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Die "ANGST" verfolgt einen vom Tun eines Narzissten

21. Mai 2014 um 1:55

Ich bin 7 Jahre mit einem Narzissten liiert gewesen.
Aus dieser Beziehung stammt meine Tochter (heute fast 16 J. alt) Inzwischen bin ich 13 Jahre getrennt von diesem Mann.
Ich habe noch 2 weitere Kinder,- Söhne 30 und 25 Jahre alt. Einer meiner Söhne ist zu 100 % schwerbehindert.

Endlich! Ich dachte eine Trennung,- die Jahre brauchte,- damit ich dazu fähig war,- beendet den Schmerz,- den Schmerz der Angst!
Aber er lässt nicht los....
Er ist inzwischen seit Jahren verheiratet mit einer neuen Frau.
Trotzdem nutzt er jede Gelegentheit mich und meine Kinder/Familie zu verletzen oder zu intrigieren.
Ich dachte damals,-vor 13 Jahren,- "endlich bin ich ihn los"...-ich habe es geschafft!!!. Er hat eine neue Frau,- und alles wird gut...
Aber es verfolgen mich Ängste. Er manipuliert über unsere gemeinsame Tochter an mir herum.
Meine Ängste sind,- das meine Tochter vielleicht mal an seiner Seite ( er versucht ständig sie zu sich zu ziehen) genauso leidet wie ich es getan habe.
Heute bin ich mit 52 Jahren, nicht mehr fähig eine neue Beziehung einzugehen. Weil er mir schon mehrere Beziehungen kaputt gemacht hat! Ich habe es letztendlich zugelassen...
Die Kinder haben "feine Antennen". Meine Tochter hatte bisher noch nie einen festen männlichen Freund! Sie ,meint,:sie sei vorsichtig.
Nein,- ich sehe das anders,- sie hat hier eine EX-Beziehung miterlebt die ständig ins Chaos endete.
Das mein Ex-Partner ein Narziss ist,- habe ich erst dieses Jahr,- nach 18 Jahren richtig wahrgenommen!
Durch Zufall,- weil ich mir Hilfe holen wollte bei einer Beratungsstelle,- und die Dame dort mir sagte nach meiner Beziehungsschilderung,- das mein Ex-Partzner ein Narziss sei.
Die Antwort auf aller Fragen ,- in 16 Jahren!!! - nach Bücher lesen, Forum studieren, psychologischen Anlaufstellen,- das ist die Antwort,- auf meiner Last, Unverständnis, und den immer wieder kehrenen Erniedrigungen, Intrigen, Anschuldigungen, und Angstmachergeschichten.
Ja es sind nicht nur "Angstmachergeschichten", sondern,- es kann richtig "krank" machen.
Mir tat es unheimlich gut in der Beratungsstelle zu erfahren, das meine Wahrnehmung in Ordnung ist,- und "er" das - "sein" Problem ist!
Ich hätte vor 13 Jahren da schon hingehen müssen!!!! - um dieses zu erkennen,- und um mir viel Schmerz ersparen zu können.

Trotzdem,- auch nach 13 Jahren Trennung, jagt mich die Angst,- die er aussprüht.
Es ist meine Tochter.
Sie ist zwar schon fast 16 Jahre alt. Aber sehr sensibel, ruhig und schüchtern. ( sie sagt selber, sie hat Angst vor ihrem Vater)
Ich habe Angst wenn ich mal nicht mehr da sein sollte und sie zum Vater kommt,- das sie die Hölle erfährt.
Sie trifft sich 1-2 mal die Woche mit ihrem Vater,- zum Eis essen gehen,- oder abends zum Essen gehen.
Finde ich grundsätzlich toll,- als Eltern,- als Mutter oder Vater.
Es kommt aber auch vor,- das sie nur alle 2 Monate "Eis essen" gehen,- weil er mault weil sie frech ist, oder nichts von meiner/unserer Familie verrät( habe ich ihr gesagt) oder er keine anständige in seinen Augen vernünftige Information über ihre Schule erhält,-oder,-oder,-oder...
Natürlich liebt sie ihren Vater!
Sie steht immer wieder zwischen den Stühlen...
Auch heute noch.
Ich habe es versucht,- gut über ihren Vater zu reden,- habe Geschenke für sie besorgt für den Vater - Geburtstag,-Weihnachten,- Vatertag.
Und ich habe die andere Seite gezeigt,-gesagt,- das ihr Vater der Mann an meiner Seite,- damals meine Liebe,- mich so oder so verletzt hat.
Was ist,- bzw. was war richtig??.
Dem Jugendamt habe ich auch immer wieder das gleiche erzählt. Auch die verdrehten die Augen, wenn ich nur in der Tür stand.
Man konnte nie,- nie konnte ich in den Jahren beweisen, was ich erlitten hatte!
Im Gegenteil,-man gab mir noch einen oben drauf,- indem man von allen Stellen sagte,- so schlimm war es wohl nicht,- sonst hätte ich mich von so einem Mann ja wohl getrennt.

Aber ich habe es geschafft,- mich nach 7 Jahren der Erniedrigung, des Schmerzes, zu trennen.

Das schlimme empfinde ich daran,- das ich nach dieser langen Zeit ihn erkannt habe.
Brauchte das so lange??
Am liebsten würde ich für meine "Genugtuung ihm sagen,- das ich ihn erkannt habe"!!!

Aber seit dem ich von dem "Inhalt" des Narzissten dessen Verhalten bewusst wurde,- habe ich ihm per Mail mitgeteilt,- das ich ihm fortan Hausverbot, Hoffahrtsverbot, Telefonverbot, E-Mailverbot mitteile.

Seitdem, fragt er meine Tochter bei den Treffen aus, wie es mir geht,-wie es ihrem behinderten Bruder geht, wie es ihrem große Bruder mit Familie geht, wie es ihrem Opa geht, wo wir demnächst im Urlaub fahren, was ich mache, usw., usw.

Ich habe meiner Tochter gesagt,- sie solle nichts über unserer Familie erzählen.
Aber ich weiß auch, das ich sie dadurch unter Druck setze.- und es nicht leicht ist diplomatisch auf Fragen von Narzissten zu antworten.

Jedes Treffen von meiner Tochter mit ihrem Vater bedeutet für mich Angst.
Die Angst rückt immer näher. Angst das sie plötzlich zu ihm will. Angst, das er sie in seiner Bahn geholt hat....

Eine Therapie brauche ich nicht. Erstens,- weil ich eigentlich keine Lust mehr habe,- über meiner Ex - Beziehung zu berichten,- und zweites mich eh keiner in der Vergangenheit verstanden hat.

Habt ihr mal Leute gefragt,- was ein Narziss ist? Keiner weiß es...!!!
Was soll dann die Mühe der Fragen und Erklärungen?

Aber vielleicht hat hier jemand eine Antwort für mich....

Soll ich ihm schreiben, wie ich ihn erkannt habe als Narziss?
Soll ich ihm eine Anzeige bei der Polizei machen, weil er mir wieder mal irgendwelche Sachen unterstellt?
Soll ich ihm schreiben noch mal deutlich, das er unsere Tochter nicht ausfragen soll?
Soll ich ihm eine Information über Narzissten schicken?
Oder soll ich ein Buch schreiben,- über unsere Beziehung?

Würde mich freuen ein Rat oder Tipp von Euch zu erhalten.

Liebe Grüße








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23. Mai 2014 um 0:17

Schwierige Entscheidung
Ich denke ein Besuch bei der Polizei wird wenig erfolgreich sein, darum würde ich mir diese Enttäuschung ersparen. Auch eine Konfrontation mit dem Exmann ist wenig vielversprechend, da psychisch gestörte Menschen ihre Krankheit/Störung nur selten selbst einsehen können. Es würde also auf ein Gespräch voller Vorwürfe und vermutlich auch Beleidigungen hinauslaufen.
Das schwierigste ist es, den Exmann aus dem Leben zu streichen, während die Tochter noch Kontakt zu ihm hat.
Mein Rat bezüglich der Tochter ist also der folgende: Setzen Sie sie nicht weiter unter Druck. Sie ist 16 und hat nach eigener Aussage selbst Angst vor ihrem Vater. Darum wird sie sich wohl dafür hüten, ihm gegenüber etwas falsches zu sagen.
Was Sie betrifft, lassen Sie nicht zu, dass Ihr Exmann Ihr Leben weiterhin bestimmt. Sperren Sie ihn aus und denken Sie nicht mehr über ihn nach als er verdient hat.
Das Buch zur Verarbeitung der aufgstauten Gefühle ist eine gute Idee. Schreiben Sie es und lassen das Thema dann ruhen. Ihre Tochter wird bei Ihnen bleiben, solange Sie sie nicht zu sehr einengen. Seien Sie in dieser Hinsicht also nicht zu beschützend.

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