Home / Forum / Fit & Gesund / Die angst vor dem zunehmen..

Die angst vor dem zunehmen..

12. Februar 2012 um 12:46

hey leute...
ich hoffe ihr habt irgendwelche tipps für mich, wie ich es schaffe, nicht den ganzen tag an kalorien und essen zudenken..
ich plane schon immer tage vorher was ich wann esse und wenn es dann nicht so klappt, weil z.B. keine äpfel mehr im haus sind, komme ich total durcheinander..
ich bin (noch)nicht untergewichtigt habe 19 kg abgenommen, bin 19 jahre und wiege jetzt 59 kg bei einer größe von 1.77m.
mein problem ist, dass ich immer extrem viel sport gemacht habe. war mind. 5 mal die woche für 2 std im fitnessstudio und die restlichen 2 tage, egal bei welchem wetter, ne stunde joggen. jetzt wurde ich allerdings operiert, und darf 3 monate kein sport machen. die hölle für mich.
seit ich mit dem abnehmen, vor ca 10 monaten angefangen habe, achte ich extrem darauf was ich esse, hab auch nie wirklich viel gegessen und abends auf keinen fall mehr kohlenhydrate. jedenfalls wenn ich zuhause war. wenn ich z.B. auf nem geburtstag war, hab ich total die fressanfälle bekommen und salzstangen, chipps, nüsse alles in unmengen gegessen.
jetzt ist es so schlimm geworden, dass ich wirklich nur noch esse, wenn ich wirklich muss. wenn ich alleine bin, würde ich nicht auf die idee kommen etwas zu essen, nur wenn andere dabei sind esse ich, weil ich keine lust auf die komischen blicken und kommentare habe.. ich schaffe es auf ca.1000-1200 kalorien am tag, danach "streikt mein kopf" einfach. ich habe einfach panische angst wieder zuzunehmen, da ich ja keinen sport machen darf, will aber auch nicht noch mehr abnehmen.. aber mehr essen geht auch nicht
habt ihr irgendwelche tipps, wie ich es schaffen kann, diese "Blockade" bei 1200 kalorien zu überwinden, sodass ich mein gewicht halten kann?
liebe grüße..

Mehr lesen

12. Februar 2012 um 14:51

Hallo Kidajo,
der Kampf gegen die innere Blockade, wobei es sich um die Gewichtsphobie einer Essstörung handelt, ist sehr schwer. Hinter jeder Essstörung verbergen sich unlösbar erscheinende Konflikte, falsch verarbeitete kindliche Erlebnisse oder unbewältigte Probleme,Enttäuschungen, Verletzungen. Man kann versuchen, im Wege der Selbsttherapie ohne oder besser mit Unterstützung von Angehörigen oder Freunden seine Essstörung zu überwinden. Wenn dies nicht gelingt, ist es keine Schande sondern ganz normal.Es ist dann an der Zeit, professionelle Hilfe zuzulassen, um die innere Blockade zu lösen, die einem an einer regelmäßigen und ausreichenden Ernährung hindert.

LG Nus

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2012 um 21:37

Er
würde dir sehr gerne helfen, da mein eigener weg in die magersucht genauso anfing wie deiner!!
in kurzform:
bisschen mehr auf den hüften (63kg)
--> abends keine kohlenhydrate mehr
--> minus 4kg
--> urlaub: exzessiver sport (2h/Tag außer SOnntags)
--> zu Hause weitergemacht
--> OP (Weisheitszähne)
--> 6 wochen ohne Sport --> ANgst vorm zunehmen
--> essen stark verringern
--> wieder mit sport anfangen und essen dennoch verringern
--> am ende bei 50kg--> sportverbot
--> gar nichhts mehr gegessen
--> 45kg

jetzt mittlerweile geht es mir wieder relativ gut aber ich wnsche dir so sehr dass du dir den ganzen stress ersparen kannst!! wenn du hilfe möchtest elde dich privat per message

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Ziehen/druck im Kopf, schwindel.. was tun?
Von: kidajo
neu
24. November 2014 um 21:41
Noch mehr Inspiration?
pinterest