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Forum / Fit & Gesund

Diabetes und Nebenwirkungen

Letzte Nachricht: 21. März 2006 um 18:56
S
shena_12318548
09.03.06 um 14:05

Hallo zusammen,

weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich weiß nicht so recht wo ich meine Frag hin stellen soll.

Passt irgendwie nirgendso so richtig hin.

Hat jemand einen Partner männlich der Diabetes hat Typ 1 oder Typ2? Brauche dringend Hilfe zu Problemen die so langsam entstehen.
Habe große Angst und weiß nicht mehr wie ich mit dem ganzen umgehen soll. Es kommen so langsam Nebenwirkungen zum Vorschein wo wir immer dachten es wird schon nicht passieren.
Brauche hilfe von GLeichgesinnten oder von Diabetikern zum Austausch.

Liebe Grüße Soraja

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V
vibeke_12536076
15.03.06 um 20:54

Keine Angst!
Als mein Mann vor zwei Jahren die Diagnose Typ 2 bekam, war ich auch total verunsichert. Ich wußte nicht, was ich kochen soll, habe Diabets-Zucker, Fruchtzucker gekauft und nur Diät-Produkte, die auch wahnsinnig teuer sind. Da habe ich für eine Tüte Gummibärchen glatt 5 Euro bezahlt. Von seinem Arzt wurde er dann zu einer Diabetes-Schulung geschickt. Da bin ich einfach mitgegangen. Schließlich ist er mein Mann und ich koche, also muss ich auch wissen, was zu beachten ist. Dort wurde alles sehr genau erklärt und auch die Panik genommen. Diabetiker können grundsätzlich alles essen. Natürlich soll ev. vorhandenes Übergewicht reduziert werden. Und wenn man mal auf die Kalorien achtet, wird sowieso nicht mehr so oft Cola getrunken. Auch naschen dürfen Diabetiker. Spezielle Diät-Produkte braucht man auch nicht zu kaufen.

Irgendwann war er dann unterzuckert. Da war ich schon total schockiert. Er hat dann Traubenzucker genommen, etwas gegessen und danach war er total erschöpft und hat sich was hingelegt. Ich habe alle paar Minuten nachgesehen, ob er noch atmet. In der nächsten Zeit unterzuckerte er noch öfter, weil er medikamentenmäßig nohc nicht richtig eingestellt war. Durch die Schulungen wußte ich zu reagieren und war weniger panisch (Sorgen mache ich mir natürlich immer noch - schließlich liebe ich ihn). Vor einigen Monaten begann er wieder richtig Sport zu treiben. Ausdauertraining jeden Tag. Dadurch haben sich seine Langzeitwerte so verbessert, dass er seit einigen Wochen auf einen Teil der Medikamente verzichten kann. Seine Werte sind so gut, wie bei einem Gesunden.

Kurz: Ihr solltet versuchen, unbedingt eine Diabetes-Schulung zu machen - zahlt i. d. R. die Kasse. Dort lernt man alles, was man wissen muss. Diabetes ist zwar eine schlimme Krankheit, aber man kann damit ein sehr gutes Leben leben.

Ich habe übrigens auch eine sehr gute Freundin mit Typ 1 Diabetes.

Wenn Du noch spezielle Fragen hast, mail mich einfach an.

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Z
zsuzsa_12499501
21.03.06 um 18:56
In Antwort auf vibeke_12536076

Keine Angst!
Als mein Mann vor zwei Jahren die Diagnose Typ 2 bekam, war ich auch total verunsichert. Ich wußte nicht, was ich kochen soll, habe Diabets-Zucker, Fruchtzucker gekauft und nur Diät-Produkte, die auch wahnsinnig teuer sind. Da habe ich für eine Tüte Gummibärchen glatt 5 Euro bezahlt. Von seinem Arzt wurde er dann zu einer Diabetes-Schulung geschickt. Da bin ich einfach mitgegangen. Schließlich ist er mein Mann und ich koche, also muss ich auch wissen, was zu beachten ist. Dort wurde alles sehr genau erklärt und auch die Panik genommen. Diabetiker können grundsätzlich alles essen. Natürlich soll ev. vorhandenes Übergewicht reduziert werden. Und wenn man mal auf die Kalorien achtet, wird sowieso nicht mehr so oft Cola getrunken. Auch naschen dürfen Diabetiker. Spezielle Diät-Produkte braucht man auch nicht zu kaufen.

Irgendwann war er dann unterzuckert. Da war ich schon total schockiert. Er hat dann Traubenzucker genommen, etwas gegessen und danach war er total erschöpft und hat sich was hingelegt. Ich habe alle paar Minuten nachgesehen, ob er noch atmet. In der nächsten Zeit unterzuckerte er noch öfter, weil er medikamentenmäßig nohc nicht richtig eingestellt war. Durch die Schulungen wußte ich zu reagieren und war weniger panisch (Sorgen mache ich mir natürlich immer noch - schließlich liebe ich ihn). Vor einigen Monaten begann er wieder richtig Sport zu treiben. Ausdauertraining jeden Tag. Dadurch haben sich seine Langzeitwerte so verbessert, dass er seit einigen Wochen auf einen Teil der Medikamente verzichten kann. Seine Werte sind so gut, wie bei einem Gesunden.

Kurz: Ihr solltet versuchen, unbedingt eine Diabetes-Schulung zu machen - zahlt i. d. R. die Kasse. Dort lernt man alles, was man wissen muss. Diabetes ist zwar eine schlimme Krankheit, aber man kann damit ein sehr gutes Leben leben.

Ich habe übrigens auch eine sehr gute Freundin mit Typ 1 Diabetes.

Wenn Du noch spezielle Fragen hast, mail mich einfach an.

Hallo
ich bin stationsleitung auf einer langzeit-geriatriestation und hab sehr viele patienten mit diabetes. was ihr auf jeden fall beide machen solltet ist eine diabetes schulung. damit ihr über die erkrankung ganz einfach bescheid wisst und die angst davor verliert. dann werdet ihr sehen dass das alles gar nicht so schlimm ist. vor allem junge daibetiker können ja mit rechtzeitiger gabe von insulin und guter schulung ein relativ "normales" leben führen (ich meine was das essen betrifft). ihr müsst einfach nur sehr gut informiert werden da das thema sehr, sehr umfangreich ist.
aber keine sorge!!
lg eb

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