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Die ganze Zeit von der Mutter angegiftet werden

4. April 2014 um 11:20

Hey,
wollte mal fragen, ob ich wirklich so übertreibe oder wie ihr das seht.

Hatte ja ziemlich viele Entzündungen die letzten Wochen, die recht schmerzhaft waren. Ohr - Zahn, usw.

Jetzt habe ich vor ner Woche n bissal übertrieben weil mein Augenlid geschwollen war und ich neige ja zur Angststörung, deswegen habe ich meine Mutter angstvoll angerufen was das sein könnte.

Daraufhin entflammte ein Streit, ich würde ja immer nur über meine Krankheiten reden und zuviel zu hause sitzen und über mich nachdenken. Hatte Ferien.
Bin froh über diesen Umstand, sonst hätte ich viele Schultage ausfallen lassen müssen.

Das Problem ist, dass ich bei den ganzen Schmerzen eben die Krankheiten nicht einfach weg-ignorieren kann und manchmal habe ich meine Mutter eben heulend abends angerufen weil die Schmerzen so doll waren...wohne eben alleine und wer das kennt weiß, wie hilflos und scheiße man sich manchmal fühlt wenn man krank ist und keiner da ist, besonders nachts.

Nach mehreren Tagen Funktstille habe ich sie gestern wieder angerufen, das war ganz okay. Hab ihr von meiner Verdachtsdiagnose auf Bechterew erzählt (Rheuma), war für sie natürlich ungültig "Verspannungen" "gerade gehen" blaaa.

Heute nacht hatte ich 3 Stunden schlaf weil ich keine Ibus mehr hatte. Aufgrund meiner chronischen Schmerzen bin ich darauf angewiesen, abends eine Ibu einzuwerfen um u schlafen. Heute natürlich wieder bei meiner Mutter mein Herz ausgeschüttet, außerdem bin ich einfach voll von innerer Unruhe und Angst wegen diesem Morbus Bechterew. Meine Mutter fängt wieder voll an zu zetern ich würde wieder nur über meine Krankheiten reden, hängt sich daran auf, dass ich sie wegen meinem geschwollenen Auge angerufen habe und erwähnt es natürlich mehrmals.

Ich schäm mich jetzt einfach total. Ich schäm mich für mich, für meine Schmerzen, wie ich damit umgehe, dass ich davon so viel rede und dass ich mir soviele Gedanken über das Gespräch mit dem Orthopäden mache. Ich komm mir total lächerlich und dumm vor.
Was meint ihr, hat meine Mutter Recht? übertreibe ich wirklich maßlos? Bin ich da aufmerksamkeitssüchtig? Steiger ich mich zu sehr rein, auch in solche Verdachtsdiagnosen? Ich hass mich mal wieder gepflegt selbst für meine Art -_-

LG, Lux

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4. April 2014 um 12:45

Ich denke ein wenig Sorge ist total okay
Liebe Lux,

du machst du Sorgen um dich und fragst dich was wohl los ist. das ist- so sehe ich das- etwas ganz natürliches!
Viele Menschen googeln bei allen möglichen Beschwerden und suchen im Internet nach einer Erklärung!
Gewiss sind all diese Menschen NICHT süchtig nach Aufmerksamkeit.
Solange du nicht irgendwas erfindest und hypochondrierst, um an Aufmerksamkeit zu gelangen, finde ich es durchaus in Ordnung wenn du damit so umgehst, wie du es gerade tust.
Achte aber auf dich und gehe in dich und frage dich genau: Hast du wirklich starke Schmerzen oder sind diese vllt doch nicht so stark und dein Inneres macht sie nur so schlimm?
Diese Frage hilft dir herauszufinden, ob du wirklich nur nach Aufmerksamkeit suchst, oder ob es normal ist so zu denken wie du denkst.

Hast du mal mit deiner MUtter genau darüber gesprochen?
Wünschst du dir denn von ihr mehr Aufmerksamkeit oder wie genau kommst du auf den Gedanken?

Ich wünsche dir gute Besserung und hoffe, dass sich deine schlimmen Befürchtungen nicht bestätigen werden!

Liebe Grüße

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4. April 2014 um 13:40

Liebe Rundine,
toll mal wieder von Dir zu hören!!
Ganz viel Respekt von mir, dass du die Zunahme durchgezogen hast und Dein Gewicht hälst. Ich hoffe sehr, dass dieses halbwegs gesund ist

Ich hab schon oft überlegt ob die Schmerzen psychosomatisch sind - kann aber nicht sein, ich habe sie schon seit anderthalb Jahren, sie wurden immer übler, sind besonders Stark in Ruhe und haben mir schon den Sport verdorben
Ich habe eine Kyphose (S-förmige Wirbelsäule) und dachte immer, die wäre Schuld aber nicht an Rheuma :s

Ich komm leider nicht an meine Mutter ran.
Die wird immer gleich sauer und brüllt mich nieder.
Ich habe ihr schon gesagt, dass ihr mir von ihr irgendwie n bisschen Trost wünsche, aber sie ist da auch so emotional erkaltet...Ich glaube schon, dass meine MS was damit zu tun hat. Ich will, dass sie mal anerkennt, dass es mir schlecht geht, aber in meiner Familie hat man keine Leiden zu haben, die über Kopfschmerzen und Liebeskummer hinausgehen. (Dabei sie selbst - Morbus Crohn, Blasenkrebs etc. schon durchgehabt..)

Sie nölt mich immer an, dass ich sie nerve, sie nichts mehr davon hören will, nicht weiß, was sie sagen soll etc.
Und wenn sie nur sagen würde "Selbst wenn Du Rheuma hast, dann kriegen wir das doch trotdem hin, du musst keine Angst haben" oder so was. Irgendwas NETTES einfach. Es ist halt scheiße wenn man 2-3 Wochen auf so ne Diagnose warten muss :|

Natürlich wünsche ich mir mal etwas Zuwendung und Anteilnahme von ihr. Aber das gibt's halt eben nicht.
Wenn ich jetzt kein MB habe, wäre das natürlich schön - würde aber meiner Mutter voll in die Hände spielen um mir wieder runterzubeten, wie übertrieben und egozentrisch ich wieder bin. :s

GLG!

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4. April 2014 um 15:38

Liebe lux
ich glaube dir,dass du schmerzen hast und du wirklich darunter leidest.ich versteh nur nicht ganz weshalb du das deiner mutter mitteilen musst/willst wenn du krank bist.was erhoffst du dir dabei?ich würde das gerne verstehen.
ich glaube es wäre vielleicht einfacher für dich sie nicht mehr zu informieren?dann musst du dich nicht erklären und dir vorwürfe machen lassen.die schmerzen werden ja dadurch auch nicht besser,oder?lg

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4. April 2014 um 15:50
In Antwort auf nuha_12700736

Liebe lux
ich glaube dir,dass du schmerzen hast und du wirklich darunter leidest.ich versteh nur nicht ganz weshalb du das deiner mutter mitteilen musst/willst wenn du krank bist.was erhoffst du dir dabei?ich würde das gerne verstehen.
ich glaube es wäre vielleicht einfacher für dich sie nicht mehr zu informieren?dann musst du dich nicht erklären und dir vorwürfe machen lassen.die schmerzen werden ja dadurch auch nicht besser,oder?lg

Hi
ich glaube, sie ist noch zu sehr bezugsperson für mich.
ich rede halt noch recht oft mit ihr weil ich es einfach brauche, mich auszusprechen. eigentlich habe ich ein enges verhältnis zu ihr - bloss ist die frage, ob es ein positives verhältnis ist.
meine familie (wir sind 3) hat gerne ein friede-freude-eierkuchen verhältnis...bloß besonders bei meiner mum glaube ich, dass sie mehr eine rolle von mir erwartet als ich selbst zu sein.
am wochenende ins grüne fahren - ja - aber von schmerzen oder angst vor rheuma sprechen - auf keinen fall!!! also mitkommen, gute laune mimen und zähne zusammenbeissen oder tabletten schlucken.
würde man mich auch mit meinen makeln und ab und zu auch krankheiten akzeptieren, dann hätte ich auch trotz der schmerzen lust auf einen ausflug, aber so macht es mich traurig. :/

ich glaube ich versuch halt einfach, immer irgendwelches mitgefühl oder irgendwelche GEFÜHLE aus ihr herauszukitzeln, schon seit ich 16 bin. du hast recht, sputnik - im grunde sollte ich sie nicht mehr informieren! es ist für mich nur irgendwie schwer, den kontakt zu ihr zu unterlassen. total dumm

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4. April 2014 um 20:28

Was soll ich denn machen
mal die anderen sachen außen vorgelassen...wenn ein arzt so einen Verdacht ausspricht, teilt man das schonmal mit seiner Familie.

Ich hab einige Freundinnen, aber die kann ich nicht immer anrufen wenn ich so ein Problem habe. Das würde mich auf Dauer selbst nerven als Freundin. Ich kann denen nicht die Mutterrolle aufbürden.
Meine Therapeutin hat das auch gefragt. Ich hab auch eine sehr gute Freundin, mit der ich alles teile, aber sie ist eine Freundin, nicht meine Ersatzmom. Das ist doch logisch

Ja, ich frage sie wie es ihr geht und ich höre ihr auch zu wenn sie von ihrem Leben erzählt.
Natürlich behauptet sie immer das Gegenteil und stellt mich als Egomonster hin, aber ich habe meine Freundinnen schon oft um wirklich ehrliche Antworten gebeten - und wenn ich wirklich so wäre, dann hätten sie mir das nahegebracht.
Ich weiß auch nicht.
Meine Mutter tut einfach ALLES ab, ich check es nicht.
Es ist einfach verletzend und macht wütend, wenn man fast 2 Jahre schon extreme Schmerzen hat, die einem wirklich die Lebensqualität nehmen, und sich dann anhören darf, dass es verschissene VERSPANNUNGEN sind. dieses leidige Runterspielen macht mich wütend und traurig. Ich fühl mich dann genarrt einfach nur. Ich könnt heulen irgendwie wenn ich das nur schreibe. Natürlich, verspannungen, die von 500g paracetamol nich weggehen..
Sobalds mal ernst wird, wird meine Mutter einfach total verletzend und laut, so als wollte sie gar nicht, dass ich das ausspreche oder so.

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4. April 2014 um 22:36


ich denke auch es wäre Event. besser sich in Zukunft einer Freundin anzuvertrauen obwohl ich sehr gut nachvollziehen kann das du deine Ängste lieber deiner mutter mitteilen würdest vor allem weil man sich von ihr ja Verständnis zuspruch und liebe worte erhofft...

bisher wurdest du in dieser hinsicht aber immer von ihr enttäuscht und ich denke das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. daher wäre es bestimmt ratsamer sich einen menschen anzuvertrauen bei dem du danach nicht das gefühl hast alles falsch gemacht zu haben und bei dem du dich verstanden und dein Problem gut aufgehoben fühlst.

ich weiss es ist schwer wenn die eigenen mutter so "kalt" reagiert aber du wirst sie nicht mehr ändern können ... daher tu dir nicht unnötig weh und wer weiss Event. fragt sie ja einmal von sich aus nach wie es dir geht und das würde dir dann umso mehr Freude bereiten.
alles liebe und ich drück dir ganz fest die Daumen das sich die Diagnose nicht bestätigt

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4. April 2014 um 22:37


ich denke auch es wäre Event. besser sich in Zukunft einer Freundin anzuvertrauen obwohl ich sehr gut nachvollziehen kann das du deine Ängste lieber deiner mutter mitteilen würdest vor allem weil man sich von ihr ja Verständnis zuspruch und liebe worte erhofft...

bisher wurdest du in dieser hinsicht aber immer von ihr enttäuscht und ich denke das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. daher wäre es bestimmt ratsamer sich einen menschen anzuvertrauen bei dem du danach nicht das gefühl hast alles falsch gemacht zu haben und bei dem du dich verstanden und dein Problem gut aufgehoben fühlst.

ich weiss es ist schwer wenn die eigenen mutter so "kalt" reagiert aber du wirst sie nicht mehr ändern können ... daher tu dir nicht unnötig weh und wer weiss Event. fragt sie ja einmal von sich aus nach wie es dir geht und das würde dir dann umso mehr Freude bereiten.
alles liebe und ich drück dir ganz fest die Daumen das sich die Diagnose nicht bestätigt



PS: WIR SIND IMMER FÜR DICH DA!!!!!!!!!

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5. April 2014 um 10:16

Der Arzt
hat mir jetzt Rehasport verschrieben aber wegen der Schmerzen bzw. deren Art hat er halt Verdacht auf Rheuma geäußert und mich zum MRT geschickt. Der Termin ist erst in 10 Tagen.

Naja ist die letzten Wochen einfach nur sehr unglücklich gelaufen, weil ich echt fast jede Woche was Neues hatte. Wahrscheinlich schon noch 'ne Folge der MS (Geschrottetes Immunsystem.)

Was mich traurig macht ist, dass sie nicht nur mein Problem immerzu runterredet - nein, sie nutzt es aus, um mir Vorwürfe zu machen. Ich glaub die braucht das richtig.
Dass es ja alles meine Schuld ist, weil ich als kleines Kind immer krumm gegangen bin, sie hats ja gesagt, blabla.
Sie brüllt mich lieber an und zetert rum wenn sie die Möglichkeit ins Auge fassen muss, dass diese Beschwerden vielleicht einfach DA SIND und keiner SCHULD daran hat und das macht mich traurig und wütend. Darum wünschte ich mittlerweile fast ich könnte ihr sagen, dass es eine Entzündung ist, damit sie aufhört, mir ständig vorwürfe zu machen....

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5. April 2014 um 10:36
In Antwort auf traumfaenger14


ich denke auch es wäre Event. besser sich in Zukunft einer Freundin anzuvertrauen obwohl ich sehr gut nachvollziehen kann das du deine Ängste lieber deiner mutter mitteilen würdest vor allem weil man sich von ihr ja Verständnis zuspruch und liebe worte erhofft...

bisher wurdest du in dieser hinsicht aber immer von ihr enttäuscht und ich denke das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. daher wäre es bestimmt ratsamer sich einen menschen anzuvertrauen bei dem du danach nicht das gefühl hast alles falsch gemacht zu haben und bei dem du dich verstanden und dein Problem gut aufgehoben fühlst.

ich weiss es ist schwer wenn die eigenen mutter so "kalt" reagiert aber du wirst sie nicht mehr ändern können ... daher tu dir nicht unnötig weh und wer weiss Event. fragt sie ja einmal von sich aus nach wie es dir geht und das würde dir dann umso mehr Freude bereiten.
alles liebe und ich drück dir ganz fest die Daumen das sich die Diagnose nicht bestätigt



PS: WIR SIND IMMER FÜR DICH DA!!!!!!!!!

Liebe Traumfaenger,
du zauberst mir immer ein Lächeln ins Gesicht
Bei meiner Freundin ist es auch echt angenehm, da fühle ich mich verstanden und bekomme auch ehrliche Antworten.

Es ist halt schwer zu akzeptieren, wenn eigene Eltern so sind wie sie sind und man damit aber nicht klarkommt.
Ich habe ja einen Freund mit MS und seine Mutter ist meiner recht ähnlich
Irgendwie scheint da 'ne Verbindung zu sein, jedenfalls bei mir. Klar, mit MS kitzelt man 'ne Reaktion aus den Menschen seiner Umwelt heraus und erwartet/wünscht sich natürlich auch, dass man sich um einen sorgt. Also was mich betrifft.

Danke für Deine lieben Worte!

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5. April 2014 um 11:04

Ich rufe sie ja nicht mehr an,
hab mir vorgenommen, das jetzt konsequent sein zu lassen

Einbilden - würde ich mir zutrauen.
ich bin auf jeden fall eine sehr ängstliche und pessimistische person, die schnell vom schlimmsten ausgeht!

aber das eine war ne ohrenentzündung - kam mit salbe wieder in ordnung, war bloss sehr schmerzhaft.

das 2. war stress mitm zahn, bin sehr kariesanfällig und hab n Z.a.-Marathon hinter mir. der zahn war eigentlich super, aber dann hat meine z.ä. eine wurzelfüllung vorgenommen und daraufhin ist wieder eine entzündung entflammt.

es war halt einfach mega pech, dass beides so kurz aufeinander folgte.

das mit dem rücken ist jetzt halt das rätsel. dass es psychosomatisch ist glaube ich aber nicht, sonst würde es nicht immer in spezifischen situationen auftreten wie liegen, sport oder so

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5. April 2014 um 11:11
In Antwort auf usagi_11900566

Ich rufe sie ja nicht mehr an,
hab mir vorgenommen, das jetzt konsequent sein zu lassen

Einbilden - würde ich mir zutrauen.
ich bin auf jeden fall eine sehr ängstliche und pessimistische person, die schnell vom schlimmsten ausgeht!

aber das eine war ne ohrenentzündung - kam mit salbe wieder in ordnung, war bloss sehr schmerzhaft.

das 2. war stress mitm zahn, bin sehr kariesanfällig und hab n Z.a.-Marathon hinter mir. der zahn war eigentlich super, aber dann hat meine z.ä. eine wurzelfüllung vorgenommen und daraufhin ist wieder eine entzündung entflammt.

es war halt einfach mega pech, dass beides so kurz aufeinander folgte.

das mit dem rücken ist jetzt halt das rätsel. dass es psychosomatisch ist glaube ich aber nicht, sonst würde es nicht immer in spezifischen situationen auftreten wie liegen, sport oder so

Frage
erzählst du deiner mutter auch von positiven dingen (keine ahnung,ich hatte heute spass mit freunden im museum) manche menschen reagieren einfach schroff und genervt und vorwerfend wenn es für sie zu viel wird.damit verbunden ist auch die hilflosigkeit.eine mutter realisiert,dass sie ihrem kind nicht helfen kann und es leidet.das ist ziemlich
hart.da neigen einige menschen dazu,alles zu relativieren oder umzudrehen.schlussendlich also als folge der eigenen hilflosigkeit und ratlosigkeit.

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5. April 2014 um 12:54
In Antwort auf usagi_11900566

Liebe Traumfaenger,
du zauberst mir immer ein Lächeln ins Gesicht
Bei meiner Freundin ist es auch echt angenehm, da fühle ich mich verstanden und bekomme auch ehrliche Antworten.

Es ist halt schwer zu akzeptieren, wenn eigene Eltern so sind wie sie sind und man damit aber nicht klarkommt.
Ich habe ja einen Freund mit MS und seine Mutter ist meiner recht ähnlich
Irgendwie scheint da 'ne Verbindung zu sein, jedenfalls bei mir. Klar, mit MS kitzelt man 'ne Reaktion aus den Menschen seiner Umwelt heraus und erwartet/wünscht sich natürlich auch, dass man sich um einen sorgt. Also was mich betrifft.

Danke für Deine lieben Worte!

Liebe Lux
Ich stimme Traumfänger zu

Es ist vielleicht besser, mit Freunden darüber zu reden oder vielleicht gleich mit einer Psychotherapeutin? Anfangs habeich meiner mutter auch alles anvertraut (vor und anfang der Krankheit). sie war damals wie meine beste Freundin. Dann wurde es aber immer belastender für sie und ich habe mich entschieden, meine echten Probleme mit jemandem zu bereden, der außerhalb der Familie steht. Mir wurde auch immr vorgegowrfen, mit meiner Krankheit Aufmerksamkeit auf mich ziehen zu wollen und ich höre noch oft "es dreht sich alles nur um dich" - dein Bruder wird ganz vernachlössigt". aber lass dich dadurch nicht entmutigen. Man braucht jemanden, dem man sich anvertrauten kann. Ich hatte damals eine Psychotherapeuting und eine Freundin, die auch zu mir kam wenn ich sie heulden um halb 1 in der Nacht angerufen habe. !

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5. April 2014 um 13:04
In Antwort auf nuha_12700736

Frage
erzählst du deiner mutter auch von positiven dingen (keine ahnung,ich hatte heute spass mit freunden im museum) manche menschen reagieren einfach schroff und genervt und vorwerfend wenn es für sie zu viel wird.damit verbunden ist auch die hilflosigkeit.eine mutter realisiert,dass sie ihrem kind nicht helfen kann und es leidet.das ist ziemlich
hart.da neigen einige menschen dazu,alles zu relativieren oder umzudrehen.schlussendlich also als folge der eigenen hilflosigkeit und ratlosigkeit.

Klar
ich erzähl' ihr eigentlich alles. Gerade so positive Sachen erzähle ich gerne.
Ich verstehe, dass es schlimm ist, sein Kind leiden zu sehen, aber im Endeffekt macht sie es mit ihrer gemeinen Art ja noch schlimmer Aber ich denke, du hast da Recht mit dem was du sagst.

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5. April 2014 um 21:51
In Antwort auf usagi_11900566

Liebe Traumfaenger,
du zauberst mir immer ein Lächeln ins Gesicht
Bei meiner Freundin ist es auch echt angenehm, da fühle ich mich verstanden und bekomme auch ehrliche Antworten.

Es ist halt schwer zu akzeptieren, wenn eigene Eltern so sind wie sie sind und man damit aber nicht klarkommt.
Ich habe ja einen Freund mit MS und seine Mutter ist meiner recht ähnlich
Irgendwie scheint da 'ne Verbindung zu sein, jedenfalls bei mir. Klar, mit MS kitzelt man 'ne Reaktion aus den Menschen seiner Umwelt heraus und erwartet/wünscht sich natürlich auch, dass man sich um einen sorgt. Also was mich betrifft.

Danke für Deine lieben Worte!


ach lux vielen lieben dank für deine lieben worte du ahnst gar nicht welche Freude du mir mit ihnen in den Moment des lesens bereitet hast und auch du hast mir ein lächeln auf die lippen gezaubert

wie gut das du jmd in deinen Freundeskreis hast den du dich unbeirrt anvertrauen kannst - das ist sehr schön zu wissen... daher wende dich in Zukunft lieber wirklich nur an diese Person und warte von dich aus ab ob deine mutter auf dich zu kommt oder nicht... ich weiss, es ist schwer auszuhalten aber ich denke deine mutter liebt dich auf ihre art und weise von ganzen herzen und sie wird früher oder später ihre sorge dir gegenüber auch zeigen...
ich denke (ich will mich nicht auf ihre seite stellen sondern sie nur zu verstehen versuchen) dass deine Krankengeschichte mit Sicherheit auch nicht leicht für sie ist... ich meine sie musste ihrer tochter beim sterben zusehen und konnte ihr nicht helfen... die ES macht die Mitmenschen ja hilflos den wenn wir uns nicht helfen lassen wollen dann können sich die anderen auf den kopf stellen wir werden dennoch nicht gesund...
und ich denke auch wir können durch unsere Krankheit schon eine grosse macht gegenüber unseren lieben ausüben (so nach den Motto: siehst du ich esse nicht weil du so zu mir bist...) und das die Krankheit auf jeden fall ein schrei nach Aufmerksamkeit und geliebt zu werden ist, davon bin ich zu 100 % überzeugt...
anderseits muss ich meiner mutter hier einmal meine Anerkennung zeigen - ich meine sie ist jetzt (mehr oder weniger) seit 13 jahren mein ständiger begleiter bei den versuch die Krankheit hinter mir zu lassen, sie leidet (litt) mit mir, ist oft am verzweifeln, hat oft (unangebrachte lkh aufenthalte eingefädelt) die nichts brachten, hat jeden tag angst mich zu verlieren... und dennoch ist sie gerade dann wenn ich sie am meisten brauche (zb wenn ich so wie du ihr mein leid klagen will) nicht für mich da - nicht ansprechbar und wirft mir ebenfalls harte worte und Gemeinheiten an den kopf... aber dennoch liebt sie mich, kämpft jeden tag um und für mich und wenn es hart auf hart kommt ist sie da unterstützt mich mit aller kraft, verteiligt mich gegenüber anderen bis aufs blut und kämpft gegen ihre Ängste an mich zu verlieren...

ich denke, wir müssen auch lernen uns einmal in die Situation unserer lieben zu versetzen, was wir ihr ihnen (und nicht nur sie uns) eigentlich antun... Event. ist es dann auch leichter auszuhalten wenn diese "kalte Haltung und Ignoranz" uns wieder einmal mit voller wucht trifft...

wichtig ist, dass du auf jeden fall einen Ansprechpartner hast, du deine sorgen nicht mit dir alleine herumtragen musst
deine mom wird mit Sicherheit nachfragen davon bin ich überzeugt und du wirst sehen es wird dich dann umso mehr freuen den sie liebt dich von ganzen herzen auch wenn es ihr leider nicht gelingt dies zu zeigen...

den liebe lux man muss dich einfach lieb haben

alles liebe
deine traumfängerin

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6. April 2014 um 15:20
In Antwort auf trixie_987075

Liebe Lux
Ich stimme Traumfänger zu

Es ist vielleicht besser, mit Freunden darüber zu reden oder vielleicht gleich mit einer Psychotherapeutin? Anfangs habeich meiner mutter auch alles anvertraut (vor und anfang der Krankheit). sie war damals wie meine beste Freundin. Dann wurde es aber immer belastender für sie und ich habe mich entschieden, meine echten Probleme mit jemandem zu bereden, der außerhalb der Familie steht. Mir wurde auch immr vorgegowrfen, mit meiner Krankheit Aufmerksamkeit auf mich ziehen zu wollen und ich höre noch oft "es dreht sich alles nur um dich" - dein Bruder wird ganz vernachlössigt". aber lass dich dadurch nicht entmutigen. Man braucht jemanden, dem man sich anvertrauten kann. Ich hatte damals eine Psychotherapeuting und eine Freundin, die auch zu mir kam wenn ich sie heulden um halb 1 in der Nacht angerufen habe. !

Liebe bellaswan,
danke für deine antwort
ich hatte eine therapeutin, aber die ging gar nicht. aktuell könnt ich echt gut nen therapeuten gebrauchen, leider dauert das noch ein paar monate.

das was du erzählst, kenn ich auch gut. sicher bin ich irgendwie aufmerksamkeits"geil", aber als pathologisch würd ichs echt noch nicht betrachten. bin einfach jemand, der vlt. etwas mehr aufmerksamkeit benötigt als der durchschnittsmensch, k.a^^
ich hab immer angst, wenn ich meine freundin zu sehr mit meinen themen nerve, ist sie genervt von mir. natürlich reden wir auch über andere dinge. ich achte auch bewusst darauf, dass ich nicht nur von mir spreche oder über negative themen.

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6. April 2014 um 15:43
In Antwort auf usagi_11900566

Liebe bellaswan,
danke für deine antwort
ich hatte eine therapeutin, aber die ging gar nicht. aktuell könnt ich echt gut nen therapeuten gebrauchen, leider dauert das noch ein paar monate.

das was du erzählst, kenn ich auch gut. sicher bin ich irgendwie aufmerksamkeits"geil", aber als pathologisch würd ichs echt noch nicht betrachten. bin einfach jemand, der vlt. etwas mehr aufmerksamkeit benötigt als der durchschnittsmensch, k.a^^
ich hab immer angst, wenn ich meine freundin zu sehr mit meinen themen nerve, ist sie genervt von mir. natürlich reden wir auch über andere dinge. ich achte auch bewusst darauf, dass ich nicht nur von mir spreche oder über negative themen.

Hallo Lux
Das machst du doch richtig gut schon Therapeut empfiehlt sich wirklich . MIr ist das immer auch noch sehr unangenehm, wenn meine Freundin immer nur gleich fragt wie es MIR denn geht, ob alles gut ist, ob Probleme etc.- ich fühl mich auch shcon ganz schlecht, weil ich sie jetzt so lang nicht mehr bei ihr gemeldet habe (war im Ausland) . Dabei möchte ich auch einfach einmal für sie da sein und nicht nur sie für mich. Es muss sich ausgleichen. Aber Freundschaft heißt, dass man das auch zusammen durchsteht und dir niemand das vorenthält. Bei solchen Problemen merkt man dann auch , wer die wahren Freunde sind die bleiben, auch wenn man selber ganz anders wird und sich auch (zu MS Zeiten) ganz abkoppelt. Die beleiben hart Ich habe erst dadurch gemerkt, wie toll es ist, so jemanden an seiner Seite zu haben. Ich bin gerade auch wieder sschwer am überlegen, eine Therapeutin zu suchen. ist einfach gut, zum von der Seele reden. Da macht dir niemand Vorwürfe etc! Das schaffst du !!!

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6. April 2014 um 16:21

Liebe Dori,
nee, ich muss noch bis zum 15. warten, dann ist der MRT Ich hoffe, ich bekomme gleich einen Befund!

Meinen Gelenken und anderen Körperregionen geht's eigentlich gut.
Sorgen macht nur das Iliosakralgelenk. Meine Schmerzen sind im unteren Rücken und strahlen ins Bein. Angefangen hats vor ca. 2 Jahren eig. recht harmlos.

Während meiner Magersucht hatte ich null Beschwerden. Beim Zunehmen gings dann total ab..

Fibro wäre mein größter Albtraum!!
Hab mal geschaut was das ist mit den ganzen Nebenerscheinungen und was die leiden und keinen Sport machen. Dann wäre mir Bechterew oder Sakroiliitis lieber, ich glaub da hat man sogar noch mehr Lebensqualität übrig als bei Fibro Bei MB soll man sich ja noch extra viel Bewegen und ehrlich gesagt bewege ich mich gerne!

Das Schöne ist, dass sich meine Schmerzen locker mit mit 200mg Ibu für ein paar Stunden in Schach halten kann - bloss dass ich gerade nen kleinen Entzug mache, weil ich keinen Schutz für meinen Magen hab und das schon seit 3 Monaten tägl. einschmeiss.
Meine Hoffnung ist, dass man ne richtige Fibro bestimmt nicht mit so ner Minidosis Ibu bekämpfen könnte und ich es deswegen nicht habe...bittebitte

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6. April 2014 um 16:37
In Antwort auf usagi_11900566

Liebe Dori,
nee, ich muss noch bis zum 15. warten, dann ist der MRT Ich hoffe, ich bekomme gleich einen Befund!

Meinen Gelenken und anderen Körperregionen geht's eigentlich gut.
Sorgen macht nur das Iliosakralgelenk. Meine Schmerzen sind im unteren Rücken und strahlen ins Bein. Angefangen hats vor ca. 2 Jahren eig. recht harmlos.

Während meiner Magersucht hatte ich null Beschwerden. Beim Zunehmen gings dann total ab..

Fibro wäre mein größter Albtraum!!
Hab mal geschaut was das ist mit den ganzen Nebenerscheinungen und was die leiden und keinen Sport machen. Dann wäre mir Bechterew oder Sakroiliitis lieber, ich glaub da hat man sogar noch mehr Lebensqualität übrig als bei Fibro Bei MB soll man sich ja noch extra viel Bewegen und ehrlich gesagt bewege ich mich gerne!

Das Schöne ist, dass sich meine Schmerzen locker mit mit 200mg Ibu für ein paar Stunden in Schach halten kann - bloss dass ich gerade nen kleinen Entzug mache, weil ich keinen Schutz für meinen Magen hab und das schon seit 3 Monaten tägl. einschmeiss.
Meine Hoffnung ist, dass man ne richtige Fibro bestimmt nicht mit so ner Minidosis Ibu bekämpfen könnte und ich es deswegen nicht habe...bittebitte

Achso,
bei Fibro tut ja auch bewegung weh, oder? meine schmerzen bessern sich bei bewegung. hab gerade meine lws-übungen gemacht, die tun mir gut

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7. April 2014 um 13:20

Distanz bringt Nähe
Liebe Lux,

danke für deine lieben Worte!
Ja ich halte mein Gewicht super! Vorerst. (MUss noch zunehmen, habe noch einiges bis zum NG vor mir, aber auch das schaffe ich noch, da bin ich sicher!)

Vielleicht würde es eurem Verhältnis guttun, wenn du dich ein wenig von ihr distanzierst?
Wenn sie merkt, dass du sie nicht mehr so sehr braucht und auch allein zurecht kommst, dann könnte ich mir gut vorstellen, dass sich euer Verhältnis verbessert.
Vielleicht ist sie auch deshalb so kalt zu dir, weil sie möchte, dass du "erwachsener "wirst? (nur so eine Idee von mir, sorry wenn ich das vielleicht falsch interpretiere)

Kann es sein, dass du Angst davor hast dass sie sich vo dir abwendet wenn du "gesund" bist?
dieses Gefühl kenne ich nämlich. aber ich kann dir sagen, dass dem nicht so ist!

Wünsche dir einen schönen Tag,
freue mich von dir zu lesen!
Wir kämpfen weiter!!!

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Frühere Diskussionen
Spiele Orgasmus nur vor und kanns nun nicht mehr geniessen
Von: amity_12298241
neu
7. April 2014 um 0:02
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