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Bin nur ich so...?

23. Januar 2015 um 11:57 Letzte Antwort: 25. Januar 2015 um 14:35

Jaaa ihr lieben Mädels - ich habe auch schon wieder ein Anliegen

Wie ihr vllt wisst bin ich inmitten der Zunahme, etwa 10kg fehlen mir noch. Nach mehreren Anschüben habe ich es endlich mal auf die Reihe bekommen die Kalorien peu a peu zu erhöhen und "sicherer" beim Essen zu werden.
Nun geht mir da was durch den Kopf.. und irgendwie komme ich mir ziemlich dumm vor. Passt auf:

Sehr oft muss ich mir von meiner Familie oder auch denen von der Beratungsstelle anhören: "Dein Magen ist ja sicher nur noch Mini-Portionen gewöhnt, du bist sicher schon nach einem halben Brötchen satt" oder: "Du hast sicher kaum Hunger, du musst dich zum essen zwingen...auch wenn nicht viel in dich rein passt!"

...ähm: nein?! Also jetzt mal im ernst: ich bin nach einem halben Brötchen noch lange nicht satt, ich frühstücke 2 und da ginge immer noch was rein. Und ich hab auch kein mangelndes Hungergefühl - ich habe nahezu STÄNDIG Hunger!

Ich hab ja auch shcon manchmal hier geschrieben, dass ich nur befürworten kann, den Heißhunger zuzulassen - bisher war es bei mir jedenfalls so, dass ich -wenn ichs mir verboten habe- sowieso keine Ruhe hatte. Und seitdem ich alles zulasse gingen diese Heißhungerphasen (von Schokolade, Joghurt, was weiß ich) auch weg. Ja, die Heißhungerphasen sind auch immernoch weg. Aber ich habe das Gefühl, dass mein HUNGER mit jeder Kaloriensteigerung GRÖSSER wird. Also ich esse mehr - und der Hunger wird mehr!

Also ich verstehe es nicht - entweder gehts nur mir so oder aber ... ist das normal? Ich möchte eigentlich ungern den Hunger aushalten und mich strikt an meinen Plan halten - ich pack das einfach nicht, weil der Hunger da ist. Nun geht das schon ziemlich lange so - bisher habe ich mir immer gesagt "Dein Körper hat Nachholbedarf - das hört auf, GÖNN DIR ALLES WAS ER WILL!" Langsam fange ich aber an zu zweifeln wie lange das noch gut gehen soll...

Was meint ihr: weiter -auch vom Plan abweichend- essen?
Und wie gesagt: mir geht es ABSOLUT nicht so, wie z.B. die Beratungsstelle oder mein Umfeld meint von wegen mein Magen wäre sicher mini-klein und ich hätte keinen Hunger... NOPE

Danke im Voraus für Antworten und das man einfach all seine Sorgen hier lassen kann... ihr seid so wunderbar!

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23. Januar 2015 um 13:34

Hallo Littlesheep,
das Auftreten von Heißhungerphasen während der Heilung ist normal. Sie klingen von allein wieder ab. Es ist richtig, sich auch in diesem Zeitraum an seinen Kalorienplan zu halten.

Das begrenzte Essen dient nicht nur dem wichtigen Ziel einer langsamen Gewichtszunahme sondern es soll damit bei den restriktiven Anorektikerinnen auch verhindert werden, dass sich im Heilungsprozess noch Essattacken entwickeln.

LG Nus

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23. Januar 2015 um 15:10

Ja bei mir war das in der tat so...
Dass ich echt nur noch mini-portionen verdrücken konnte und ich hatte auch ganz schlimm übelkeit, völlegefühl und bauchkrämpfe.
Mir fiel es diesbezgl. in anderer hinsicht sehr schwer mich an meinen plan zu halten...

Und aus dieser erfahrung heraus kann ich nur sagen: Du kannst wirklich froh sein dass das bei dir nicht so ist. Du brauchst dich für diesen hunger weder zu schämen noch zu rechtfertigen...das ist normal nach so einer hungerphase....
Im Gegenteil du kannst froh sein dass dein körper mit so positiven, gesunden und lebenswichtigen signalen reagiert.

Im Verlauf meiner Zunahme habe ich dann auch plötzlich Riesenhunger bekommen...
Von meinem Tiefstgewicht habe ich mich jetzt ganze 12 kg hochgekämpft und habe immer noch großen hunger...
Ich habe panische angst davor dass das nicht mehr aufhört aber gleichzeitig glaube ich daran dass das einfach noch eine nachwirkung ist...
Wenn man bedenkt dass ich seit bereits 7 jahren mit dieser krankheit zu kämpfen habe...dann dauert es sicher auch noch eine ganze weile bis der körper merkt dass er wirklich wieder regelmäßig genügend bekommt...eine wirklich wissenschaftliche erklärung mit fakten und ursachen dafür kann ich dir leider nicht geben...ich denke auch der körper ist keine maschine...aber wie sagt man so schön: die zeit heilt alle wunden...

Ich würde mich auch zunächst an den plan halten; natürlich nur wenn dieser auch eine ausreichende versorgung gewährleistet sprich du nimmst konstant und langsam davon zu...
Solltest du aber wirklich noch starken hunger haben...dann ist es wiederum besser noch etwas zu essen als den körper wieder "zu bestrafen"...
Ich denke es ist wichtig den körper wieder lieben und versorgen zu lernen...
LG Ivana

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23. Januar 2015 um 19:08

Hallo mein Liebes
Oooooh, ich weiß gaaaanz genau was du meinst!!!
Bei mir war es so, dass ich als ich noch so ganz arg im Untergewicht war und in der Klinik war, einen so kleinen Magen hatte, dass ich nach 2 Löffeln Kartoffelpüree pappsatt war!
Es war grauenvoll, ich hatte kein Hungergefühl, das hat sich aber auch nicht beim Essen entwickelt. Ich spürte nur sofort die Sättigung.

Als ich dann hier zu Hause kurz vor Weihnachten endlich von selbst angefangen habe wieder zu kämpfen und seitdem zwischen 800 und 900 Kalorien täglich esse (ich WEIß, dass es zu WENIG ist aber ich darf momentan aufgrund des Refeedings nicht steigern!!!), habe ich ständig Hunger.
Also bei mir kommt NACH dem Essen dann meist ein unglaubliches Hungergefühl. Es fühlt sich so an als hätte ich wirklich NICHTS gegessen.
Kennst du das auch???

Ansonsten kenne ich das mit dem Heißhunger auch nur zu gut. Allerdings gebe ich diesem Heißhunger inzwischen auch nach denn wenn ich mir das verbiete, dann führt das nur dazu, dass ich alle 5 Minuten in die Küche laufe und vor dem Kühlschrank stehe.
Seitdem ich diesen Heißhunger zulasse und ihm auch nachgebe (natürlich in Maßen und nicht in Massen), geht es mir viel besser und das ständige "ich-habe-Lust-zu-essen" und das "ich-brauche-jetzt-etwas-im-Mund-sonst-werde-ic-verrückt" - Gefühl hat nachgelassen.

Was man allerdings gegen das Hungergefühl tun kann, welches wirklich nach dem Essen entsteht und dieses Gefühl ein Sieb zu sein (so à la ich esse und es läuft einfach nur durch und ich werde nicht satt) weiß ich auch nicht.
Ich habe leider noch nichts entdeckt was mir da helfen könnte.

Viele liebe Grüße,. ich drück dich ganz dolle, Möhrchen

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23. Januar 2015 um 19:53

Stimme dir zu!
Bei Essensplänen würde mir erst recht der Appetit vergehen. Ich mag es in jeder Weise nicht, etwas vorgeschrieben zu bekommen, dann blockiere ich total. Ich will essen, was mir schmeckt und ob's der richtige Weg ist, zeigt allein, die Zunahme, die hoffentlich weiterhin da ist.

Morgen wiege ich mich wieder. Ich nehme mir Dori zum Vorbild und WILL unbedingt, dass es wieder etwas mehr ist. Ja, ich will es wirklich. Denn sonst - ohne stetige Zunahme - wäre meine Methode falsch und ich mag es nicht - wie wahrscheinlich die meisten -, falsch zu liegen

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23. Januar 2015 um 20:24
In Antwort auf qiana_11934968

Hallo mein Liebes
Oooooh, ich weiß gaaaanz genau was du meinst!!!
Bei mir war es so, dass ich als ich noch so ganz arg im Untergewicht war und in der Klinik war, einen so kleinen Magen hatte, dass ich nach 2 Löffeln Kartoffelpüree pappsatt war!
Es war grauenvoll, ich hatte kein Hungergefühl, das hat sich aber auch nicht beim Essen entwickelt. Ich spürte nur sofort die Sättigung.

Als ich dann hier zu Hause kurz vor Weihnachten endlich von selbst angefangen habe wieder zu kämpfen und seitdem zwischen 800 und 900 Kalorien täglich esse (ich WEIß, dass es zu WENIG ist aber ich darf momentan aufgrund des Refeedings nicht steigern!!!), habe ich ständig Hunger.
Also bei mir kommt NACH dem Essen dann meist ein unglaubliches Hungergefühl. Es fühlt sich so an als hätte ich wirklich NICHTS gegessen.
Kennst du das auch???

Ansonsten kenne ich das mit dem Heißhunger auch nur zu gut. Allerdings gebe ich diesem Heißhunger inzwischen auch nach denn wenn ich mir das verbiete, dann führt das nur dazu, dass ich alle 5 Minuten in die Küche laufe und vor dem Kühlschrank stehe.
Seitdem ich diesen Heißhunger zulasse und ihm auch nachgebe (natürlich in Maßen und nicht in Massen), geht es mir viel besser und das ständige "ich-habe-Lust-zu-essen" und das "ich-brauche-jetzt-etwas-im-Mund-sonst-werde-ic-verrückt" - Gefühl hat nachgelassen.

Was man allerdings gegen das Hungergefühl tun kann, welches wirklich nach dem Essen entsteht und dieses Gefühl ein Sieb zu sein (so à la ich esse und es läuft einfach nur durch und ich werde nicht satt) weiß ich auch nicht.
Ich habe leider noch nichts entdeckt was mir da helfen könnte.

Viele liebe Grüße,. ich drück dich ganz dolle, Möhrchen

Möhrchen <3
Ja genau: als ob das Essen durch ein Sieb geht^^ nach der Hauptmahlzeit keine Sättigung... trotz Nachschlag- versteht sich... also ich spüre keinerlei völlegefühl, wenn dann nur kurzfristig aber dann könnte ich weiteressen... aber entspricht das dem richtigen Weg?
Ich wünschte ich könnte in die Zukunft sehen... >.<

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23. Januar 2015 um 20:29
In Antwort auf eirlys_12132429

Stimme dir zu!
Bei Essensplänen würde mir erst recht der Appetit vergehen. Ich mag es in jeder Weise nicht, etwas vorgeschrieben zu bekommen, dann blockiere ich total. Ich will essen, was mir schmeckt und ob's der richtige Weg ist, zeigt allein, die Zunahme, die hoffentlich weiterhin da ist.

Morgen wiege ich mich wieder. Ich nehme mir Dori zum Vorbild und WILL unbedingt, dass es wieder etwas mehr ist. Ja, ich will es wirklich. Denn sonst - ohne stetige Zunahme - wäre meine Methode falsch und ich mag es nicht - wie wahrscheinlich die meisten -, falsch zu liegen

Liebe nichtinteressant, liebe fiffi,
Ihr seid also der Meinung auf meinen hunger zu hören? Also auch essen wenn es nicht der plan vorsieht? Ehrlich gesagt mache ich es auch so- weil ichs kaum aushalte. Fiffi triffts auf den Punkt: ein plan engt sehr ein und bisher hilft er ja auch nicht. Hunger wirs größrr und Sättigung verschwindet immer mehr...^^ habt ihr denn selbst Erfahrungen mit dieser weise? Also seid ihr gut damit gefahren dem hunger nachzugeben- egal wie oft? Es war ja wie gesagt bisher ok für mich und ich hab mir nix mehr verboten- aber es wird ja immer mehr mit dem Hunger....

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23. Januar 2015 um 20:46
In Antwort auf an0N_1210428799z

Liebe nichtinteressant, liebe fiffi,
Ihr seid also der Meinung auf meinen hunger zu hören? Also auch essen wenn es nicht der plan vorsieht? Ehrlich gesagt mache ich es auch so- weil ichs kaum aushalte. Fiffi triffts auf den Punkt: ein plan engt sehr ein und bisher hilft er ja auch nicht. Hunger wirs größrr und Sättigung verschwindet immer mehr...^^ habt ihr denn selbst Erfahrungen mit dieser weise? Also seid ihr gut damit gefahren dem hunger nachzugeben- egal wie oft? Es war ja wie gesagt bisher ok für mich und ich hab mir nix mehr verboten- aber es wird ja immer mehr mit dem Hunger....

Hallo
ich bin ja selbst noch am Zunehmen. Wie sich Hunger-/ und Sättigungsgefühl entwickeln, kannst du mich gerne in ein paar Monaten noch mal fragen; dann habe ich HOFFENTLICH die Erfahrung einer erfolgreichen Zunahme hinter mir und kann dir berichten.

Aber andere hier sind schon weiter. Sie können dir auch jetzt schon was zu deiner Frage sagen.

Bleib dran!

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23. Januar 2015 um 21:00
In Antwort auf an0N_1210428799z

Möhrchen <3
Ja genau: als ob das Essen durch ein Sieb geht^^ nach der Hauptmahlzeit keine Sättigung... trotz Nachschlag- versteht sich... also ich spüre keinerlei völlegefühl, wenn dann nur kurzfristig aber dann könnte ich weiteressen... aber entspricht das dem richtigen Weg?
Ich wünschte ich könnte in die Zukunft sehen... >.<

Genau SO...
Genau SO geht es mir auch!
Ich esse zu Mittag und bin dann kurz satt (wenn ich überhaupt satt werde) und dann nach 20 Minuten stehe ich schon wieder in der Küche und bin auf der Suche nach Nahrung! ... es ist ja schon fast irgendwie ein bisschen lustig, denn meine Familie weiß z.B. immer schon wenn es in der Küche raschelt, wer dann am rumwerkeln ist - ICH natürlich!

Nunja, was heißt der richtige Weg - gibt es denn einen "richtigen" Weg? Was ist denn richtig und was ist falsch?
Ich denke, dass jeder selbst entscheiden muss ob er nun noch etwas braucht oder nicht.
Meine Ernährungsberaterin hat mir z.B. gesagt, dass ich immer wenn ich essen möchte und Hunger verspüre, dies auch tun soll.
Es bringt nichts den Körper wieder zu verar***en.
Ich meine ... überlege mal, wir haben so lange gehungert und unseren Körper gequält, ihm das Essen vorenthalten, immer NEIN gesagt.
Jetzt darf unser Körper endlich wieder essen, er ist wieder in den Genuss gekommen Nahrung in sich zu haben, ert hat endlich wieder "Arbeit", kann wieder verwarten, der freut sich seines Lebens, auch wenn es uns damit manchmal ziemlich schlecht geht (körperlich als auch seelisch).
Ist es nun richtig, ihm das Essen WIEDER vor zu enthalten?
Ich denke nicht. Ich persönlich gehe die Wände hoch wenn ich momentan nichts zu essen bekomme wenn ich es möchte.

Ich bin meinem Körper das einfach schuldig denke ich.
Meine Therapeutin sagt auch, dass ich essen soll wenn ich das Bedürfnis habe, wenn ich Hunger habe. Natürlich soll ich mir nun kein Schnitzel mit Pommes reinschlingen wenn ich einfach so mal Lust habe.
Aber immer einen gesunden Snack, dagegen ist doch nichts einzuwenden?!?
Ich esse beispielsweise gerne Joghurt mit Früchten oder ich knabbere total gerne Gemüse mit selbst angerührtem Quark.
Momentan steh ich aber eher auf das Süße wegen dem niedrigen Blutzucker.

Also... mein Fazit: Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg. Tu das was für DICH gut ist. Du merkst ob deinem Körper das "Zwischendruch-Essen" gefällt oder nicht.
Essplan hin oder her.

Wie siehst du das?

Liebe Grüße

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23. Januar 2015 um 21:05
In Antwort auf selver_11957295

Hallo Littlesheep,
das Auftreten von Heißhungerphasen während der Heilung ist normal. Sie klingen von allein wieder ab. Es ist richtig, sich auch in diesem Zeitraum an seinen Kalorienplan zu halten.

Das begrenzte Essen dient nicht nur dem wichtigen Ziel einer langsamen Gewichtszunahme sondern es soll damit bei den restriktiven Anorektikerinnen auch verhindert werden, dass sich im Heilungsprozess noch Essattacken entwickeln.

LG Nus

HM.
Um ehrlich zu sein entwickle ich gerade DANN wenn ich NICHT esse Heißhunger.
Wenn ich hingegen meiner Lust die ich in diesem Moment habe, nachgebe, dann geht es mir bedeutend besser und es kommt auch nicht zu Heißhunger.
Und abklingen tut der Heißhunger eben seitdem ich ihm auch nachgebe, ihn nicht verdränge und es aushalte. Wenn ich ihn aushalte begebe ich mich in genau diesem Moment wieder einer Kontrolle, einem Zwang und das ist doch gerade das was man ablegen soll, die Kontrolle über den Körper, der Zwang nicht zu essen.

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24. Januar 2015 um 9:59

Same here!
Ich habe genau die gleichen Erfahrungen gemacht! ich habe auch total viel Hunger und überhaupt kein sättigungsgefühl. ich freu mich eher aufs essen obwohl ich oft nichmal aufhören kann wenn ich einmal angefangen hab. alle meinen meine magenschmerzen kommen daher dass mein Magen so klein ist und so weiter. so ein quatsch..

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24. Januar 2015 um 18:59
In Antwort auf qiana_11934968

Genau SO...
Genau SO geht es mir auch!
Ich esse zu Mittag und bin dann kurz satt (wenn ich überhaupt satt werde) und dann nach 20 Minuten stehe ich schon wieder in der Küche und bin auf der Suche nach Nahrung! ... es ist ja schon fast irgendwie ein bisschen lustig, denn meine Familie weiß z.B. immer schon wenn es in der Küche raschelt, wer dann am rumwerkeln ist - ICH natürlich!

Nunja, was heißt der richtige Weg - gibt es denn einen "richtigen" Weg? Was ist denn richtig und was ist falsch?
Ich denke, dass jeder selbst entscheiden muss ob er nun noch etwas braucht oder nicht.
Meine Ernährungsberaterin hat mir z.B. gesagt, dass ich immer wenn ich essen möchte und Hunger verspüre, dies auch tun soll.
Es bringt nichts den Körper wieder zu verar***en.
Ich meine ... überlege mal, wir haben so lange gehungert und unseren Körper gequält, ihm das Essen vorenthalten, immer NEIN gesagt.
Jetzt darf unser Körper endlich wieder essen, er ist wieder in den Genuss gekommen Nahrung in sich zu haben, ert hat endlich wieder "Arbeit", kann wieder verwarten, der freut sich seines Lebens, auch wenn es uns damit manchmal ziemlich schlecht geht (körperlich als auch seelisch).
Ist es nun richtig, ihm das Essen WIEDER vor zu enthalten?
Ich denke nicht. Ich persönlich gehe die Wände hoch wenn ich momentan nichts zu essen bekomme wenn ich es möchte.

Ich bin meinem Körper das einfach schuldig denke ich.
Meine Therapeutin sagt auch, dass ich essen soll wenn ich das Bedürfnis habe, wenn ich Hunger habe. Natürlich soll ich mir nun kein Schnitzel mit Pommes reinschlingen wenn ich einfach so mal Lust habe.
Aber immer einen gesunden Snack, dagegen ist doch nichts einzuwenden?!?
Ich esse beispielsweise gerne Joghurt mit Früchten oder ich knabbere total gerne Gemüse mit selbst angerührtem Quark.
Momentan steh ich aber eher auf das Süße wegen dem niedrigen Blutzucker.

Also... mein Fazit: Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg. Tu das was für DICH gut ist. Du merkst ob deinem Körper das "Zwischendruch-Essen" gefällt oder nicht.
Essplan hin oder her.

Wie siehst du das?

Liebe Grüße

Ja...
..ich sah es ja bisher genauso. Ich hab bisher die Erfahrung gemacht, dass ich mich SCHLECHTER fühlte wenn ich dem Hunger und Appetit NICHT nachgab. Erst als ich konsequent nachgegeben habe wurde ich 'befriedigt' (ihr wisst wie ichs meine hoffe icg haha) & die Gedanken ums Essen wurden weniger. Ich kann natürlich auch Nus verstehen, dass eine strikte Einhaltung des Plans sinnvoll ist. Interessant ist nun, dass deine Therapeutin dazu rät dem Hunger nachzugeben...

Ich hab ja keine Ess-Flashs die ausarten. Und es ist auch kein Heißhunger auf Chips oder so- es ist richtiger HUNGER! Auf Käsebrot, belegte Brötchen... also schon 'was richtiges' was ZM angeht. Aber klar- manchmal auch Kuchen oder so Und bei warmen Mahlzeiten zB auf Spaghetti- ein Nachschlag muss sein. Und trotzdem habe ich ne Stunde später einen leeren Magen... ich fühl das richtig. Und es wird eben immer extremer hab ich das Gefühl...
By the way: die paar genannten LM$Mahlzeiten sind nur Beispiele- nicht das hier einer denkt ich ess nur Brötchen oder so

Nur bin ich immer noch verwirrt: weiterhin nachgeben?

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24. Januar 2015 um 19:16
In Antwort auf an0N_1210428799z

Ja...
..ich sah es ja bisher genauso. Ich hab bisher die Erfahrung gemacht, dass ich mich SCHLECHTER fühlte wenn ich dem Hunger und Appetit NICHT nachgab. Erst als ich konsequent nachgegeben habe wurde ich 'befriedigt' (ihr wisst wie ichs meine hoffe icg haha) & die Gedanken ums Essen wurden weniger. Ich kann natürlich auch Nus verstehen, dass eine strikte Einhaltung des Plans sinnvoll ist. Interessant ist nun, dass deine Therapeutin dazu rät dem Hunger nachzugeben...

Ich hab ja keine Ess-Flashs die ausarten. Und es ist auch kein Heißhunger auf Chips oder so- es ist richtiger HUNGER! Auf Käsebrot, belegte Brötchen... also schon 'was richtiges' was ZM angeht. Aber klar- manchmal auch Kuchen oder so Und bei warmen Mahlzeiten zB auf Spaghetti- ein Nachschlag muss sein. Und trotzdem habe ich ne Stunde später einen leeren Magen... ich fühl das richtig. Und es wird eben immer extremer hab ich das Gefühl...
By the way: die paar genannten LM$Mahlzeiten sind nur Beispiele- nicht das hier einer denkt ich ess nur Brötchen oder so

Nur bin ich immer noch verwirrt: weiterhin nachgeben?

Wenn ...
es nach meiner Therapeutin UND auch meiner Ernährungsberaterin geht, dann soll man dem Hunger nachgeben. Der Körper gewöhnt sich irgendwann wieder an die Normalität.
Was denkst du warum er nun so gierig ist und Essen haben möchte - weil er es nie bekommen hat. Und es gibt glaube ich nicht Schlimmeres wie diesen Hunger wieder auszuhalten.

1.) kann das ganz schnell dann wieder nach hinten losgehen und triggern (so nach dem Motto Hungergefühl = gutes Gefühl)

und

2.) stell ich mir vor, dass man das mit mir machen würde. Einmal lässt man mich z.B. schlafen, dann wieder nicht, aber wenn ich dann müde bin dann darf ich nicht schlafen.
Irgendwann bin ich so müde und gierig nach Schlaf, dass ich schlafen MUSS. Dann schlafe ich also so viel und irgendwann kommt mein Körper wieder in den physiologischen Rhythmus.
Und so fühlt sich der Körper auch verarscht wenn er erst GAR KEIN Essen kriegt, dann kriegt er Essen aber nur so und so viel und obwohl er will sagt man dann "nein, du hast zwar Hunger und es tut schon der Bauch weh vor lauter Hunger aber hey, du kriegst nun nix weil ich mich an meinen Plan halten muss".

So hat es mir meine Ernährungsberaterin erklärt ... also sie hat mir dieses Beispiel genannt.
und sie hat Recht!
Der Körper nimmt sich einfach DAS was er braucht!

Liebe Grüße =)

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24. Januar 2015 um 19:52
In Antwort auf qiana_11934968

Wenn ...
es nach meiner Therapeutin UND auch meiner Ernährungsberaterin geht, dann soll man dem Hunger nachgeben. Der Körper gewöhnt sich irgendwann wieder an die Normalität.
Was denkst du warum er nun so gierig ist und Essen haben möchte - weil er es nie bekommen hat. Und es gibt glaube ich nicht Schlimmeres wie diesen Hunger wieder auszuhalten.

1.) kann das ganz schnell dann wieder nach hinten losgehen und triggern (so nach dem Motto Hungergefühl = gutes Gefühl)

und

2.) stell ich mir vor, dass man das mit mir machen würde. Einmal lässt man mich z.B. schlafen, dann wieder nicht, aber wenn ich dann müde bin dann darf ich nicht schlafen.
Irgendwann bin ich so müde und gierig nach Schlaf, dass ich schlafen MUSS. Dann schlafe ich also so viel und irgendwann kommt mein Körper wieder in den physiologischen Rhythmus.
Und so fühlt sich der Körper auch verarscht wenn er erst GAR KEIN Essen kriegt, dann kriegt er Essen aber nur so und so viel und obwohl er will sagt man dann "nein, du hast zwar Hunger und es tut schon der Bauch weh vor lauter Hunger aber hey, du kriegst nun nix weil ich mich an meinen Plan halten muss".

So hat es mir meine Ernährungsberaterin erklärt ... also sie hat mir dieses Beispiel genannt.
und sie hat Recht!
Der Körper nimmt sich einfach DAS was er braucht!

Liebe Grüße =)

Wow!
Dieser Vergleich ist richtig richtig gut! Und er ergibt ja auch Sinn... danke! Auch an deine Ernährungsberaterin Hat sie schon oft mit Magersüchtigen zu tun gehabt? Dann wird sie ja vermutlich wissen wovon sie redet und hat Erfahrungen von Patienten, wo das 'Zulassen' der richtige Weg Richtung Heilung war...?!

Danke nochmal Moehrchen :*

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24. Januar 2015 um 20:00
In Antwort auf an0N_1210428799z

Wow!
Dieser Vergleich ist richtig richtig gut! Und er ergibt ja auch Sinn... danke! Auch an deine Ernährungsberaterin Hat sie schon oft mit Magersüchtigen zu tun gehabt? Dann wird sie ja vermutlich wissen wovon sie redet und hat Erfahrungen von Patienten, wo das 'Zulassen' der richtige Weg Richtung Heilung war...?!

Danke nochmal Moehrchen :*

Bitte,
immer wieder gerne

Sowohl meine Ärztin als auch meine Ernährungsberaterin und meine Therapeutin sind alle 3 auf Essstörungen spezialisiert und alle 3 sind derselben Meinung. Nämlich, dass man es nicht übertreiben soll aber dass man sehrwohl essen soll wenn man Hunger hat.

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25. Januar 2015 um 7:48
In Antwort auf qiana_11934968

Bitte,
immer wieder gerne

Sowohl meine Ärztin als auch meine Ernährungsberaterin und meine Therapeutin sind alle 3 auf Essstörungen spezialisiert und alle 3 sind derselben Meinung. Nämlich, dass man es nicht übertreiben soll aber dass man sehrwohl essen soll wenn man Hunger hat.

Du isst 900 Kcal,
was sollten die dir denn sonst sagen?

LG Nus

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25. Januar 2015 um 8:28
In Antwort auf selver_11957295

Du isst 900 Kcal,
was sollten die dir denn sonst sagen?

LG Nus

Bei
meinem letzten Versuch gesund zu werden vor einigen Jahren war es genau dasselbe. Da habe ich weitaus mehr Kalorien gegessen und durfte meinem starken Hunger trotzdem nachgeben.

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25. Januar 2015 um 9:40
In Antwort auf qiana_11934968

Bei
meinem letzten Versuch gesund zu werden vor einigen Jahren war es genau dasselbe. Da habe ich weitaus mehr Kalorien gegessen und durfte meinem starken Hunger trotzdem nachgeben.

Und
bist du damit gesund geworden?

Warum sind andere gesund geworden, obwohl sie es angeblich falsch gemacht und ihrem Heißhunger nicht nachgegeben haben?

LG Nus

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25. Januar 2015 um 10:25
In Antwort auf selver_11957295

Und
bist du damit gesund geworden?

Warum sind andere gesund geworden, obwohl sie es angeblich falsch gemacht und ihrem Heißhunger nicht nachgegeben haben?

LG Nus

Nus
Was ist richtig und was ist falsch?
Es gibt kein RICHTIG und kein FALSCH. Es muss jeder so machen wie er es für richtig hält. Jeder Körper ist anders.

Ich bin damit gesund geworden. Körperlich. Dass ich später einen Rückfall hatte hat nichts damit zu tun.

Und ich bin der Meinung, dass da ja was dran sein muss wenn ich von 3 Fachkräften dasselbe höre und es anscheinend auch funktioniert.

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25. Januar 2015 um 10:39
In Antwort auf qiana_11934968

Nus
Was ist richtig und was ist falsch?
Es gibt kein RICHTIG und kein FALSCH. Es muss jeder so machen wie er es für richtig hält. Jeder Körper ist anders.

Ich bin damit gesund geworden. Körperlich. Dass ich später einen Rückfall hatte hat nichts damit zu tun.

Und ich bin der Meinung, dass da ja was dran sein muss wenn ich von 3 Fachkräften dasselbe höre und es anscheinend auch funktioniert.

Hey
Ich sehe das genauso wie du!
Ein ausgehungerter Körper ist doch sowieso schon "sauer", da wird er doch nie zufrieden sein wenn man trotz Hunger nicht mehr zu sich nimmt.

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25. Januar 2015 um 10:50
In Antwort auf qiana_11934968

Nus
Was ist richtig und was ist falsch?
Es gibt kein RICHTIG und kein FALSCH. Es muss jeder so machen wie er es für richtig hält. Jeder Körper ist anders.

Ich bin damit gesund geworden. Körperlich. Dass ich später einen Rückfall hatte hat nichts damit zu tun.

Und ich bin der Meinung, dass da ja was dran sein muss wenn ich von 3 Fachkräften dasselbe höre und es anscheinend auch funktioniert.

Du sollst ohnehin das tun,
was dir deine behandelnde Therapeutin rät.Meine Ratschläge gelten nur für Frauen, die noch nicht in Therapie stehen.Die kann ich nur so beraten, wie sie nach dem heutigen Stand der Medizin die besten Heilungschancen haben und das ist mit einer langsamen und kontrollierten Gewichtszunahme der Fall, die natürlich ausschließt, dass man über seinen Kalorienplan hinaus, beliebig viel isst. Sicherlich ist es möglich, dass auch Frauen mit beliebig vielem Essen gesund werden können, aber mit verminderten Heilungschancen. Es geht also nicht um richtig oder falsch sondern um unterschiedliche Heilungschancen.

LG Nus

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25. Januar 2015 um 11:22
In Antwort auf silva_12451537

Hey
Ich sehe das genauso wie du!
Ein ausgehungerter Körper ist doch sowieso schon "sauer", da wird er doch nie zufrieden sein wenn man trotz Hunger nicht mehr zu sich nimmt.

Sagen wir es mal so,
die interozeptive Wahrnehmung ist gestört und damit das Hungergefühl. Wenn Frauen beliebig viel essen, folgen sie nicht einem gesunden Körpersignal sondern einem gestörten Hungergefühl. Das gilt es zu bedenken. Die Störung ist übrigens keine Annahme von Psychologen sondern wurde in einem Gehirnarreal, das Insel genannt wird, von Neurobiologen längst nachgewiesen.

LG Nus

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25. Januar 2015 um 11:41

ALSO
bevor es hier noch eskaliert halte ich mal einfach fest: man soltle das tun, was die jeweilige therapeutin /therapeut sagt. das ist klar. und wenn die einen mit essen außerhalb eines plans gesund werden ist das gut - wenn es andere MIT einem plan schaffen genauso gut. hauptsache man erreicht das ziel!
danke für eure beiträge - ich denke es gibt keine pauschallösung sondern jeder muss für SICH heraus finden, wie er am besten seine kaloriensteigerung meistert. wie er die zunahme im griff hat -und was einem in der therapue/ernährungsberatung empfohlen wird.

hauptsache wir werden gesund!
ich wünsch jedem weiterhin -mit welchem weg auch immer- viiiel erfolg!

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25. Januar 2015 um 14:35
In Antwort auf an0N_1210428799z

ALSO
bevor es hier noch eskaliert halte ich mal einfach fest: man soltle das tun, was die jeweilige therapeutin /therapeut sagt. das ist klar. und wenn die einen mit essen außerhalb eines plans gesund werden ist das gut - wenn es andere MIT einem plan schaffen genauso gut. hauptsache man erreicht das ziel!
danke für eure beiträge - ich denke es gibt keine pauschallösung sondern jeder muss für SICH heraus finden, wie er am besten seine kaloriensteigerung meistert. wie er die zunahme im griff hat -und was einem in der therapue/ernährungsberatung empfohlen wird.

hauptsache wir werden gesund!
ich wünsch jedem weiterhin -mit welchem weg auch immer- viiiel erfolg!

Geeenau!
Genau das ist auch meine Ansicht. Jeder muss für sich selbst herausfinden was ihm hilft und wie er das macht

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