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Chronische Magersucht ?

1. Dezember 2011 um 0:55

Hallo Leute,
ich wollte mal wissen ab wann eine Magersucht als chronisch bezeichnet wird?
Ich habe nun seit 8 Jahren mit der Krankheit zu kämpfen aber kann den Umständen entsprechend gut mit leben. Ist das nicht schon eine verdammt lange Zeit?
Denn ganz davon wegkommen werde ich wohl nie. Das habe ich bereits aufgegeben.

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2. Dezember 2011 um 14:04

Chronisch...
Hey,
also ich weiß nicht, ob es da ein bestimmtes Zeitfenster gibt, ab wann eine Magersucht als chronisch bezeichnet wird. Magersucht ist ja eine Krankheit, die sich langsam ins Leben schleicht, mit psychischem Hintergrund. Es ist also schon von der Definition der Krankheit her gar nicht möglich, dass diese kurz und plötzlich auftritt und schnell wieder verschwindet. Somit finde ich, dass eine Magersucht oder eine ES allgemein immer irgendwie chronisch ist...

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3. Dezember 2011 um 13:18
In Antwort auf friede_12375283

Chronisch...
Hey,
also ich weiß nicht, ob es da ein bestimmtes Zeitfenster gibt, ab wann eine Magersucht als chronisch bezeichnet wird. Magersucht ist ja eine Krankheit, die sich langsam ins Leben schleicht, mit psychischem Hintergrund. Es ist also schon von der Definition der Krankheit her gar nicht möglich, dass diese kurz und plötzlich auftritt und schnell wieder verschwindet. Somit finde ich, dass eine Magersucht oder eine ES allgemein immer irgendwie chronisch ist...

Fragen über Fragen
Das stimmt wohl. Das dies ein längerer Prozess ist und nicht einfach so von heut auf morgen Heilen kann.
Meine Ärztin allerdings warnte mich schon mehrmals das ich so nicht weiter machen kann sonst wird dies chronisch.
Nur wann ist das soweit und vorallem wie lebt man dann damit?
Ich habe es nun schon seit 8 Jahren und habe schon oft was dagegen unternommen doch i-wie will es nicht vorwärts gehen. Keine Besserung aber auch keine Verschlechterung!
Ich hätte gerne mal eine etwas genauere Aussage zu dem chronischen ... !!!

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4. Dezember 2011 um 20:29

Hi
bin eig stiller mitleser, aber der beitrag passt gut auf mich....wie kannst du damit gut leben? also, dass soll nicht falsch rüberkommen. aber ich hab seit ich 13 bin immer mit essstörungen zu tun... und jede einzelne durch... ich hab in meinem leben sicher schon fast jede kleidergröße durchgehabt. aber ich komm nicht raus, also gar nicht... war schon in therapie, stationär wie ambulant, in der psychiatrie, im krasnkenhaus, in einer selbsthilfegruppe... und trotzdem... ich bin unheilbar glaub ich momentan bin ich schlimm bulimie geplagt, jeden tag bis zu 7 mal brechen... naja so viel zu meiner situation.
zurück zur frage: wie kommst du denn damit klar? ich hab 0 selbstbewusstsein und finde mein leben relativ sinnlos. was sich natürlich auf mein sozialleben auswirkt...

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4. Dezember 2011 um 23:38
In Antwort auf gerrit_12172637

Hi
bin eig stiller mitleser, aber der beitrag passt gut auf mich....wie kannst du damit gut leben? also, dass soll nicht falsch rüberkommen. aber ich hab seit ich 13 bin immer mit essstörungen zu tun... und jede einzelne durch... ich hab in meinem leben sicher schon fast jede kleidergröße durchgehabt. aber ich komm nicht raus, also gar nicht... war schon in therapie, stationär wie ambulant, in der psychiatrie, im krasnkenhaus, in einer selbsthilfegruppe... und trotzdem... ich bin unheilbar glaub ich momentan bin ich schlimm bulimie geplagt, jeden tag bis zu 7 mal brechen... naja so viel zu meiner situation.
zurück zur frage: wie kommst du denn damit klar? ich hab 0 selbstbewusstsein und finde mein leben relativ sinnlos. was sich natürlich auf mein sozialleben auswirkt...

Hallo
Ich habe ach schon vieles hinter mir. Ambulante Therapie, dann stationär auch mit intensiv Station, dann Psychosomatisch, wieder ambulant usw ... Ich kann das sehr gut nachvollziehen das du denkst man ist unheilbar, denn das tu ich auch.Immerhin geht das nun schon 8 Jahre lang.
Doch wenn ich was gelernt habe ist es damit leben zu können. Diese Krankheit zu akzeptieren und nicht dagegen ankämpfen zu wollen. Denn das bestärkt es nur. Das habe ich bei meinem letzten Aufenthalt diesen Sommer gelernt. Das man seine Krankheit annehmen muss, ihr die Hand reichen muss und man Kompromisse eingehen soll. Die Krankheit zur Freundin machen.
Das habe ich nun getan. Leider klappt es immer noch nicht mit dem Essen.
Deswegen war ja auch die Frage ab wann eine Magersucht bzw eine Essstörung als chronisch bezeichnet wird?!

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5. Dezember 2011 um 8:03
In Antwort auf deitra_12295863

Hallo
Ich habe ach schon vieles hinter mir. Ambulante Therapie, dann stationär auch mit intensiv Station, dann Psychosomatisch, wieder ambulant usw ... Ich kann das sehr gut nachvollziehen das du denkst man ist unheilbar, denn das tu ich auch.Immerhin geht das nun schon 8 Jahre lang.
Doch wenn ich was gelernt habe ist es damit leben zu können. Diese Krankheit zu akzeptieren und nicht dagegen ankämpfen zu wollen. Denn das bestärkt es nur. Das habe ich bei meinem letzten Aufenthalt diesen Sommer gelernt. Das man seine Krankheit annehmen muss, ihr die Hand reichen muss und man Kompromisse eingehen soll. Die Krankheit zur Freundin machen.
Das habe ich nun getan. Leider klappt es immer noch nicht mit dem Essen.
Deswegen war ja auch die Frage ab wann eine Magersucht bzw eine Essstörung als chronisch bezeichnet wird?!

Hallo Fornarina,
seine Krankheit annehmen, schlimme Begleiterscheinungen akzeptieren zu müssen, gilt nur für die unheilbaren und bereits austherapierten Krankheitsbilder. Sobald noch Therapiemöglichkeiten bestehen, gibt es keine vernünftige Alternative zur Heilung und zum Kampf gegen die ES. Auch bei chronischen Krankheitsverläufen sind oft noch Verbesserungen zu erzielen.

LG Nus

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5. Dezember 2011 um 9:57
In Antwort auf nus1951

Hallo Fornarina,
seine Krankheit annehmen, schlimme Begleiterscheinungen akzeptieren zu müssen, gilt nur für die unheilbaren und bereits austherapierten Krankheitsbilder. Sobald noch Therapiemöglichkeiten bestehen, gibt es keine vernünftige Alternative zur Heilung und zum Kampf gegen die ES. Auch bei chronischen Krankheitsverläufen sind oft noch Verbesserungen zu erzielen.

LG Nus

Versteh ...
ich nicht!
Soweit ich weiß, haben meine Therapeuten das so gesagt obwohl noch Therapiemöglichkeit besteht!
Sie sagten mir das mach keinen Sinn dagegen anzukämpfen, weil man doch sein Leben lang damit zu tun haben wird. Man solle sie akzeptieren und Kompromisse eingehen.

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5. Dezember 2011 um 10:22
In Antwort auf deitra_12295863

Versteh ...
ich nicht!
Soweit ich weiß, haben meine Therapeuten das so gesagt obwohl noch Therapiemöglichkeit besteht!
Sie sagten mir das mach keinen Sinn dagegen anzukämpfen, weil man doch sein Leben lang damit zu tun haben wird. Man solle sie akzeptieren und Kompromisse eingehen.

Nein,
man muss gerade nicht sein Leben lang mit der Krankheit zu tun haben. Viele gerade auch der jungen Mädchen hier im Forum oder der stillen Mitleserinnen haben gute Chancen, wieder vollständig gesund zu werden.Warum sollten sie sich mit der Krankheit anfreunden? Ich freunde mich doch auch nicht mit Krebs an, sondern bekämpfe ihn, solange es medizinisch möglich ist. Wenn Ärzte dir in einer Klinik sagen, dass du mit der Krankheit leben musst, gehen sie bei dir offensichtlich von einem chronischen Krankheitsverlauf aus. Aber es ist ein Einzelschicksal und hat nichts mit den meisten anderen Frauen hier im Forum zu tun, die gegen ihre Krankheit ankämpfen müssen und gute Chancen haben, sie auch wieder loszuwerden.

LG Nus

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