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Blicksteuerung

21. Februar 2007 um 22:01 Letzte Antwort: 24. Juni 2012 um 18:28

Habt ihr schon mal was davon gehört?

Ich bin mit meinem Sohn seit drei JAhren in kinderpsychologischer Behandlung wegen einer Konzentrationsschwäche.Es hat sich seither sehr gebessert.Jedoch hat er sehrschlecht im schriftlichen Bereich abgeschnitten.Er hat zwar keine Fehler gemacht,war aber sehr langsam.

Der Kinderpsychologe riet uns zu einem Besuch beim Augenarzt.Mit den Augen ist alles in Ordnung.

Jetzt soll seine Blicksteuerung gemessen werden.Das hat mit den Augen nichts zu tun,sondern liegt an der Steuerung vom Gehirn.HAt jemand Erfahrung damit.

Da dieser Test,sowie das anschließende Training selbst bezahlt werden muß, mach ich mir natürlich Gedanken,ob das nötig ist.

Ich würde mich freuen,wenn ihr mich an euren Erfahrungen teilhaben lasst.

Viele Grüße,Anja

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23. Februar 2007 um 11:29

Hallo Kathis
Mehr zu dem Thema findet man unter Blicklabor.de

Und zwar soll bei meinem Sohn die Simultanerfassung,sowie die Blicksteuerung gemessen werden.Ich hab schon soviel Vertrauen zu dem Kinderpsychologen,dass ich glaube,dass das was bringen könnte.Er hat uns mit der Konzentrationsschwäche schon so gehofen.

JEdoch hab ich mich an der Uni Freiburg nach den Kosten informiert.In unserem Falle wären es mit anschließendem Training ca 480 Euro. Und das ist natürlich sehr viel Geld.
Deshalb würde ich gern von Eltern Informationen bekommen,die schon damit Erfahrung gemacht haben.

Besonders bei Kindern mit Diskalkulie, LRS und Legasthenie wird diese MEssung eingesetzt.Angeblich mit großem Erfolg.

Und? Meinst du dasselbe?

LG Anja

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24. Juni 2012 um 18:28

Blicksteuerung
ich habe den Text erst jetzt gelesen, aber vielleicht ist meine Antwort auch für andere interessant.

Mein Sohn hatte in der ersten Klasse erhebliche Probleme.
Vor der Einschulung litt er bereits seit 3 Jahren an einer Darmeinkrankung, die ihn in der Entwicklung stark beeinträchtigte.
Er wurde durch das Schulamt als Förderkind eingestuft (es wurde auch eine Dyskalkulie festgestellt) und er sollte in eine Schule für körperbehinderte Kinder wechseln.
Da er eine Montessori-Schule besuchte, die auch Kinder mit besonderm Förderbedarf unterrichtet, durfte er dann doch auf der Schule bleiben.
Ich habe mich dann im Internet über Fördermöglichkeiten informiert und bin auf die Blicksteuerung gestossen.
Ich habe dann per Mail Kontakt mit Prof. Fischer aufgenommen und erfahren in welcher Praxis in der Nähe die Untersuchungen durchgeführt werden können.
Nach den Test wurde uns der Count-Train und Fix-Train empfohlen. Beide Geräte hat mein Sohn genau nach Anweisung genutzt.
Schon nach kurzer Zeit konnte man wirklich Verbesserungen bei der Konzentration und beim Zahlenverständniss feststellen.
Ich habe noch andere Massnahmen unternommen um meinen Sohn zu unterstützen. Aber diese Geräte waren für ihn der beste Start.
Ab der 3 Klasse glaubte kein Lehrer mehr, dass mein Sohn an einer Rechenschwäche leidet.
Heute geht mein Sohn in die 7. Klasse einer Gesamtschule, er besucht alle E-Kurse, lernt 2 Fremsprachen und hat einen Notendurchschnitt von 1,4. (Mathe 1,0)
Ich möchte nicht wissen, wie die Situatuion heute wäre, wenn er wirklich in eine Schule gekommen wäre, die ihn für Lernunfähig gehalten hätte und wenn wir diese Geräte nicht ausprobiert hätten..

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