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Bitte um Rat

7. Juni 2011 um 1:02 Letzte Antwort: 12. Juni 2011 um 15:01

Hallo zusammen

Dies ist mein erster Eintrag und ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

Ich war 18 Jahre stark übergewichtig (circa 100 kilo). Letzten Herbst habe ich mit einem Programm in Internet angefangen abzunehmen. Meine Kalorienanzahl wurde immer weiter hinuntergeschraubt und ich treibe oft Sport. So habe ich pro Woche 1 Kilo abgenommen. Im Moment wiege ich 65 Kilo und bin 162cm gross (und möchte noch sicher 10 Kilo abnehmen). Im Moment aber bin ich definitiv nicht am Verhungern.

Ich habe mich immer gehasst, ich hasse meinen Körper noch jetzt, weil er so fett ist. Ich möchte schlank sein, ich möchte ein Mensch sein und mich nicht immer schämen wenn ich etwas vor anderen esse....

Mein Problem ist, dass ich in letster Zeit angefangen habe mich zu übergeben. Ich habe eine Fressattacke und esse "alles was ich doch schon so lange nicht mehr essen konnte", nachher geht es mir verdammt scheisse und ich würde am liebsten das Essen aus meinem Bauch herausschneiden.... also geh ich auf die Toilette und übergeb mich. Ich möchte nicht noch länger warten, ich möchte mein Ziel von 55 Kilo erreichen. Ich hasse mich dafür, dass ich so kurz vor dem Ziel schwach werde und wieder anfange vermehrt Süsses zu essen (das dann in der Toilette landet).

Ich habe nun wirklich Angst. Ich weiss, dass ich sehr anfällig bin für solche "Suchtgeschichten" und ich möchte da nicht reinrutschen.

Bin ich gefährdet? Schon drin? Wie halte ich das auf????

Ich hoffe ihr wisst Rat

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7. Juni 2011 um 8:06

So wie du es beschreibst,
scheinst du schon direkt in eine Essstörung zu rutschen.
Alleine sich schon zu übergeben hat nichts mehr mit einer einfachen Diät zu tun.
Auf die Art und Weise, auf die du grade abnimmst, wirst du nicht glücklich mit deinem Körper.
Du isst anscheinend viel zu wenig, es kommt dir wahrscheinlich nicht so wenig vor, dennoch hast du deswegen Fressattacken.
Du wirst immer wieder Fressattacken bekommen, wenn du dir was verbietest.
Am besten suchst du dir 1-2 Tage die Woche aus, an denen du mal isst, was du gerne magst. Jetzt nicht alles auf einmal, aber vielleicht zum Mittag mal eine kleine Pizza und am nächsten Tag zwei Stück Schokolade. Davon nimmt man nicht zu und trotzdem fühlst du dich zufriedener.

Aber jetzt nochmal angenommen, du hättest die 55kg erreicht, wärst du damit zufrieden? Könntest du damit leben und würdest nicht weiter abnehmen wollen?
Du müsstest außerdem deine Ernährung weiter umstellen, eine Ernährung die gesund, nicht zu einseitig und trotzdem ausreichend ist um deinen Körper mit allem zu versorgen, und müsstest du weiter Sport treiben, damit du nicht wieder zunimmst, das Gewicht zu verlieren ist eine Sache, es zu halten eine andere.

Ich würde sagen, du hörst auf dir alles zu verbieten, dann kriegst du auch keine Fressattacken, wenn du weiter unter deinem Kaloriendefizit bleibst und weiter Sport treibst, wirst du auch abnehmen.
Erbrechen hat noch keinem weiter geholfen, fürs erste scheint es eine gute Lösung zu sein, aber das scheint nur so und bald wirst du dich miserabel fühlen. Wenn du wirklich Angst hast, schon drin zu stecken und es nicht aufhalten zu können. Wende dich an einen Menschen, dem du vertraust und sag, das du Hilfe brauchst.

Liebe Grüße

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8. Juni 2011 um 20:25
In Antwort auf an0N_1216092599z

So wie du es beschreibst,
scheinst du schon direkt in eine Essstörung zu rutschen.
Alleine sich schon zu übergeben hat nichts mehr mit einer einfachen Diät zu tun.
Auf die Art und Weise, auf die du grade abnimmst, wirst du nicht glücklich mit deinem Körper.
Du isst anscheinend viel zu wenig, es kommt dir wahrscheinlich nicht so wenig vor, dennoch hast du deswegen Fressattacken.
Du wirst immer wieder Fressattacken bekommen, wenn du dir was verbietest.
Am besten suchst du dir 1-2 Tage die Woche aus, an denen du mal isst, was du gerne magst. Jetzt nicht alles auf einmal, aber vielleicht zum Mittag mal eine kleine Pizza und am nächsten Tag zwei Stück Schokolade. Davon nimmt man nicht zu und trotzdem fühlst du dich zufriedener.

Aber jetzt nochmal angenommen, du hättest die 55kg erreicht, wärst du damit zufrieden? Könntest du damit leben und würdest nicht weiter abnehmen wollen?
Du müsstest außerdem deine Ernährung weiter umstellen, eine Ernährung die gesund, nicht zu einseitig und trotzdem ausreichend ist um deinen Körper mit allem zu versorgen, und müsstest du weiter Sport treiben, damit du nicht wieder zunimmst, das Gewicht zu verlieren ist eine Sache, es zu halten eine andere.

Ich würde sagen, du hörst auf dir alles zu verbieten, dann kriegst du auch keine Fressattacken, wenn du weiter unter deinem Kaloriendefizit bleibst und weiter Sport treibst, wirst du auch abnehmen.
Erbrechen hat noch keinem weiter geholfen, fürs erste scheint es eine gute Lösung zu sein, aber das scheint nur so und bald wirst du dich miserabel fühlen. Wenn du wirklich Angst hast, schon drin zu stecken und es nicht aufhalten zu können. Wende dich an einen Menschen, dem du vertraust und sag, das du Hilfe brauchst.

Liebe Grüße

Antwort
Zuerst: Danke, danke, danke für deine Antwort! Ich bin froh um jede Rückmeldung!

Ich esse eigentli verdammt viel. Gemäss Programm kann ich 1300kcal essen. Faktisch esse ich zwischen 900 - 1200.

Wenn ich dann merke, dass ich zu viel gegessen habe bekomme ich Panik. Ich will mein Ziel endlich erreichen, ich will so schnell wie nur möglich das hässliche Fett an meinem Körper loswerden. Ich hoffe wirklich von ganzem Herzen, dass ich dann zufrieden sein werde.

Manche sagen mir ich wäre schon am Ziel und sie würden aufhören. Ich möchte jetzt nicht arrogant klingen, aber es stimmt einfach nicht. Wenn ich ihn den Spiegel sehe ekle ich mich vor meinem Körper. Diesen Körper will ich nicht, der gehört nicht zu mir.

Im Moment sehne ich mich einfach nach Genuss. Ich liebe essen. Wenn ich dann, zum Beispiel, Keckse esse, sage ich mir immer: Es ist nicht schlimm, geniesse es, du kannst auch langsamer abnehmen. Sobald die Keckse gegessen sind, bekomme ich Panik und könnte Heulen. Ich hasse kotzen, ich fühle mich so am Boden. Aber ich bin auch sehr glücklich weil ich denke, dass ich so essen kann und trotzdem auch noch abnehme.

Gestern habe ich mich gezwungen nicht zu kotzen. Sollte ich mich nicht freuen? Scheinbar nicht, ich fühlte mich elend. Als ich am nächsten Tag sah, dass ich 0.5 kg mehr wog fing ich an zu heulen.
Die Situation ist verdammt scheisse! Ich will nicht kotzen - es ist krank und ich will mich nicht zerstörren. Ich will aber auch nicht essen, ich will nicht fett bleiben. Ich will ein Mensch werden!

Ich habe alles meinem Freund erzählt, der sich schon länger Sorgen macht. Er hat mich einmal auf der Toilette gehört... Er macht sich unendlich Sorgen und irgendwie kann er mir nicht helfen. Ist für mich verständlich, denn schliesslich weiss ich ja auch nicht was ich machen soll. Ich möchte ihn nicht mehr darauf ansprechen. In zwei Wochen fangen unsere Abiprüfungen an, er hat also viel grössere Probleme.


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9. Juni 2011 um 15:51
In Antwort auf katrin_12869628

Antwort
Zuerst: Danke, danke, danke für deine Antwort! Ich bin froh um jede Rückmeldung!

Ich esse eigentli verdammt viel. Gemäss Programm kann ich 1300kcal essen. Faktisch esse ich zwischen 900 - 1200.

Wenn ich dann merke, dass ich zu viel gegessen habe bekomme ich Panik. Ich will mein Ziel endlich erreichen, ich will so schnell wie nur möglich das hässliche Fett an meinem Körper loswerden. Ich hoffe wirklich von ganzem Herzen, dass ich dann zufrieden sein werde.

Manche sagen mir ich wäre schon am Ziel und sie würden aufhören. Ich möchte jetzt nicht arrogant klingen, aber es stimmt einfach nicht. Wenn ich ihn den Spiegel sehe ekle ich mich vor meinem Körper. Diesen Körper will ich nicht, der gehört nicht zu mir.

Im Moment sehne ich mich einfach nach Genuss. Ich liebe essen. Wenn ich dann, zum Beispiel, Keckse esse, sage ich mir immer: Es ist nicht schlimm, geniesse es, du kannst auch langsamer abnehmen. Sobald die Keckse gegessen sind, bekomme ich Panik und könnte Heulen. Ich hasse kotzen, ich fühle mich so am Boden. Aber ich bin auch sehr glücklich weil ich denke, dass ich so essen kann und trotzdem auch noch abnehme.

Gestern habe ich mich gezwungen nicht zu kotzen. Sollte ich mich nicht freuen? Scheinbar nicht, ich fühlte mich elend. Als ich am nächsten Tag sah, dass ich 0.5 kg mehr wog fing ich an zu heulen.
Die Situation ist verdammt scheisse! Ich will nicht kotzen - es ist krank und ich will mich nicht zerstörren. Ich will aber auch nicht essen, ich will nicht fett bleiben. Ich will ein Mensch werden!

Ich habe alles meinem Freund erzählt, der sich schon länger Sorgen macht. Er hat mich einmal auf der Toilette gehört... Er macht sich unendlich Sorgen und irgendwie kann er mir nicht helfen. Ist für mich verständlich, denn schliesslich weiss ich ja auch nicht was ich machen soll. Ich möchte ihn nicht mehr darauf ansprechen. In zwei Wochen fangen unsere Abiprüfungen an, er hat also viel grössere Probleme.


???
Hat sonst niemand einen Rat für mich?

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9. Juni 2011 um 16:19

Ratschlag
Liebe Gloomy

Ich habe nicht geschrieben weil ich mit der schon gegebenen Antwort voll übereinstimme.

Du isst zu wenig und das verursacht Heisshungerattacken, das weisst Du ja selbst: "Gemäss Programm kann ich 1300kcal essen. Faktisch esse ich zwischen 900 - 1200."

Und wenn Du kannst und magst: Geh zum Arzt und rede mit ihm darüber, es gibt andere Wege! Und keine Angst, jeder Allgemeinarzt hat mindestens 40 Patientinnen mit Esstörungen in seinen aktuellen Fällen, du bist bei weitem nicht die einzige...

Pass gut auf Dich auf und bitte, bitte bleib stark und widerstehe dem Drang - es ist ein Bumerang. Haarausfall, Schwäche, Herzrasen, Schwindel, Zahnarztrechungen in schwindelerregenden Höhen - Du kannst all das noch abwenden, was für viele von uns schon trauriger Alltag ist. Das Ei des Kolumbus, wirklich. Und dazu kommt: Ich hatte lange bulimische Phasen und war trotzdem im Übergewicht. Es heisst noch nicht mal, dass Du damit abnimmst...

Ein kleiner Hinweis noch: Vielmals steckt ja noch eine weitere Komponente dahinter, die psychische. Kann eine Fixierung auf Dein Gewicht wirklich dein Lebenssinn sein? (Ich meine das nicht vorwurfsvoll; bei mir ist es das ja grösstenteils auch, ich meine mehr: KANN das wirklich sein?) - Löse Dich von der fixen Idee einer Zahl und fang wieder an zu leben!!

Wir sind für Dich da!

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9. Juni 2011 um 17:07

Re:Bitte um Rat
Hallo,
ich stimme vollends mit den hier schon erwähnten Ratschlag überein, dich deinem Arzt anzuvertrauen. Du bist definitiv auf dem Weg in eine ES, die Art wie du deinen Körper beschreibst(der bei solch einem gesunden Gewicht sicherlich toll und schlank aussieht!), das kontrollierte Kcal-Zählen und auch die FAs sprechen für sich.
Auch ich habe so eine Art "Fixzahl", bei mir sind es 52 kg (bin ca. 1.70). Irgendwann, nach einer schrecklichen, völlig isolierten Zeit habe ich das auch erreicht, und weißt du was? Dann wollte ich 48 kg haben. In dem Moment, in dem ich begriff, dass es mir mit 52 genauso ging wie bspw mit 56, hat es bei mir "Klick" gemacht und ich habe gewusst dass das Leben und seine Qualität nicht an einer Zahl festzumachen sind. Niemand wird dich weniger hübsch und liebenswert finden nur weil du nicht 55 wiegst, es ist nur eine Zahl, aber dich und deine Person macht doch mehr aus, du hast viel mehr zu bieten!
Ich hoffe ich konnte dir damit etwas verdeutlichen, und bitte, lass dir helfen, es wäre schade, wenn du in diese schlimme Sache noch mehr hereinrutschen würdest!

Alles Liebe und Gute,
May

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11. Juni 2011 um 13:39

Hmm
Hallo zusammen

Die Antworten, die ihr mir gegeben habt, haben mir sehr geholfen meine Gedanken zu ordnen und zu werten!

Ich habe schon mit meinem Freund darüber gesprochen, dass ich von nun an versuche strikt 1300 kcal zu essen. Er wird mich dabei unterstützen, so weit er das halt kann. So versuche ich zu verhindern, dass ich in Panik gerate und die Situation eskaliert.

Wenn es schlimmer wird, hoffe ich dass ich es schaffe mir Hilfe zu holen. Die Schwester meiner Freundin hat MS und geht zu einer Psychologin. Vielleicht kann die mir dann auch helfen. Wenn ich es schaffe einzusehen, dass ich Hilfe brauche.

Danke für Euren Rat. Es ist schön zu wissen, dass es ein Forum gibt mit Menschen, die einem wirklich zur Seite stehen und von denen man nicht verurteilt wird.

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12. Juni 2011 um 13:50
In Antwort auf katrin_12869628

Antwort
Zuerst: Danke, danke, danke für deine Antwort! Ich bin froh um jede Rückmeldung!

Ich esse eigentli verdammt viel. Gemäss Programm kann ich 1300kcal essen. Faktisch esse ich zwischen 900 - 1200.

Wenn ich dann merke, dass ich zu viel gegessen habe bekomme ich Panik. Ich will mein Ziel endlich erreichen, ich will so schnell wie nur möglich das hässliche Fett an meinem Körper loswerden. Ich hoffe wirklich von ganzem Herzen, dass ich dann zufrieden sein werde.

Manche sagen mir ich wäre schon am Ziel und sie würden aufhören. Ich möchte jetzt nicht arrogant klingen, aber es stimmt einfach nicht. Wenn ich ihn den Spiegel sehe ekle ich mich vor meinem Körper. Diesen Körper will ich nicht, der gehört nicht zu mir.

Im Moment sehne ich mich einfach nach Genuss. Ich liebe essen. Wenn ich dann, zum Beispiel, Keckse esse, sage ich mir immer: Es ist nicht schlimm, geniesse es, du kannst auch langsamer abnehmen. Sobald die Keckse gegessen sind, bekomme ich Panik und könnte Heulen. Ich hasse kotzen, ich fühle mich so am Boden. Aber ich bin auch sehr glücklich weil ich denke, dass ich so essen kann und trotzdem auch noch abnehme.

Gestern habe ich mich gezwungen nicht zu kotzen. Sollte ich mich nicht freuen? Scheinbar nicht, ich fühlte mich elend. Als ich am nächsten Tag sah, dass ich 0.5 kg mehr wog fing ich an zu heulen.
Die Situation ist verdammt scheisse! Ich will nicht kotzen - es ist krank und ich will mich nicht zerstörren. Ich will aber auch nicht essen, ich will nicht fett bleiben. Ich will ein Mensch werden!

Ich habe alles meinem Freund erzählt, der sich schon länger Sorgen macht. Er hat mich einmal auf der Toilette gehört... Er macht sich unendlich Sorgen und irgendwie kann er mir nicht helfen. Ist für mich verständlich, denn schliesslich weiss ich ja auch nicht was ich machen soll. Ich möchte ihn nicht mehr darauf ansprechen. In zwei Wochen fangen unsere Abiprüfungen an, er hat also viel grössere Probleme.


Fang es vorher ab....
Hallöchen!

Oh, das kommt mir doch sehr bekannt vor. Habe mir auch vorgenommen maximal UND mindesten 1500kcal zu essen. Aber was tue ich? Sobald ich 1200kcal erreicht habe, kommt die Panik. Sobald du dir aber erlaubst bspw. 1800kcal zu essen, dann isst du plötzlich 1500kcal und denkst dir nix dabei. Das ist irgendwie krank.

Und ich kann dir jetzt schon sagen, dass du mit 55kg nicht zufrieden sein wirst, wenn du aus dieser ES sage nicht vorher aussteigst. Ich war vor zwei Jahren ach noch übergewichtig. Mein Traumziel war 60kg und dann vllt noch 58kg, damit ich mal unter die 60 komme. Später war es dann 56kg und mittlerweile kriege ich einen Anfall, weil ich wieder auf 53kg zugenommen habe (von 48kg).

Möchte dir damit bloß damit sagen, dass du deine Ziele imer weiter runterschraubst. Unbewusst, aber du tust es. Und irgendwan ist auch dein Ziel unter die 50kg zu kommen. Deswegen musst du unbedingt dieses ES-Denken wieder loswerden und dir vor allem bewusst machen, dass du auch mit 55kg keinen dünnen, perfekten Körper haben wirst. Sonst möchtest du nur immer weiter abnehmen bis du ihn hast. Mach dir klar, dass ein paar kleine "Pölsterchen" nicht schlimm sind und wenn es dich stört, dann such den Ausweg im Sport und nicht in der Verminderung der Kalorienzahl.

Genehmige dir jeden Tag ein bisschen Süßes, aber wirklich nur so viel bis du befriedigt bist. Wenn es in einem FA endet hast du ein schlechtes Gewissen und wenn du es dir gar nicht gönnst, dann wird es SICHER in einem FA enden.

Ich hoffe du schaffst es noch rechtzeitig raus. Und wenn du die 55kg hast, dann hör bitte DEFINITIV auf. Nimm nicht noch 2 kg als Puffer ab oder so. Denk an meine Worte. Ich habe noch 10kg mehr abgenommen, als anfänglich geplant.

Lg, Stelmaria

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12. Juni 2011 um 14:32
In Antwort auf an0N_1264227699z

Fang es vorher ab....
Hallöchen!

Oh, das kommt mir doch sehr bekannt vor. Habe mir auch vorgenommen maximal UND mindesten 1500kcal zu essen. Aber was tue ich? Sobald ich 1200kcal erreicht habe, kommt die Panik. Sobald du dir aber erlaubst bspw. 1800kcal zu essen, dann isst du plötzlich 1500kcal und denkst dir nix dabei. Das ist irgendwie krank.

Und ich kann dir jetzt schon sagen, dass du mit 55kg nicht zufrieden sein wirst, wenn du aus dieser ES sage nicht vorher aussteigst. Ich war vor zwei Jahren ach noch übergewichtig. Mein Traumziel war 60kg und dann vllt noch 58kg, damit ich mal unter die 60 komme. Später war es dann 56kg und mittlerweile kriege ich einen Anfall, weil ich wieder auf 53kg zugenommen habe (von 48kg).

Möchte dir damit bloß damit sagen, dass du deine Ziele imer weiter runterschraubst. Unbewusst, aber du tust es. Und irgendwan ist auch dein Ziel unter die 50kg zu kommen. Deswegen musst du unbedingt dieses ES-Denken wieder loswerden und dir vor allem bewusst machen, dass du auch mit 55kg keinen dünnen, perfekten Körper haben wirst. Sonst möchtest du nur immer weiter abnehmen bis du ihn hast. Mach dir klar, dass ein paar kleine "Pölsterchen" nicht schlimm sind und wenn es dich stört, dann such den Ausweg im Sport und nicht in der Verminderung der Kalorienzahl.

Genehmige dir jeden Tag ein bisschen Süßes, aber wirklich nur so viel bis du befriedigt bist. Wenn es in einem FA endet hast du ein schlechtes Gewissen und wenn du es dir gar nicht gönnst, dann wird es SICHER in einem FA enden.

Ich hoffe du schaffst es noch rechtzeitig raus. Und wenn du die 55kg hast, dann hör bitte DEFINITIV auf. Nimm nicht noch 2 kg als Puffer ab oder so. Denk an meine Worte. Ich habe noch 10kg mehr abgenommen, als anfänglich geplant.

Lg, Stelmaria

Eingeständnis
Ich muss leider sagen, dass du definitiv recht hast.

Seit nun drei Tagen versuche ich strikt 1300 kcal zu essen, damit ich nicht in Panik gerate.

Tja, ich esse auch keine 1300, sondern klar weniger. Ich bin ja bei diesem Programm (eBalance), da ich abnehmen möchte. Dort kann ich immer selbstständig ausrechnen wie viele Kalorien ich gegessen habe und wie es so aussieht mit der Nährstoffverteilung.

Nur ergreift mich immer die irrationale Angst, dass das was ich dort eingebe nicht stimmt. Gestern zum Beispiel habe ich in einem Restaurant einen gemischten Salatteller gegessen. Diesen habe ich dann im Programm eingegeben um zu sehen, wie viel ich noch essen kann. Plötzlich überkam mich dann die totale Panik! Was ist wenn die dort z.B. mit weniger Sauce rechnen? Dann hätte ich ja mehr gegessen wie da steht. Tja.

Es ist so verdammt tragisch. Gester hat mir mein Freund gesagt, dass es ihm lieber wäre wenn ich wieder 100 Kilo wiegen würde. Da wäre ich auf jeden Fall unbeschwert und glücklich gewesen. Was soll ich sagen. Er hat schon recht, aber ich kann nicht mehr zurück.

Was du sagst mit den Gewicht trifft auch total zu. Mein erstes Ziel lag bei 68 Kilo (bin 162cm gross), mein zweites bei 60 Kilo. Nun da ich sehe, dass ich dann nicht zufrieden sein werden liegt es bei 55 Kilo....
Ich klammere mich ziemlich an den BMI und deshalb hoffe ich, dass ich bei 55 Kilo definitiv aufhören kann. Denn ich weiss, dass ich bei 52 Kilo also untergewichtig gelte und somit meinem Körper schade. Ich hoffe sehr, dass dieser Gedanke mich dazu bewegen wird einzusehen, dass ich dann halt einfach so bin. Bin leider ziemlich stämmig gebaut, breite Hüften, Schulter etc.

Das mit dem Süssen mache zum Glück. Ich liebe Essen und es macht mich glücklich. Du siehst schon, warum ich so fett war. Essen ist für mich ein Lebensgefühl und ich koche für mein Leben gern (jetzt leider nur noch für andere). Deshalb muss ich mir pro Tag irgendetwas gönnen, dass ich sehr mag. Sonst würde ich durchdrehen. Zum Glück hat sich meine Lust auf Essen von Chips und Schokolade zu Gemüsen und Eis (hat erstaunlich wenig Kalorien!) verschoben.

Welche Tricks habt ihr den so um auch "Wohl in eurer Haut" zu fühlen? Kennt ihr welche? Oder habt ihr eine Idee mit welchem Trick ich der ES entkommen kann?

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12. Juni 2011 um 14:41
In Antwort auf katrin_12869628

Eingeständnis
Ich muss leider sagen, dass du definitiv recht hast.

Seit nun drei Tagen versuche ich strikt 1300 kcal zu essen, damit ich nicht in Panik gerate.

Tja, ich esse auch keine 1300, sondern klar weniger. Ich bin ja bei diesem Programm (eBalance), da ich abnehmen möchte. Dort kann ich immer selbstständig ausrechnen wie viele Kalorien ich gegessen habe und wie es so aussieht mit der Nährstoffverteilung.

Nur ergreift mich immer die irrationale Angst, dass das was ich dort eingebe nicht stimmt. Gestern zum Beispiel habe ich in einem Restaurant einen gemischten Salatteller gegessen. Diesen habe ich dann im Programm eingegeben um zu sehen, wie viel ich noch essen kann. Plötzlich überkam mich dann die totale Panik! Was ist wenn die dort z.B. mit weniger Sauce rechnen? Dann hätte ich ja mehr gegessen wie da steht. Tja.

Es ist so verdammt tragisch. Gester hat mir mein Freund gesagt, dass es ihm lieber wäre wenn ich wieder 100 Kilo wiegen würde. Da wäre ich auf jeden Fall unbeschwert und glücklich gewesen. Was soll ich sagen. Er hat schon recht, aber ich kann nicht mehr zurück.

Was du sagst mit den Gewicht trifft auch total zu. Mein erstes Ziel lag bei 68 Kilo (bin 162cm gross), mein zweites bei 60 Kilo. Nun da ich sehe, dass ich dann nicht zufrieden sein werden liegt es bei 55 Kilo....
Ich klammere mich ziemlich an den BMI und deshalb hoffe ich, dass ich bei 55 Kilo definitiv aufhören kann. Denn ich weiss, dass ich bei 52 Kilo also untergewichtig gelte und somit meinem Körper schade. Ich hoffe sehr, dass dieser Gedanke mich dazu bewegen wird einzusehen, dass ich dann halt einfach so bin. Bin leider ziemlich stämmig gebaut, breite Hüften, Schulter etc.

Das mit dem Süssen mache zum Glück. Ich liebe Essen und es macht mich glücklich. Du siehst schon, warum ich so fett war. Essen ist für mich ein Lebensgefühl und ich koche für mein Leben gern (jetzt leider nur noch für andere). Deshalb muss ich mir pro Tag irgendetwas gönnen, dass ich sehr mag. Sonst würde ich durchdrehen. Zum Glück hat sich meine Lust auf Essen von Chips und Schokolade zu Gemüsen und Eis (hat erstaunlich wenig Kalorien!) verschoben.

Welche Tricks habt ihr den so um auch "Wohl in eurer Haut" zu fühlen? Kennt ihr welche? Oder habt ihr eine Idee mit welchem Trick ich der ES entkommen kann?


Ja, das kenne ich!! Ich berechne mir von Haus aus immer mehr, als ich dann im Endeffekt warhscheinlich gegessen habe. z.B gebe ich einfach immer 80gr Nudeln ein, obwohl ich wirklich nicht viele gegessen habe. Oder bei jedem Essen, dass ihc nicht zubereitet habe, gebe ich noch 5ml Öl ein, weil es könnte ja sein, dass sie fettiger ist, als sie auf den ersten Blick scheint. So komme ich z.B auf 1300kcal aber in Wirklichkeit habe ich wahrscheinlich viel weniger gegessen.

Mein Freund sagt mir in letzter Zeit auch öfters, dass es ihm lieber wäre, ich würde wieder Übergewicht haben, da war ich wenigstens noch ich selber und auch lebensfroher. Aber das will ich nicht. Ich hab so lange dafür gekämpft.

Der Gedanke dass ich mit dem und dem Gewicht UG bin, hielt mich nicht davon ab abzunehmen. Da ich mir ja gesagt habe "wenn ich wieder normal esse, nehme ich eh wieder zu". Aber zu dem Normal-Essen kam es nicht mehr. Hör wirklich auf bei 55kg und mach dir klar, dass du nicht perfekt sein wirst dann. Das habe ich verpasst Mit 48kg habe ich mich auch noch dick gefühlt. Wenn ich jetzt Bilder mit 48kg ansehe, dann wünschte ich mir, wieder so auszusehen^^

Leider habe ich keine Ahnung, wie man es schafft sich wohl in seiner Haut zu fühlen. Ich fühle mich nur wohl, wenn die Waage etwas schönes anzeigt oder wenn meine Hosen anfangen zu rutschen
Ganz wichtig ist aber, dass du nie zu enge Hosen oder Oberteile daheim hast. Das spornt dich an noch mehr abzunehmen. Hast du jedoch Hosen, die dir super passen, dann bist du automatisch zufriedener mit dir selbst.

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12. Juni 2011 um 15:01
In Antwort auf an0N_1264227699z


Ja, das kenne ich!! Ich berechne mir von Haus aus immer mehr, als ich dann im Endeffekt warhscheinlich gegessen habe. z.B gebe ich einfach immer 80gr Nudeln ein, obwohl ich wirklich nicht viele gegessen habe. Oder bei jedem Essen, dass ihc nicht zubereitet habe, gebe ich noch 5ml Öl ein, weil es könnte ja sein, dass sie fettiger ist, als sie auf den ersten Blick scheint. So komme ich z.B auf 1300kcal aber in Wirklichkeit habe ich wahrscheinlich viel weniger gegessen.

Mein Freund sagt mir in letzter Zeit auch öfters, dass es ihm lieber wäre, ich würde wieder Übergewicht haben, da war ich wenigstens noch ich selber und auch lebensfroher. Aber das will ich nicht. Ich hab so lange dafür gekämpft.

Der Gedanke dass ich mit dem und dem Gewicht UG bin, hielt mich nicht davon ab abzunehmen. Da ich mir ja gesagt habe "wenn ich wieder normal esse, nehme ich eh wieder zu". Aber zu dem Normal-Essen kam es nicht mehr. Hör wirklich auf bei 55kg und mach dir klar, dass du nicht perfekt sein wirst dann. Das habe ich verpasst Mit 48kg habe ich mich auch noch dick gefühlt. Wenn ich jetzt Bilder mit 48kg ansehe, dann wünschte ich mir, wieder so auszusehen^^

Leider habe ich keine Ahnung, wie man es schafft sich wohl in seiner Haut zu fühlen. Ich fühle mich nur wohl, wenn die Waage etwas schönes anzeigt oder wenn meine Hosen anfangen zu rutschen
Ganz wichtig ist aber, dass du nie zu enge Hosen oder Oberteile daheim hast. Das spornt dich an noch mehr abzunehmen. Hast du jedoch Hosen, die dir super passen, dann bist du automatisch zufriedener mit dir selbst.

Kleider
Das mit den Kleider ist schwierig... Du kannst sicher verstehen, dass ich einfach immer das Gefühl habe fett auszusehen. Vor allem wenn man meine Arme sieht, oder wenn die Hose nicht knielänge hat.

Ich wollte mir letzte Woche eine Freude machen und ein paar neue T-shirts kaufen. Meine sind mir viel zu gross (Grösse 48) und ich dachte, wenn ich mir ein paar neue kaufe sehe ich, dass ich doch schon einiges erreicht habe.
Es war jedoch ein Desaster. Ich stand im Laden, nicht passte oder sah gut aus. Vor allem gefiehl mir nichts an mir. Nur 32,34,36 und 38 sah ich in H & M und C & A. Ich trage aber 40. Ich bin mir selten so scheisse vorgekommen. Irgendwann began ich zu denken, dass vielleicht die anderen sich schon fragen warum ich den hier bin, wenn ich doch für alles zu fett bin. Es war einfach nur scheisse.

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