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Die Geister die ich rief, werd ich nicht mehr los

25. November 2012 um 20:06 Letzte Antwort: 27. November 2012 um 22:58

Hallo zusammen
Da bin ich wieder einmal. Ich habe das Gefühl es wird nie ein Happy End in dieser Geschichte geben. War letztes Jahr mit BMI 18 in einer Klinik, hatte auf BMI 20.2 zugenommen, fühlte mich wie ein Walross. Auch wenn ich jetzt noch die Fotos von da anschaue, finde ich mich schrecklich fett. Auf jeden Fall nahm ich dann wieder etwas ab und mein Gewicht pendelte sich bei BMI 19-19.5 ungefähr ein. Seit ein paar Monaten gehts mir beruflich wieder schlechter und ich habe wieder abgenommen, mittlerweile schleiche ich in Richtung 17.5. Seit 7 Jahren schwank mein Gewicht immer um 7kg rauf und runter, und ich fühle mich nur wohl wenn ich um BMI 18 bin. Ich komm einfach nicht davon weg, mich mit einem normalen Gewicht zu akzeptieren. Schafft ihr das? Schafft man es jemals, ein normales Körperbild von sich zu haben und sich so zu akzeptieren wie man ist? Also in der Klinik hats nicht geklappt und die tausend Therapie die ich schon hatten, haben auch nix gebracht .

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25. November 2012 um 21:19


ich kann dich gut verstehen, ich bin wirklich ein Walross :S
hatte am mittwoch Bmi 19 !!! und jetzt habe ich bestimmt BMI 21 was ich alles gefressen habe! ich könnte mich umbringen.
Ich komme auch überhaupt nicht klar mit meinem Gewicht, ich bin richtig fett! Aber das bilde ich mir nicht nur ein das ist echt so!

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26. November 2012 um 12:52

Da hilft nur
radikale Akzeptanz, hat meine Therapeutin immer gesagt .Ich kenne das Problem sehr gut und kann dich gut verstehen. BMI 18 war irgendwie ne magische Zahl,dachte dann fühlst du dich wieder wohler.Eine weile ging es auch,der Gedanke kam zwar immer wieder auf, aber hatte in der zeit viel Unterstützung und konnte ihn durch meine Therapeutin klein halten. War damals Dauerthema in der Stunde. Irgendwann war die Therapie zu Ende und nach und nach sind diese Gedanken und Gefühle wieder stärker geworden. Bei 18 dachte ich 17.5 wäre ideal ,noch ein oder zwei Kilo dann wird es besser...! Dabei war ich wirklich der Meinung 18 würde mir reichen. Du bist ja jetzt schon wie du sagst bei 17.5 (was ja objektiv schon zu wenig ist) somit hat deine Grenze sich ja schon verschoben.Fühlst du dich denn jetzt so wohl oder gibt es ein ABER ? Bist im Moment in Therapie? Ach ja, und auf Fotos finde ich mich immer fett,egal wie viel ich real wiege. Versuche mich dadurch zu beruhigen, das ich halt kein fotogener Mensch bin

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26. November 2012 um 14:34
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Da hilft nur
radikale Akzeptanz, hat meine Therapeutin immer gesagt .Ich kenne das Problem sehr gut und kann dich gut verstehen. BMI 18 war irgendwie ne magische Zahl,dachte dann fühlst du dich wieder wohler.Eine weile ging es auch,der Gedanke kam zwar immer wieder auf, aber hatte in der zeit viel Unterstützung und konnte ihn durch meine Therapeutin klein halten. War damals Dauerthema in der Stunde. Irgendwann war die Therapie zu Ende und nach und nach sind diese Gedanken und Gefühle wieder stärker geworden. Bei 18 dachte ich 17.5 wäre ideal ,noch ein oder zwei Kilo dann wird es besser...! Dabei war ich wirklich der Meinung 18 würde mir reichen. Du bist ja jetzt schon wie du sagst bei 17.5 (was ja objektiv schon zu wenig ist) somit hat deine Grenze sich ja schon verschoben.Fühlst du dich denn jetzt so wohl oder gibt es ein ABER ? Bist im Moment in Therapie? Ach ja, und auf Fotos finde ich mich immer fett,egal wie viel ich real wiege. Versuche mich dadurch zu beruhigen, das ich halt kein fotogener Mensch bin

Therapie
Hey krümelchen
Ja ich bin wieder in Therapie, habe jetzt gerade den Therapeut gewechselt, hoffe mal das der mir jetzt besser helfen kann. Bei mir ist es einfach so, dass mein Oberkörper sehr schnell sehr knochig aussieht, aber meine Beine noch wie Baumstämme aussehen. Und mit meinen Beinen kann ich mich erst anfreunden, wenn mein Gewicht im UG ist, aber auch da bin ich noch nicht zufrieden. Ginge es nach meinem Oberkörper würde ich ja jetzt aufhören zu hungern, aber meine Beine.... Ich wünsche mir einfach, die bei BMI 17 vielleicht akzeptieren zu können. Immerhin sind sie jetzt schon besser als anno dazumal. Zum Teil habe ich das GEfühl, ich sehe meinen Körper ziemlich realistisch (ich sehe ja, dass ich oben rum sehr dünn bin), aber andererseits weiss ich auch nie, ob ich jetzt dünner/dicker als die und diejenige bin. Das ist immer so schwierig einzuschätzen und dann denke ich immer, ach ich bin dicker wie die Frau. Ich frage mich halt wirklich, ob sich dieses Bild von mir selbst, jemald verändern wird. Weil das bringe ich nun sicher seit 7 Jahren nicht aus meinem Kopf. hmmm

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26. November 2012 um 14:54

Liebe Perle...
Du sprichst mir aus der Seele... Abgesehen von meiner"Geschichte " , dass mit dem Körper , der Figur der Wahrnehmung und den Proportionen...
Mein Oberkörper ist auch schon sehr schlank, bzw.dünn hab auch fast keine Oberweite mehr , echt schlanke arme ,einen Flächen Bauch usw., dass sehe ich auch alles und will da nichtmehr abnehmen...ABER meine Beine !
Wenns danach geht hab ich noch immer abnehmwünsche und Gedanken.
Es nervt einfach. Kann mich auch nicht mit meiner naturgegeben eh schlanken Figur anfreunden weil ich meine Beine so abstoßend finde. Ich verfluche den Tag an dem dieses Unheil seinen Lauf nahm... Krieg das nichtmehr aus meinem Kopf

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27. November 2012 um 22:58
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ich kann dich gut verstehen, ich bin wirklich ein Walross :S
hatte am mittwoch Bmi 19 !!! und jetzt habe ich bestimmt BMI 21 was ich alles gefressen habe! ich könnte mich umbringen.
Ich komme auch überhaupt nicht klar mit meinem Gewicht, ich bin richtig fett! Aber das bilde ich mir nicht nur ein das ist echt so!

@ follower
entschuldigung follower, aber nimms jetzt nicht persönlich, aber hör endlich mal damit auf!
es kann auf andere ziemlich triggernd wirken, wenn du mit deinen aussagen kommst, dass ein bmi von 21 fett ist.
die einzige, die sich fett FÜHLT (aber nicht ist), bist DU!
du bildest dir das nur ein. ich nehme mal an du kennst bmi rechner? dann wirst du sehen, dass 21 schön in der mitte ist und du wohl kaum fett sein kannst.
es ist die krankheit, die dir das einredet.
und wie gesagt, wenn du regelmässig essen würdest, dich an die normalen kalorienzahlen täglich halten würdest, genug sport machst, trinkst etc. , dann bin ich überzeugt, hättest du weniger essanfälle. na ja, es ist deine entscheidung.
falls dir meine worte zu hart erklingen, dann tut es mir leid. aber manchmal habe ich das gefühl, dass bei manchen menschen aufrütteln vielleicht etwas bewirken könnte oder so
liebe grüsse

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