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Dankbarkeit wegen medizinischer Fortschritte

4. Oktober um 12:31

Anlass für diesen Diskussionsfaden ist ein Artikel, den ich heute gelesen habe über das Thema "Jugendzahngesundheit ". Untersuchungen haben ergeben, dass nahezu zwei Drittel der Erstklässler naturgesunde Zähne haben. Noch vor 20 Jahren war der Anteil um einiges geringer. Prophylaxe zeigt hier doch ihre Früchte.
Ich selbst habe 1977, im Alter von 10 Jahren, meine erste Plombe bekommen. Bei meinen Kindern wurden die Zähne versiegelt, was dazu führt, dass sie weniger anfällig für Karies sind.
Thema Impfungen: seit 1874 gab es die Impfung gegen Pocken, eine Erkrankung, die zuvor viele Todesopfer gefordert hatte - seit 40 Jahren sind die Pocken wohl ausgerottet. 
1885 wurde erstmals ein Mensch erfolgreich mit Serum gegen Wundstarrkrampf behandelt, ab 1894 wurde ein Impfstoff gegen Diphterie entwickelt, seit 1933 gibt es die Impfung gegen Keuchhusten. 
Bereits Ende der 1960er Jahre wurden wir schon erfolgreich gegen MMR, DPT, Polio usw. geimpft.
Heute kann man gegen HPV impfen, sogar Jungs können mittlerweile diesen Schutz erhalten. 
Seit Jahren gibt es Grippeschutzimpfungen, an denen sehr viele Menschen teilnehmen.
Mit HIV kann man heute bei Einnahme entsprechender Medikamente ein weitgehend normales Leben führen.
Es gibt eine Reihe von Früherkennungsprogrammen gegen Krebs.
Die Krankenkassen bezahlen viele Vorsorgeuntersuchungen.
Man kann Kinder bereits intrauterin behandeln. Zu früh geborene Kinder können oft gerettet werden. Unfruchtbaren Paaren kann teilweise geholfen werden.
Organe können transplantiert werden und dadurch Menschen retten.
Die Chirurgie wird immer ausgefeilter und weniger invasiv.
Es gibt sehr gute Prothesen.

Ich wollte einfach mal meine Freude und Anerkennung über diese medizinisch-technischen Entwicklungen und Forschungen ausdrücken.

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4. Oktober um 18:12

Keine Frage, es gab in den letzten gut hundert Jahren wertvolle Fortschritte im Bereich der Medizin, die ein Segen für die Menschheit waren und sind.

Doch wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. So wird der medizinische Bereich heute von privaten Unternehmen beherrscht, die in erster Linie der Gewinnmaximierung verpflichtet sind und nicht dem Wohl der Menschen. Und neue Erkenntnisse im medizinischen bereich haben es sehr schwer, sich gegenüber einer etablierten Meinung zu behaupten - die formalen Kriterien der empirischen Wissenschaft werden in vielen Bereichen der heutigen Medizin nicht konsequent umgesetzt und durch verschiedene Interessen unterwandert, die von verschiedenen Akteuren aggressiv durchgesetz werden. In gewisser Weise bedeutet dies auch einen Rückfall in die Zeiten vor der Aufklärung, wo Aberglaube und die Unterordnung gegenüber den Mächtigen (Adel, Kirche) das Weltbild der Menschen geprägt hat.

Auf telepolis.de (Web-Portal des Heise-Verlags) gab es vor einiger Zeit beispielsweise zwei interessante Artikel über die manipulative Durchführung von Wirksamkeitsstudien im Bereich von Antidepressiva: Es wurde zwar belegt, dass sich die Personen, die das Medikament einnahmen, subjektiv besser fühlten, bei genauerer Betrachtung wurde in der Studie jedoch nur nachgewiesen, dass das neue Medikament die Entzugserscheinungen des zuvor verabreichten Antidepressivum lindert. Ärzte wissen von diesen Hintergründen in der Regel nichts und verschreiben die Medikamente in gutem Glauben, da ja die Wirksamkeit ja offensichtlich "nachgewiesen" wurde. Und am Ende leiden die Patienten unter massiven Nebenwirkungen und Entzugserscheinungen beim Versuch, die Medikamente wiedre abzusetzen.

Im Anfangsbeitrag wurde unter anderem die HPV-Impfung genannt. Diese Impfung sollte niemals einen 100%-igen Schutz vor Gebärmutterhalskrebs bieten (gegen Krebs kann man nicht impfen), sondern lediglich das Risiko senken. Und das auch nur bei Frauen, die mit ständich wechselnden Partnern Geschlechtsverkehr haben. Nicht mal das wird in den meisten Beratungsgesprächen erwähnt. Hier wurden die Menschen durch den massiven Einsatz von Werbepsychologie dazu gebracht, der Impfung positiv gegenüber zu stehen, ohne sich der Einschränkungen und Risiken bewusst zu sein. Und diese Impfung hat in der Tat bereits massive Impfschäden verursacht, in so einem Maße dass die Impfung in mehreren Ländern (unter anderem Japan) bereits ausgesetzt wurde. Die Impfung enthält den Zusatzstoff Polysorbat 80, welcher dafür bekannt ist (und war!), dass er die Eierstöcke schädigen kann und gerade während der Pubertät die Entwicklung von Gebärmutter und Eierstöcken negativ beeinflusst. Bezeichnenderweise wurde die Impfung vor der Zulassung darauf getestet, ob sie die männlichen Hoden schädigt, nicht jedoch ob sie die weiblichen Eierstöcke schädigt. (Oder es wurde doch getestet und die Ergebnisse waren so schlecht, dass die Studie zurückgehalten wurde.)

Was die Absurdität dieser medizinischen Entwicklung auf die Spitze treibt ist die Tatsache, dass von hormoneller Verhütung, insbesondere ist hier die Pille zu nennen, zweifelsfrei bekannt ist, dass diese krebserregend ist. Die Pille wird jedoch von den allermeisten Frauenärzten regelrecht beworben, unter Ausblenden oder Verharmlosen der Risiken, und im gleichen Atemzug wird jungen Mädchen Angst vor Gebärmutterhalskrebs gemacht, um ihnen dann die HPV-Impfung ans Herz legen zu können. Welchem Mädchen, das zum ersten Mal beim Frauenarzt geht, ist hinterher bewusst, dass sein Krebsrisiko ohne Pille und ohne HPV-Impfung deutlich geringer ist als mit Pille und Impfung?

Dass Medikamentenrückstände im Abwasser Auswirkungen auf die Umwelt (Missbildungen und Unfruchtbarkeit bei Fischen und Amphibien) und über das Grundwasser und Trinkwasser auch auf die Gesundheit der Menschen hat (z.B. stehen die Reste hormoneller Verhütungsmittel im Grundwasser in einem Zusammenhang mit der rückgehenden Fruchtbarkeit bei Männern), wird ebenfalls oft übersehen.

Und was Impfungen betrifft: Wem ist bekannt, dass beispielsweise die Röteln-Impfung, die unter anderem in dem üblicherweise verwendeten Kombi-Impfstoff gegen Masern enthalten ist, unter Verwendung abgetriebener Föten hergestellt wird? Insbesondere in Anbetracht der kürzlich verabschiedeten Impfpflicht gegen Masern zeigen sich hier auch aus ethischer Sicht massive Probleme in der Medizinbranche und der Kommunikation zum Patienten.

Was die Wirksamkeit von Impfungen betrifft: Ich habe mich mit dem Thema nicht tief genug beschäftigt, um eine endgültige Einschätzung abgeben zu können. Aber es sollte zumindest anerkannt werden, dass der Rückgang vieler Krankheiten und insbesondere deren tödlichen Verlaufs zu einem sehr hohen Teil dem höheren Lebensstandard der Menschen geschuldet ist. Wie viele Menschen konnten sich vor 150 Jahren eine gut geheizte Wohnung leisten? Sauberes Trinkwasser? Hygiene (WC, Kanalisation)? Wie viele konnten sich in zeiten des Mangels ausreichend und ausgewogen ernähren? Wer hatte im Winter ausreichend Vitamine, um die Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte des Körpers zu stärken? All diese Aspekte werden bei den aktuellen Diskussionen, wo es beispielsweise um Todesfälle durch krankheiten geht, ausgeblendet. Wobei gerade diese Entwicklung einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen hatte. Und was zum Beispiel Masern betrifft: Zur Zeit meiner Eltern war es normal, dass hin und wieder mal jemand Masern hatte, dabei ein paar Wochen in der Schule gefehlt hat... niemand hat diese Krankheit damals derart extrem mit Todesängsten in Verbindung gebracht, wie sie heute durch die Medien suggeriert werden.

Beim Thema Organtransplantation gibt es auch kritische Aspekte, die in der öffentlichen Diskussion (oder sagen wir eher der Öffentlichkeitsarbeit der betreffenden Akteure) ausgeklammert werden. Zum Beispiel die Frage, wie lang ein transplantiertes Organ im neuen Körper funktioniert - in vielen Fällen braucht man wohl immer wieder Nachschub an "Ersatzorganen" mit den entsprechenden belastenden Operationen - oder den schweren Nebenwirkungen der Medikamente, die eine Abstoßungsreaktion verursachen. Oder die Herkunft der Organe... so gibt es in gewissen Ländern beispielsweise "Todeskandidaten" von denen dann die Organe ins Ausland geliefert werden, wenn sie benötigt werden. Auch die Definition vom "Hirntod" und was bei der Entnahme der Organe im Körper des "Spenders" anläuft ist aus genauerer Betrachtung durchaus kritisch zu sehen (vielen Menschen jedoch nicht bewusst).

Ein weiteres kritisches Thema ist die "Jodprophylaxe", die insbesondere von der "Deutschen Gesellschaft für Ernährung" (die trotz des Namens genau so wenig staatlich ist wie die "Deutsche Bank" in Verbindung mit der Aussage, dass wir in einem "Jodmangelgebiet" leben würden, vorangetrieben wird. Keine Frage, Jod spielt für einen gesunden Hormonhaushalt eine sehr wichtige Rolle. Jedoch als Spurenelement und vor allem muss es in der passenden chemischen Form aufgenommen werden. Seit Beginn der (zum großen Teil versteckten) Lebensmitteljodierung in Deutschland haben Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto und Morbus Basedow massiv zugenommen. Es gibt medizinische Erkenntnisse, dass Kaliumjodat (das beim Jodsalz zugesetzt wird) das Schilddrüsengewebe irreversibel schädigen kann, bei einigen Personen übrigens auch die Retina. Dass die Schilddrüse durch Jodsalz/Kaliumjodat geschädigt werden kann, ist auch in Fachkreisen bekannt. Dennoch wird unermüdlich für den Einsatz von Jodsalz/Kaliumjodat geworben, dem man heute kaum noch ausweichen kann (wird in fast allen Restaurants verwendet, in Wurstwaren, Backwaren usw). Argumentiert wird dann wieder mit Halbwahrheiten, wie dass in Süddeutschland früher viele Menschen einen Kropf hatten - darauf, dass dort früher viele Menschen arm waren und sich keine ausgewogene Ernährung leisten konnten wird ebensowenig hingewiesen wie auf die Tatsache, dass das meiste Essen, das wir heute im Supermarkt finden, aus Spanien, Italien, Israel, Holland oder sonst wo her kommt, anstatt aus Deutschland...

Zu unserem medizinischen System gehören übrigens auch konventionelle Methoden wie z.B. die manuelle Therapie, die bei sehr vielen Beschwerden Linderung verschaffen kann und in vielen Fällen einem chirurgischen Eingriff vorzuziehen sind. Laut den krankenkassen sind mehr als die Hälfte aller durchgeführten chirurgischen Eingriffe aus medizinischer Sicht unnötig, und oft geht es den Patienten nach der OP sogar noch schlechter als vorher. Besonders kritisch sind hier soweit ich mich erinnere Operationen am Rücken (Bandscheiben), an der Hüfte und am Knie. Hier sind manuelle Methoden oft die sehr viel bessere und vor allem sanftere Wahl.

Mein Fazit:

Die medizinische Entwicklung der letzten 150 Jahre hat den Menschen viel Gutes gebracht, insbesondere die Fortschritte im Bereich der Notfallhilfe und Unfallchirurgie sehe ich als positives Beispiel. Neben der medizinischen Entwicklung hat jedoch auch der steigende Wohlstand zu einer beachtlichen Verbesserung der Gesundheit der Menschen geführt, was in diesem Zusammenhang nicht ausgeblendet werden sollte. Und nicht alle Entwicklungen im medizinischen Bereich sind positiv zu sehen, so rückt der Mensch heute in vielen Bereichen leider in den Hintergrund, während wirtschaftliche Aspekte in den Vordergrund drängen. Beispielsweise wird die Forschung an neuen Antibiotika eingestellt, da diese zur Vermeidung von Resistenzen nur sehr zurückhaltend eingesetzt werden würden und daher kaum Rendite versprechen. Auf der anderen Seite wird massiv und manipulativ für den Einsatz gewinnbringender Medikamente und Operationen geworben. In einigen Bereichen sehe ich persönlich unser medizinisches System auch als zutiefst entartet an, zum Beispiel wenn suggeriert wird, Schönheitsoperationen könnten psychische Probleme und Komplexe lösen - hierdurch wird vor allem die Neigung zum Verdrängen und Ausblenden unbequemer Wahrheiten gefördert anstatt der kritischen Auseinandersetzung und Aufarbeitung schwieriger/belastender Themen, die auch mit einer charakterlichen Entwicklung und der Entwicklung von Weitblick (Nachhaltigkeit) einhergeht und auf gesellschaftlicher Ebene Folgen hat. Aber hier geht es dann in den bereich der Philosophie über...

Jedem einzelnen Menschen empfehle ich, sich eigenverantwortlich weiterzubilden und auch gegenüber Ärzten kritisch zu sein. Denn Wissen und die Fähigkeit, eigentständig Schlussfolgerungen treffen sind der beste Garant für selbstbestimmte Entscheidungen.
 

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4. Oktober um 18:17

Kurze Korrektur zum Abschnitt über Organtransplantation:

"oder den schweren Nebenwirkungen der Medikamente, die eine Abstoßungsreaktion verursachen"

Hier sollte es "unterdrücken" statt "verursachen" heißen. Der Körper stößt von sich aus transplantierte organe ab, was nur über massive Eingriffe in das Immunsystem unterdrückt werden kann.

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4. Oktober um 23:54
In Antwort auf bblubb456

Keine Frage, es gab in den letzten gut hundert Jahren wertvolle Fortschritte im Bereich der Medizin, die ein Segen für die Menschheit waren und sind.

Doch wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. So wird der medizinische Bereich heute von privaten Unternehmen beherrscht, die in erster Linie der Gewinnmaximierung verpflichtet sind und nicht dem Wohl der Menschen. Und neue Erkenntnisse im medizinischen bereich haben es sehr schwer, sich gegenüber einer etablierten Meinung zu behaupten - die formalen Kriterien der empirischen Wissenschaft werden in vielen Bereichen der heutigen Medizin nicht konsequent umgesetzt und durch verschiedene Interessen unterwandert, die von verschiedenen Akteuren aggressiv durchgesetz werden. In gewisser Weise bedeutet dies auch einen Rückfall in die Zeiten vor der Aufklärung, wo Aberglaube und die Unterordnung gegenüber den Mächtigen (Adel, Kirche) das Weltbild der Menschen geprägt hat.

Auf telepolis.de (Web-Portal des Heise-Verlags) gab es vor einiger Zeit beispielsweise zwei interessante Artikel über die manipulative Durchführung von Wirksamkeitsstudien im Bereich von Antidepressiva: Es wurde zwar belegt, dass sich die Personen, die das Medikament einnahmen, subjektiv besser fühlten, bei genauerer Betrachtung wurde in der Studie jedoch nur nachgewiesen, dass das neue Medikament die Entzugserscheinungen des zuvor verabreichten Antidepressivum lindert. Ärzte wissen von diesen Hintergründen in der Regel nichts und verschreiben die Medikamente in gutem Glauben, da ja die Wirksamkeit ja offensichtlich "nachgewiesen" wurde. Und am Ende leiden die Patienten unter massiven Nebenwirkungen und Entzugserscheinungen beim Versuch, die Medikamente wiedre abzusetzen.

Im Anfangsbeitrag wurde unter anderem die HPV-Impfung genannt. Diese Impfung sollte niemals einen 100%-igen Schutz vor Gebärmutterhalskrebs bieten (gegen Krebs kann man nicht impfen), sondern lediglich das Risiko senken. Und das auch nur bei Frauen, die mit ständich wechselnden Partnern Geschlechtsverkehr haben. Nicht mal das wird in den meisten Beratungsgesprächen erwähnt. Hier wurden die Menschen durch den massiven Einsatz von Werbepsychologie dazu gebracht, der Impfung positiv gegenüber zu stehen, ohne sich der Einschränkungen und Risiken bewusst zu sein. Und diese Impfung hat in der Tat bereits massive Impfschäden verursacht, in so einem Maße dass die Impfung in mehreren Ländern (unter anderem Japan) bereits ausgesetzt wurde. Die Impfung enthält den Zusatzstoff Polysorbat 80, welcher dafür bekannt ist (und war!), dass er die Eierstöcke schädigen kann und gerade während der Pubertät die Entwicklung von Gebärmutter und Eierstöcken negativ beeinflusst. Bezeichnenderweise wurde die Impfung vor der Zulassung darauf getestet, ob sie die männlichen Hoden schädigt, nicht jedoch ob sie die weiblichen Eierstöcke schädigt. (Oder es wurde doch getestet und die Ergebnisse waren so schlecht, dass die Studie zurückgehalten wurde.)

Was die Absurdität dieser medizinischen Entwicklung auf die Spitze treibt ist die Tatsache, dass von hormoneller Verhütung, insbesondere ist hier die Pille zu nennen, zweifelsfrei bekannt ist, dass diese krebserregend ist. Die Pille wird jedoch von den allermeisten Frauenärzten regelrecht beworben, unter Ausblenden oder Verharmlosen der Risiken, und im gleichen Atemzug wird jungen Mädchen Angst vor Gebärmutterhalskrebs gemacht, um ihnen dann die HPV-Impfung ans Herz legen zu können. Welchem Mädchen, das zum ersten Mal beim Frauenarzt geht, ist hinterher bewusst, dass sein Krebsrisiko ohne Pille und ohne HPV-Impfung deutlich geringer ist als mit Pille und Impfung?

Dass Medikamentenrückstände im Abwasser Auswirkungen auf die Umwelt (Missbildungen und Unfruchtbarkeit bei Fischen und Amphibien) und über das Grundwasser und Trinkwasser auch auf die Gesundheit der Menschen hat (z.B. stehen die Reste hormoneller Verhütungsmittel im Grundwasser in einem Zusammenhang mit der rückgehenden Fruchtbarkeit bei Männern), wird ebenfalls oft übersehen.

Und was Impfungen betrifft: Wem ist bekannt, dass beispielsweise die Röteln-Impfung, die unter anderem in dem üblicherweise verwendeten Kombi-Impfstoff gegen Masern enthalten ist, unter Verwendung abgetriebener Föten hergestellt wird? Insbesondere in Anbetracht der kürzlich verabschiedeten Impfpflicht gegen Masern zeigen sich hier auch aus ethischer Sicht massive Probleme in der Medizinbranche und der Kommunikation zum Patienten.

Was die Wirksamkeit von Impfungen betrifft: Ich habe mich mit dem Thema nicht tief genug beschäftigt, um eine endgültige Einschätzung abgeben zu können. Aber es sollte zumindest anerkannt werden, dass der Rückgang vieler Krankheiten und insbesondere deren tödlichen Verlaufs zu einem sehr hohen Teil dem höheren Lebensstandard der Menschen geschuldet ist. Wie viele Menschen konnten sich vor 150 Jahren eine gut geheizte Wohnung leisten? Sauberes Trinkwasser? Hygiene (WC, Kanalisation)? Wie viele konnten sich in zeiten des Mangels ausreichend und ausgewogen ernähren? Wer hatte im Winter ausreichend Vitamine, um die Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte des Körpers zu stärken? All diese Aspekte werden bei den aktuellen Diskussionen, wo es beispielsweise um Todesfälle durch krankheiten geht, ausgeblendet. Wobei gerade diese Entwicklung einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen hatte. Und was zum Beispiel Masern betrifft: Zur Zeit meiner Eltern war es normal, dass hin und wieder mal jemand Masern hatte, dabei ein paar Wochen in der Schule gefehlt hat... niemand hat diese Krankheit damals derart extrem mit Todesängsten in Verbindung gebracht, wie sie heute durch die Medien suggeriert werden.

Beim Thema Organtransplantation gibt es auch kritische Aspekte, die in der öffentlichen Diskussion (oder sagen wir eher der Öffentlichkeitsarbeit der betreffenden Akteure) ausgeklammert werden. Zum Beispiel die Frage, wie lang ein transplantiertes Organ im neuen Körper funktioniert - in vielen Fällen braucht man wohl immer wieder Nachschub an "Ersatzorganen" mit den entsprechenden belastenden Operationen - oder den schweren Nebenwirkungen der Medikamente, die eine Abstoßungsreaktion verursachen. Oder die Herkunft der Organe... so gibt es in gewissen Ländern beispielsweise "Todeskandidaten" von denen dann die Organe ins Ausland geliefert werden, wenn sie benötigt werden. Auch die Definition vom "Hirntod" und was bei der Entnahme der Organe im Körper des "Spenders" anläuft ist aus genauerer Betrachtung durchaus kritisch zu sehen (vielen Menschen jedoch nicht bewusst).

Ein weiteres kritisches Thema ist die "Jodprophylaxe", die insbesondere von der "Deutschen Gesellschaft für Ernährung" (die trotz des Namens genau so wenig staatlich ist wie die "Deutsche Bank" in Verbindung mit der Aussage, dass wir in einem "Jodmangelgebiet" leben würden, vorangetrieben wird. Keine Frage, Jod spielt für einen gesunden Hormonhaushalt eine sehr wichtige Rolle. Jedoch als Spurenelement und vor allem muss es in der passenden chemischen Form aufgenommen werden. Seit Beginn der (zum großen Teil versteckten) Lebensmitteljodierung in Deutschland haben Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto und Morbus Basedow massiv zugenommen. Es gibt medizinische Erkenntnisse, dass Kaliumjodat (das beim Jodsalz zugesetzt wird) das Schilddrüsengewebe irreversibel schädigen kann, bei einigen Personen übrigens auch die Retina. Dass die Schilddrüse durch Jodsalz/Kaliumjodat geschädigt werden kann, ist auch in Fachkreisen bekannt. Dennoch wird unermüdlich für den Einsatz von Jodsalz/Kaliumjodat geworben, dem man heute kaum noch ausweichen kann (wird in fast allen Restaurants verwendet, in Wurstwaren, Backwaren usw). Argumentiert wird dann wieder mit Halbwahrheiten, wie dass in Süddeutschland früher viele Menschen einen Kropf hatten - darauf, dass dort früher viele Menschen arm waren und sich keine ausgewogene Ernährung leisten konnten wird ebensowenig hingewiesen wie auf die Tatsache, dass das meiste Essen, das wir heute im Supermarkt finden, aus Spanien, Italien, Israel, Holland oder sonst wo her kommt, anstatt aus Deutschland...

Zu unserem medizinischen System gehören übrigens auch konventionelle Methoden wie z.B. die manuelle Therapie, die bei sehr vielen Beschwerden Linderung verschaffen kann und in vielen Fällen einem chirurgischen Eingriff vorzuziehen sind. Laut den krankenkassen sind mehr als die Hälfte aller durchgeführten chirurgischen Eingriffe aus medizinischer Sicht unnötig, und oft geht es den Patienten nach der OP sogar noch schlechter als vorher. Besonders kritisch sind hier soweit ich mich erinnere Operationen am Rücken (Bandscheiben), an der Hüfte und am Knie. Hier sind manuelle Methoden oft die sehr viel bessere und vor allem sanftere Wahl.

Mein Fazit:

Die medizinische Entwicklung der letzten 150 Jahre hat den Menschen viel Gutes gebracht, insbesondere die Fortschritte im Bereich der Notfallhilfe und Unfallchirurgie sehe ich als positives Beispiel. Neben der medizinischen Entwicklung hat jedoch auch der steigende Wohlstand zu einer beachtlichen Verbesserung der Gesundheit der Menschen geführt, was in diesem Zusammenhang nicht ausgeblendet werden sollte. Und nicht alle Entwicklungen im medizinischen Bereich sind positiv zu sehen, so rückt der Mensch heute in vielen Bereichen leider in den Hintergrund, während wirtschaftliche Aspekte in den Vordergrund drängen. Beispielsweise wird die Forschung an neuen Antibiotika eingestellt, da diese zur Vermeidung von Resistenzen nur sehr zurückhaltend eingesetzt werden würden und daher kaum Rendite versprechen. Auf der anderen Seite wird massiv und manipulativ für den Einsatz gewinnbringender Medikamente und Operationen geworben. In einigen Bereichen sehe ich persönlich unser medizinisches System auch als zutiefst entartet an, zum Beispiel wenn suggeriert wird, Schönheitsoperationen könnten psychische Probleme und Komplexe lösen - hierdurch wird vor allem die Neigung zum Verdrängen und Ausblenden unbequemer Wahrheiten gefördert anstatt der kritischen Auseinandersetzung und Aufarbeitung schwieriger/belastender Themen, die auch mit einer charakterlichen Entwicklung und der Entwicklung von Weitblick (Nachhaltigkeit) einhergeht und auf gesellschaftlicher Ebene Folgen hat. Aber hier geht es dann in den bereich der Philosophie über...

Jedem einzelnen Menschen empfehle ich, sich eigenverantwortlich weiterzubilden und auch gegenüber Ärzten kritisch zu sein. Denn Wissen und die Fähigkeit, eigentständig Schlussfolgerungen treffen sind der beste Garant für selbstbestimmte Entscheidungen.
 

Danke für Deine umfangreiche Antwort. Natürlich,wo Licht ist, ist auch Schatten.

Ich bin absolut der Meinung, dass man sich umfassend informieren soll und auch durchaus eine zweite oder dritte ärztliche Meinung einholen soll. Das kann unnötige Eingriffe oder eine unnötige Medikamenteneinnahme ersparen. Mir selbst ist das schon so gegangen und anderen, die ich kenne, auch.

Ich nehme einmal die Woche (als einziges "Medikament" überhaupt) eine Jodtablette, um zu verhindern, dass sich die Schilddrüse bzw. Knoten darin vergrößern. Seit Jahren komme ich so gut zurecht.

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4. Oktober um 23:55
In Antwort auf bblubb456

Kurze Korrektur zum Abschnitt über Organtransplantation:

"oder den schweren Nebenwirkungen der Medikamente, die eine Abstoßungsreaktion verursachen"

Hier sollte es "unterdrücken" statt "verursachen" heißen. Der Körper stößt von sich aus transplantierte organe ab, was nur über massive Eingriffe in das Immunsystem unterdrückt werden kann.

Nun, es gibt unterschiedliche Medikamente. Wenn sich zeigt, dass jemand ein Präparat nicht so gut verträgt, kann man ein anderes probieren.
Meine Nichte ist seit nahezu 22 Jahren transplantiert; es geht ihr sehr gut.

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8. Oktober um 22:32
In Antwort auf bblubb456

Keine Frage, es gab in den letzten gut hundert Jahren wertvolle Fortschritte im Bereich der Medizin, die ein Segen für die Menschheit waren und sind.

Doch wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. So wird der medizinische Bereich heute von privaten Unternehmen beherrscht, die in erster Linie der Gewinnmaximierung verpflichtet sind und nicht dem Wohl der Menschen. Und neue Erkenntnisse im medizinischen bereich haben es sehr schwer, sich gegenüber einer etablierten Meinung zu behaupten - die formalen Kriterien der empirischen Wissenschaft werden in vielen Bereichen der heutigen Medizin nicht konsequent umgesetzt und durch verschiedene Interessen unterwandert, die von verschiedenen Akteuren aggressiv durchgesetz werden. In gewisser Weise bedeutet dies auch einen Rückfall in die Zeiten vor der Aufklärung, wo Aberglaube und die Unterordnung gegenüber den Mächtigen (Adel, Kirche) das Weltbild der Menschen geprägt hat.

Auf telepolis.de (Web-Portal des Heise-Verlags) gab es vor einiger Zeit beispielsweise zwei interessante Artikel über die manipulative Durchführung von Wirksamkeitsstudien im Bereich von Antidepressiva: Es wurde zwar belegt, dass sich die Personen, die das Medikament einnahmen, subjektiv besser fühlten, bei genauerer Betrachtung wurde in der Studie jedoch nur nachgewiesen, dass das neue Medikament die Entzugserscheinungen des zuvor verabreichten Antidepressivum lindert. Ärzte wissen von diesen Hintergründen in der Regel nichts und verschreiben die Medikamente in gutem Glauben, da ja die Wirksamkeit ja offensichtlich "nachgewiesen" wurde. Und am Ende leiden die Patienten unter massiven Nebenwirkungen und Entzugserscheinungen beim Versuch, die Medikamente wiedre abzusetzen.

Im Anfangsbeitrag wurde unter anderem die HPV-Impfung genannt. Diese Impfung sollte niemals einen 100%-igen Schutz vor Gebärmutterhalskrebs bieten (gegen Krebs kann man nicht impfen), sondern lediglich das Risiko senken. Und das auch nur bei Frauen, die mit ständich wechselnden Partnern Geschlechtsverkehr haben. Nicht mal das wird in den meisten Beratungsgesprächen erwähnt. Hier wurden die Menschen durch den massiven Einsatz von Werbepsychologie dazu gebracht, der Impfung positiv gegenüber zu stehen, ohne sich der Einschränkungen und Risiken bewusst zu sein. Und diese Impfung hat in der Tat bereits massive Impfschäden verursacht, in so einem Maße dass die Impfung in mehreren Ländern (unter anderem Japan) bereits ausgesetzt wurde. Die Impfung enthält den Zusatzstoff Polysorbat 80, welcher dafür bekannt ist (und war!), dass er die Eierstöcke schädigen kann und gerade während der Pubertät die Entwicklung von Gebärmutter und Eierstöcken negativ beeinflusst. Bezeichnenderweise wurde die Impfung vor der Zulassung darauf getestet, ob sie die männlichen Hoden schädigt, nicht jedoch ob sie die weiblichen Eierstöcke schädigt. (Oder es wurde doch getestet und die Ergebnisse waren so schlecht, dass die Studie zurückgehalten wurde.)

Was die Absurdität dieser medizinischen Entwicklung auf die Spitze treibt ist die Tatsache, dass von hormoneller Verhütung, insbesondere ist hier die Pille zu nennen, zweifelsfrei bekannt ist, dass diese krebserregend ist. Die Pille wird jedoch von den allermeisten Frauenärzten regelrecht beworben, unter Ausblenden oder Verharmlosen der Risiken, und im gleichen Atemzug wird jungen Mädchen Angst vor Gebärmutterhalskrebs gemacht, um ihnen dann die HPV-Impfung ans Herz legen zu können. Welchem Mädchen, das zum ersten Mal beim Frauenarzt geht, ist hinterher bewusst, dass sein Krebsrisiko ohne Pille und ohne HPV-Impfung deutlich geringer ist als mit Pille und Impfung?

Dass Medikamentenrückstände im Abwasser Auswirkungen auf die Umwelt (Missbildungen und Unfruchtbarkeit bei Fischen und Amphibien) und über das Grundwasser und Trinkwasser auch auf die Gesundheit der Menschen hat (z.B. stehen die Reste hormoneller Verhütungsmittel im Grundwasser in einem Zusammenhang mit der rückgehenden Fruchtbarkeit bei Männern), wird ebenfalls oft übersehen.

Und was Impfungen betrifft: Wem ist bekannt, dass beispielsweise die Röteln-Impfung, die unter anderem in dem üblicherweise verwendeten Kombi-Impfstoff gegen Masern enthalten ist, unter Verwendung abgetriebener Föten hergestellt wird? Insbesondere in Anbetracht der kürzlich verabschiedeten Impfpflicht gegen Masern zeigen sich hier auch aus ethischer Sicht massive Probleme in der Medizinbranche und der Kommunikation zum Patienten.

Was die Wirksamkeit von Impfungen betrifft: Ich habe mich mit dem Thema nicht tief genug beschäftigt, um eine endgültige Einschätzung abgeben zu können. Aber es sollte zumindest anerkannt werden, dass der Rückgang vieler Krankheiten und insbesondere deren tödlichen Verlaufs zu einem sehr hohen Teil dem höheren Lebensstandard der Menschen geschuldet ist. Wie viele Menschen konnten sich vor 150 Jahren eine gut geheizte Wohnung leisten? Sauberes Trinkwasser? Hygiene (WC, Kanalisation)? Wie viele konnten sich in zeiten des Mangels ausreichend und ausgewogen ernähren? Wer hatte im Winter ausreichend Vitamine, um die Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte des Körpers zu stärken? All diese Aspekte werden bei den aktuellen Diskussionen, wo es beispielsweise um Todesfälle durch krankheiten geht, ausgeblendet. Wobei gerade diese Entwicklung einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen hatte. Und was zum Beispiel Masern betrifft: Zur Zeit meiner Eltern war es normal, dass hin und wieder mal jemand Masern hatte, dabei ein paar Wochen in der Schule gefehlt hat... niemand hat diese Krankheit damals derart extrem mit Todesängsten in Verbindung gebracht, wie sie heute durch die Medien suggeriert werden.

Beim Thema Organtransplantation gibt es auch kritische Aspekte, die in der öffentlichen Diskussion (oder sagen wir eher der Öffentlichkeitsarbeit der betreffenden Akteure) ausgeklammert werden. Zum Beispiel die Frage, wie lang ein transplantiertes Organ im neuen Körper funktioniert - in vielen Fällen braucht man wohl immer wieder Nachschub an "Ersatzorganen" mit den entsprechenden belastenden Operationen - oder den schweren Nebenwirkungen der Medikamente, die eine Abstoßungsreaktion verursachen. Oder die Herkunft der Organe... so gibt es in gewissen Ländern beispielsweise "Todeskandidaten" von denen dann die Organe ins Ausland geliefert werden, wenn sie benötigt werden. Auch die Definition vom "Hirntod" und was bei der Entnahme der Organe im Körper des "Spenders" anläuft ist aus genauerer Betrachtung durchaus kritisch zu sehen (vielen Menschen jedoch nicht bewusst).

Ein weiteres kritisches Thema ist die "Jodprophylaxe", die insbesondere von der "Deutschen Gesellschaft für Ernährung" (die trotz des Namens genau so wenig staatlich ist wie die "Deutsche Bank" in Verbindung mit der Aussage, dass wir in einem "Jodmangelgebiet" leben würden, vorangetrieben wird. Keine Frage, Jod spielt für einen gesunden Hormonhaushalt eine sehr wichtige Rolle. Jedoch als Spurenelement und vor allem muss es in der passenden chemischen Form aufgenommen werden. Seit Beginn der (zum großen Teil versteckten) Lebensmitteljodierung in Deutschland haben Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto und Morbus Basedow massiv zugenommen. Es gibt medizinische Erkenntnisse, dass Kaliumjodat (das beim Jodsalz zugesetzt wird) das Schilddrüsengewebe irreversibel schädigen kann, bei einigen Personen übrigens auch die Retina. Dass die Schilddrüse durch Jodsalz/Kaliumjodat geschädigt werden kann, ist auch in Fachkreisen bekannt. Dennoch wird unermüdlich für den Einsatz von Jodsalz/Kaliumjodat geworben, dem man heute kaum noch ausweichen kann (wird in fast allen Restaurants verwendet, in Wurstwaren, Backwaren usw). Argumentiert wird dann wieder mit Halbwahrheiten, wie dass in Süddeutschland früher viele Menschen einen Kropf hatten - darauf, dass dort früher viele Menschen arm waren und sich keine ausgewogene Ernährung leisten konnten wird ebensowenig hingewiesen wie auf die Tatsache, dass das meiste Essen, das wir heute im Supermarkt finden, aus Spanien, Italien, Israel, Holland oder sonst wo her kommt, anstatt aus Deutschland...

Zu unserem medizinischen System gehören übrigens auch konventionelle Methoden wie z.B. die manuelle Therapie, die bei sehr vielen Beschwerden Linderung verschaffen kann und in vielen Fällen einem chirurgischen Eingriff vorzuziehen sind. Laut den krankenkassen sind mehr als die Hälfte aller durchgeführten chirurgischen Eingriffe aus medizinischer Sicht unnötig, und oft geht es den Patienten nach der OP sogar noch schlechter als vorher. Besonders kritisch sind hier soweit ich mich erinnere Operationen am Rücken (Bandscheiben), an der Hüfte und am Knie. Hier sind manuelle Methoden oft die sehr viel bessere und vor allem sanftere Wahl.

Mein Fazit:

Die medizinische Entwicklung der letzten 150 Jahre hat den Menschen viel Gutes gebracht, insbesondere die Fortschritte im Bereich der Notfallhilfe und Unfallchirurgie sehe ich als positives Beispiel. Neben der medizinischen Entwicklung hat jedoch auch der steigende Wohlstand zu einer beachtlichen Verbesserung der Gesundheit der Menschen geführt, was in diesem Zusammenhang nicht ausgeblendet werden sollte. Und nicht alle Entwicklungen im medizinischen Bereich sind positiv zu sehen, so rückt der Mensch heute in vielen Bereichen leider in den Hintergrund, während wirtschaftliche Aspekte in den Vordergrund drängen. Beispielsweise wird die Forschung an neuen Antibiotika eingestellt, da diese zur Vermeidung von Resistenzen nur sehr zurückhaltend eingesetzt werden würden und daher kaum Rendite versprechen. Auf der anderen Seite wird massiv und manipulativ für den Einsatz gewinnbringender Medikamente und Operationen geworben. In einigen Bereichen sehe ich persönlich unser medizinisches System auch als zutiefst entartet an, zum Beispiel wenn suggeriert wird, Schönheitsoperationen könnten psychische Probleme und Komplexe lösen - hierdurch wird vor allem die Neigung zum Verdrängen und Ausblenden unbequemer Wahrheiten gefördert anstatt der kritischen Auseinandersetzung und Aufarbeitung schwieriger/belastender Themen, die auch mit einer charakterlichen Entwicklung und der Entwicklung von Weitblick (Nachhaltigkeit) einhergeht und auf gesellschaftlicher Ebene Folgen hat. Aber hier geht es dann in den bereich der Philosophie über...

Jedem einzelnen Menschen empfehle ich, sich eigenverantwortlich weiterzubilden und auch gegenüber Ärzten kritisch zu sein. Denn Wissen und die Fähigkeit, eigentständig Schlussfolgerungen treffen sind der beste Garant für selbstbestimmte Entscheidungen.
 

@Blubb: mir ist heute Abend ein Exemplar von einer Gesundheitszeitschrift in die Hände gefallen. Darin u.a. ein umfassender Artikel über die Schilddrüse. Werde ihn vor dem Schlafengehen lesen. Bin schon sehr gespannt und werde Dir berichten.

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14. Oktober um 16:12

Auch begrüßenswert: Defibrillatoren an öffentlichen Orten !

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27. Oktober um 19:27

Welche Impfung hat denn die Pest, die Malaria, Lepra und das Gelbfieber in Europa ausgerottet?

Bei den anderen Krankheiten wurde die Impfung eingeführt, als die Epidemie schon am Abklingen war, dann hat man behauptet, es wäre der Erfolg des Impfens gewesen, dafür gibt es aber leider keinen Beweis.

Bei vielen Krankheiten hat die Medizin Fortschritte gemacht, bei vielen bremst die Pharma auch den Fortschritt.

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