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BMI-Rechnerei und warum es Blödsinn ist

13. September 2012 um 8:38

Moin meine Lieben!
Ich schau nur noch sporadisch mal hier vorbei und lese ein bisschen, war früher aber aktiver hier mit dabei.
Eine Sache beschäftigt / ärgert mich jedoch und ich muss mal Dampf ablassen. "Dampf ablassen" bezieht sich aber in erster Linie auf meine Therapeutin.

Ich lese auch hier immer wieder von BMI-Werten. Ab einen BMI von unter 19 gilt man beispielsweise als zu dünn. Ich finde irgendwie, dass diese BMI-Werte bei weitem nicht bei jedem Menschen (insbesondere bei großen Leuten) praktikabel sind - nichtmal als Richtwert.
Ich gebe mal Beispiele:
- mein Freund ist 1,74m groß und wiegt 75kg. Er hat somit einen BMI von 24,75 und ist schlank und hat kein Gramm Fett zuviel. Er hat einen ganz wundervollen Körper!
- mein Exex-Freund ist 1,96m groß und wiegt 78kg. Es ergibt sich daraus ein BMI von 20,31 und er hatte echt einen kleinen Speckbauch und auch ein dickliches Gesicht.
- eine ehemalige Klassenkameradin von mir wog bei einer Größe von 1,72m 68kg und hatte eine richtig tolle Figur!
- ich selbst wog mal bei meinen 1,80m 72kg und war damit ziemlich dicklich. das ist jetzt nicht subjektiv von mir so empfunden, sondern wurde mir auch von meinem Umfeld bestätigt. Meine Mutter zb.: "damals mit 19, als du so dick warst...." oder ne Freundin neulich, die in einem Fotoalbum von mir blätterte "Boah... da haste aber echt ordentlich was aufn Hüften gehabt!!"

So. Und nun komme ich zu dem Punkt der mich aufregt: meine Therapeutin arbeitet in einer Essgestörtenklinik und nagt sich ständig an dieser BMI-Scheiße fest. Ich wiege derzeit ca. 61 bis 62kg und sie verpasst keine Gelegenheit, mir zu sagen, wie nah am UG ich mich befinde oder dass ich ja mit 70kg viel gesünder und besser aussehen würde.
Mich regt das maßlos auf. Ich esse wirklich gut und es geht mir derzeit auch sehr gut. In der Therapie bin ich wegen dubiosen Ängsten und Vertrauensproblemen und halt noch kleinen Überbleibseln meiner ES (zu gesund essen, nachts aufstehen und essen usw)

Ich finde mich super so wie ich bin und zu dünn finde ich mich auch keineswegs. Mit meinem Bauchspeck schließe ich allmählich Freundschaft und möchte mein Gewicht gern bis an mein Lebensende so halten!

Ich weiß jetzt auch gar nicht genau was ich dazu von Euch hören möchte. Vielleicht wie Ihr das Ganze seht?
Richtet Ihr Euch nach diesen BMI-Tabellen? Findet Ihr das Vorgehen mancher Therapeuten richtig, indem sie stur mit dem Taschenrechner nachrechnen, wieviel man zu wiegen hat?

Ganz liebe Grüße,

Eure Prinzessin Takatuka


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13. September 2012 um 11:07

Hey Romy,
sehr gut, dass ich mit meiner Meinung und meiner Empfindung da nicht allein bin.
Tatsache ist ja, dass meine Therapeutin so ihre Fixpunkte hat, woran sie festmacht, dass ich mich (O-Ton) "fast im Untergewichtsbereich" befinde. Ihre Fixpunkte sind:

- meine Schlüsselbeine (da sie sichtbar sind und ich somit obenrum zu dünn bin) ----> meiner Meinung nach ein ABSOLUTER Schwachsinn - meine Freundin hat zb. einen BMI von 24 und ihre Schlüsselbeine sind auch sichtbar
- meine Handgelenke und Finger sind sehr dünn ---> das war schon immer so, egal bei welchem Gewicht
- und natürlich mein besch..... BMI.

Natürlich weiß ich, dass ich noch immer kein völlig normales Essverhalten habe. Meine Thera meinte sogar, dass es wahrscheinlich ist, dass ich NIE komplett "normal" sein werde, sondern immer ein bisschen mehr drauf achten werde als andere Leute. Aber dass sie so auf meinem Gewicht rumreitet und mich scheinbar erst als gesund ansieht, wenn ich 70kg wiege und ich vor lauter Bauch und Oberweite meine Füße nicht mehr sehen kann, macht mich echt arg wütend.

Und, liebe Romy, du hast völlig Recht: die Mediziner und auch Psychologen sollten mal ein wenig über ihren Bücherrand schauen und den Mensch als Individuum wahrnehmen!

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13. September 2012 um 11:10
In Antwort auf friede_12375283

Hey Romy,
sehr gut, dass ich mit meiner Meinung und meiner Empfindung da nicht allein bin.
Tatsache ist ja, dass meine Therapeutin so ihre Fixpunkte hat, woran sie festmacht, dass ich mich (O-Ton) "fast im Untergewichtsbereich" befinde. Ihre Fixpunkte sind:

- meine Schlüsselbeine (da sie sichtbar sind und ich somit obenrum zu dünn bin) ----> meiner Meinung nach ein ABSOLUTER Schwachsinn - meine Freundin hat zb. einen BMI von 24 und ihre Schlüsselbeine sind auch sichtbar
- meine Handgelenke und Finger sind sehr dünn ---> das war schon immer so, egal bei welchem Gewicht
- und natürlich mein besch..... BMI.

Natürlich weiß ich, dass ich noch immer kein völlig normales Essverhalten habe. Meine Thera meinte sogar, dass es wahrscheinlich ist, dass ich NIE komplett "normal" sein werde, sondern immer ein bisschen mehr drauf achten werde als andere Leute. Aber dass sie so auf meinem Gewicht rumreitet und mich scheinbar erst als gesund ansieht, wenn ich 70kg wiege und ich vor lauter Bauch und Oberweite meine Füße nicht mehr sehen kann, macht mich echt arg wütend.

Und, liebe Romy, du hast völlig Recht: die Mediziner und auch Psychologen sollten mal ein wenig über ihren Bücherrand schauen und den Mensch als Individuum wahrnehmen!

Und eins muss ich noch dazu sagen:
meine Therapeutin ist seeeehr schlank! Vermutlich hat sie aber einfach einen gesunden BMI von 20 und deshalb stünde ihre dünne Figur überhaupt nicht zur Debatte

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13. September 2012 um 12:52


Es ist wirklich überholt.
Ein Kumpel von mir ist 195cm groß und wiegt knapp 120 kilo bei einem Körperfettanteil von 10% , nichts destotrotz durfte er wegen "adipösem BMI-Wert" nicht auf einen bestimmt lehrgang!
Nur weil die Stumpf nach BMI gegangen sind.
So ein Quark, das ist immer mein Vorzeige-Bsp dass BMI kaum etwas aussagt. Ich lager zB kurz vor der Menu bis zu 3 kg Wasser ein, ich seh kein bisschen anders aus als ohne die drei kilo (also zumindest nicht im Gesicht - und da sieht man bei mir immer zuerst ob ich zu-oder abgenommen hab)

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16. September 2012 um 10:29


Danke, liebe Prinzessin, ein super Beitrag! Mich hat das in meiner ersten Therapie auch maßlos aufgeregt, dass es immer nur darum ging, dass ich auf einen BMI von 19 zunehmen müsste. Ein Druck der mir überhaupt nicht gut getan hat, weil ich dadurch dass Gefühl hatte dass nur die Symptomatik im Mittelpunkt stand und meine wirklichen Probleme (tief sitzende Ängste, depressive Phasen, Unsicherheit und Kindheitstrauma) überhaupt nicht thematisiert wurden.

Meine zweite Therapeutin hingegen hat den Ansatz verfolgt, dass nicht meine Symptomatik, sondern meine tief sitzenden Probleme im Fokus stehen sollten. Wir haben während zwei Jahren Therapie vielleicht fünf Sitzungen über mein Essverhalten geredet und dann meistens, wenn ich eine kranke Verhaltensweise mit irgendwelchen Erfahrungen verknüpfen konnte oder einen Fortschritt gemacht habe. Unser einziger Deal war, dass ich einmal im Quartal zu meiner Hausärztin zur Kontrolle meines Gesundheitszustandes musste. Mein Gewicht sollte ich selbst regelmäßig kontrollieren und meiner Therapeutin lediglich bescheid sagen, wenn ich mehr als ein Kilo abgenommen hatte. In dem Fall wurde aber vor allem nach den Gründen für die Abnahme gefragt und nicht das Gewicht selbst thematisiert. Ich denke, dass mich meine Therapeutin mit diesem Weg motiviert hat, die Verantwortung für mein Gewicht und meinen Körper wieder selbst zu übernehmen und das Gefühl gegeben hat, dass sie mir zwar bei der Aufarbeitung meiner Probleme helfen will und durchaus auch pragmatische Tipps gegeben hat (aber immer, wenn ich gefragt habe, weil ich an einem bestimmten Punkt nicht weitergekommen bin).

In der ersten Therapie habe ich durch den ganzen Druck, der mich psychisch sehr belastet hat, sogar weiter abgenommen, da ich vor lauter Angst die Zunahme nicht zu schaffen und zu versagen überhaupt nicht zur Ruhe gekommen bin und kaum geschlafen habe.

Bei meiner zweiten Therapeutin habe ich ohne Druck sukzessive 5 Kilo zugenommen und vor allem gelernt in diesem Bereich ohne jegleiche Kontrolle oder Druck von außen selbst Verantwortung für meine Gesundheit zu übernehmen.


Ich teile dein Meinung also, liebe Prinzessin.

Viele Grüße
traumverloren

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16. September 2012 um 16:00

BMI Unsinn....
....das sehe ich an mir z.B. ganz deutlich.
Denke, viel aussagekräftiger ist der KÖRPERFETT-ANTEIL!

Ich (40) bin (bzw. war, bis mich im Frühjahr die Kräfte verlassen haben) leistungsmässige Läuferin. Mache auch jetzt (Sportsucht) nach wie vor 6-7mal/Woche langen und intensiven Ausdauersport.
Mein Körper besteht derzeit nur aus Muskeln, darüber Haut und sonst nicht viel. Trotz des BMIs von derzeit knapp unter 16 (was ja noch nicht sooo bedrohlich ist wie bei anderen hier) habe ich wohl praktisch kein Körperfett mehr.

Optisch (Beine dürr, statt Po nur noch Falten über den Knochen) sehe ich jedenfalls völlig anorektisch aus!!!
Der Muskelanteil ist einfach so hoch.

Ich vermute, mein Körperfettanteil ist (ungeachtet des BMI) ähnlich wie der einer Magersüchtigen mit BMI 14, die keinerlei Sport macht.

Aber - wie gesagt, eine Vermutung meinerseits.

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16. September 2012 um 22:09

Als ich mir deinen Beitrag durch gelesen habe
habe ich mir überlegt, "was ist denn schon normal?"
"wer bestimmt, was normal ist und was nicht?"

Das was die breite Masse als normal befindet, erkennt jeder als "normal" an. Aber wer hat dann den Beweis dafür, dass die breite Masse "normal" ist?

Nur wenn jemand anders ist (als die breite Masse), wird er als "unnormal" bezeichnet und oft mit dem Wort "krank" gleichgestellt, nur weil dieser Mensch nicht den Vorstellungen der breiten Masse enstpricht--> ist DIESES Verhalten dann noch "normal"?
Ist es "normal" dass "unnormale" (anderes, nicht der breiten Masse entsprechende Vorstellungen) als "krank" abgestempelt werden? Mit anderen Worten "Du bist krank, weil du nicht so bist wie wir". Ist es im Prinzip so?

Tut mir jetzt Leid wenn ich gerade etwas schreibe, was "wirr" klingen mag, aber seit gestern frage ich mich so viele philosophische Fragen... Hab gerade so viele Fragen im Kopf auf die es keine Antworten gibt, zumindest für den Menschen nicht, denn dieser ist womöglich, oder ziemlich wahrscheinlich sogar nicht fähig mit seinen Sinnen die absolute Erkenntnis zu erfahren. Er könnte die Wahrheit damit nicht ertragen.
Aber weil der Mensch es trotzdem wissen will, weil es ja menschlich ist, zerbricht er sich den Kopf daran, weil es für den Menschen keinen Sinn macht, wenn es keinen Sinn gibt.
Im Endeffekt bleibe ich dann auch Stecken und dreh mich im Kreis...mit meinen menschlich begrenzten Gehrin, Sinnen, Wahrnehmung...

Ok ich höre lieber auf jetzt, ich schweife gerade so ab....
Tut mir Leid nochmal

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18. September 2012 um 11:49

Ihr seid TOP
Gute Gedankengänge! Ich denke sehr oft über "normal" und "unnormal" nach. Ein paar Beispiele unserer Gesellschaft:
- es ist normal, als Erwachsener Muttermilch anderer Lebewesen zu trinken, gilt aber als pervers, wenn man die Milch unserer eigenen Gattung trinken würde (wobei wir ja fast alle als Kinder damit großgezogen wurden)
- es ist normal, Schweine, Rinder und Hühner zu essen, gilt aber als pervers, wenn man Hund oder Katze essen würde
- es ist normal, morgens Brötchen oder Waffeln zu essen, wenn ich allerdings morgens um sechs nach dem Aufstehen manchmal Lust auf Rosenkohl mit Sauce Hollandaise o.Ä. habe, habe ich laut anderen "ein wirklich abnormales Essverhalten"

usw. usw.
Unsere Bevölkerung ist wie eine große Herde Lemminge - einer rennt vor und die anderen rennen hinterher, egal ob sie eine Klippe hinabstürzen oder nicht.
Mich ärgert diese stupide Verhaltensweise oftmals immens

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18. September 2012 um 12:04
In Antwort auf traumverloren1


Danke, liebe Prinzessin, ein super Beitrag! Mich hat das in meiner ersten Therapie auch maßlos aufgeregt, dass es immer nur darum ging, dass ich auf einen BMI von 19 zunehmen müsste. Ein Druck der mir überhaupt nicht gut getan hat, weil ich dadurch dass Gefühl hatte dass nur die Symptomatik im Mittelpunkt stand und meine wirklichen Probleme (tief sitzende Ängste, depressive Phasen, Unsicherheit und Kindheitstrauma) überhaupt nicht thematisiert wurden.

Meine zweite Therapeutin hingegen hat den Ansatz verfolgt, dass nicht meine Symptomatik, sondern meine tief sitzenden Probleme im Fokus stehen sollten. Wir haben während zwei Jahren Therapie vielleicht fünf Sitzungen über mein Essverhalten geredet und dann meistens, wenn ich eine kranke Verhaltensweise mit irgendwelchen Erfahrungen verknüpfen konnte oder einen Fortschritt gemacht habe. Unser einziger Deal war, dass ich einmal im Quartal zu meiner Hausärztin zur Kontrolle meines Gesundheitszustandes musste. Mein Gewicht sollte ich selbst regelmäßig kontrollieren und meiner Therapeutin lediglich bescheid sagen, wenn ich mehr als ein Kilo abgenommen hatte. In dem Fall wurde aber vor allem nach den Gründen für die Abnahme gefragt und nicht das Gewicht selbst thematisiert. Ich denke, dass mich meine Therapeutin mit diesem Weg motiviert hat, die Verantwortung für mein Gewicht und meinen Körper wieder selbst zu übernehmen und das Gefühl gegeben hat, dass sie mir zwar bei der Aufarbeitung meiner Probleme helfen will und durchaus auch pragmatische Tipps gegeben hat (aber immer, wenn ich gefragt habe, weil ich an einem bestimmten Punkt nicht weitergekommen bin).

In der ersten Therapie habe ich durch den ganzen Druck, der mich psychisch sehr belastet hat, sogar weiter abgenommen, da ich vor lauter Angst die Zunahme nicht zu schaffen und zu versagen überhaupt nicht zur Ruhe gekommen bin und kaum geschlafen habe.

Bei meiner zweiten Therapeutin habe ich ohne Druck sukzessive 5 Kilo zugenommen und vor allem gelernt in diesem Bereich ohne jegleiche Kontrolle oder Druck von außen selbst Verantwortung für meine Gesundheit zu übernehmen.


Ich teile dein Meinung also, liebe Prinzessin.

Viele Grüße
traumverloren

Ja genau
Oftmals hab ich auch das Gefühl dass meine Thera die Sache völlig falsch angeht. Wir reden nicht NUR übers Essen und mein Gewicht - Anfangs ging es hauptsächlich um meine Angst vor öffentlichen Verkehrsmitteln und meine plötzlich auftretenden Panikattacken. Dann ging es eine zeitlang um vergangene Beziehungen und Vertrauensprobleme. Da ich nun nach ca. 6-monater symptomfreier Phase wieder angefangen habe, nachts aufzustehen und wahllos zu essen, empfindet sie es momentan als vorrangig, wieder meinen Speiseplan und meinen BMI zu lokalisieren.
Mich nervt daran am meisten, dass sie mir ständig erzählt was "normale" Leute essen. DAS INTERESSIERT MICH NICHT! Ich weiß, was "normale" Leute essen. Es ist aber nunmal nicht nach meinem Gusto. Mein Freund hat letzten Sonntag, als wir im Bett gefrühstückt haben , 2 weiße Brötchen mit dick Butter und Käse und Schinken belegt sowie ein Croissant mit Butter und noch dicker Nutella drauf gegessen. Ich müsste speien, wenn ich das gegessen hätte (zumal ich ja Veggie bin und Butter zb. seit dem Kindergarten nicht essen kann weil ich mich davor ekele).

Wenn es als NORMAL gilt, sich übermäßig mit Industriezucker, darmkrankmachenden Auszugsmehlen, dutzendfach bearbeiteten Nahrungsmitteln, Geschmacksverstärkern und toten Tieren zun ernähren,

DANN BIN ICH VERDAMMT NOCHMAL FROH, DASS ICH NICHT NORMAL BIN!!!

Natürlich verstehe ich auch den Ansatz dahinter. Sie meint es ja gut. Ich weiß natürlich auch, dass ich in vielen Dingen übertreibe, bzw. gewisse Ernährungsweisen nicht so ganz gesund für mich sind (zu große Mengen, zuviel Rohkost) oder ich mir unnötig das Leben schwer mache (esse zb. Dinkelvollkornnudeln. Mein Freund wollte neulich kochen, allerdings mit Weizenvollkornnudeln. Ich wollte es nicht essen weil ich Weizen für schlecht halte). Aber alles in allem komme ich gut klar momentan und mein Verhältnis zum Essen sowie meinem Körper hat sich signifikant gebessert.

Nun schreibe ich jeden Tag jedes Fitzelchen Essen für meine Therapeutin auf und kann nun nicht mehr unbeschwert essen und denke wieder viel zu viel drüber nach - wirklich ein durchschlagender Erfolg, liebe Frau Therapeutin!

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21. September 2012 um 13:39

BMI Unsinn
Ja, die üblichen BMI-Grenzen sind tatsächlich gerade für sehr große oder sehr kleine oder sehr muskulöse Menschen nicht das richtige Maß. http://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index#Aussagekraft
Es gibt andere Maße, die andere Stärken und Schwächen haben, aber keines ist perfekt.

Übrigens bist du doch mit deinen 62 kg schön im NG. Nach BMI ist 60 für dich die Untergrenze, da sollte deine Therapeutin doch 62 auch als Langzeitziel akzeptieren können. Rede doch mal mit deiner Therapeutin darüber, dass du dich schön findes wie du bist und dass es dich stresst, wenn sie immer darauf herumreitet.

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