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Dauerblutung - "selbst behandlen"

7. Mai 2015 um 16:30

Dauerblutung - "selbst behandeln"

Liebe Schwester,

eines vorweg: Wenn Du Beschwerden hast, bitte gehe zum Arzt. Dich NUR hier schlau zu machen, könnte Dich das Leben kosten. Und hätte mich

das Leben gekostet, doch von Anfang an:

Status:
- ich bin 52 Jahre alt
- Hormonstatus: post-menopause, d.h. von den Hormonen her sollte ich keine Regel mehr haben
- ich habe "Dauerblutungen", bei denen ich fast besser die Unterbrechungen zählen kann, als die Dauer
- ich habe sehr viele und teilweise grosse Myome (Myom = gutartiger Tumor in der Gebärmutter), die in der Gebärmuttermuskulatur

eingeschlossen sind
- die Gutartigkeit derselben wurde vom Labor geprüft
- meine Gebärmutter ist deutlich vergrössert

Ich bin insgesamt wohl von ca 10 Ärzten untersucht worden. Die deutliche Mehrheit rät zur Gebärmutterentfernung.
Aber nicht alle.
Das Wissen dieser Ärzte / der Medizin ist überraschend gering. Ich rechne es den Ärzten hoch an, dass sie offen aussprechen, was sie alles

nicht wirklich abschätzen können. Man weiss etwa bis heute nicht, wieso Myome gebildet werden .


Krankengeschichte:
Beginnend mit 2013 wurde meine Regel von mal zu mal stärker. Es wurde schleichend immer mehr Blut verloren als gebildet. Ohne mir dessen

bewusst zu werden, wurde ich immer schwächer und antriebsloser. 2014 war der Blutverlust pro Mentruation dann so gigantisch, dass ich

einen Arzt aufsuchte. Ich bekam verschiedene Hormone und Blutverdicker in allen Verianten. Es half nicht. Das Blut floss nicht nur wie aus

der Wasserleitung, ich verlor auch zahllose etwa Tischtennisball grosse Koagula (Blut- oder Hautklumpen)
Oktober 2014 erlitt ich im Zuge einer Menstruation einen nicht endenen Blutsturz, bis ich schliesslich in die Notaufnahme eines Spitals

gebracht wurde. Man nahm mich sofort auf, konnte die Blutung auch in stationärer Behandlung nicht stoppen.
Nach einigen Tagen war ich kaum mehr ansprechbar, und man verabreichte mir schliesslich Blutkonserven. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es

sonst überlebt hätte. Schliesslich war ich wieder stabil genug, dass man ein Küretage durchführen konnte. (Eine Küretage entfernt die

Schleimhaut in der Gebärmutter, die blutet. Nach einer Küretage blutet man "nur", weil man verletzt ist. Die Schleimhaut ist jedoch weg

und kann nicht mehr bluten.)

Der Eingriff war also durchgeführt und nach ca 3 Wochen fühlte ich mich von der Kraft her wie neu geboren. Ich hatte viel Blut in den

Adern. Das zwar nicht meines war, doch meinen Körper endlich wieder prima versorgte.

Seither habe ich jedoch fast immer Blutungen, allerdings recht leicht. Zuweilen hier ein Tropfen, zuweilen wieder ein paar Tage nichts.

Ich habe wohl in den letzten 6 Monaten insgesamt weniger Blut verloren als vorher in einer Nacht. Meine Schleimhaut baut sich nach der

Küretage gar nicht oder nur mehr minimal auf, weil die Hormone dafür nicht oder kaum mehr in mir kreisen. Also kein Blutsturz mehr.

Ich selbst frage mich, wo mein Leiden geringer ist: Bei der schweren Operation "Gebärmutterentfernung" mit umfangreichen Dauerfolgenrisken

oder durch den Blutverlust und die Dauerbeschwerden Blutung. Letzteres tut wenigstens nicht besonders weh und im Zweifel ist die Natur

besser als ein Eingriff in diese. Wie ich den langsamen Blutverlust mit Medikamenten abfangen kann, weiss ich mittlerweile. Blutsturz

kommt seit 6 Monaten keiner mehr und ich habe nicht den Eindruck, dass sich das noch mal ändern wird.

Doch was tun, wenn die Blutungen wieder stärker werden? Das letzte mal hat die "starke" Phase 3 Wochen gedauert. Auch wenn ich stark

relativ ist und ich wenig Blut verliere, so summiert sich das. Ich helfe mir mit zwei trivialen Dingen, die Dir vielleicht auch helfen

können:


1)
frischer Kräutertee, der Frauenmantel enthält.
Frauenmantel ist ein altes Heilkraut, das beim Zusammenziehen der Gebärmutter (=blutungsstillend) hilft.
Der Tee lindert meine Beschwerden ca binnen 30-60 Minuten und es wirkt vielleicht 10-12 Stunden.


2)
Druck auf die Myome:
Durch die Bauchdecke durch kann ich etwas unterhalb vom Nabel harte, sensitive Stellen in der Gebärmutter tasten. Wird eine Blutung

stärker, so drücke ich mit dem Daumen fest drauf / hinein. Nur ich selbst kann erfühlen, was an Druck Sinn macht und was zu stark oder zu

schwach ist. Das aktiviert meine Gebärmutter. Es geht Gewebe ab, zuweilen krampft die Gebärmutter, wie wir es von den

Menstrationsbeschwerden wohl alle kennen.


Unter dem Strich hoffe ich, dass der Gewebeabgang die Gebärmutter wieder auf "normale" Groesse zurückbringt und die Myome mangels

Hormonversorung verkümmern. Den Butverlust kann ich durch Eisentabletten und Vitamin-D Präparate ausgleichen (auch hier meine Bitte: nicht

nur hier lesen und kaufen. Beide Präparate sind hochgiftig, wenn Du sie NICHT brauchst. Also vorher Blutbild machen lassen.)

Zur Zeit quäle ich mich seit rund 6 Monaten herum. Bisher sind meine Myome noch nicht kleiner geworden, - doch auch nicht gewachsen. Der

Blutverlust ist unhygienisch und schwächt mich. Die ganze Sache tut aber nicht besonders weh, halt gelegentlich Krämpfe, wie wir sie alle

kennen. Ich habe zudem ein Bäuchlein bekommen, das mir nicht sehr gefällt. Das Lästige ist, dass ich nicht weiss, ob sich meine

Beschwerden irgendwann aufhören werden.

Doch lohnt das eine schwere Operation "Gebärmutterentfernung", mit ganz starken Schmerzen, Bauchverletzung, wochenlanger

Bewegungseinschränkung und 4 Löchern im Bauch? Meine Antwort für meine Person lautet "nein". Zumindest bis jetzt.

Sollte Ihr Eure eigene Antwort suchen, - dann möge Euch mein Bericht dabei helfen.

Solltet Ihr eine Anregung für mich haben: Ich bitte darum.


Eure Kummerschwester




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5. Juli 2015 um 19:24

Habe selbes Problem folgendermaßen vorerst gelöst
Hallo liebe Schwester,
mir geht es da gerade ähnlich wie Dir. Bin fast 50 und habe bereits esmya drei Monate lang wegen der dramatischen Blutungen durch dieses Riesenmyom genommen. Alles war zu dieser Zeit gut, nur das Myom hat sich nicht verkleinert.

Danach im Jan 15 kamen extrem starke Blutungen zurück. Habe mich durchs Internet gelesen und bin auf Mönchspfeffertabeltten gestoßen. Täglich 1x Agnuscastron und die Blutung normalisierte sich auf ein erträgliches Maß. Die 2te Runde Esmya für weitere 3 Monate habe ich dann schön seinlassen.

Weiterhin trinke ich abwechselnd jeden Tag entweder Frauenmanteltee, Brennesseltee und speziell gegen Myome Gänsefingerkrauttee. Habe im Netz einen guten Kräuterladen gefunden, der diese Tees liefern kann.

Mein Myom ist etwas länger und schmaler geworden, aber noch da. Inzwischen versuche ich einen weiteren Tipp nämlich Nigersan D5-Tropfen seit heute. Diesen Beitrag zu Nigersan D5 habe ich eben gesucht und Dich dabei gefunden.

Ich hoffe, dieses Mittel lässt das Myom weiter schrumpfen, denn eine Gebährmutterentfernung, die mein Arzt mir riet, kommt für mich nicht in Frage.

Wünsche Dir Durchhaltevermögen und alles Liebe
Joe

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7. April 2017 um 6:53
In Antwort auf petra_12154560

Habe selbes Problem folgendermaßen vorerst gelöst
Hallo liebe Schwester,
mir geht es da gerade ähnlich wie Dir. Bin fast 50 und habe bereits esmya drei Monate lang wegen der dramatischen Blutungen durch dieses Riesenmyom genommen. Alles war zu dieser Zeit gut, nur das Myom hat sich nicht verkleinert.

Danach im Jan 15 kamen extrem starke Blutungen zurück. Habe mich durchs Internet gelesen und bin auf Mönchspfeffertabeltten gestoßen. Täglich 1x Agnuscastron und die Blutung normalisierte sich auf ein erträgliches Maß. Die 2te Runde Esmya für weitere 3 Monate habe ich dann schön seinlassen.

Weiterhin trinke ich abwechselnd jeden Tag entweder Frauenmanteltee, Brennesseltee und speziell gegen Myome Gänsefingerkrauttee. Habe im Netz einen guten Kräuterladen gefunden, der diese Tees liefern kann.

Mein Myom ist etwas länger und schmaler geworden, aber noch da. Inzwischen versuche ich einen weiteren Tipp nämlich Nigersan D5-Tropfen seit heute. Diesen Beitrag zu Nigersan D5 habe ich eben gesucht und Dich dabei gefunden.

Ich hoffe, dieses Mittel lässt das Myom weiter schrumpfen, denn eine Gebährmutterentfernung, die mein Arzt mir riet, kommt für mich nicht in Frage.

Wünsche Dir Durchhaltevermögen und alles Liebe
Joe

Es ist schon lange her,aber falls jemand Hilfe heute sucht.Durch die Eisenmedikamente verliert der Körper Zink,dieses ist für den Hormonabbau in der Leber mit verantwortlich,dadurch Östrogenüberschuss.Styptysat hilft bei starken Blutungen ,Naproxen gegen Schmerzen und nimmt die  Blutungen.
Viel Kraft wünsche ich allen
 

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