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Dünn dünner am dünnsten...

19. September 2006 um 15:20 Letzte Antwort: 29. September 2006 um 21:50

Liebe Leserinnen,

(Meine Geschichte)

Ich bin jetzt 22 Jahre alt und als ich 16 war fühlte ich mich plötlich zu dick ( wie jede in diesem Alter). Ich bin 1.79 gross und wog damals 76kg ein bisschen zu viel auf den Rippen hatte ich schon aber nicht so schlimm wie ich damals gemeint hatte.

Also fing ich an mein Leben umzustellen ich habe anfangs FDH gemacht und konnte eigentlich recht gut abnehemen als ich 68kg wog war ich immernoch nicht zufrieden, also fing ich an jeden Tag weniger zu essen mit der Zeit hatte ich ein zweites ICH das mir immer gesagt hat geh auf die Waage, ess weniger, beweg dich mehr du bist zu fett etc.
Mit der Zeit habe ich mich gerade mal mit einem halben Johgurt am Tag ernährt habe angefangen meine Mami (Familie) anzulügen "ich habe keinen Hunegr war vorher im Mac Donalds und und und" mit der Zeit wurde ich immer wie dünner und komplimente überströmmten mich nur so besonders von den Männern. ( ich idiot fand dies noch toll) Dann hatte ich es erreicht die perfekten Masse eines supermodels gross und schlank 179cm und 54kg. Ich zog es weiterhin durch und war mit meinem Gewicht zufriedener als früher.
Der Hunger war für mich ein Machtspiel wenn ich hunger hatte war es für mich ein super Gefühl da ich ihm ja eh nichts gab.
Nach knapp 1 Jahr musste es ein Ende haben.
Irgenwann fing sogar meine grosse Schwester an, mich auszulachen haha du hast so dünne arme! Ich dachte nur blabla du wärst auch gerne so wie ich.
Meine Freundinnen wussten nicht mehr was sagen und meien Eltern waren verzweifelt.
Irgendwann nach längerer Zeit, zum GLüCK hat meine Mami mich drangenommen und mir geholfen wieder essen zu lernen. Dank ihr bin ich wieder ok.

Die Folgen: Haarausfall, Brüchige Nägel, geschwächtes Imunsystem, Kreislauf kollaps!

Ich brauchte über 2 jahre bis ich ohne Problem 1 normaler Teller essen konnte.
Jetzt sind ein paar jahre vergangen und klar ich bin keine 54kg mehr, dass will ich auch gar nicht mehr, für was? Damit mir die Männer mir nachschauen wow kann ich mir ersparen, ich weiss wer ich bin und was ich will...Auch Hosen im 36 brauche ich nicht..und "ach" es gibt doch nichts schöneres als einen Teller Patsa normal zu essen ohne hintergedanken und schlechtem Gewissen. Seit dem macht mich das Essen total glücklich und ich habe gelernt zu leben.
Selbst meine Gewichtwaage wird nur noch 1 mal im Monat nach vorne geholt und nicht 10mal am Tag.
Jetzt weiss ich das ich Sport treiben kann, 3 mal am Tag gesund essen und somit mein Gewicht bei 70kg. erhalten kann..
KLar habe ich jetzt Fettpölsterchen aber egal mein Freund liebt mich so wie ich bin und wenigsten sitze ich auf einer Bank bequemer als früher und habe im Winter nicht dauer kalt hehehe und meine Haare und Nägel sind erst jetzt nach so vielen Jahren wieder einigermasen in ordnung..

Bitte an Euch jungen Teenies, fangt diesen Scheiss nicht an ich weiss von was ich rede! normal schlank ok aber dünn Fragt Euch mal warum ihr dünn sein wollte, für was? für wenn? für euch selbst bestimmt nicht! Also zerstörrt eue Körper/ Leben nicht!!
Jeder möchte geliebt werden die Jungs sollten Euer Herz lieben und nicht Euer Körper.
Ich weiss mehr gesagt als getan, wollte Euch einfach meine Geschichte erzählen..

JA ICH HABE ES GESCHAFFT; DIE MAGERSUCHT ZU BEKäMPFEN UND ICH BIN SUPER STOLZ DARAUF UND WüNSCHE ALLEN DENNEN ES GLEICH ERGEHT WIE MIR DAMALS VIEL KRAFT UND MUT !!!!!




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19. September 2006 um 20:59

Hi salassi
..das ist echt toll, das du es geschafft hast und jetzt so zufrieden&glücklich leben kannst! :0)
nur leider nützt dies mir überhaupt nichts, denn ich bin mittendrin und hab nur noch ein ziel ->dünn werden!
lg chiro

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29. September 2006 um 19:10
In Antwort auf

Hi salassi
..das ist echt toll, das du es geschafft hast und jetzt so zufrieden&glücklich leben kannst! :0)
nur leider nützt dies mir überhaupt nichts, denn ich bin mittendrin und hab nur noch ein ziel ->dünn werden!
lg chiro

Hmmmm....
Da würd ick ma sagen: Dünn--dünner--am Dümmsten!!! Je krampfhafter und rapider man abnimmt, desto mehr schwindet auch die Konzentration, die Merk- und Leistungsfähigkeit. Du vergisst wichtige und unwichtige Dinge, es kann sein, dass du beginnst mit dir selbst zu reden und neue Namen vor dich hinsummen musst, um sie nicht zu vergessen. Leben und atmen macht irgendwann keinen Spaß mehr und du denkst den ganzen verdammten Tag NUR ans Essen. Und irgendwann verblödest du. Und danach ist die Geschichte aus.

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29. September 2006 um 21:50

Hi
hey,erstmal respekt dass du die magersucht ohne professionelle hilfe überwunden hast.ich war auch vor ca. 1 jahr magersüchtig,musste dann ins krankenhaus weil ich zuwening gewogen habe(aber nur 3 tage)und dann musste ich nochmal lange ins kh(so ca. 3 monate).im momen t habe ich wieder ein normales gewicht.nur mein problem ist halt eben dass das essen immer noch eine sehr große rolle in meinem leben spielt und ich eigentlich wieder gerne 3 kg abnehmen möchte.nur ich habe ein bisschen angst dass es dann wieder von vorne los geht.das ich erst sage "ja jetzt nehem ich 3 kg ab"und wenn ich das dann geschafft habe,gehts immer weiter runter.naja...jedenfalls finde ich es super das du es geschafft hast.

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