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Der Verzweiflung nahe

11. Februar 2011 um 14:44

Hallo,
ich hoffe hier eventuell eine Lösung für mein Problem zu finden.

Kurz zur Vorgeschichte: ich war schon seit dem Teeny- Alter leicht übergewichtig (also etwa 5 - 8 kg über Normalgewicht), allerdings hat mich das nie sonderlich gestört, da mein Körper durch einen relativ hohen Muskelanteil schön straff war und ich auch im Leben nicht eingeschränkt war.
Vor 2,5 Jahren wurde ich schwanger und trotz 3 Monaten strikter Bettruhe habe ich nur 10 kg zugenommen, also durchaus im Rahmen. Nach der Geburt habe ich zügig mein Ausgangsgewicht wieder erreicht. Der Körper war zwar etwas 'schwammiger' aber nach wochenlangen Rumliegen ist das ja kein Wunder....

Mein Problem begann ein halbes Jahr nach der Geburt meiner Tochter mit Beenden des Vollstillens. Mit dem Tag wo ich nur noch begleitend gestillt habe, hatte ich nur noch Hunger. So als wenn mein Körper glaubte, ich hätte nicht genügend Energie zur Milchproduktion. Obwohl ich natürlich nicht allen Gelüsten nach ging, nahm ich zu. Nach einem weiteren halben Jahr wollte ich dies beenden. Ich habe abgestillt und nach einer Basenkur meine tägliche Kalorienmenge reduziert. Also einfach kleinere Portionen. Trotzdem nahm ich munter wöchentlich etwa ein halbes Kilo zu.Gut, vielleicht mag mein Körper nicht duch alleinige Nahrungsreduktion abnehmen - ich habe mich dann zusätzlich im Fitnessstudio eingeschrieben. Zweimal die Woche Krafttrainig, zweimal die Woche Ausdauer. Resultat: ich nahm auch weiterhin wöchentlich zu.
Vor etwa einen halben Jahr habe ich meine Ernährung umgestellt. Mehr Eiweisse, weniger Kohlenhydrate. Nur noch 1500 Kalorien, die meinem Grundbedarf entsprechen.
Zusätzlich weiterhin 2 bis 4 mal wöchentlich Sport. Jetzt nehme ich zwar nicht mehr zu, aber von Abnahme keine Spur
Ich wiege heute 76 kg bei einer Grösse von 163 cm.
Natürlich habe ich meinen Arzt angesprochen, aber er belächelt mich nur und meint, ich solle das Übergewicht in den Griff bekommen. Er glaubt nicht, dass ich irgendetwas zur Gewichtsreduktion tue.

Zur besseren Einschätzung der Situation mal ein exemplarischer Speiseplan:

Morgens: etwas Nüsse oder Cashewkerne, frisches Obst (oder im Winter Konserven) gemischt mit 150g Mager- oder Halbfettquark und einem Schuss Honig oder Ahornsirup, dazu eine Tasse Kaffe

Mittags: eine Portion 'normales' Essen, was vom Abend vorher überbleibt oder zwei Scheiben Brot mit Belag oder ähnliches

Abends: Salat mit Steak, Schinkenkomelette, Tomate- Mozarella, Gemüsesuppen, Linsen- Lamm- Eintopf, Pouletbrust mit Gemüse, Fisch usw.
Für meinen Mann koche ich dazu Kohlenhydrate (Kartoffeln, Reis, Hartweizen)

Trinken: 2- 3 Litter Tee und Leitungswasser

Zwischendurch auch mal ein Stück Kuchen, ein paar Kekse, ein Gipfel oder Schoggi - ich will mich ja nicht geisseln - und Obst

Ich koche jeden frisch, habe also einen Überblick über die Zutaten. Aufgrund einer Unverträglichkeit meines Mannes gibt es bei uns keine Weissmehlprodukte....
Ich befolge auch alle klugen Tipps, die als Zusatz zum Abnehmen gern gegeben werden, wie lieber Treppe als Lift, zu Fuss zum Einkaufen usw. und habe zusätzlich durch diverse Spielplatzbesuche, Kinderturnen und Haushalt täglich Bewegung.

Aber langsam bin ich wirklich am Verzweifeln. Nach über einem Jahr ohne Erfolge fehlt mir jegliche Motivation. Ich frage mich tatsächlich, warum ich morgens ins Fittnessstudio fahren soll oder warum ich jetzt nicht einfach aus Frust eine Tafel Schoggi in mich reinstopfe...

Sorry, ist jetzt etwas lang geworden, aber vielleicht hat es ja doch jemand gelesen und hat eine Idee, was ich machen könnte oder was ich falsch mache.

Jane

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11. Februar 2011 um 20:15

Schilddrüse
Hallo Sunshine,

ich habe wegen dem unerfüllten Wunsch nach einem zweiten Kind eine Untersuchung bei Frauenarzt machen lassen. Er hat PCO diagnostiziert, wo durch unter anderem die Produktion von zyklussrelevanten Hormonen eingestellt wird.

Die Sympthome liessen sich durch eine Gewichtsreduktion stark verringern. Von einer Schilddrüsenfehlfunktion hat er nichts gesagt - ich denke im Rahmen von Fruchtbarkeitsstörungen wird das ja untersucht.

Ich weise auch sonst (ausser dem nicht schwinden wollenden Gewicht und dem fehlenden Zyklus) keine Syptome einer Schilddrüsenstörung auf.

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