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Brustverkleinerung bei der KK**

12. August um 0:18

Hallo! 


Ich bin seit einigen Wochen dabei einen Antrag bei der KK einzureichen für eine Mammareduktion. Mein Chirurg hat mir ein Bericht ausgestellt worin steht dass ich Beschwerden und Einschränkung im Alltag durch chronische Rückenschmerzen habe. Als Befund steht Gigantomastie drin. 

Ich bin 20 Jahre alt 158 cm wiege 64 kg und trage 85 H bis J. Er hat in dem Antrag erläutert das pro Seite eine Reduktion von ca. 800 - 1000 g erfolgen müssten.  

Gestern war ich beim Orthopäden und er hat festgestellt das eine Fehlhaltung an meinem Körper vorliegt und die Wirbelsäule im Nackenbereich sich verkrummt hat. Er war auch der Meinung das dass Gewicht der Brüste die Ursache dafür ist und ich deshalb auf Dauer nach vorne gebeugt den Stand halte. Darum kommt es zu Verspannungen und schmerzen im Rücken Schulter und Nackenbereich. Eine dauerhafte Lösung für die Entlastung meines Körpers ist diese Op die endgültige Option.  

Jetzt habe ich trotzdem die Sorge das mein Antrag abgelehnt wird weil es heutzutage nicht anerkannt wird wie ernst das für eine Frau werden kann und darunter sehr viele leiden müssen nur weil die Kassen aufgrund der hohen Kosten sich weigern die Behandlung zu übernehmen. Ich finde das so unverschämt und will unbedingt das mein Antrag keine Lücken aufweist um meine Chance bei der MDK soweit es geht zu erhöhen. 

Sport kann ich auch nicht machen weil meine Brüste einfach viel zu groß dafür sind und ich sie mit beiden Händen festhalten müsste. Ich kann mich nie frei bewegen und in normalen Läden shoppen gehen denn ein BH in meiner Größe zu finden ist der Horror. Ich hatte keinen der mir bis jetzt nicht kaputt gegangen ist oder keine Abdrücke hinterlassen hat. Leider habe ich keine richtigen Wunden und war deshalb auch nicht beim Hautarzt. 

Ich arbeite im Verkauf und an anstrengenden Tagen will ich einfach manchmal in einer Ecke verschwinden und heulen weil mein Rücken einfach nicht mehr mitmacht und unnormal weh tut. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr drauf und will mich frei bewegen können ohne darüber nachzudenken was für Schmerzen die nächste Bewegung auslösen würde. 

Ich reiche meinen Antrag ein sobald die Woche der Bericht vom Orthopäden bei mir angekommen ist. 
Wie soll ich denn am besten den Antrag formulieren oder auf was soll ich achten etc.? Soll ich darauf eingehen das ich zumindest nur die Op bezahlt haben will und für die Kosten im Krankenhaus selber aufkomme? 

Ich bin bei der AOK versichert und wie man die kennt sind die überhaupt nicht kompetent. Ich überleg mir ob ich zu der TK oder Barmer wechseln soll. Habe viel darüber gelesen das die bei solchen Anliegen am besten sind. Falls die ablehnen werde ich diesen Schritt eingehen denke ich.

Bitte berichtet mir von euren Erfahrungen und gibt mir Tipps 
Vielen Dank euch schon mal ❤








 

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