 11. Lebensjahr). Anfangs war das jetzt etwas ungewöhnlich für mich, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt.
Unter den Stützstrümpfen, die noch ganz gut im Alltag zu ertragen sind, gibt es noch weit vor den sich wie ein Panzer anfühlenden Modellen auch noch verschiedene Kompressionsklassen, und viele Ärzte sind sich darin einig, dass "viel" nicht immer "viel hilft".
Wenn Du noch Fragen hast - da ich mich nun eingehend mit der Thematik beschäftigt habe und auch medizinisch ausgebildet bin, kannst Du mich gern noch weiter fragen.

LG
lars1802

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30. August 2016 um 11:11

Reise-Kniestrümpfe
Es gibts heut zu Tage Medizinische Reise-Kniestrümpfe in vielen modischen Farben die das leiden erleichtern und es sieht super stylisch aus. LG Mika

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