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Dünne Schultern = ES?

6. August 2010 um 15:39 Letzte Antwort: 11. August 2010 um 11:14

Mich würde mal die Meinung von Euch interessieren: mir ist in letzter Zeit (da ich verstärkt darauf geachtet habe) aufgefallen, dass bei Frauen, die essgestört sind (oder meintewegen halt viel Diät halten) die Schultern / Schlüsselbeine ganz besonders dünn sind. Bei anderen, unter Umständen sogar schlankeren Frauen, die aber von Mutter Natur so dünn konzipiert sind, sieht man keine Knochen und Knorpel hervorstehen. Kann das sein? Ich habe eine Bekannte, die auf 1,77m nur 50kg wiegt, die aber gerne zunehmen würde und es einfach nicht hinbekommt. Sie hat zwar sehr lange, dünne Arme, aber bei ihr schauen keine Knochen heraus.
Könnt Ihr meine Beobachtung bestätigen? Ist jetzt zwar kein hochgradig wichtiger Thread von mir, aber wen soll ich um Meinungen fragen außer Euch?
Danke schonmal

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6. August 2010 um 16:00

Ich hab da so meine Theorie dazu...
... kann es sein, dass der Körper, wenn man erstmal im UG war und danach wieder zunimmt, einfach das Fett anders einlagert? Also wenn ich zunehme, passiert das zuerst am Bauch und an der Oberweite. Danach dann an den Beinen und zuletzt am Hintern. Und gaaaaanz zuletzt werden dann auch meine Schultern und Arme etwas voluminöser. Es ist wirklich lustig - wenn man nur meinen Bauch fotografieren würde und auf einem separaten Bild meine Schultern zeigen würde, wäre es für Außenstehende wahrscheinlich schwer zu glauben, dass beide Körperteile zu derselben Person gehören...

Seit ich diese Beobachtung gemacht habe, bin ich ganz besessen darauf, dünnen Frauen auf die Schultern / Arme zu schauen, ganz nach dem Motto "Aha. Die sieht obenrum aus wie ein Skelett, die hat bestimmt ne ES".

Wie dumm von mir. Ich sollte mich eigentlich lieber mit meinem eigenen Kram beschäftigen, anstatt über andere Frauen zu urteilen!

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6. August 2010 um 17:06
In Antwort auf friede_12375283

Ich hab da so meine Theorie dazu...
... kann es sein, dass der Körper, wenn man erstmal im UG war und danach wieder zunimmt, einfach das Fett anders einlagert? Also wenn ich zunehme, passiert das zuerst am Bauch und an der Oberweite. Danach dann an den Beinen und zuletzt am Hintern. Und gaaaaanz zuletzt werden dann auch meine Schultern und Arme etwas voluminöser. Es ist wirklich lustig - wenn man nur meinen Bauch fotografieren würde und auf einem separaten Bild meine Schultern zeigen würde, wäre es für Außenstehende wahrscheinlich schwer zu glauben, dass beide Körperteile zu derselben Person gehören...

Seit ich diese Beobachtung gemacht habe, bin ich ganz besessen darauf, dünnen Frauen auf die Schultern / Arme zu schauen, ganz nach dem Motto "Aha. Die sieht obenrum aus wie ein Skelett, die hat bestimmt ne ES".

Wie dumm von mir. Ich sollte mich eigentlich lieber mit meinem eigenen Kram beschäftigen, anstatt über andere Frauen zu urteilen!

Hmm,
ich denke, das ist größtenteils Veranlagung. Es gibt soo viele verschiedene Körperbauten...
Eine Freundin von mir hat zum Beispiel recht kräftige Beine und auch die Arme sind nicht dünn, trotzdem ist ihr Oberkörper recht schmal gebaut und man erkennt schon etwas die Rippen. Von diesem "Modell" ( ) kenne ich sogar zwei...
Noch wer anders den ich kenne ist generell total schmal gebaut, sie sieht richtig dünn aus, aber bei ihr schauen nirgendwo Knochen raus, auch nicht an ihren dünnen Armen. Sie sieht auch nicht abgemagert aus oder so, aber wenn sie neben anderen Mädchen steht, ist sie halt deutlich schmaler.
Dann wiederum kenne ich eine, die in den letzten Monaten ziemlich abgenommen hat. Sie ist eigentlich etwas breiter gebaut und bei ihr sieht man nun an vielen Stellen die Knochen. Außerdem ist es bei ihr so, dass man, wenn sie figurbetonende Kleidung trägt, deutlich sieht, dass sie an den Schultern und der Hüfte relativ breit ist, die Taille aber verdammt schmal ist.

Also - ich denke, man muss bei "dünnen Schultern" zwischen "schmal" und "knochig" unterscheiden, um eventuell einen Hinweis auf eine Essstörung zu bekommen.

Lg
Chava

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7. August 2010 um 18:32

Aus eigener Erfahrung..
..oder eher aus eigener Beobachtung habe ich erst letztens - fast ein bisschen erfreut - für mich diese Faustregel festhalten wollen: Dünne Frauen gibt es viele. "Natürlich Dünne" können überall noch so mager sein, die Oberarme (!) zeigen an, ob es gewollt herbeigeführt oder natürlich bedingt ist. Absichtlich herbeigeführtes Untergewicht erkennt man im Umkehrschluss vorallem an auffallend dünnen Oberarmen.

Soviel zur Theorie. In der Praxis bin ich jedoch ein deutlicher Gegner von "Faustregeln" und Verallgemeinerungen dieser Art. Man kann sie einfach nicht machen.
Jeder Figur, jede Essstörung, jeder MENSCH hat seinen persönlichen Hintergrund. Und vorallem steht jeder Mensch, jeder dünne und sehr dünne Mensch, ob dicke oder dünne Schultern, Arme oder Pobacken, jeden Tag aufs Neue auf und lebt einen neuen Tag mit neuen Möglichkeiten. Auch aufs Essverhalten bezogen. Oder Hanteltraining.

Liebe Grüße!

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11. August 2010 um 11:14

Ich
würde dünne arme nicht einer ES gleich ziehen.
Oder wenn jemand ne Hühnerleiter hat.
Da würde ich lieber noch sagen, wenn jemand fast genauso wenig Oberschenkel wie Wadel hat, dass er dann etwas zu wenig auf den Rippen hat.
Bzw wenn Brust und Po so gut wie nicht vorhanden sind, denn dann fehlt Fettgewebe und das könnte an der Ernährung liegen. Muss aber auch nicht immer stimmen!
Ich meine es gibt viele Menschen die oben rum sehr schmal sind und trzd ab der unteren Hälfte gut gebaut sind Oo
Eine Freundin von mir hat wirklich sehr dünne oberarme und wiegt trzd 68kg bei 1,70cm.
Sie ist oben rum sehr schmal, aber Hintern und Füße sind das Gegenteil!
Ich denke man kann einen Menschen nie nach nur 1-2 Kriterien gleich in ein Klischee stecken

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