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Brauche Rat

5. Mai 2016 um 10:12

Ich bin verzweifelt. Habe mich in den letzten Wochen auf einen BMI von 18,9 (schwankend zwischen 18,7 bis knapp über 19) gegessen und fand es einigermaßen aushaltbar.
Ich weiß, dass ich mit 164 cm schnell etwas untersetzt wirke (habe kurze Beine) , aber habe mich mit dem Gewicht ganz gut arrangiert und mich teilweise sogar in meinem "wieder weiblichen" Körper wohlgefühlt.

Laut Therapeutin in der Klinik müsste ich aber zunehmen, bis ich auf einen BMI von 20,8 komme (mindestens, das wären 56 kg, eigentlich fände sie Richtung 60 besser, was ich aber viel zu viel finde).

Vielleicht ist das auch an mein Alter angepasst, ich bin 37.

Ich sehe keinen Grund, weiter zuzunehmen, denke auch, dass mein Kopf das nicht packt.
Ich möchte mich jetzt auch einfach nicht mehr wiegen.
Mein Essverhalten ist definitiv nicht normal, das hat zum einen mit den Unverträglichkeiten zu tun, zum anderen muss ich immer noch aufpassen, dass keine Bulimischen Fressattacken kommen, wenn mich etwas triggert oder ich etwas triggerndes esse. Nach einem Tag zu viel Essen gleiche ich schon auch mal aus und werde restriktiv.

Meinen Bewegungsdrang und Sportzwang habe ich komplett überwunden, es ist fast so, dass ich mich wieder mehr bewegen müsste.

Ich bin hin und hergerissen - soll ich weiter zunehmen (evtl. nochmal in die Klinik gehen, da würde dann dieses Mal eine Gewichtszunahme das Hauptaugenmerk sein, also auf mindestens 56 kg) ?

Aber nachdem ich Jeans in Gr. 27 kaufe, Shirts teilweise in M (!) und mein neuer Bikini unten Gr. 40 und oben 38/Cup D hat, ist mein Gewicht ja offenbar mehr als genug. Oder ich kaufe meine Klamotten zu groß ...

Ist der BMI überhaupt noch gültig ?
Und wäre knapp 19 nicht völlig ausreichend ?
Muss man automatisch mit höherem Alter mehr wiegen ?
Ich bin echt überfragt ...

Mein Arzt kommt mir dann wieder mit Muskelaufbau und Kraft Sport sprich Fitness Studio, um die weiteren Kilos in Form von Muskelmasse zuzunehmen.
Darauf habe ich aber überhaupt keine Lust mehr, und werde auch nichts mehr machen, was ich nicht WILL. Außerdem ist mein Muskelanteil schon hoch genug.

Weiter "zwanghaft" zunehmen, weil irgendwelche Zahlen und Therapeuten das so festlegen, oder es jetzt gut sein lassen ? Vorrangig weiter am Essverhalten arbeiten, aber ich bin damit relativ zufrieden, solange ich keine Bulimischen Rückfälle mehr bekomme.

Wie denkt ihr darüber ? Ist das Gewicht wirklich ausschlaggebend ?

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6. Mai 2016 um 0:09

Hallo luckyme
Ich glaube das kommt ganz darauf an...
Klar ist dein Gewicht nur eine Zahl, aber der Knackpunkt ist meiner Meinung nach, ob man eine Gewichtszunahme aushalten könnte :/
Du sagst ja, dass du momentan schon Probleme mit deinem jetzigen Gewicht hast und das zeigt doch einfach nur, dass es nicht darum geht ob du jetzt auf Bmi 20,8 zunimmst oder nicht - Gesund würdest du davon auch nicht werden...

Was ich meine ist, allein die Tatsache, dass du so mit dir ringst, zeigt doch dass es eigentlich nicht darum geht, ob Bmi 20,8 besser/ok ist als knapp 19 - sondern, dass du noch lange nicht gesund bist.

Ob du an dieser Stelle/deiner Komfortzone stehen bleiben willst, ist allein deine Entscheidung... Doch was passiert, wenn du nun ungewollt zunimmst?

Ich stehe gerade am gleichen Punkt und es ist so hart und schwer....

Liebe Grüße
Yahema

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9. Mai 2016 um 14:55

Hmm
Eigentlich bin ich nicht mehr gewichtsfixiert.
Wiege mich auch nur noch unregelmäßig.
Habe mit meinem jetzigen BMI auch keine Probleme, aber ich bin mir eben nicht sicher, ob es mir etwas bringt, noch weiter hochzugehen.

Auf den BMI fixiert sind immer nur die Ärzte und Therapeuten.
Ich hätte vor der Bulimie Sportanorexie und über einen sehr sehr langen Zeitraum einen geringen Körperfettanteil, mit hoher Muskelmasse.
Jetzt ist das Körperfett eben mehr, und das verändert den Körper natürlich.
Meiner Meinung nach nicht unbedingt positiv. Aber das ist vielleicht noch mein essgestörtes Denken.

Ich bin wie gesagt, nicht mehr gewichtsfixiert, mein Problem ist, dass ich nicht wieder in den Sportzwang verfallen möchte (und ich könnte mir nur vorstellen, mehr Gewicht mittels Muskeln aufzubauen, habe auf diese Schinderei aber keine Lust mehr).

Ich habe auch schon recht lange einen BMI im Oberen UG/ unteren NG, also nicht erst kurzfristig.

Dass ich noch mittendrin stecke, denke ich eigentlich nicht, denn zuletzt war nicht die Magersucht, sondern schwere Bulimie mein Problem. Und das habe ich zu 95% im Griff.

Einen BMI von 25 allerdings kann ich mir für meinen Körper absolut nicht vorstellen.
Aber ich glaube, so denken auch viele Menschen ohne ES.

Vielleicht liege ich auch falsch mit meinem Denken. Aber mit meinem jetzigen Gewicht bin ich ja eigentlich im gesunden Bereich. Daher stellt sich mir halt die Frage, warum weiter zuzunehmen.


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9. Mai 2016 um 16:52
In Antwort auf cesare_11948568

Hmm
Eigentlich bin ich nicht mehr gewichtsfixiert.
Wiege mich auch nur noch unregelmäßig.
Habe mit meinem jetzigen BMI auch keine Probleme, aber ich bin mir eben nicht sicher, ob es mir etwas bringt, noch weiter hochzugehen.

Auf den BMI fixiert sind immer nur die Ärzte und Therapeuten.
Ich hätte vor der Bulimie Sportanorexie und über einen sehr sehr langen Zeitraum einen geringen Körperfettanteil, mit hoher Muskelmasse.
Jetzt ist das Körperfett eben mehr, und das verändert den Körper natürlich.
Meiner Meinung nach nicht unbedingt positiv. Aber das ist vielleicht noch mein essgestörtes Denken.

Ich bin wie gesagt, nicht mehr gewichtsfixiert, mein Problem ist, dass ich nicht wieder in den Sportzwang verfallen möchte (und ich könnte mir nur vorstellen, mehr Gewicht mittels Muskeln aufzubauen, habe auf diese Schinderei aber keine Lust mehr).

Ich habe auch schon recht lange einen BMI im Oberen UG/ unteren NG, also nicht erst kurzfristig.

Dass ich noch mittendrin stecke, denke ich eigentlich nicht, denn zuletzt war nicht die Magersucht, sondern schwere Bulimie mein Problem. Und das habe ich zu 95% im Griff.

Einen BMI von 25 allerdings kann ich mir für meinen Körper absolut nicht vorstellen.
Aber ich glaube, so denken auch viele Menschen ohne ES.

Vielleicht liege ich auch falsch mit meinem Denken. Aber mit meinem jetzigen Gewicht bin ich ja eigentlich im gesunden Bereich. Daher stellt sich mir halt die Frage, warum weiter zuzunehmen.


Liebe luckyme
Zu einer Sache möchte ich noch etwas sagen...
Kleidergrößen --> das ist wirklich die Leute verarscht (darf ich sowas schreiben?)

Vielleicht habe ich und du auch nur nen "komischen" Körperbau, aber wie kann es sein, dass wir mit knappem NG Kleidung in M oder Größe 38/40 kaufen zu müssen?! Das ist doch bekloppt!
Was trägt dann jemand mit mittlerem NG?

Zu mir hat mal ne Verkäuferin gesagt, dass ich nunmal ne sehr weibliche Figur hätte (habe sehr wenig Oberweite) und eben ein paar Extrakilos - ich müsste mich nicht wundern dass ich nicht in XS/S passe!
Damals war ich mit Bmi 16 noch ziemlich essgestört...

Wenn ich eine alte Hose (10-15 Jahre) von meiner Mutter in 38 anprobiere, dann ist die deutlich zu locker - wenn ich heute in so hippe Läden gehe, dann hab ich Glück wenn die 38 zugeht!

Einfach nur bescheuert und dann wundert man sich dass so viele Menschen denken sie sind fett!

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9. Mai 2016 um 16:53

Hallo luckyme
Zu einer Sache möchte ich noch etwas sagen...
Kleidergrößen --> das ist wirklich die Leute verarscht (darf ich sowas schreiben?)

Vielleicht habe ich und du auch nur nen "komischen" Körperbau, aber wie kann es sein, dass wir mit knappem NG Kleidung in M oder Größe 38/40 kaufen zu müssen?! Das ist doch bekloppt!
Was trägt dann jemand mit mittlerem NG?

Zu mir hat mal ne Verkäuferin gesagt, dass ich nunmal ne sehr weibliche Figur hätte (habe sehr wenig Oberweite) und eben ein paar Extrakilos - ich müsste mich nicht wundern dass ich nicht in XS/S passe!
Damals war ich mit Bmi 16 noch ziemlich essgestört...

Wenn ich eine alte Hose (10-15 Jahre) von meiner Mutter in 38 anprobiere, dann ist die deutlich zu locker - wenn ich heute in so hippe Läden gehe, dann hab ich Glück wenn die 38 zugeht!

Einfach nur bescheuert und dann wundert man sich dass so viele Menschen denken sie sind fett!

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9. Mai 2016 um 17:36
In Antwort auf esme_11902139

Liebe luckyme
Zu einer Sache möchte ich noch etwas sagen...
Kleidergrößen --> das ist wirklich die Leute verarscht (darf ich sowas schreiben?)

Vielleicht habe ich und du auch nur nen "komischen" Körperbau, aber wie kann es sein, dass wir mit knappem NG Kleidung in M oder Größe 38/40 kaufen zu müssen?! Das ist doch bekloppt!
Was trägt dann jemand mit mittlerem NG?

Zu mir hat mal ne Verkäuferin gesagt, dass ich nunmal ne sehr weibliche Figur hätte (habe sehr wenig Oberweite) und eben ein paar Extrakilos - ich müsste mich nicht wundern dass ich nicht in XS/S passe!
Damals war ich mit Bmi 16 noch ziemlich essgestört...

Wenn ich eine alte Hose (10-15 Jahre) von meiner Mutter in 38 anprobiere, dann ist die deutlich zu locker - wenn ich heute in so hippe Läden gehe, dann hab ich Glück wenn die 38 zugeht!

Einfach nur bescheuert und dann wundert man sich dass so viele Menschen denken sie sind fett!

Hallo yahema

Oh ja, das ist schon heftig.
Und ich hab das Gefühl, dass es immer schlimmer wird.
Von einer Jeansmarke hab ich noch eine Hose, die ein paar Jahre alt ist, und die ist Gr. 25
Dasselbe Modell brauche ich jetzt von der neuen Kollektion in 27. Mir passen aber beide. Die alte 25er sitzt genauso wie die neue 27er.
Ich hab nicht mehr das Bestreben in XS zu passen, und hab eben auch meine weiblichen Rundungen wieder, brauche alleine deshalb schon etwas größer. Aber bei der Bikinihose in 40 war ich dann doch etwas am Schlucken

Normalerweise ist 40 eine wirklich utopische Größe für mich und ich hab das immer unter "mollig" eingestuft...

Immerhin bin ich jetzt soweit, dass ich mir die Dinge dann trotzdem kaufe. Früher hätte ich wutentbrannt den Laden verlassen.



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9. Mai 2016 um 21:47
In Antwort auf cesare_11948568

Hallo yahema

Oh ja, das ist schon heftig.
Und ich hab das Gefühl, dass es immer schlimmer wird.
Von einer Jeansmarke hab ich noch eine Hose, die ein paar Jahre alt ist, und die ist Gr. 25
Dasselbe Modell brauche ich jetzt von der neuen Kollektion in 27. Mir passen aber beide. Die alte 25er sitzt genauso wie die neue 27er.
Ich hab nicht mehr das Bestreben in XS zu passen, und hab eben auch meine weiblichen Rundungen wieder, brauche alleine deshalb schon etwas größer. Aber bei der Bikinihose in 40 war ich dann doch etwas am Schlucken

Normalerweise ist 40 eine wirklich utopische Größe für mich und ich hab das immer unter "mollig" eingestuft...

Immerhin bin ich jetzt soweit, dass ich mir die Dinge dann trotzdem kaufe. Früher hätte ich wutentbrannt den Laden verlassen.



Sowas belastet einfach nur...
Keine Ahnung woran es liegt, aber es ist für mich ein extremer Grund meiner Essstörung - dieser Größenwahn...
Ich war vor der Ms immer eine der Dünnsten und jetzt hab ich zugenommen und meine Thera meint, ich bin immer noch dünn und viel dünner als die meisten anderen - aber das Größenschild in der Jeans sagt was ganz anderes... Ich könnte da heulen
Und dann versucht irgendeiner hier im Netz, dass damit zu erklären, dass große Frauen automatisch auch größere Klamotten brauchen - alles logisch, ich bin aber nur 1,67...

Trifft also auf mich nicht zu... ich hab jetzt momentan echt ein Problem, hab nichts mehr zum anziehen, also sowas wie kurze Hosen etc... und bring es nicht fertig mir neue, passende zu kaufen.

Ich sehe überall aus wie reingepresst und erkenne mich kaum wieder

Sorry, dass ich mich hier so ausheule....

Liebe Grüße

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10. Mai 2016 um 15:55

Das gewicht ist schon ausschlaggebend.
Aber man sollte auch dazu fähig sein, es selbst kontrollieren zu können. Das Problem ist, die Patienten mit der Krankheit, fallen oft von einem extrem in das andere. Die Frage ist ja schon mal, welches extrem ist besser. Wer sich auf dem Grat zwischen schlank und fett bewegt, kann leicht wieder in das alte Muster zurück fallen. Also ist fett besser, weil da es nicht mehr so leicht geht. Wer nicht zuviel auf den Rippen haben möchte, der muss halt lernen, mit seinem Gewicht umzugehen.

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10. Mai 2016 um 16:47
In Antwort auf babygeil

Das gewicht ist schon ausschlaggebend.
Aber man sollte auch dazu fähig sein, es selbst kontrollieren zu können. Das Problem ist, die Patienten mit der Krankheit, fallen oft von einem extrem in das andere. Die Frage ist ja schon mal, welches extrem ist besser. Wer sich auf dem Grat zwischen schlank und fett bewegt, kann leicht wieder in das alte Muster zurück fallen. Also ist fett besser, weil da es nicht mehr so leicht geht. Wer nicht zuviel auf den Rippen haben möchte, der muss halt lernen, mit seinem Gewicht umzugehen.

Wie Bitte?
...

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