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Drogenabhängig, keine Perspektive. Was kann ich tun?

14. Juli 2013 um 11:45 Letzte Antwort: 25. August 2013 um 16:47

Hallo,
ich möchte euch gerne kurz mein Problem schilder. Mein (Ex)Freund ist seit Monaten Drogenabhängig. Es ist nicht nur Gras, auch Koks, Speed, und und und konsumiert er gemeinsam mit seinen Freunden. Die Drogen haben ihn stark verändert. Er ist aggressiv geworden. Ich hatte oft angst vor ihm. Als er mich geschlagen und eingesperrt hat, habe ich das Ganze beendet. Dadurch wurde alles schlimmer. Mehr Drogen und keine Schule mehr. Seine Eltern haben mich um Hilfe gebeten. Eigentlich wollte ich das nicht, bin aber doch zu ihm zurück gegangen.. Die Sozialarbeiter meiner Schule wissen von all dem. Jetzt soll ich Mittäterin sein, weil ich von alle dem wusste, aber keine Anzeige erstattet habe. Letztendlich habe ich mich dem Schulleiter anvertraut. Kommt es zur Gerichtsverhandlung, so muss ich als Zeuge aussagen. Davor habe ich große angst. Ich fühle mich so schuldig. Ich hätte das schon von Anfang an unterbinden sollen. Am Dienstag ist er 18 jahre alt geworden und am Mittwoch abgehauen. Er konsumiert das weiter, verkauft das Zeug und seine Eltern sind am Ende. Ich weiß nicht, wie ich ihn von dem Zeug wegbekomme.. Er hat die Schule abgebrochen und somit keinen Abschluss. Habt ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht oder wisst, wie ich handeln könnte ?

VIELEN DANK für jede Antwort...

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15. Juli 2013 um 16:20

Ungerecht hoch 10
Hallo gomelissa,

nachdem ich die ersten Zeilen gelesen habe dachte ich nur: weg von diesem Typ. Er hat sich offensichtlich nicht unter Kontrolle und stellt eine Gefahr für dich dar! Als dann noch dass mit seinen Eltern kam wurde ich sprachlos!!! Die können doch nicht ernsthaft Hilfe von DIR erwarten!!! Ich finde das ist eine unglaubliche Frechheit!! Ihn zu "heilen" ist wirklich nicht deine Aufgabe. Ums noch schlimmer zu machen beschuldigt man dich jetzt auch noch. Sag vor dem Gericht auf jeden Fall alles aus was du weißt nämlich für so ein Schlamassel kannst du nun wirklich nichts!!! Dieser Mann braucht Hilfe aber nicht von dir sondern von einem Team aus (z.B.) einer Klinik!!! Und obendrein kann man ihm sowieso erst dann helfen wenn er Hilfe will! Mach deine Situation klar!!! Und vergiss nicht: Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich! --> du hast keine Schuld!!
Ich hoffe du bekommst da keine Probleme mehr!!

Lg graueblume

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19. August 2013 um 1:48

Ach du Arme
Wenn er erst 18 ist kannst du ja auch noch nicht besonders alt sein. Du hast keine Verantwortung für in zu tragen und außerdem ist diese Mittätersache wirklich unverschähmt, du bist doch kein Experte!!! Ich finde es auch von den Eltern sehr verantwortungslos, dich zu ihm zurückzutreiben!
In erster Linie kann ich dir aus Erfahrung sagen, dass du ihm leider nicht helfen kannst. Das Beste ist einfach wenn du weit von ihm weg bleibst.Ganz weit weg.
Er muss erkennen, dass er ein Problem hat und er muss sich auch Hilfe suchen.
Mit der Sucht ist das leider so. So hart das klingt, am Besten hilft es wenn er fallengelassen wird, er muss am Boden sein. Erst dann wird er anfangen über sich und sein Leben nachzudenken.

Ich hoffe er kriegt die Kurve, aber ich hoffe auch, dass du dich weit von ihm fernhälst, besonders wenn er schon gewalttätig war.Aber ganz ganz mega wichtig fühl dich bitte nicht schuldig, du kannst nichts dafür!!!! Lass nicht zu, dass sein Problem zu deinem wird, er ist ein freier Mensch und hat sich zu den Drogen entschieden.
Lass dich nicht mit in den Abgrund reißen.
Er kann sich nur selber helfen!!!

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20. August 2013 um 23:14

Die drogen - und dein freund
liebe junge frau,

mein neffe ist mittlerweile 25 jahre alt. seine drogenlaufbahn setzte er mit 17 jahren in gang. es war zunächst "nur" cannabis. im laufe der jahre jedoch kam es zu den sogenannten härteren drogen, speed, amphetamine, koks, ecxtasy, egal was es war. für ihn war es gar nicht mehr wichtig. er schoss und schiesst sich täglich ab. ein leben ohne drogen ist für ihn gar nicht mehr vorstellbar. ich habe alles versucht, habe ihn von einer entgiftung in die nächste langszeittherapie gebracht. nichts hat geholfen. nach acht jahren konsum ist er mittlerweile so kaputt, dass er sich mehr auf den geschlossenen abteilungen der psychiatrien aufhält als anderswo. er hat eine paranoide schizophrenie. taumelt von einer psychose in die nächste.
glaube mir bitte, mache dich selbst nicht kaputt. du musst dich distanzieren. er macht dich mit fertig. solche menschen haben irgendwann kein gewissen mehr.
mein neffe ist gar nicht mehr in der lage sich um seine vierjährige tochter zu kümmern.
pass du schön auf dich selbst auf. alles andere wäre unklug.

viel kraft zur "ent-lösung". und bitte gehe den weg so schnell wie möglich.

lichtheilung

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25. August 2013 um 16:47
In Antwort auf elina_12046006

Die drogen - und dein freund
liebe junge frau,

mein neffe ist mittlerweile 25 jahre alt. seine drogenlaufbahn setzte er mit 17 jahren in gang. es war zunächst "nur" cannabis. im laufe der jahre jedoch kam es zu den sogenannten härteren drogen, speed, amphetamine, koks, ecxtasy, egal was es war. für ihn war es gar nicht mehr wichtig. er schoss und schiesst sich täglich ab. ein leben ohne drogen ist für ihn gar nicht mehr vorstellbar. ich habe alles versucht, habe ihn von einer entgiftung in die nächste langszeittherapie gebracht. nichts hat geholfen. nach acht jahren konsum ist er mittlerweile so kaputt, dass er sich mehr auf den geschlossenen abteilungen der psychiatrien aufhält als anderswo. er hat eine paranoide schizophrenie. taumelt von einer psychose in die nächste.
glaube mir bitte, mache dich selbst nicht kaputt. du musst dich distanzieren. er macht dich mit fertig. solche menschen haben irgendwann kein gewissen mehr.
mein neffe ist gar nicht mehr in der lage sich um seine vierjährige tochter zu kümmern.
pass du schön auf dich selbst auf. alles andere wäre unklug.

viel kraft zur "ent-lösung". und bitte gehe den weg so schnell wie möglich.

lichtheilung

Dass sie jetzt aber nicht einen Schock bekommt!!!
Dass man gleich in sooooo ein tiefes Loch fällt und dannach nur noch auf der geschlossenen lebt ist ja nicht der Regelfall! Wenn man eine Psychose von Drogen bekommt kann diese auch durch ander Drogen wie Alkohol ausgelöst werden also hat es nicht gleich mit den jeweiligen Drogen zu tun. Auf jeden Fall muss er große Probleme gehabt haben sonst passiert das nicht.

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