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Dieser Motivationskonflikt

24. Mai 2014 um 8:24 Letzte Antwort: 25. Mai 2014 um 7:29

Guten Morgen ihr Lieben,

Erst einmal: ich bin glücklich!!!
Ich habe nun meinen Widerspruch bei der Kasse durchgekriegt.
Gestern war ich deswegen total motiviert. Ich war mir sicher, dass nun alles gut wird und dass ich es endlich schaffe meine Essstörung nach so vielen Jahren zu besiegen.

Mein Problem ist immer, dass es eben manche Morgen gibt an denen es mir ganz gut geht wenn ich aufstehe, körperlich vor allem und dann brennt sich sofort der Gedanke in meinen Kopf, dass ich die stationäre Therapie vielleicht doch nicht brauche.
Dass es mir ja gar nicht so schlecht geht etc.

Dann gibt es wieder Tage bzw Tageszeiten, da fühle ich mich als müsse ich sterben.

Ich hätte so gerne eine konstante Motivation. Kennt das jemand von euch?
Man versucht das Problem sobald es mal nicht zu 100% beeinträchtigend ist, sofort wegzuschieben...

Und dann ist da immer die Angst, dass ich wenn ich aus der Klinik komme, total anders aussehen werde, dass ich unkontrolliert zunehmen werde, dass mir meine Klamotten nicht mehr passen, dass mich die Leute dann wieder anschauen werden und dann nicht sagen: Oh mein Gott ist die dünn sondern: Oh mein Gott, hat die zugenommen.

Ach ich bin so im Konflikt mit mir selbst...

Liebe Grüße,
Euer Moehrchen

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25. Mai 2014 um 7:29

Liebe Dori
Vielen Dank für deine Antwort
Du hast natürlich vollkommen recht. Mein Verstand sagt mir ja auch, dass ich nach der Klinik hoffentlich nicht mehr so bin wie nun aber dieser Kopf macht mir immer wieder einen Strich durch die Rechnung.

Ich habe richtig Angst vor der Klinik, vor dem was kommen wird. Auch, dass ich mich mit den anderen dort messen werde und dann Bilanz ziehe, dass noch mehr abnehmen will...

Es ist wirklich furchtbar. Ich bin einfach total aufgeregt.

Liebe Grüße,
Moehrchen

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