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Diagnose?

1. Dezember 2014 um 16:00

Hallo zusammen!

Um mich kurz vorzustellen... Ich bin 27 Jahre alt und habe mich hier angemeldet, da ich hoffe, dass mir jemand hier weiterhelfen kann.

Kurz zur Vorgeschichte, "eigentlich" bin ich kerngesund. Dachte ich zumindest immer. Ich hatte immer schon schmerzen, wenn ich meine Periode habe. Wer auch nicht. Nur leider ist es ausgeartet. Letztes Jahr im Juni hatte ich mal wieder ziemlich stark meine Tage. Plötzlich wurde mir komisch und ich bin umgekippt. Sobald ich aufwache, habe ich höllische Unterleibsschmerzen, die kaum auszuhalten sind. Ich kann dann nicht mal allein aufstehen. Eine halbe Std/bis Std später geht's mir dann blendend. Bei diesem "Ohnmachtsanfall" war meine Mutter dabei. Sie sagte ich bin bewusstlos zur Seite gekippt und habe gekrampft. (Mit dem Arm gehämmert und danach nach Luft geschnappt, bevor ich wieder wach geworden bin). Danach war ich richtig schlecht zurecht, habe mich übergeben und hatte höllische Krämpfe im Unterleib. Eine Std später ging es mir super.

Leider habe ich das Problem damals auf die leichte Schulter genommen und unter "passiert schonmal" abgehakt. Im April diesen Jahres passierte es dann wieder. Ich war bei der Arbeit, morgens ging es mir noch super, ich hatte Obst gegessen und Quark, hatte mit meiner Arbeitskollegin rumgealbert und dann sind wir eine rauchen gegangen. Beim Rauchen habe ich schon gemerkt, dass irgendwas nicht stimmte. Ich habe meiner Kollegin gesagt, dass wir besser wieder mit dem Aufzug hochfahren, damit ich mich kurz hinlegen kann. Mir wurde heiss, ich hatte einen Tunnelblick und ich fühlte mich schrecklich. Im Aufzug passierte es dann wieder. Ich bin wie ein Baum nach vorne gefallen. Ungebremst aufs Gesicht, auf die Auzugschiene. Habe wieder gekrampft und war eine Minute bewusstlos. Als ich wach wurde hatte ich wieder die schrecklichen Krämpfe und wahnsinnige Menstruationsblutungen. Ich habe mir dabei 4 Zähne ausgeschlagen, den Kiefer gebrochen, die Nase gebrochen und habe mir unzählige tiefe Schnitt-/und Quetschwunden im Gesicht zugezogen. Ich wurde mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht, zusammengeflickt etc.
Mein Blutdruck war okay.

Als ich mich dann einigermaßen von dem Unfall erholt hatte, bin ich zu meiner Gynäkologin gegangen und habe mich untersuchen lassen. Ich habe auch direkt alle kostenpflichten Untersuchungen mitmachen lassen. Nichts.

Da bei mir zu folgenden Symptomen:

Haarausfall
brüchige Nägel
massive Gewichtsschwankungen
Stimmungsschwankungen
ständige Müdigkeit

noch Kinderlosigkeit hinzukommt und ich während meiner Tage meistens wie verrückt blute, hat sie vermutet, dass mein Prolaktinwert nicht stimmt. Dies hat sie aber durch Blutabnahme ausgeschlossen. Sie hat mir die Pille "Maxim" verschrieben, die ich für sechs Monate durchnehmen soll, damit verhindert wird, dass ich meine Tage bekomme. Die Pille wirkt "so lala". 2 Wochen Ruhe, 2 Wochen Zwischenblutungen, 2 Wochen Ruhe, 2 Wochen Zwischenblutungen. Sie weiss da auch keinen Rat. Gynäkologisch sei bei mir alles okay.

Der Neurologe hat bei mir ein EEG gemacht, kein Krampfpotential. Keine Auffälligkeiten. MRT, ebenfalls völlig in Ordnung.

Mein Hausarzt hat gesagt, es könnte die Schilddrüse sein. FT 3 und FT4 abgenommen, Bilderbuchwerte. Bin dann trotzdem noch zum Ultraschall und Szinti und der Arzt sagte, ich habe eine latente Schilddrüsenunterfunktion, da die Schilddrüse nicht vernünftigt arbeitet. Dies wurde dann aber wieder verneint, da die Werte FT3 und FT4 in Ordnung seien.

Dazu kommt, dass ich vor 2 Jahren beim Augenarzt war und seit 10 Jahren eine Brille / Kontaktlinsen trage. Vor 2 Jahren war mein Wert rechts -4,75, links -4,5. Heute bin ich bei -2,75 links und -3 rechts. Meine Augen werden also stetig besser. Der Optiker sagte "das kann nicht sein"

Ich bin ratlos. Gibt es jemanden, der noch einen Tipp hat oder das gleiche durchmacht?

Mittwoch gehe ich zu einem Endokrinologen. Mal schauen was der sagt

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