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Dringende Fragen zur PDA

14. September 2007 um 20:36

An alle die PDA Erfahrung haben:
1. Kann ich eine PDA auch bei einer Wassergeburt machen lassen (die Meinungen gehen auseinander)
2. Kann ich den Zeitpunkt der PDA selber bestimmen? bzw muss man meinem Wunsch eine PDA legen zu lassen
von den Ärzten berücksichtigt und akzeptiert werden?
3. Gibt es Nebenwirkungen oder Gefahren für das Baby?
4. Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?
5. Spürt man bei einer PDA nur die Wehenschmerzen nicht oder kann eine PDA auch die Schmerzen eines eventuellen
Dammrisses/Schnittes dämmen?

Danke im Voraus für eure Antworten!!!
Liebe Grüße

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14. September 2007 um 20:41

NOCH eine Frage!!
6. Kann man trotz PDA ambulant entbinden, bzw am selben Tag das Krankenhaus noch verlassen wenn die Geburt ohne
Komplikationen verlaufen ist?

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15. September 2007 um 22:41

Hi
viele Fragen die ich Dir nicht alle beantworten kann.
1. Wassergeburt weiss ich nicht
2. Ich habe nach der PDA verlangt und es hiess es dauert ca eine halbe stunde bis der anästhesist da ist.
3. Ich denke nicht(bin mir nicht sicher) bei mir war alles super und würde denke ich mal nicht gemacht werden wenn es risiken für das baby gäbe.
4. Ja das zahlt die Kasse
5. Die PDA wird in so gelegt das man schmerzmittel bekommt die zur geburt etwas nachlassen das man pressen kann man kann sie nachdosieren lassen.
Ich kabe weder das schneiden noch das nähen gespürt von meinem Dammschnitt.
Alles in allem war ich froh meine Maus auf dem Bauch zu haben ohne schmerzen dank PDA.
Gruß Hasi

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18. September 2007 um 22:23

Mach die pda!!
1. ?
2. ich habe mich mit den hebammen abgestimmt. meine wehen waren zu schwach also musste ich an den wehentropf -- da haben wir die PDA gesetzt bevor ich an den tropf kam
3. ich glaube bei NENA (99 Luftballons)ist einmal etwas schief gegangen aber heutzutage ist es routiene.
4. ja, zahlt die kasse!
5. einen leichten druck habe ich gemerkt und auch jeden zentimeter wie unsere tochter voran kam -- super!!! der riss konnte gleich versorgt werden ohne weitere beteubung, das war auch gut! den riss selbst habe ich nicht gemerkt!

ich kann es nur empfehlen,das setzen ist zwar schmerzhaft, aber was hast du davon wenn du vor lauter schmerzen nicht mehr kannst. bei mir war es soo angenehm... das beste an der schwangerschaft!

viel erfolg!

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19. September 2007 um 16:59

Danke!!!
Danke für eure Antworten!!
Ihr habt mir schon ein ganzes Stück geholfen.
Bin erst 10+3 aber die Zeit vergeht so schnell und es kann ja nicht schaden sich schon rechtzeitig ein paar Gedanken zu machen.
Möcht auf jeden Fall eine PDA machen lassen. Es ist mir wichtig das Baby auf die Welt kommen zu spüren, aber ohne heftige und traumatisierende Schmerzen durch die ich mich ständig fragen muss ob ich noch ein 2. Baby bekommen will.
Da erlebe ich meine Geburt lieber entspannt, da kann ich mich intensiv auf mein Baby freuen ohne zuvor Angst vor der Geburt haben zu müssen.

Liebe Grüße, Andrea

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16. Oktober 2007 um 15:24
In Antwort auf andrea210880

NOCH eine Frage!!
6. Kann man trotz PDA ambulant entbinden, bzw am selben Tag das Krankenhaus noch verlassen wenn die Geburt ohne
Komplikationen verlaufen ist?

Ja
normalerweise kann man das. Aber das knn von Klinik zu Klinik unterschiedlich gehandhabt werden. Frag am besten an deinem Wunsch-Entbindungsort mal nach!
Für eine PDA kann man sich in der Regel jederzeit entscheiden, aber ich habe von anderen gehört, dass man manchmal drauf bestehen muss, weil die Ärzte meinen, es sei noch zu früh. Wenn sie sagen, dass es zu spät ist, dann lohnt es sich wirklich nicht mehr, dann ist der Mumu schon so weit auf, dass die Presswehen losgehen, bevor die PDA wirkt. (Und bei den Presswehen sollte man möglichst nicht mehr betäubt sein). Halt dir die PDA in der Hinterhand, wenn sie nötig wird, Vielleich geht aber auch alles ganz schnell und du brauchst gar keine.

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26. November 2007 um 10:11

Hatte keine PDA
Ich bin inzwischen Mutter von 3 Kindern. Alle 3 sind ohne PDA auf die Welt gekommen. Zugegebenermassen weil ich mehr Angst vor der PDA und etwaigen Nebenwirkungen wie anhaltende Kopfschmerzen und bleibende Druckgefühle an der Einstichstelle hatte, als vor den Schmerzen der Geburt. (Bei Bekannten von mir sind solche Probleme aufgetreten und ich kenne einige Frauen, die die PDA bereuen)
Meine ersten beiden Geburten verliefen langsam, so dass ich mich an den Schmerz sehr gut gewöhnen konnte. (Nicht wie beim Zahnarzt wo er unbarmherzig mit voller Härte gleich zuschlägt). Die dritte Geburt verlief quasi ohne Eröffnungsphase (bzw. habe ich die nicht mehr ernstgenommen, weil ich dachte das sind nur wieder Vorwehen). Bei allen Geburten war es so, dass die Presswehen die schmerzhaftesten Wehen waren und gerade bei denen soll die PDA schon ausklingen. Ich glaube dann fühlt man sich vom Schmerz überrumpelt. Wie ich bei der 3. Geburt.
Sinn macht die PDA dann, wenn eine Mutter sich gegen die Schmerzen wehrt und deshalb verkrampft, was dann wiederum zu immer stärker empfundenen Schmerzen führt. Quasi als Mittel um diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Aber den eigentlich heftigsten Geburtsschmerz der Austreibungsphase kann sie ja doch nicht nehmen, oder?

Ich bin bei allen 3 Geburten gerissen und habe es trotz fehlender Betäubung nicht gespürt, da das Gewebe so gedehnt ist, dass man das nicht merkt und der Körper ja auch eine ganze Menge Endorphine bei der Geburt ausschüttet.

Vertrau dir selbst. Im Notfall kannst du sie ja immer noch nehmen.

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21. Februar 2008 um 12:10

Antworten
1. nein kann man nicht...also zumindest nicht soweit ich weiß...woltte auch ne wassergeburt aber durch die pda wäre das nich möglich gewesen..
2. in den meißten fällen fragt der arzt einen ob man eine pda möchte und dann kann man sich entscheiden...
3. über jeweiglige nebenwirkungen kann ich nichts sagen aber ich weiss das es keine gafahr für mein baby war...
es steht aber in dem schreiben drin was man vom arzt bekommt wenn man einer pda einwilligt das lehmuns erscheinungen sein können und das blatt muss man sich genau durchlesen und unterschreiben...
also ich habe keine nachwirkungen gehabt...meine entbindung war am 23.3.2007
4. ja die kosten werden meißt von der krankenkasse übernommen
5. die wehen werden zwar leichter aber sind nicht völlig weg...und ja man kann die schmerzen eines eventuellen dammrisses/schnittes dämmen..
ich..bin gerissen und habe nichts gespürt..
lg
sabi

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13. August 2008 um 12:10

ANGENEHM
1. keine Ahnung
2. zu früh legen lassen ist nicht gut. Bei mir hat der Arzt gewartet bis ich richtig schmerzhafte Wehen hatte.
3. denke nicht, sonst würd man es ja nicht machen.
4. ja die Kosten werden übernommen
5. auch ohne PDA merkst du nicht wenn es reisst oder geschnitten wird.

Ich habe noch nicht mal die Presswehen gespürt. Hatte nur ein gefühl das etwas drückt. Ja da kam auch schon das Köpfchen ohne zu pressen

ICH WÜRDS JEDERZEIT NOCHMAL MACHEN LASSEN ES WAR SOO SCHÖN MIT DER PDA. DIE NADEL REIN MACHEN SPÜRT MAN AUCH NICHT. ALSO HAB KEINE ANGST.

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13. September 2008 um 14:05

Nebenwirkungen sind nicht ohne!
Hi,

ich hab am 20.07.08 mein 1. Kind mit PDA zur Welt gebracht.

1. Also in meinem KH haben sie keine Wassergeburt mit PDA gemacht, da du eine Kanüle im Rücken hast -> Infektionsgefahr im Wasser (ist ja nicht steril).
2. Sofern medizinisch nichts dagegen spricht, ja. Allerdings sollte der Muttermund mind. 3cm geöffnet sein. Bei mir wollte sich der Muttermund nach 12 Stunden Wehen immer noch nicht öffnen, ich hab dann drauf bestanden und die PDA bekommen als der Muttermund bei knapp 2cm war (war auch die richtige Entscheidung, die haben schon über einen Kaiserschnitt beraten, hatte einen vorzeitigen Blasensprung; eine halbe Stunde nach der PDA war der Muttermund auf 7cm geöffnet, ich schätze mal weil ich ENDLICH entspannen konnte)
3. Fürs Baby ist es ungefährlich, allerdings steigt die "Gefahr" eines Kaiserschnitts, falls du sooo betäubt bist, dass du nicht mehr richtig pressen kannst.
4. Ja
5. Die PDA lässt sich individuell dosieren. Eine Freundin von mir hat gar nichts gespürt, ausser ein Druckgefühl, auch den Dammschnitt hat sie nicht gespürt.
Bei mir wollte die Hebamme nicht nachdosieren, bei der "eigentlichen" Geburt war die Wirkung leider weg

Allerdings muss ich trotzdem warnen. Bei mir ging die PDA leider etwas schief.
Die Anästhesistin musste 3 Mal reinstechen, bis die PDA endlich saß (beim 1. Mal sprang mein rechtes Knie hoch, beim nächsten Mal tierischer Schmerz in der Leiste).
Am nächsten Tag wurde ich mit starken, lagebedingten Kopfschmerzen wach.
Das ganze nennt sich PPH (post-peridural-headache).
Das Gewebe wurde verletzt, so dass Hirnwasser austritt. Sobald man sich dann hinsetzt oder aufsteht hat man unglaublich schlimme Kopfschmerzen (da zuwenig Hirnwasser da ist entsteht Druck auf die Hirnlappen). Nach 3 Minuten Stehen bin ich fast ohnmächtig geworden vor Schmerz. Konnte mich also um meinen Sohn nicht richtig kümmern. Musste für jede Kleinigkeit nach einer Schwester klingeln, die mussten mir den Zwerg aus dem Bettchen heben, Wickeln usw.
Sonntags war die Entbindung. Dienstag wurde ein Bloodpatch gemacht. Dabei wird dir steril Blut abgenommen (im OP) und dann wie die PDA gespritzt.
Dadurch soll sich ein Blut-Pflaster bilden, was die offene Stelle verschließt.
Das hat nicht gewirkt, Donnerstag dann ein 2. Mal, dieses Mal wars unglaublich schmerzhaft....
Da mussten sie auch 3 Mal komplett neu punktieren.
Hat ebenfalls nichts gebracht. Bin dann Samstag unter Aufsicht entlassen worden, ich war psychisch echt am Ende.
Eine Woche platt liegen und hoffen dass es weggeht.
Ist es zum Glück auch.
Sonst hätte ich wieder ins KH gemusst, nochmals Bloodpatch oder OP.
Mit diesem Kopfschmerz ist man echt zu nix fähig! Duschen (was man nach einer Geburt schon mal will!) ist total unmöglich, jeder Klogang eine totale Herausforderung.
Seither habe ich chronische Kopfschmerzen, allerdings nicht mehr lagebedingt. Ohne Unmengen Paracetamol komm ich aber nicht über den Tag.
Mein Sohn wird morgen 8 Wochen alt.
Ich werd nächste Woche wieder zur Behandlung ins KH, mal schauen was die jetzt noch für Ideen haben...

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14. September 2008 um 21:15
In Antwort auf mera_12870482

Ja
normalerweise kann man das. Aber das knn von Klinik zu Klinik unterschiedlich gehandhabt werden. Frag am besten an deinem Wunsch-Entbindungsort mal nach!
Für eine PDA kann man sich in der Regel jederzeit entscheiden, aber ich habe von anderen gehört, dass man manchmal drauf bestehen muss, weil die Ärzte meinen, es sei noch zu früh. Wenn sie sagen, dass es zu spät ist, dann lohnt es sich wirklich nicht mehr, dann ist der Mumu schon so weit auf, dass die Presswehen losgehen, bevor die PDA wirkt. (Und bei den Presswehen sollte man möglichst nicht mehr betäubt sein). Halt dir die PDA in der Hinterhand, wenn sie nötig wird, Vielleich geht aber auch alles ganz schnell und du brauchst gar keine.

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Ja, du kannst trotz PDA ambulant entbunden, das hab ich bei meiner zweiten Tochter auch gemacht.

Ich habe meine erste Tochter ohne jegliche Schmerzmittel bekommen und es war in Ordnung. Ging auch recht flott.

Bei der zweiten Geburt hab ich aus heiterem Himmel unendlich stake Wehen bekommen...als ich dann im Kreissaal lag, meinte die Hebammen, dass der MuMu erst 2 cm offen ist und es noch etwas dauern kann. Daraufhin wollte ich die PDA...etwa 20 - 30 Minuten später kam die Anästhesistin und es war eine echte erleichterung, diese starken Schmerzen nur noch "gedämpft" zu spüren. Ich sollte mich dann gerade hinlegen und habs auch ganz schnell kribbeln gemerkt...so als ob einem die Beine einschlafen! Und plötzlich hatte ich ein dolles "rumpeln" im Bauch gespürt und plötzlich lag mir mein Kind zwischen den Beinen. Soviel also dazu, dass es noch laaaaaaaaaaange nicht so weit sein wird! Bei mir ist mit der PDA zwar alles gut gegangen, aber sie war voll fürn A****! Allerdings denk ich mir heute besser so als andersrum!

LG Leyona mit Leyla & Fiona

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